autofahren trotz krücken

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die polizei wird dich nicht aus dem verkehr ziehen damit, also rechtlich ist das kein problem!

im vertrag mit deiner versicherung jedoch gibst du an ohne einschränkung zu fahren! (im fall einer geh-beeinträchtigung wäre das aber der fall) ergo wird dir die versicherung im schadensfall vermutlich nicht in die bresche springen und du auf den kosten sitzen bleiben!

-> wenns ganz wichtig ist kannst dus schon machen, aber unbedingt darauf anlegen würde ich es nicht!

und sollte nur der linke fuß in mitleidenschaft gezogen sein, könntest du z.B. einfach automatik fahren, da die einschränkung in diesem fall nicht von relevanz ist!

Vorher würde ich mir das nochmal vom Arzt bestätigen lassen. 

Im Fall eines Unfalles könnte das sehr unangenehm werden, wenn die Versicherung der Meinung ist, du hättest mit dieser Verletzung nicht fahren dürfen. Da wird dein Verhalten dann ganz schnell als grob fahrlässig angesehen, wodurch du deinen Kasko-Schutz verlierst und die Haftpflicht dich in Regress nehmen könnte. 

Mein Tipp. Lieber vorher absichern!

Ich hatte das auch vor 2 Jahren. Es ist so, wenn du einen Unfall hast, dann wird deine Versicherung nicht zahlen. Wenn nichts passiert haste Glück. Aber ich würde dir raten lieber nicht zu fahren. Wenn was passiert und es möglicherweise deine Schuld ist oder sogar wegen deiner Verletzung, dann wirst du nicht mehr froh.

So lang wie auf Krücken oder andere Hilfsmittel ist das Dir zu untersagen so lange, bis es vom Arzt als ausgeheilt  attestiert wird  . Bei einem Unfall mit  Verletzungen  an dem Knie wird die Krankenkasse dann auf dich zukommen und Du alle Behandlung bezahlen musst auch die erste . Von den Unfallschäden ganz abgesehen da kommst Du ganz alleine für und sollte das nicht reichen deine Kinder und Enkel  so lange bis alles geregelt ist . 

Ich würde es nicht riskieren,du hast eine Verletzung.

Nötigung durch Polizei, was hätte ich besser machen können?

Ich hatte gestern eine leider nicht ganz so schöne Situation und wollte mal fragen, was ihr an meiner Stelle getan hättet.

Folgende Situation:

Ich lebe in einer Kleinstadt, war zum Einkaufen aber in diesem Fall mehrere kleine Orte weiter entfernt. Diese kleinen Orte sind alle durch ein und dieselbe lange Landstraße miteinander verbunden. Es gibt also immer wieder Ortschaften (50 km/h) mit Landstraße (in diesem Fall 70 km/h) im Wechsel.

Ich fuhr aus dem ersten Ort raus, beschleunigte auf 70 km/h. Etwa 500m weiter war eine Ampel mit angrenzendem Rechtsabbieger. Die Ampel war rot, also bremste ich rechtzeitig ab. Noch bevor ich die Ampel erreichte, war sie wieder grün, ich konnte also zügig durchfahren und musste nur etwas im Tempo runter gehen, weil dort noch zwei Autos vor mir anfuhren.

Leider - nicht zu hören, es war leider recht windig - kam aber von rechts die Polizei mit Martinshorn und Blaulicht. Ich sah sie erst, als ich bereits auf der Kreuzung war. Sie waren geschätzt noch etwa 50m von der Ampel entfernt, es war also nicht eng, sodass sie mir fast reingefahren wären oder dergleichen.

Ich habe also wieder zügig auf die erlaubten 70 km/h beschleunigt. Hinter mir fuhr nun die Polizei mit Blaulicht und Martinshorn und fing an, die Lichthupe immer wieder zu betätigen. Leider gab es keine Ausweichmöglichkeiten nach rechts, ich habe nach Abbiegern Ausschau gehalten, aber es gab keine. Die Strecke war leicht kurvig, aber sehr übersichtlich. Es gab vereinzelt Gegenverkehr und die Polizei hat nicht überholt. Stattdessen hat sie weiterhin permanent die Lichthupe betätigt, Martinshorn und Blaulicht waren weiterhin eingeschaltet. Sie klebten mir regelrecht an der Stoßstange, sie waren nur etwa 2m hinter mir.

Die einzige Möglichkeit, die ich gesehen habe, war zu beschleunigen. Sie hielten ihren Abstand hinter mir dennoch bei, sodass ich irgendwann mit rund 100 km/h fuhr, während nur 70 km/h erlaubt waren.

Als sie endlich überholten, klebten sie direkt dem nächsten hinten dran, mit der gleichen Aktion. Für diesen PKW gab es aber zum Glück dann einen "rettenden Abbieger", sodass er die Polizei durchlassen konnte.

Als der nächste Ort kam, war dort eine dieser elektronischen Anzeigetafeln, die anzeigen, wie schnell man fährt. Während ich mit etwa 60 km/h noch immer zu schnell in den Ort einfuhr (ich war bereits am Bremsen), ist die Polizei vor mir mit 104 km/h durch gefahren. Bremslichter nicht aktiv, ob sie dennoch den Fuß vom Gas genommen haben, kann ich natürlich nicht beurteilen. Fakt ist, dass sie durch den Ort gerast sind. Glücklicherweise ist dieser Ort sehr klein und es herrscht dort kaum Verkehr.

So, nun meine Frage an euch: Was hätte ich besser machen können? Für mich gleicht diese Situation absolut einer Nötigung. Wäre ein Blitzer gekommen, wäre ich sicherlich geblitzt worden und hätte nun ne dicke Geldstrafe am Hals. Ich bin noch in der Probezeit. Egal wie dringend ein Einsatz ist, sie dürfen mich doch nicht durch sowas da mit reinziehen.

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