Auto Privat als Bastlerfahrzeug verkauft Käufer möchte Schadensersatz da Tacho manipuliert wäre?

9 Antworten

Könnte eine Betrugsmasche sein. Kommt eben drauf an, ob die das Auto tatsächlich zurückgeben wollen oder "nur" einen Preisnachlass.

Rechtlich wirds natürlich schwierig, wenn da der Tacho tatsächlich manipuliert ist. Die Frage ist, ob die sich da auf eine Verhandlung einlassen werden.

Es steht da ja jetzt mal Betrug im Raum. Also eine Straftat. Theoretisch solltest du da erst mal warten, bis da eine Anzeige reinschneit. Kann dann aber auch ins Auge gehen.

In dem konkreten Fall würde ich mich jetzt erst mal von einem Anwalt beraten lassen.


Komisch, dass sich sofort ein Anwalt bei dir meldet und nicht zuerst einmal der Käufer, um die Sache mit dir zu klären. Erst nachdem eine Einigung nicht möglich ist, würde man normalerweise einen Anwalt hinzuziehen, denn der kostet Geld. Wie teuer hast du das Auto denn verkauft und um welches Modell handelt es sich? Wenn die gemachten Angaben so im Kaufvertrag standen, kann ich mir nicht vorstellen, dass er da irgendwelche Chancen hat. Eine Tachomanipulation kann natürlich auch schon vor deiner Zeit stattgefunden haben. Da wäre es gut, du hättest noch deinen alten Kaufvertrag mit Kilometerangabe.

Hat er auch wollte von mir 1500€.Habe ihm gesagt das ich nicht zahlen werde.

Es war ein 320d M packet .Ist für 2900 verkauft .Marktwert ca 4000€ laut Gutachten.

Übergib es einfach an deine Rechtsanwältin und lass sie mal Einsicht nehmen, was die Gegenseite so an Beweisen zu haben glaubt.

Du hast ja natürlich eine Rechtschutz.

Die zehn, zwölf Euro im Monat...

das könnte evtl. ein Zwischenhändler manipuliert haben mit der Tacho-Rückdreherei.

Mich hat auch mal eine Käuferin meines damaligen Wagens angerufen, weil ich noch im KFZ Brief angetragen war.

Ich habe dies damals beim Neuwagenkauf in Zahlung gegeben. Wer das Auto aus einem sog. Pool dann an die Käuferin verkauft hat, weiß ich nicht, ich selbst habe auch nichts manipuliert.

Den ADAC Kaufvertrag gibt es ja in versch. Ausfertigungen von privat > privat, usw.

Ist Dir das nicht selbst aufgefallen, daß der Tacho zuvor schon evtl. zurückgedreht wurde ?

Verschweigst Du das, kann das wirklich Probleme bedeuten. Das wäre dann eine sog. arglistige Täuschung & der Vertrag ist dann zurückabzuwickeln

Nein mir ist nix aufgefallen da das Auto so eigentlich gut in Schuss war habe es ja auch über 1 Jahr gefahren.Das kein Bordbuch oder Checkheft dabei war hat mich Nie gestört ist ja auch kein Neues Auto  gewesen.

@oki80

gerade das ist ja ein Indiz, das Inspektionsheft, das aussagt, daß eben 200.000 km oder mehr auf der Uhr war, zu vernichten. 

Dann nehmen die neue Pedalgummis, da man die Abnutzung auch sieht, speckiges Lenkrad, abgegriffene Schaltung.

Leider gibt es auch Blanko-Inspektionshefte, die die dubiosen Verkäufer selbst ausfüllen.

Wie ist das aufgefallen mit mögl. Tacho-Manipulation ?

Es wurde bei Bmw der Schlüssel ausgelesen.

Auf keinen Fall zurücknehmen! Der will dir mit dem Anwalt erstmal Angst einjagen, wenn er wirklich im Recht wäre, müsste er dann einen Schritt weiter gehen, und dich rechtlich belangen. Ich vermute aber, dass sein Argument nicht stichhaltig ist, eventuell auch frei erfunden, und dass er denkt, dass du schon bei der Erwähnung eines Anwaltes klein beigeben würdest.

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