Angeblicher 500€ Gewinn und Reisen gewonnen. kontodaten rausgegeben, was nun?

17 Antworten

Da du das Abo abgelehnt hast, sollte es auch nicht zustande kommen. Wenn du das beweisen kannst, bist du auf der sicheren Seite.

Und zu dem Gewinn: den kannst du einklagen. Egal, ob diese "Firma" einen Gewinn ausschütten wollte oder nicht. Dadurch, dass sie dir gesagt haben, dass du gewonnen hättest, sitzt du am längeren Hebel und kannst eben diesen Gewinn einklagen.

Wenn du das beweisen kannst, bist du auf der sicheren Seite.

Der Fragesteller muss gar nichts beweisen. Beweislastig ist immer derjenige, der eine Positivbehauptung aufstellt.

Und zu dem Gewinn: den kannst du einklagen. Egal, ob diese "Firma" einen Gewinn ausschütten wollte oder nicht. Dadurch, dass sie dir gesagt haben, dass du gewonnen hättest, sitzt du am längeren Hebel und kannst eben diesen Gewinn einklagen.

Theoretisch richtig aber mit zwei Problemen behaftet:

  1. Wäre nun der Fragesteller derjenige der beweisen müsste, dass man ihm einen Gewinn versprochen hat. Den Inhalt des Telefongespräches wird er dazu kaum herziehen können.
  2. Muss er für eine Klage ja in Vorleistung gehen und wenn die Abzock-Firma dann mal eben Insolvenz anmeldet hat man gutes Geld für nichts aus dem Fenster geworfen.

Nimm an keinen Gewinnspielen teil. Sinn und Zweck dieser Gewinnspiele ist es, an deine persönlichen Daten (Name, Anschrift, Tel.-Nr., Geburtsdatum usw) heranzukommen. Die Firmen verkaufen das auf diese Weise ermittelte Adreßmaterial an andere Unternehmen für Werbezwecke.

Ich glaube auf jeden Fall, dass eine Abogebühr per Lastschrift von deinem Konto abgebucht wird. Hole den Betrag sofort zurück. Du wirst Rechnungen, Mahnungen, Drohungen mit Schufa, Gericht usw. erhalten, wenn du die Abogebühr nicht bezahlst. Lass dich dadurch nicht in die Irre führen.

Weißt du überhaupt, wer dich angerufen hat und bei wem du ein Abo abgeschlossen hast??? Wenn ja, sende der Firma sofort einen schriftlichen Widerruf per Einschreiben. Wenn nicht, mußt du abwarten, bis du eine Nachricht erhältst. Die Widerrufsfrist kann dann allerdings bereits abgelaufen sein. Bist du am Telefon überhaupt über dein Widerrufsrecht belehrt worden? Wenn nicht, gibt es für dich keine einzuhaltende Widerrufsfrist. 

Die Widerrufsfrist kann dann allerdings bereits abgelaufen sein.

Eine Frist beginnt immer erst mit Erhalt der Belehrung und Beginn der Dienstleistung zu laufen. Also bevor die erste Zeitschrift käme, beginnt auch die Frist nicht.

Trotzdem liegt hier nicht mal ein Vertrag vor, der widerrufen werden müsste.

Ich versuch nochmal genau zu erläutern:

Ich wurde erstmal darueber beglückwuenscht, dass ich zwei Reisen sowie einen 500€ Geldgewinn erhalte. Die 500€ gehen einfach so auf mein Konto, so der Idiot am Telefon...

Er gleichte erst Adressdaten ab, die ihm bereits vorlagen und hat dann dummerweise von mir meine Komtodaten (BLZ + KontoNr) bekommen, damit der Gewinn auf mein Konto geht.

Erst danach erklärte er Folgendes. Der Gewinn wird mit 30% versteuert und dieser Verlust kann mir erlassen werden, in dem ein Verlag die 30% uebernimmt. Also fuer mich ein Abo.

Habe sofort verneint und gesagt, dass ich fuer Gewinne offen bin, aber kein Abo moechte sowie keine Kosten, die fuer mich anfallen.

Er wurde daraufhin sauer und hat versucht mich zu ueberreden aber als ich erneut betonte kein Abo abschließen zu wollen, legte er auf.

Habe NIE eine Einzugsermächtigung gegeben. Leider ledeglich die Zusendung der angeblichen Reiseunterlagen. Habe auch gesagt dass ich keine Post oder der gleichen moechte..

Er hat keinem Abo zugestimmt, folglich gibt es auch keinen rechtsgültigen Vertrag, folglich braucht er auch nichts zu widerrufen.

Genau so wenig wie man das Licht ausmachen und dann noch einen Ziegelstein vor die Lampe werfen muss, "damit es auch wirklich aus ist".

Hey bigmaczz, 

Hast du von denen nochmal etwas gehört? Habe gestern genau so einen Anruf erhalten und auch Kontodaten weiter gegeben. 😵 ich bin noch sehr jung und habe nun angst, dass ich mich deshalb hoch verschulde :( 

Lg Faanni978 

Die Herausgabe einer Kontonummer allein ist niemals der Beweis für das Zustandekommen eines rechtsgültigen Vertrags. Es fehlt hier am sogenannten "Erklärungsinhalt" einer "eindeutigen Willenserklärung".

Sollte Geld abgebucht werden: rigoros durch die Bank rückbuchen lassen.

Mahntheater (auch von Inkassobüros oder Anwälten) ignorieren. Bei Mahnbescheid (gelber Brief vom Gericht, aber das ist schon sehr unwahrscheinlich...) Widerspruch innerhalb 14 Tagen ans Gericht schicken.

Falls Zeitschriften kommen, dann können die als unbestellte Lieferung betrachtet werden, und gemäß § 241a Abs. 1 BGB entstehen hier keinerlei Rechtspflichten. Keine Erklärungspflicht, keine Rücksendepflicht, keine Aufbewahrungspflicht.

Vielen lieben Dank, das hilft schonmal sehr! Werde erstmal abwarten, was kommt... Den Verbraucherschutz kann man auch nicht kostenlos kontaktieren..

Danke an alle!

Ja wende dich sofort an die Verbraucher zentrale und leg wieder Spruch ein. Man gibt nie seine Kontodaten per Telefon. Du hast garantiert nicht mal irgendwo Teil genommen.

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