Ärger weil ich woanders wohne als meine melde Adresse

5 Antworten

Da muss man zwei Sachen trennen: zunächst einmal muss man laut Meldegesetz dort angemeldet sein, wo man seinen Lebensmittelpunkt hat. Meldet man sich nicht um, ist das eine Ordnungswidrigkeit, für die man theoretisch eine Strafe zahlen müsste, wenn das Amt das mitbekommt. Aber: du bist nicht ausgezogen, deine Wohnung ist immer noch deine Wohnung, du bist unter der Adresse erreichbar, der Mietvertrag läuft auf deinen Namen, ob du da dann auch real wohnst, lässt sich faktisch nicht nachprüfen. Die Stadt schickt keine Kontrolleure herum, die nachschauen, wer wo schläft - und das geht sie auch nichts an, das ist deine freie Lebensgestaltung. Also mach dir keine Sorgen. Und in diesem Fall ist es der Stadt auch egal, weil beide Wohnungen innerhalb der Gemeinde liegen und sie so oder so die Einkommenssteuer bekommt (das ist nämlich das Interesse, das eine Gemeinde hat, in der man angemeldet ist).

Was anderes wäre es, wenn du z. B. Sozialleistungen bekommst - etwa Hartz IV oder Wohngeld für die Wohnung. Da könnte man dann schon Ärger bekommen weil evtl. der Leistungsbezug unrechtmäßig war. Da verstehen die Ämter dann gar keinen Spaß.

Nicht solange Du Deine Post wenigstens ein Mal wöchentlich kontrollierst und nichts schleifen lässt. Wo käme man da hin?

solange du die miete zahlst und regelmässig nach den rechten siehst passiert nichts. denn es kann dir keiner vorschreiben wo du übernachtest.

Solange Du Deine Miete bezahlst und Dein Hausstand sich noch dieser Wohnung befindet ist das alles vollkommen in Ordnung. Höchstens bekommt Dein Freund in seiner Mietwohnung Probleme, da er Dich als Untermieterin anmelden muss, wenn Du immer dort bist und die Nebenkosten dadurch erheblich steigen.

Ob da Amt das mit bekommt, ja wenn meine Nachbarn was sagen

Kann der Sohn den Mietvertrag der Mutter übernehmen, wenn sie auszieht?

Ich wohne seit September 1994 in einer Mietwohnung: Mein 1995 geborener Sohn hat bis Dezember 2016 gemeinsam mit mir in der Wohnung gelebt, hat jetzt seitdem nebenher ein Zimmer im Personalwohnheim, ist aber noch regelmäßig bei mir in der Wohnung und hat auch noch einen Großteil seiner Möbel hier in meiner Wohnung stehen. Ich möchte in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen ausziehen(Herzprobleme, Wohnung im Dachgeschoß ohne Aufzug). Mein Sohn ist aber weiterhin mit 2. Wohnsitz hier in meiner Wohnung gemeldet. Mein Sohn möchte in der Mietwohnung bleiben, wenn ich ausziehe, da er im nächsten Jahr Examen macht und viel lernen muss, das ist in seinem Zimmer im Wohnheim nicht ausreichend möglich. Außerdem muss er dort sofort nach dem Examen ausziehen, müsste also während des Examens zusätzlich auf Wohnungssuche gehen. Darf er in der Wohnung bleiben, ohne dass der Vermieter die Miete sofort erhöht? Kann ich verlangen, dass mein Sohn in den Mietvertrag aufgenommen wird? Kann der Vermieter von meinem Sohn verlangen, aus der Mietwohnung auszuziehen?

Ich überlege, ob ich weiterhin Mieterin bleibe und auch die Miete weiter vom üblichen Konto überweise. Es dürfte nur so sein, dass andere Hausbewohner das dann bei der Hausverwaltung "petzen" würden. Ich kann ja mehrere Wohnungen gemietet haben und mich nur in einer anmelden, so dass dieZweitwohnungssteuer wegfällt - oder geht das nicht?

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