Änderung Nachname Müller in dem Namen der Urgroßmutter "von..."

4 Antworten

Müller ist ein altes Handwerk und sicherlich nicht anstößig 

niedlich ist ..Alice lebt im Wunderland :)) und wenn der mal als Quatsch in Lieschen geändert wird ist das wohl eine wohlgemeinte Kritik, das Dir zu einer bestimmten Sachfrage der nötige Ernst/Einsicht/das Fachchverständnis noch fehlt..

in gehobener Position wird Frau mit Frau Müller angeredet :)) und bestimmt nicht gerufen Alice Müller komm mal her .. sondern Frau Müller kommen sie bitte in mein Büro 

alles Gute

Nein, dein Name ist nicht anstössig oder dergleichen. Keine Chance, daß so ein Antrag durchgeht. Es gibt viele Menschen, die mit dem Namen Müller Kariere gemacht haben, Karriere macht man immer noch mit Leistung und nicht mit Namen.

als 28 jährige und mit ambitionen, sich in leitende stellungen vorzuarbeiten, erscheint es mir mehr als seltsam, sich ausgerechnet HIER rat zu suchen. da wüßte ich aber andere, rechtssichere informationsquellen.

die trolle werden anscheinend immer älter.  :-(

Um die hier anwesenden Herren genauer zu informieren(und ja Leistung zählt natürlich mehr als bloße Namen) sowie den Hintergrund meines hier dargelegten Anliegens genauer zu erläutern, welches darin besteht von den Erfahrungen anderer Müllers zu profitieren ob ein Antrag eine Chance hat! Jeder hat natürlich ein Recht frei seine Meinung zu äußern, aber weitere Anspielungen mit "...im Wunderland" oder "..Trolle" (was auch immer das bedeuten soll) verbitte ich mir hier, da es hier nur um ein Forum zur Klärung von Fragen geht (welche jeder wie und wo auch immer stellen darf).

Für alle die sich bisher hier zu Kommentaren haben hinreisen lassen jedoch ohne das nötige Fachwissen, hier eine kleine Abhilfe!

Siehe Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen (NamÄndVwV).

Nummer 34.

Kommt ein Familienname in dem engeren Lebensbereich des Namensträgers mehrfach vor, so rechtfertigt dies eine Namensänderung, wenn die Gefahr häufiger Verwechslungen besteht. Wenn der Familienname im gesamten Geltungsbereich des Gesetzes oder in größeren Teilbereichen so oft vorkommt, daß er generell an Unterscheidungskraft eingebüßt hat (Sammelname), braucht eine konkrete Verwechslungsgefahr nicht glaubhaft gemacht zu werden. Sammelnamen sind z.B. die Namen Meyer (Maier, Mayer), Müller, Schmidt und Schulz sowie regional ähnlich häufig vorkommende Familienname.

ja, schön und gut. aber ob das auf DICH zutrifft, kann doch nur die verwaltung klären und keine schlecht informierte, unbedarfte ratgebergemeinde.

Ich habe einen Doppelname (durch Adoption) - wie wirkt sich das auf die Namensgebung bei Heirat und Nachwuchs aus?

Meine Situation:

Frau Müller (meine Mutter) heiratete Herrn Schmitt (Stiefvater). Schmitt wurde zum Ehenamen erklärt. Mein Stiefvater heißt also weiterhin Herr Schmitt, meine Mutter Frau Müller-Schmitt, da sie sich sich ihren Geburtsnamen als Beinamen voranstellen ließ.

Soweit nicht außergewöhnlich!

Nun folgte meine Adoption (ich war 15 Jahre alt). Ich hätte gern meinen Geburtsnamen (Müller) behalten, konnte leider nur aus 2 Optionen wählen: Herr Schmitt (gemeinsamer Ehename) oder Herr Müller-Schmitt

Ich entschied mich für Herr Müller-Schmitt, um meinen Geburtsnamen nicht zu verlieren. Außer bei sehr wichtigen offiziellen Dokumenten führe ich im privaten Leben weiterhin nur meinen Geburtsnamen Müller.

Jetzt meine 4 goldenen Fragen:

  1. Handelt es sich bei meinem Doppelnamen um einen echten Doppelnamen oder nur wie bei meiner Mutter um eine Ergänzung des Haupt-Nachnamens Schmitt durch den vorangestellten Beinamen Müller?

  2. Welche Möglichkeiten gibt es, den (zwangsweise) angenommen zweiten Nachnamen Schmitt zu entfernen und wieder den Geburtsnamen Müller zu führen? (Mir ist klar, dass dies im deutschen Namensgebungsgesetz nicht vorgesehen ist und frage daher an dieser Stelle auch ausdrücklich nach Sonderfällen wie nachweisbare psychische Belastung durch den Adoptivnamen oder Vereinfachung des Namens wegen einer Künstlertätigkeit / Status als Person des öffentlichen Lebens)

  3. Wenn ich, Herr Müller-Schmitt, meine Freundin Frau Bauer heirate, können wir ja entweder unsere jeweiligen Namen behalten oder einen gemeinsamen Ehenamen wählen. Könnte ich im Zuge der Heirat meinen Geburtsnamen Müller als gemeinsamen Ehenamen durchsetzen? Dies wäre die von allen Beteiligten präferierte Variante und würde auch die Namensgebung des Nachwuchses vereinfachen! Oder ist nur der gemeinsame Ehename meiner Eltern Schmitt stärker gewichtet und muss auch bei meiner eigenen Ehe gewählt werden? Oder kann nur der komplette Doppelname Müller-Schmitt als Ehename gewählt werden? Bauer oder Kombinaten wie Müller-Bauer bzw. Schmitt-Bauer (sofern überhaupt möglich) sind als Ehenamen nicht erwünscht.

  4. Falls kein gemeinsamer Ehename angenommen wird (zB. weil Müller nicht möglich ist) und die Ehe mit getrennten Namen geführt wird, wie wirkt sich das auf die Namensgebung gemeinsamer Kinder aus? Könnten zumindest diese dann unter dem Namen Müller getauft werden (soweit ich gelesen habe, sind Doppelnamen bei Kindern ja nicht erwünscht, um der Namenanhäufungs-Problematik bei einer späteren Eheschließung vorzubeugen)?

Danke vorab für qualifizierte Hinweise und Antworten!! Von nicht-konstruktiven Gegenfragen und Kommentaren ("Wieso behälst du den Namen nicht einfach?") bitte ich abzusehen.

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