Ab wann darf ich mein Kind zu mir holen?

10 Antworten

du hast umgangsrecht:

  • 2-4 nachmittage die woche für jeweils 4-6 stunden
  • jedes zweite wochenende von fr-so
  • hälftige ferien und feiertage
  • drei wochen sommerferien

erarbeite eine umgangsvereinbarung in diesem umfang. schicke ihr dies zur unterschrift zu in zweifacher ausfertigung. in der zwischenzeit vereinbarst du einen termin beim jugendamt um dort im rahmen der mediation zu klären wann der umgang den du anforderst beginnt. etc. sollte das scheitern wirst du klagen müssen.

Vielen Lieben dank für die schnell Antwort, werde ich mir mal zu herzen nehmen und mich beim JA beraten lassen..;)

Hallo Basko77,

du musst dich mit der Mutter darauf einigen wann, wie, wo und wie oft der Umgangs stattfinden soll. Es gibt da kein gesetz wo drinsteht dann und dann an diesen Orten. Es gibt nur einen Pädagogisch empfohlenen Mindesumgang: alle 14 tage von Freitagnachmittag bis Sonntagabend, die Hälfte aller Feiertage und später dann die Hälfte aller Ferien. Bei so kleinen Kindern empfiehlt es sich wenn du es auch unter Woche mal Nachmittags besuchst. Es kommt immer darauf an wie ein Kind reagiert wenn es aus seiner gewohnten Umgebung gerissen wird und seine Bezugsperson (in eurem fall die Mutter) plötzlich nicht mehr da ist. Ich rate von Übernachtungen ohne die Mutter in diesem Alter grundsätzlich ab. Ich weiss nicht ob du dich nocht an deine Kindehit erinnern kannst und wie du dich gefühlt hast wenn du in einer fremden Umgebung schlafen solltest...du musst hier an das Wohl deines Kindes denken und nicht an die Durchsetzung deiner rechte die nicht mal klar im Gesetz definiert sind. Auch wenn hier einige User schreiben du hast dann und dann das recht auf Umgang, ist es nicht so, das ist Wunschdenken. Im Gesetz steht das du das Umgangsrecht hast und das die Eltern sich einigen müssen oder ein Richter entscheidet es. Und genau so wird es kommen wenn du jetzt darauf beharrst. Wie ein Richter das sieht steht absolut in den Sternen, es gibt zu genau den gleichen Fällen 20 verschiedene Urteile, da es hier um Menschen um Individuen geht. Ich rate dir dich nicht mit der Mutter zu streiten. Ich rate dir mit ihr zu vereinbaren das ihr euch sobald das Kind sprechen kann langsam an eine Übernachtung ohne die Mutter rantastet. Was sagt denn die Mutter warum sie es dir momentan nicht zutraut das Kind alleine zu versorgen?

  1. der vater ist genauso bezugsperson wie die mutter und das kind schläft nicht bei fremden sondern bei seinem vater
  2. es gibt eine klare rechtsrpechung die sagt das übernachtungen von anfang an problemlos durchgeführt werden können. es gibt sogar mehrere urteile dazu, dass ein wechselmodell von anfang an geführt wird.
  3. umso ehr übernachtungen und umgänge durchgeführt werden, desto weniger probleme entstehen dabei. kinder haben damit die wenigsten probleme.
  4. die rechte des vaters: umgang, sorgerecht etc. sind klar und deutlich definiert. noch klarer durch eine rechtsprechung.
@analad

Sind sie nicht. Und Kinder die Angst haben und verwirrt sind weil sie in einer fremden Umgebung sind, sind deine Wechselmodelle egal. Gefühle von Kindern richten sich nicht nach Wechselmodellen, die im Übrigen nicht klar definiert sind, es sind nur Vorschläge keine Gesetze. Der Vater ist in dieser Konstellation ein "Fremder" und keine Bezugsperson, das Kind wohnt bei der Mutter. So kleine Kinder aus ihrer gewohnten Umgebung zu reissen bringt psychische Schäden mit sich. Desweiteren bist du in meinem Beitrag nicht gefragt worden, es reicht völlig wenn du die Frage beantwortest und deine Meinung dadurch kund tust. Kommentare auf alle meine Beiträge sind nicht notwendig.

@analad

Vielen lieben Dank für die Antwort..;)

@analad

vielen dank für die Antwort..;)

@analad

Diese Rechtssprechung existiert nicht. Im Gegenteil, dass was Du da erzählst, davon wird ganz klar abgeraten.

@Menuett

@Menuett...wen meinst du? welchen Kommentar wolltest du kommentieren?

@Menuett

@Menuett...top!! DH

Hallo und danke erstmal für die schnelle Antwort von euch allen hätte ich so schnell gar nicht mit grechnet. Vielen lieben Dank! Ja also wir hatten das so vereinbart das ich sie bzw unser Kind momentan wegen wetter (wohnen 50km auseinander ) Mitwoch und Sontag besuchen komme, desweiteren hatten wir auch schon eine Situation das ich über nacht da gewesen bin und ich den kleinen alleine hatte in ihrer Wohnung Mutter war nicht da. Klappte ganz gut kind erkennt mich als "Baba" und war wirklich alles schick..muss dazu sagen hab ein sehr gutes verhältnis zu meinen unserem Kind. Desweiteren hab ich auch beruflich gesehen viel erfahrung im umgang mit kindern und Menschen komme aus der Medizin und verstehe die Sorge der Mutter nicht? da ich weiß gott größere verantwortungen im Leben meistern musste als mein eigenes Kind die windel zu wechseln und ihn zu versorgen. Ich denke eher die Mutter hat Angst auch mal los zu lassen? Meine alle drei wochen sind beide hier bei mitr im Haus und nicht das erste mal und läuft alles schick der kleene fühlt sich wohl, und wenn ich zur Mutter sage fahre doch mal samstag nach hause ich bring ihn dir Sontag zurück als vorschlag von mir um langsam anzufangen..leht sie ab:( ich weiß er ist erst neune Monate aber wann soll ich denn anfangen damit? Bis sie einen neuen Partner hat? Dann hab ich angst das ich ihn erst recht Verliere..es ist alles ziemlich zerfahren..trotzdem danke für die Antwort..;) lg

@Basko77

Du wirst ihn nicht verlieren, gib ihm und der Mutter noch ein paar Monate. Rede mit ihr wann sie es für den richtigen Zeitpunkt hält, dann muss sie sich dazu äußern und ihr macht eine Zeit aus ab wann ihr langsam anfangt mit den Übernachtungen. Auch ein neuer Partner wird nix an deinen Rechten ändern. Ich verstehe deine Ängste, aber sie sind wirklich unbedgründet, das recht ist auf deiner Seite. Warte mal bis er laufen kann und richtig anstrengend wird, ich denke die Mutter wird sich dann auch mal über ein "freies" Wochenende freuen.

In dem Fall ist es keine Fragen von Sorgerecht/pflicht sondern vom Aufenhaltsbestimmungsrechtes, dabei denke ich das es dir Mutter hat. Treff deinen kleinen weiter mit der Mutter zusammen, irgendwann traut sie es dir auch sicher zu :)

Mach ja nichts wegen Klagen oder sonst was dabei kannst du schnell komplet deine Rechte verlieren.

Warte damit auch ab bis dein Kind etwas älter ist, den 9 Monate ist wirklich noch sehr jung..

bei gemeinsamen sorgerecht haben beide eltern das abr.

@analad

auch dir vielen Lieben dank für die Antwort..;)

Das ist doch quatsch!!! Nirgendwo steht dass ein neunmonatiges Kind nicht beim Vater übernachten sollte! Es ist der Vater!!!! Und kein Fremder!! Sie haben wie beschrieben ein gutes Verhältnis und das Kind kennt die Umgebung... Außerdem hat er bereits paarmal dort übernachtet... Ohne ihn gäbe es das Kind nicht!! Das vergessen die Frauen gerne und spielen ihre gekränkte Eitelkeit aus... Zu DDR Zeiten haben Kinder...wie ich auch in einer Wochenkrippe gelebt und das hat niemanden geschadet!!! Wieso sollte das Kind nicht jedes zweite Wochenende beim Vater verbringen und eine wunderschöne Vater-Kind Beziehung aufbauen??! Da spricht gar nichts dagegen... Ein Vater hat nicht nur das Recht sondern es ist seine Pflicht!! Kämpfe darum... Denn mit welchem Recht enthält die Mutter sein Kind vor??? Das ist traurig!!!!

Es wäre mehr als nur ungewöhnlich, wenn Dir bei einem so kleinen Kind die 14tagesreglung angeboten werden würde.

Die Mutter hält sich an die Empfehlungen aus dem Wegweiser für Umgang nach Trennung und Scheidung vom Familienministerium/Kinderschutzbund.

Hier kannst Du ihn runterladen. http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=38346.html

Die Mutter hat recht, sich zu weigern.

Bei so kleinen Kinder sagt man, häufiger, aber kurzer Umgang. Die Mutter hat sich da schon weit übers muss hinaus engagiert.

Für einen Säugling von 9 Monaten ist es eine Katastrophe, ein Wochenende von der Hauptbezugsperson getrennt zu sein. Ganz besonders jetzt, im Fremdelalter, ist das ganz besonders kritisch zu sehen.

In anderthalb Jahren sieht das schon anders aus.

Die Situation wäre evtl. anders, wenn das Kind sowieso schon häufig in der Krippe oder bei den Großeltern über Nacht untergebracht ist

Es wäre mehr als nur ungewöhnlich, wenn Dir bei einem so kleinen Kind die 14tagesreglung angeboten werden würde.

Auch bei so kleinen Kindern ist ein 14 tägiger Wochenendumgang möglich. Es gibt gerichtlich festgelegte Umgangsregelungen die so etwas erlauben, wenn der Vater bereit ist Kompromisse zu Gunsten des Kindes ein zu gehen.

@Rollitrekking

"Möglich" unter manchen Bedingen.

Im Normalfall nicht und im Normalfall sollte ein Elternteil so viel Hirn haben und sich mit der Entwicklung von Kleinkindern beschäftigen. Dann würde er von ganz alleine darauf kommen, dass das keine gute Idee ist. So verliert das Kind das Vertrauen in Mutter und Vater.

@Menuett

Und genau deswegen haben se die Gesetze geändert...wegen soviel Hirn...ein hoch auch auf alle papas...hoch...

@Sanny261080

Es ist wirklich erschüttern wie schwer es ist alte Denkstrukturen des Jugendamts zu durchbrechen, obwohl wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrungen aus anderen Ländern und heutige Gesetzte das anders sehen.

@Rollitrekking

Wie kommst Du jetzt aufs Jugendamt?

Na, dann lass sie mal herüberwachsen, die wisssenschaftlichen Erkenntnisse.

Meinst, die können es mit den Lanzeitstudien von Remo Largo aufnehmen? Meinst, in anderen Ländern befinden sich Kinder zwischen 6 und 30 Monaten in keiner Fremdelphase mehr?

@Menuett

Du und deine Studien und Wegweiser!!! Zum Glück haben Väter nun mehr Rechte...denn genau solche eingefahren Denkstrukturen und Machtgehabe der Mütter haben dies unabdingbar gemacht. Die ersten drei Jahre eines Menschen sind die allerwichtigsten und prägen ihn zu dem Menschen der er einmal wird... Und gerade in dieser Zeit wird der Vater ausgegrenzt... Traurig... Was steht in deinen Langzeitstudien zum Thema Wochenkrippen?! Ist das weniger schadhaft als beim Vater zu sein? Was wenn die Mutter ins Krankenhaus muss? Laut Wegweiser wohin dann mit dem Kind? Der Vater hat genauso ein Recht...nein sogar die Pflicht...lass dich von sowas nicht einschüchtern!!!!!!

@Sanny261080

Im Wegweiser werden die Rechte der Väter genaustens beschrieben.

Das Familienministerium, die deutsche Liga fürs Kind, der Kinderschutzbund, der Verband alleinerziehender Mütter und Väter, das sind für dich also alles inkompetente Idioten, die völlig sinnlose Broschüren herausgeben?

In Krippen gibt es recht lange Eingewöhnungszeiten und die Kinder sind dort auch nicht über Nacht.

Eine Mutter im Krankenhaus lässt bei vielen Kindern ein Trauma zurück.

Auch so ein Vater hat das Recht und die Pflicht sich gegenüber seinem Kind vernünftig zu benehmen.

So ein Vater soll sich auch nicht einschüchtern lassen, sondern sich benehmen, wie ein informierter Vater der seinen Kindern Gutes will.

Und nicht wie einer, der nur "Ich habe aber Rechte" brüllen kann.

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