140 std Monat laut arbeitsvertrag wer hat dann recht ich oder mein Chef?

5 Antworten

Da der monat eben nicht genau 4 Wochen umfasst, funktioniert diese Art der Umrechnung von Monatsstunden auf Wochenstunden nicht! Es hat ja auch nicht jeder Monat rechnerisch 4,3 Wochen. Außerdem ist eine festgelegte Wochenarbeitszeit immer ein Durchschnittswert, der de facto über oder auch mal unterschritten werden kann und nur im Durchschnitt zutreffend ist. Da die Bezahlung aber monatlich zu erfolgen hat, muss die Monatsarbeitszeit maßgeblich sein!

an nawie: Es hat nichts mit den Pausen oder sonst was zu tun ! Nochmal es stehen im arbeitsvertrag 140 std im Monat und nicht 35 std in der woche deshalb gehe ich davon aus ,das ich 140 std zu arbeiten habe um mein gehalt x zu bekommen und ab der 141 std hab ich dann meine überstunden! und nicht wie mein chef sagt ab der 150,5 !

Ich meine mal das ist so ein bischen auch Auslegungssache .Natürlich hat das was im Vertrag drinne steht bestand , und nichts anderes . Wenn er dieses x 4,3 rechnen will nach seiner Meinung , dann müsste er auch nur die Arbeitstage im Monat berücksichtigen und das wären im März zb. auch 7hx 20AT = 140 h. Somit geht seine rechnung niemals auf . Denn ich meine mal du bekommst für 140h Festgehalt und alles was drüber ist sind somit Überstunden und diese müssen dir auch ausgezahlt werden . Da versucht er ganz schön euch zu "Berummsen". MFG Rudi

Ich habe da noch einmal drüber nachgedacht um komme zu folgendem Schluß: Maßgeblich für die Bezahlung der Überstunden sind NUR die tatsächlich geleisteten Stunden in dem betreffenden Monat. Deshalb verbietet sich eine Berechnung der Überstunden auf Basis von theoretisch zu leistenden Wochenstunden. Wenn Du tatsächlich 160 Stunden in dem Monat geleistet hast, sind das definitiv 20 mehr als 140 gemäß Vertrag, also 20 Überstunden, egal wie die Wochenarbeitszeit aussieht! Das läßt sich nicht Wegdiskutieren. Die wöchentliche Arbeitszeit ist nur ein Rechenmodell, um eine regelmäßige Arbeitszeit herzustellen. Klar ist, dass die in einem Monat zu leistenden Stunden unterschiedlich ausfallen, da die Monate unterschiedlich lang sind und unterschiedlich viele Arbeitstage enthalten.

Nun das ist ganz einfach 

Es zählt die tatsächliche Arbeitszeit pro Monat 

Er darf nicht pro Woche rechnen das ist ja ein Witz

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