WG Bewohner bezahlt nicht nach Auszug die Kaution und Stromabschlag zurück, was soll ich machen?

2 Antworten

Wie soll man denn bitte nachweisen, dass man Geld nicht bekommen hat? Vielmehr muß doch derjenige, der Geld schuldet, durch Quittung oder Überweisungsbeleg nachweisen, dass er gezahlt hat.

Die Frage ist doch eher, ob Du nachweisen kannst, dass Du die hälftige Kaution und die hälftigen Stromabschläge bezahlt hast.

Wenn Du außerdem kein großartiges Einkommen hast, könntest Du evtl. Beratungshilfe beantragen und einen Anwalt konsultieren (in einigen Städten gibt es statt dieser Regelung öffentliche Rechtsberatungsstellen).

Hallo !

Na das ist ja echt nicht schön. Aber leider wie Du sagst hast Du keinen Nachweis das Du es noch nicht bekommen hast. Das tut mir echt leid für Dich.

Du solltest versuchen vernünftig mit dem WG Bewohner zu reden und bitten Dir Dein Geld wiederzugeben. Ich wünsche Dir das es klappt.

Beim nächsten Mal sei Schlauer und mach alles schriftlich.

Liebe Grüße

vorzeitige auflösung kautionskonto durch vermieter rechtens?

Mein Vermieter hat im Jahr 2016 mein von Ihm angelegtes Mietkautionskonto ohne mein Wissen meiner Meinung nach rechtswidrig aufgelöst, um eine offene Miete damit zu verrechnen. Die Restkaution wurde nicht mehr angelegt.

Habe das erst jetzt durch Einklagen der Kautionsunterlagen erfahren, da ich , ein Jahr nach Auszug aus der Wohnung, eine mir zustehende Kautionsabrehnung auch nach mehrmaligen Verlangn vom Vermieter nicht bekommen habe.

Weiter hat er nach der vorzeitigen Auflösung gegen mich Räumungsklage erhoben, mit der Begründung, diese eine Miete wäre noch offen, obwohl er diese ja schon nach eigenen Worten verrechnet hatte. Weiter hat er das gericht beim Vergleich 2017 mit der Aussage getäuscht, das Kautionskonto bestehe noch.

Was oder wie kann ich gegen den Vermieter vorgehen, kann ich alle Klagen und den Vergleich nach der v orzeitigen Auflösung anfechten und hätte mir nicht die Bank, bei der die Kaution angelegt und vorzeitig aufgelöst worden ist, Bescheid geben müssen?

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Konsequenzen wegen lauter Musik im Mehrfamilienhaus

Ich und mein Lebensgefährte wohnen in einem Mehrfamilienhaus mit fast nur "Rentnern" und "älternen Partein" im Haus. Wir selbst sind mitte 20!

Wir wohnen seid einem halben Jahr in diesem Haus, und gehen beide von früh bis ca. 17:00 Uhr arbeiten täglich (Mo-Fr)! Am Freitag und Samstag hören wir gern einmal etwas lautere Musik um zu entspannen von der Wochen (Zeiten ca. von 18:00 Uhr - 20-21:00 Uhr), jedenfalls beschweren sich unsere Mitbewohner im Haus das wir "Täglich" unzumutbare laute Musik hören, was in unseren Augen übertrieben ist. Wir halten die Nachtruhe ein und halten uns an alle Regeln im Haus.

Heute standen wieder (zum 2. Mal) 2 Bewohner vor unserer Tür und verwarnten uns wegen der lauten Musik, desweiteren drohnten Sie uns mit Konsequenzen: Sie werden Ihre Miete kürzen (Lärmbelästigung) usw.. Und Sie werden einen Brief mit Unterschriften Sammlung an unseren Vermieter schreiben und ihn über die "unerträglichen" Situation aufkären.

Wie können wir uns verhalten sollte es zu einer Abmahnung oder kann sogar gleich eine fristlose Kündigung kommen? Wir fühlen uns jedoch im Recht und meinen das eine Abmahnung übertrieben wäre !

Kann uns jemand dazu Helfen der sich bei so etwas auskennt?

Wie sollen wir uns weiter verhalten, sollen wir uns bevor wir eine Reaktion von unserem Vermieter erhalten mit ihm in Verbindung setzen oder sollen wir abwarten?

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Mietrecht: Müssen wir die Kaution für übelriechende Truhe hergeben?

Hallo,

da der Mieterschutzbund leider nur seinen Mitgliedern Auskünfte erteilt, möchte ich hier kurz einen Fall schildern. Falls mir jemand helfen kann, wäre ich dankbar, da ich nicht weiß, wie weiter vorzugehen ist...

Mein Partner und ich sind zum 1.9.2011 zusammengezogen. In der alten Wohnung meines Partners haben wir den Strom abgemeldet etc. (lief auf seinen Namen), und kurz darauf sind neue Mieter eingezogen. Diese fanden nach ein paar Tagen im Kühlfach noch eine Packung Fisch, die dem ehemaligen Mitbewohner meines Partners gehörte. Er hatte, wie auch im restlichen Teil der Wohnung, einfach seine Sachen stehen lassen, die wir dann fröhlich entsorgen durften. Problem: Den Fisch hatten wir schlicht nicht bemerkt und wir können auch nicht beweisen, wem er gehörte (denn natürlich behauptet der MiWo, es sei nicht seiner).

Anyway, die Tiefkühltruhe stinkt seither erbärmlich, und mit Essigwasser/diversen Reinigern,etc. ist dem nicht beizukommen. Nun verlangen die neuen Mieter eine andere Truhe. Der Vermieter möchte dazu die komplette Kaution meines Partners aufwenden (750 Euro), da es sich um eine Kühl-Gefrier-Kombination handelt und das Teil nur zusammen neu eingekauft werden kann. Meine Frage: Darf das sein? Die Truhe funktioniert schließlich einwandfrei, sie riecht nur (was sich mit der Zeit und konsequenter Reinigung aber vermutlich ohnehin erübrigen müsste?), und dafür, dass es eine Kombination ist, kann der Mieter per se auch nichts.

Was muss bezahlt werden, oder muss überhaupt etwas bezahlt werden? An wen kann man sich ggf. wenden?

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Welche Mittel und Aussichten habe ich, um Mietschulden von einer ehemaligen WG-Mitbewohnerin bei mir einzutreiben?

Hallo,

Ich habe bis zum 31. Dezember 2014 in einer WG gewohnt. Meine damalige Mitbewohnerin, welche im August in die WG eingezogen war, erwies sich als stark inliquid. Da ich immer stellvertretend für die WG die Miete an den Vermieter überwies und wir schonmal wegen Unpünktlichkeiten ermahnt wurden, habe ich, als die Miete im Sept. fällig war, den üblichen (vollen) Betrag überwiesen, obwohl sie mir Ihren Anteil noch nicht übergeben hatte. Ich habe ihr dies mitgeteilt und Sie gefragt, wann Sie mir Ihren Anteil geben könnte. Daraufhin teilte sie mir mit, dass sie dies erst könne, wenn sie das Kindergeld von Ihrer Mutter sowie die Kaution von Ihrer letzten Wohnung bekommt. Im Oktober passierte das gleiche nur mit dem Unterschied, dass sie mir die Hälfte geben konnte. Damit schuldete sie mir also (bis heute) das 1,5-fache ihres Mietanteils.

Seit ich ihr vor ein paar Monaten ihr in einem sms-Gespräch sie gebeten habe, bald die Schulden zu begleichen, verweigert sie jeden Kontakt. Sie antwortet nicht mehr auf Sms, Facebooknachrichten oder Emails. Anrufe werden weggedrückt. Ein mal habe ich Sie mit unterdrückter Rufnummer erreichen können. Da wurde ich aber sehr unfreundlich abgewimmelt. ich dabei mich über meine rechtlichen Möglichkeiten und Aussichten zu informieren. Ich könnte folgendes einem Richter vorlegen:

  • Unterlagen, aus denen unser Mietvertragsverhältnis zum Vermieter (alle Hauptmieter) hervorgeht.
  • Nachweise über die laufenden Kosten (Mietvertrag, Strom/Gas-Verträge, Kontoauszüge).
  • Kontoauszüge, aus denen hervorgeht, dass Ihre Vorgängerin (auch nachweisbar) den gleichen Betrag mir jeden Monat überwiesen hat.
  • Facebooknachrichtenverlauf, in dem wir über ihre Schulden diskutiert haben (aus dem auch der Betrag hervorgeht).
  • den SMS-Nachrichtenverlauf von vor wenigen Monaten, in dem wir ebenfalls kurz über die Schulden gesprochen haben. Ich hätte auch noch ein Gespräch, das ich kurz vor meinem Auszug aufgezeichnet habe, in dem wir über die Schulden gesprochen haben. Aber inzwischen meine ich zu wissen, dass dies nicht rechtlich verwendet werden kann.

meine Fragen wären nun:

1.) Könnte ich im Falle eines Prozesses den Sachverhalt ausreichend belegen?

2.) Wie würden meine Aussichten ausehen, wenn sie vor Gericht einfach behaupten würde, dass Sie mir das Geld bereits gegeben hat (in Bargeld) oder sich sogar ein falsches Alibi besorgt?

3.) Wie hoch wären die Kosten für einen Prozess, welche ich auszulegen hätte?

4.) Um Ihre neue Anschrift (sie wohnt auch nicht mehr in der WG) herauszufinden, müsste ich erstmal eine Melderegisterauskunft beim Einwohnermeldeamt für etwa 20 Euro beantragen, richtig?

5.) Wäre ein Anwalt sehr ratsam (würde ich gerne meiden um die Investitionskosten nicht noch weiter zu erhöhen).

6.) Wäre der Titel überhaupt etwas Wert?

7.) Wann tritt eine Verjährung der Angelegenheit ein?

Ich bin sehr dankbar für jeden Rat den Ihr/Sie mir geben könnt(en). Vielen Dank!

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Mietwohnung Auszug: jede Wand streichen Pflicht?

Liebe Mietexperten,

folgendes Problem: Wir sind gerade umgezogen und der Objektbetreuer unserer alten Mietwohnung, in der wir 19 Monate gewohnt hatten, will diese noch nicht abnehmen, weil wir seiner Meinung nach nicht ordentlich genug weiß gestrichen haben.

Wir hatten einige Wände der alten Wohnung gestrichen, als wir dort eingezogen waren (grün, blau, lila). Uns ist klar, dass die Wohnung in den Zustand zurückzuversetzen ist, in dem sie uns übergeben worden war. Entsprechend haben wir alle bunten Wände nun mit weiß überstrichen.

Der Objektbetreuer möchte nun, dass wir alle Wände (einschließlich der Wände, an denen wir während der Mietdauer keine Veränderungen vorgenommen hatten) noch einmal mit weißer Farbe überstreichen, da Unterschiede in den Weißtönen erkennbar seien. Ansonsten müsste das ein Maler übernehmen, wodurch Kosten von ca. 600-700 EUR entstehen würden (interessanterweise in etwa die Höhe unserer Kaution).

Müssen wir tatsächlich auch die Wände überstreichen, die eigentlich noch in dem weißen Zustand sind, in dem sie waren, als wir eingezogen sind?

Zudem gibt es zwei Außenwände, an denen Schimmel aufgetreten war (wg. Feuchtigkeit der Wand, wahrscheinlich weil der Regenrinnenabfluss längere Zeit undicht war). Eine dieser Wände hatten wir bunt bemalt. Handwerker haben nun auf Veranlassung der Hausverwaltung die Tapetenstücken ausgetauscht, auf denen der Schimmel war. Wir hatten die Wände nicht überstrichen, da wir davon ausgegangen waren, dass die Schimmelbeseitigungsarbeiten umfangreicher ablaufen würden als eine einfache Tapetenschnipselei und wir somit nicht mehr für das Streichen dieser Außenwände zuständig seien. Nun sollen wir auch diese Wände mit überstreichen bei unserem finalen Malauftrag.

In unserem Mietvertrag steht:

"ln jedem Falle müssen sich die Räumlichkeiten jedoch zur Rückgabe der Wohnung an den Vermieter in einwandfreiem Renorierungszustand befinden, die Arbeiten sind bei Bedarf vom Mieter auszuführen."

Sind die Forderungen der Objektverwaltung gerechtfertigt oder nicht? Was müssen wir noch tun, was nicht? Unsere Kaution möchten wir natürlich gerne wiederbekommen.

Danke vorab für Eure Einschätzungen / Erfahrungen / Infos

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