Union Invest - Fonds jetzt verkaufen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Leute mit solchen Fonds haben diese oft schon länger im Portfolio, vor allem wenn sie geerbt wurden... wahrscheinlich sogar lag die Anschaffung vor dem 01.01.2009.. Damit wären diese Fonds bei Veräußerung steuerfrei. Das bedeutet: keine Abgeltungssteuer! Ein neu gekaufter Fonds muss dies erst wettmachen.

Daher sollte man hier nicht einfach verkaufen, weil der DAX hoch steht (abgesehen davon, daß hier eher der Eurostoxx50 oder Stoxx Europe 600 relevant wäre), sondern vergleichen, wie die Entwicklung der Fonds ist.

  • UniEuroAktien läuft etwas besser als der Eurostoxx 50. Den muss man nicht unbedingt haben, aber wenn sich die Eurozonen-Aktien erholen, läuft dieser mit.

  • UniEuropa ist nicht an die Eurozone gebunden und läuft daher etwas besser als der UniEuroAktien. Den würde ich behalten.

  • UniEuroRenta ist ein vor sich hindümpelnder europäischer Rentenfonds. Der könnte aus meiner Sicht verkauft werden. Der Fonds ist ausschüttend, d.h. Du musst hier keine Besonderheiten beachten.

  • UniOptimus ist ein Net-Geldmarktfonds ohne Ausgabeaufschlag. Den würde ich definitiv verkaufen, da er minimale Renditen abwirft.

Wenn Dir allerdings unwohl bei Fonds ist, dann solltest Du auch verkaufen und einfach die Erbschaft nicht als Fonds, sondern als Cas betrachten, mit dem Du nun die sinnvolle Anlageform wählen kannst.

Wenigstens eine Antwort, die sich ernsthaft und inhaltlich mit dem geerbten Fondsportfolio auseinandersetzt. DH!

Der UniOptimus brachte es zwar auf eine Performance von 2,3 % in 12 Monaten, aber der hohe Anteil von Spanien- und Italien-Anleihen (ca. 38 %) ist nicht gerade vertrauenserweckend. Ähnliche Performance gibt es schon bei einigen Festgeldanlagen mit Einlagensicherung.

Der UniEuroRenta hat in den letzten 12 Monaten eine Performance von über 7 % gezeigt. Das wird nicht so weitergehen. Hier ist der Spanien- und Italienanteil immerhin noch ca. 14 %.

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@gandalf: schöne Antwort. finde ich. Und das, obwohl (ich zu wissen glaube, dass) Du von UnionInvestment nicht allzuviel hältst.

Wenn ich nur mehr Deiner zweifellos fundierten Antworten verstehen würde! Aber da muss noch viel Wasser die Isar runter......

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Es hat sich schon einmal als Richtig erwiesen oberhalb von 7000 Punkten im Dax zu verkaufen. Ich würde einen Teil verkaufen und wenn die Aktien wieder fallen evtl wieder einsteigen. Sollte es weiter nach oben gehen bist Du immérnoch dabei.

Versicherung oder ETF / Fonds wie ist das mit der Steuer?

Schönen guten Tag liebe Community,

ich bin gerade am überlegen meine Wunschpolice Strategie No. 1 der Aachen Münchener zu kündigen. Zum Vertrag: Montalicher Beitrag: 26,50 EUR, freiwillige Dynamik: 6 % (schon einmal in Anspruch genommen sonst mtl. 25,- EUR). Beginn: 01.10.2010 Ablauf: 30.09.2058. Garantierte Abfindung: 14.400,- EUR Fonds: DWS Funds Invest ZukunftsStrategie Ich zahle also 47 Jahre lang ca 26,50 EUR = 14.646,- EUR und bekomme garantiert 14.400,- EUR wieder und zahle dann noch Steuern, super.

Meine Gedanken: Ich kündige den Vertrag, nehme ein 50 %iges Verlustgeschäft frühzeitig in Kauf (Rückkaufwert) und Kaufe mir dann sparplanmäßig einen DAX ETF oder Fonds an der Börse (Cortal Consors) und bin dann nicht an Richtlinien und Vorgaben einer Versicherung gebunden und habe wahrscheinlich sogar noch geringere Gebühren.

Meine Sorgen: Mein DVAG Mann hat mir beteuert, ich würde langfristig bei der Wunschpolice sparen, weil ich nur am Auszahlungstag Abgeltungssteuer auf 50% der Rendite zahlen müsse und beim Kauf an der Börse müsse ich jedes Jahr 50 % der Rendite versteuern. Somit würde der Zinseszins Effekt verstärkt (langfristig).

Meine Lösung: Ich nehme meinen Freibetrag in Anspruch über z.B. 100,- investiere in meinen ETF bis ich 100,- Zins habe und streiche es steuerfrei ein. Dann wiederhole ich den Prozess... Klingt aber zu einfach, um möglich zu sein.

Meine Fragen: Ist die Steuerersparnis bei der Wunschpolice so ausschlaggebend? Ist es mit einem Freibetrag möglich die Steuern dauerhaft zu umgehen? Ich finde es unangenehm von einer Versicherung an die Leine genommen zu werden und würde lieber selbst investieren, aber ist das eine gute Idee? Ich bin kein Investmentprofi... aber ich denk ich würd mir den iShares DAX WKN 593393 als Sparplan zulegen, was kommen da an Kosten (vorallem Steuern) auf mich zu? Habe ein Depot bei Cortal Consors.

Liebe Grüße

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Wie sichere ich eine Position in DWS Inrenta ab? Wenn ich von Fallenden Kurse ausgehe!

Ich habe in den letzten 2 Jahren schon 2 x den Ausstieg verpasst. Habe ein Position in Wert von ca. 30.000 Euro. 295 Anteile! Diese sind in einem Fondgebundenen Fond (LV). Laufzeit noch 20 Jahre. Ich möchte gerne die Schwankungen zumindest 1 x im Jahr nutzen um auszusteigen und wieder günstig einzusteigen. Zumindest wäre das in den letzten 2 Jahren beim Stand von 7500 Dax Punkte gutgegangen. Nun ist es wieder soweit. Meinen Auftrag in einen anderen Fonds zu tauschen sollte 1 Tag von Monatsende bei der Versicherung eingegangen sein, damit er zum 1. des Monats berücksichtigt wird. In welchen Fond ich nun tausche...keine Ahung. Will mein Geld nur parken. Das letzte mal ging es mit dem Geldmarktfond der DWS ganz gut. Also tauschen muss ich auf jeden Fall. Daher kommt meiner Ansicht nach nur der DWS Reserve Fond in Frage. Nun kann es aber sein, daß wie eine gute Bewegung nach oben haben während des Monats und ich nicht bis zum Monatsende warten möchte. Wie könnte ich mir den Kurswert des Fonds sichern? DWS Inrenta läuft sozusagen wie der Dax, soweit ich beobachtet habe. Könnte ich da nicht einfach DAX Puts kaufen mit einer Laufzeit von 12 Monate zum Beispiel? Wieviel Euro müste ich da investieren um den Bestand abzusichern? Hat jemand ein Vorschlag mit WKN, welcher Put da nun in Frage käme? Wieviel Puts müssste ich denn kaufen? Habe sowas noch nie gemacht, da ich immer nur bullisch war und nie auf fallende Kurse gesetzt habe, daher wäre eine Hilfe für mich schon notwendig.

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Ist die Allianz Direktversicherung bAV empfehlenswert?

Hallo Liebe Community,

Schon seit Jahren liegen die VWL meines AG brach. Immerhin bietet er 26€ an, was zwar nicht den maximalen 40€ entspricht, aber geschenkt ist nun mal geschenkt. Jedoch bietet mein AG nur eine bAV mit der Allianz an.

Doch frage ich mich, ob die bAV der Allianz gut ist: https://www.allianz.de/produkte/altersvorsorge/betrieblichealtersversorgung/direktversicherung/?clusterid=tab-0

Und auch frage ich mich, ob ich sie überhaupt brauche, denn meine Vorsorge sieht derzeit so aus:

Betriebsrente:

Mein AG zahlt basierend auf einem Faktor einen Zuschuss meines jährlichen Bruttos in die BR ein. Diese wird derzeit mit 6% p.a. verzinst und bei mir werden jährlich so ca. 1200€ eingezahlt, die sich jährlich leicht erhöhen. Ich zahle jedoch von meinem Brutto nicht weiter ein. Das System ist jedoch im Umbau, da es dem AG natürlich mittlerweile zu teuer ist und ich weiß auch nicht, wie mich das treffen wird. Generell will der AG weg von der pauschalen Verzinsung und alles in eine bAV wandeln.

Versicherungen:

  • Kapital LV der AachenMünchner (Vertrag 1998) mit mtl. Beitrag von 41€, endet in 15J., steuerfrei
  • private RV von Asstel (Vertrag 2007), mtl. 90€ und 3% dynamik, läuft bis 65, 100% Kapitalauszahlung möglich
  • Riester-Rente der Continentale, Fondsgebundene Versicherung, mtl. 162€, 30% Kapitalauszahlung möglich, lebenslange Rente

Immobilien:

  • selbstgenutzte ETW, Wert ca. 150.000€, abbezahlt in 2-7 Jahren (abh. ob ich in 3J. die Restschuld begleiche

Sonstiges:

  • mtl. Überschuss von ca. 1200-1500€, wird in diverse Anlagen verteilt (Tagesgeld, Aktien, Private Equity)

Ich habe ja schon recht viele Versicherungen und Sparanlagen. Andererseits, würde ich auf 26€ pro Monat nicht verzichten. Ich bin jetzt 29, d.h. in 38J kommt da noch was zusammen.

Da meine Abgaben relativ hoch sind, lohnt es sich bei mir durchaus auch vom Brutto für die Rente zu sparen Aber mir sind die Investitionen der Versicherungen nicht transparent genug.

Allerdings bietet die Allianz auch das Produkt "Invest alpha-Balance" an. Wenn ich das richtig verstehe, ist es dann ein Fonds Sparplan, den ich bestimmen kann? Ist dem wirklich so und wie flexibel ist das? Darf ich dann auch mal Fonds komplett verkaufen und das Geld "parken"? Die Idee ist, dass ich in der Hausse auch mal Gewinne realisiere. Diese zu erkennen ist dann mein Problem :), aber ein "Fondsdepot" mit der Absicherung, dass alle eingezahlten Beiträge erhalten bleiben, hat einen gewissen Charme. Da gibt es doch einen Haken, oder?

Und wie sind Allianz Fonds im Allgemeinen? Würdet ihr zu einer bAV bei der Allianz raten?

Eine Idee von mir ist, die private Rente von Asstel zu kündigen und stattdessen 200€ vom Brutto in die bAV einzuzahlen. Nur kann es sein, dass eine bAV nur als Rente bezogen werden kann und Auszahlungen nicht möglich sind?

Ich danke allen, die sich die Zeit nehmen, meine Fragen zu lesen und zu beantworten. Danke!

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