Umsatzsteuerpflicht bei Vortrag in einem Museum

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Dann mußt Du dich fragen, ob Du eine juristische Person des öffentlichen Rechts, eine Volkshochschule, oder eine vergleichbare Einrichtung bist.

Da ich annehme das Du eine natürlich Person bist, gilt diese Vorschrift nicht.

Innergemeinschaftliche Lieferung und Kassenbon

Angenommen, mein Unternehmen in Deutschland kauft etwas für weniger als 150 EUR (inkl. MwSt.) auf Kassenbon in Deutschland. Dann verkaufe ich die Ware als innergemeinschaftliche Lieferung an ein Unternehmen im EU-Ausland zum Nettopreis (ohne MwSt.; ausländisches Unternehmen zahlt die Umsatzsteuer im Ausland). Zur Rückerstattung der zuviel gezahlten Umsatzsteuer reiche ich beim Finanzamt den Kassenbon, die Gelangensbestätigung und die Überprüfung der USt-IdNr. ein (was vergessen?).

Folgende Fragen:

  1. Ist dies generell möglich, oder benötige ich in diesem Fall eine richtige Rechnung (keinen Kassenbon)?
  2. Ist der Zeitraum bis zu dem ich die Mehrwersteuer zurück erhalte gesetzlich begrenzt, oder falls nicht, was ist üblich?
  3. Ist es ein Problem, wenn ich dies mehrfach mache, z.B. 100 Waren zu je weniger als 150 EUR mit 100 Kassenbons....?
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Umsatzsteuer nachzahlung weiterleiten

Hi also ich bin gerade ein bischen verzweifelt, deshalb eine Frage an die Experten.

2008 habe ich mir eine Gasanlage in mein Auto einbauen lassen, die mich 1620 Euro gekostet hat. jetzt 2010 kriege ich einen Brief von dem Unternehmen, mit der Zahlungsaufforderung von 307,80 Euro Umsatzsteuer. Ich glaube es ist am einfachsten zu erklären, wenn ich den Brief abtippe, den das Unternehmen beigefügt hat.

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit bestätige ich Ihnen, dass Sie seit dem 01.01.2008 der Umsatzsteuerpflicht unterliegen. Im Jahr 2007 haben Sie die Grenze der Kleinunternehmerregelung des UStG §19 überschritten. Demzufolge müssen alle Ihre ausgestellten Rechnungen 2008 korrigiert werden. Bitte, stellen Sie Ihren Auftraggeber nachträglich die Umsatzsteuerbeträge in Rechnung.

Also meine Frage ist, ist es mein Problem, dass er auf einmal Umsatzsteuer zahlen muss? Ist es rechtens, dass er diese von mir verlangt und dass fast 2 jahre nach dem Einbau?

Ich danke jetzt schonmal herzlichst für eure Antworten und halte euch natürlich auf dem laufenden

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Betriebsausgabenpauschale für bestimmte Berufsgruppen und Umsatzsteuer

Als Freiberufler (Journalist) muss ich eine Einnahme - Überschussrechnung machen. Da ich über 17.500 € Einnahmen habe, kann ich die Kleinunternehmer-Regelung nicht in Anspruch nehmen. Ich habe nun die Betriebsausgabenpauschale in Höhe von 2.455,00 € und die abgeführte Umsatzsteuer als steuermindernde Ausgaben geltend gemacht und auf der Einnahmenseite die Umsatzsteuer aufgeführt. Dabei hat mir das Finanzamt die Umsatzsteuer nicht steuermindernd anerkannt, weil ich die Betriebsausgaben-Pauschale in Anspruch genommen habe. Die Umsatzsteuer ist jedoch nur ein durchlaufender Posten, weil ich sie eingenommen und abgeführt habe. Ist die Entscheidung des FA richtig?

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Kleinunternehmerregelung nur bei einem von mehreren Gewerbe?

Hallo!

Für meinen speziellen Fall habe ich leider keine Antwort im Netz finden können und hoffe, dass mir hier jemand helfen kann.

Ich habe mich im Jahr 2006 beim FA als Freiberufler (Dolmetscher) angemeldet. Damals verzichtete ich auf die Kleinunternehmerregelung und habe auf allen Rechnungen Mwst. ausgewiesen und als Umsatzsteuer für das entsprechende Jahr abgeführt (Regelbesteuerung). Eine Anmeldung beim Gewerbeamt erfolgte nicht (falls das von Bedeutung sein sollte).

Im Januar 2015 habe ich ein neues Gewerbe beim Finanzamt und Gewerbeamt angemeldet (anderes Tätigkeitsfeld: Online-Warenhandel). Bei diesem Gewerbe habe ich auf dem Fragebogen des Finanzamtes (Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung) angekreuzt, dass ich die Kleinunternehmerregelung nach§19 Ustg in Anspruch nehmen möchte. Anschließend habe ich die neue Steuernummer erhalten.

Im Jahr 2015 habe ich fortan für die Dolemtsch-Tätigkeiten Rechnungen unter meiner alten Steuernummer mit ausgewiesener Mwst. ausgeschrieben, also wie gewohnt. Für den Online-Handel habe ich unter der neuen Steuernummer Rechnungen geschrieben und habe keine Mwst ausgewiesen.

So wollte ich das eigentlich weiterführen. Nun bin ich aber etwas irritiert, weil ich auf Behauptungen gestoßen bin, dass das so nicht geht. Ein Einzelunternehmer müsse entweder für alle seine Gewerbe Umst. abführen oder auf keinen (wenn Kleinunternehmerregelung). Eine getrennte Handhabung sei nicht möglich.

meine Fragen: 1.) Stimmt das? 2.) Falls ja, muss ich nun auf allen Rechnungen aus meinen beiden Gewerben Mwst. ausweisen und Ust an das FA abführen oder umgekehrt (keine Mwst/Ust für beide Gewerbe)? Info: Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben in einem Jahr einen höheren Umsatz als 17.500€ gehabt.

3.) Stimmt das, das wenn ich für den Online-Handel weiterhin die Kleinunternehmerregelung nutzen möchte, der Umsatz aus beiden Gewerben aus dem vergangenen Jahr zusammen addiert nicht 17.500€ überschreiten darf? Oder wird hierfür nur der Umsatz aus dem Online-Handel betrachtet?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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Post vom Webdesigner - 19% nachzahlen??? Für 2013??? Rechtens ?

Sehr geehrte Geschäftspartner, sehr geehrter Kunde,

die Firma Appel&Eye Webdesign gibt hiermit bekannt, dass auf Grund der letzten erfolgreichen Jahre der Kleinstunternehmerstatus nicht mehr angewendet werden kann. Auch für das Jahr 2013 muss dies rückwirkend angepasst werden. Was bedeutet das für den Kunden? Die Rechnungen, die im Jahr 2013 gestellt wurden, werden mit 19% Umsatzsteuer versehen und erneut versendet. Diese Umsatzsteuer (oder auch Mehrwertsteuer) muss dann nachbezahlt werden. Die Rechnungen gehen Ihnen in den nächsten Tagen zu. Diese 19% Umsatzsteuer bekommen Sie zu 100% von Ihrem Finanzamt zurückerstattet.

Freundliche Grüße Michael Hannig Geschäftsführer Appel&Eye Webdesign

Ist das überhaupt mit deutschem Recht vereinbar? Spinnt der jetzt total? Ich hätte ihm überhaupt mit NOCH mehr Zahllung in Anspruch genommen! Mein Geschäft ist im nachhinein überhaupt nicht zu Stande gekommen, also auch keine Nachzahlung möglich! Wer hat so etwas schon mal gehört? Bitte um Hilfe!

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Kleinunternehmer unter 17500 Euro Umsatz

Wenn man als Kleinunternehmer (Freiberufler) unter 17500 Euro Umsatz hat, muß man ja keine Umsatzsteuer zahlen.

Kann das sein, daß man dabei selber aber nur noch einen "Hungerlohn" rauskriegt, wenn man unter dieser Summe bleibt ?

Da kriegt man doch kaum 1000 Euro netto als eigenes Gehalt raus, oder ?

Es stellt sich mir halt die Frage, ob es besser ist, absichtlich unter dieser Summe zu bleiben, als etwas mehr zu arbeiten drüber zu sein, und dann viel Umsatzsteuer zahlen zu müssen.

Experten, wer gibt mir einen Tipp....

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