Termine für Umsatzsteuervoranmeldung und Geldeingang beim Finanzamt

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Bei Überweisung der Umsatzsteuer gibt es eine sog. Schonfrist von drei Tagen. Im Oktober endet diese also am 13. Oktober. Mit Onlinebanking kommt es noch rechtzeitig an. Mit Überweisungsschein solltest du schnell zu Bank laufen.

das Geld sollte morgen beim FA sein. Damit scheint alles i.O.

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Bessungsgrundlage für Verspätungszuschlag

Hallo,   ich habe vom FA eine Steuerfestsetzung für ESt. und USt. bekommen. Auf die festgesetzte ESt. (100%) wurde ein Verspätungszuschlag von ca. 7% berechnet. Allerdings hatte ich ja schon Vorauszahlungen von ca. 25% geleistet, sodaß auf den noch ausstehenden Anteil von 75% der VZ 9,5% beträgt. Soweit so gut-selbst Schuld. Für den VZ auf die USt. wurden auch die 100% der USt. als Bemessungsgrundlage zugrundgelegt und beträgt 5%.   ABER: 90% der USt. habe ich schon mit den Voranmeldungen bezahlt, sodaß nur noch 10% der der gesamten USt. zur Zahlung ausstehen und auf die verbleibenden 10% gerechnet, beträgt der VZ damit satte 49%. Ich habe beim FA, mit Hinweis auf §152AO (2) der den VZ auf 10% der festgesetzten  Steuer oder Meßbetrag begrenzt), gegen die Höhe des VZ als unverhältnismäßig hoch (49% auf den geschuldeten Betrag)  Widerspruch eingelegt. Das FA argumentiert nun, daß die USt. X Euro (100%) beträgt und der VZ somit in Höhe von 10% auf X  Euro festgesetzt werden kann. Hatte ich vorher so nicht in Betracht gezogen. Nach meinem Verständnis dürfte der VZ sich nur auf den noch geschuldeten Betrag, die fälligen 10% , berechnen, denn 90% habe ich schon bezahlt und diese Summe muß ja nicht mehr per VZ angemahnt werden. fFrage also: Bemessung des VZ  auf 100% oder die restlichen 10%? Wer weiß da genaueres? Vorab Dank für Infos. Michel

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Dozententätigkeit nebenberuflich-freiberufler oder Gewerbe

Mein Schwiegersohn ist für die Bahn-AG nebenberuflich als Dozent tätig aber verdient über den Gewerbesteuerfreibetrag. Deshalb hat er auch seine Rechnungen als Freiberufler ohne Umsatzsteuer geschrieben. Nun hat ein Mitarbeiter vom FA ihm erklärt, dass er einer gewerblichen Tätigkeit nachgeht und deshalb Umsatzsteuerpflicht hat. Er übermittelt als Dozent (selbst Meister Elektrotechnik) bei von der Bahn-AG festgelegten Seminaren von der Bahn-AG festgelegte Themen und Inhalten zu Elektrotechnik speziell der Bahn-AG. Die Tätigkeit und auch Rechnungslegung beinhaltet ausschließlich "Lehrstoff zu vermitteln". Ich selbst bin als Buchhalterin tätig aber bitte Euch um Hilfe, wie ich dem FA klar machen kann , dass hier eine Freiberufliche Tätigkeit vorliegt. Beonders wende ich mich an wfwbinder, weil er hat mir 2013 schon einmal geschrieben, dass Dozent= Freiberufler. Sollte ich das durchsetzen können, wie ist dann weiter zu verfahren, denn alle Rechnungen 2014 sind natürlich mit UST. Kann man jetzt für 2015 die schon erstellten Rechnungen korrigieren und die UST an Rechnungsempfänger zurück zahlen, obwohl schon für 01-04/2015 eine Umsatzsteuervoranmeldung erfolgte. Für Eure hilfreichen Antworten bedanke ich mich im voraus.

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Ich habe ein Einzelunternehmen, habe 2 J. keine Steuererklärung, keine Ust-Voranmeldung gemacht, was soll ich tun: Selbstanzeige, Konsequenzen?

Guten Tag Leser und Leserinnen!

Ich bin gerade in mitten eines großen Problems mit dem Finanzamt.

Zu meinem Fall:

Ich habe vor ein Paar Tagen ein Schreiben vom Finanzamt bekommen, in welchem ich aufgefordert bin, Steuererklärungen für die Jahre 2013 sowie 2014 abzugeben.

Ich Betreibe seit 2013 ein Gewerbe (Einzelunternehmen) als Webentwickler. Habe mich dbzgl. leider bis jetzt nie um die Steuern gekümmert, da ich davon ausgegangen bin, dass dies erst relevant wird ab dem Zeitpunkt an dem ich (Kleinunternehmerregelung) im vorherigen Jahr mehr als 17500€ bzw. 50.000€ Umsatz im aktuellen Jahr erziehle. (Ich weiß sehr "Naiv"...) Zusätzlich betrieb ich einen Onlineshop von 2014 bis mitte 2015. (Ich dachte das ist ja alles echt einfach und Stressfrei solange man unter der Gennanten Kleinunternehmer Grenze liegt) Auch habe ich anfang 2014 wegen des Onlineshops und eines Kunden vom Webentwicklungsgewerbe eine Ust.Nr. bei FA beantragt und kurze Zeit später bekommen. Die Geschäfte liefen allerdings alle sehr "bescheiden". Umsätze '13 lagen beim Webentwicklungs Gewerbe bei ca. 1000€ und '14 insgesammt (Webentwicklung & Onlineshop) bei ca. 3000€. In 2013 wurden 3 Rechnungen an Kunden erstellt ohne Ust. und in 2014 7 Stck. mit Ust. Überleben konnte ich die letzten Jahre nur durch die Unterstützung des Jobcenters (HartzIV für Selbsständige).

Jetzt wollte ich der Aufforderung vom FA nachkommen und mich an die Steuererklärungen für '13 sowie '14 machen (über die Steuersoftware Taxman) und sehe natürlich das ich keine Ust. Voranmeldung getätigt habe ebensowenig irgendwas an das Finanzamt gezahlt habe.

Nach etwas research ist mir nun Klar das ich mich nicht "nur" ein bisschen falsch verhalten habe, sondern dies (denke ich), Steuerhinterziehung also eine Straftat ist. Natürlich werde ich allem nachkommen was nun von mir verlangt wird. Strafe schütz ja bekanntlich vor Dummheit (Leider) nicht. Mir ist auch klar das meine Ansichten katastrophal waren.... Ich habe mich halt nur um das Geschäft an sich gekümmert, nicht um die Bürokratie drumherum...

Nun zu meiner Frage (vielleicht war jemand in einer vergelichbaren Situation oder hat von anderswo dbzgl. Know How; Ich bin für jeden Rat & Tip sehr Dankbar):

Was kann ich nun Tun? Sollte ich eine Selbsanzeige beim FA stellen? Oder villt die Steuererklärungen soweit es mir möglich ist mit EÜR sowie einer schriftlichen Erklärung zu diesem Fall erstellen und einfach zum FA schicken?

Ich bin leider gerade Finanziell Tot. Deshalb die Frage hier und nicht wie es wohl besser wäre beim Steuer Berater...

Ich bedanke mich für evtl. Antworten und die Zeit die ihr dbzgl. für mich Opfert hier schoneinmal im Voraus, Vielen Dank!

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