Studentin und Honorartätigkeit - welche Versicherungen notwendig und welche Abgaben?

1 Antwort

Also bis 20 Stunden darfst du als Studentin ja ohne Probleme arbeiten. Eine Grenze für Kindergeld gibt es seit 2012 nicht mehr.

Die Krankenkasse ist pauschal mit 75 € recht günstig. Da du aber nicht angestellt bist, sondern freiberuflich, zahlt dein Arbeitgeber keine Sozialabgaben für dich, sodass du nichts in deine Rentenkasse einzahlst. Hier solltest du auf jeden Fall privat vorsorgen.

Man braucht nicht zwangsweise eine Berufshaftpflicht. Diese ist nur sinnvoll, wenn du aufgrund seiner Arbeit Personen- oder Vermögensschäden verursachen könntest. Ich weiß nicht, ob das im pädagogischen Bereich so üblich ist ;)

Unfallversicherung deckt lediglich extreme Fälle ab, also ist diese nicht so essentiell.

Bzgl. Steuern: Diese sind bei kleinen Beträgen noch gering. Durch eine Steuererklärung erhältest du außerdem viel Geld zurück.

Steuererklärung: Verlustvortrag bei Student mit Gewerbe und kurzfristiger Beschäftigung, ist das möglich?

Hallo,

Bräuchte bitte kurz Hilfestellung bei der Steuererklärung:

-Ich bin noch Student im Erststudium und

-habe ein Gewerbe (mit Kleinunternehmerregelung) - momentan noch ohne Einnahmen aber mit Ausgaben (ca. 300 Euro)

-außerdem bin ich einer kurzfristigen Beschäftigung nachgegangen (ca. 1300 Euro, Steuer 10 Euro, Mindestvorsorgepauschale ca. 150)

-habe ein unbezahltes freiwilliges Praktikum geleistet (mit nicht unerheblichen Fahrtkosten)

-online per Online-Mikrojobbing ca. 80 Euro Einnahmen gehabt

-und zahle ca 80 Euro/Monat für die studentische Krankenversicherung (AOK) außerdem noch eine private Haftpflicht (40€/jahr) und eine private Kranken-Zusatzversicherung (250 €/Jahr)

  1. Da Erststudium kann ich ja Aufwendungen fürs Studium nicht als Werbungskosten, sondern nur als Sonderausgaben absetzen, was nichts bringen würde, da Gesamteinnahmen unter Steuerfreibetrag und kein Verlustvortrag. Oder? Und: Gilt das auch für die Versicherungen- Ist also Anlage Vorsorgeaufwand hinfällig?

  2. Kann ich den Verlustvortrag für Fahrtkosten (Werbungskosten) zur kurzfristigen Beschäftigung und zum Praktikum (je ca 900 Euro, Einfache Strecke, 0,30€/Kilometer) anwenden? Wenn ja wo kann ich beide eintragen (nur ein Block für "erste Tätigkeitsstätte" in Anlage N)? Kann ich überhaupt was rausholen, außer die 10 Euro Steuer 2014 ? Kann ich dann alle Werbungskosten addieren?

  3. Muss ich Mikrojobbing (Honorar) angeben, wenn ja wo ? Anlage G oder Anlage S?

  4. Ich fülle den Mantel (Einkommensteuererklärung und "Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags" angekreuzt) sowie die Anlagen N, G und evtl Vorsorge und S aus, Umsatzsteuererklärung Seite 1 , sowie formlose EÜR, Belege erst nach Aufforderung, richtig? Was habe ich dann vergessen?

Und: Zwischenzeitlich war ja auch das Erststudium als Werbungskosten absetzbar - Kann ich also mit freiwilligen Steuererklärungen bis 2013 einen Verlustvortrag für 2015 oder 2016 erreichen?

Vielen Dank für Eure Hilfe.

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Honorar-Tätigkeit und 450€ Euro-Job vereinen?

Ich habe einen 450€-Job, bei dem ich jeden Monat zwischen ca 200 und 300 Euro verdiene. Das variiert aber und kommt auf die abgeleisteten Stunden an, manchmal ist es auch weniger/mehr. Zusätzlich habe ich noch Honorartätigkeit in der Betreuung einer Grundschule, bei der ich zwischen 100 und 200 im Monat verdiene. Dies variiert aber ebenfalls. Meine Fragen: 1. Muss ich beide Jobs zusammenrechnen und darf mit beiden die Grenze von 450€ nicht überschreiten oder sind die unabhängig voneinander? 2. Es kommt schon mal vor, dass ich in einem Monat garnichts verdiene oder nur sehr wenig, den anderen Monat würde ich aber locker über 450€ kommen. Kann der Betrag dann aufs Jahr gerechnet werden oder hat das Folgen, wenn ich die Grenze überschreite? Wie sehen diese Folgen aus? Ich bin Studentin, 22 Jahre und wohne noch zu Hause.

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Honorartätigkeit gleich Übungsleiterpauschale?

Hallo,

ich bin Studentin und arbeite als Werksstudent auf Steuerklasse 1 (Komme mit diesem Einkommen über den Steuerfreibetrag). Nun habe ich parallel dazu bei der Caritas eine Honorarstelle angetreten. Dort betreue ich behinderte Menschen am Wochenende. Ich bekomme die Honorartätigkeit ohne Abzüge am Ende des Monats ausgezahlt. Jetzt befürchte ich natürlich, dass ich bei der nächsten Steuererklärung die Steuern nachzahlen muss. Die Frage, ob mich die caritas nicht als Übungsleiter einstellen könne, wurde verneint. Nun meine Frage an euch: Kann ich die Honorartätigkeit auch eigenständig in der Steuererklärung als Übungsleiterpauschale angeben? Oder muss ich doch dick Steuern am Ende nachzahlen?

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Steuern Student Steuerfreibetrag Honorartätigkeit

Hallo! Ich bin neu hier und versuche mein Anliegen zu formulieren. ich bin Studentin (bis September 2013) und arbeite nebenher als Honorarkraft bei der ev. Kirche als pädagogische Fachkraft. Hier verdiene ich monatlich ca. 400 -500€. Ich werde sowohl über die Übungsleiterpauschale als auch über die Honorarkraft abgerechnet.

Meine Situation ist folgende: Ich würde gerne ab Februar 2013 mehr verdienen, möchte aber den Steuerfreibetrag auf keinen Fall übertreten. Ich werde auf der Arbeit teilweise als Honorarkraft bezahlt und 2100 € (jährlich) werden über die Übungsleiterpauschale abgerechnet, da es eine päd. Tätigkeit ist. Meine Frage hierzu ist, ob ich den Steuerfreibetrag von 8004 € und zusätzlich die 2100 € anvisieren darf (10104€ insgesamt) oder gibt es da eine andere Grenze? Ab September 2013 bin ich keine Studentin mehr. Sondern möchte neben einer kostenpflichten Ausbildung eine Halbtagsstelle annehmen. Die weitere Frage ist daher, wenn ich ab September 2013 eine feste Halbtagsstelle annehmen würde, welche Grenze muss ich dann beachten? Könnte das Finanzmat mir dann rückwirkend sagen, dass ich für meine Honorartätigkeit Steuern zahlen muss? Würde mein Gehalt aus der Honorartätigkeit + das Einkommen der Halbtagsstelle addiert werden und ich dürfte insgesamt nicht über den Steuerfreibetrag im Jahr 2013 kommen?

Fragen über Fragen...ich hoffe es ist verständlich. Ich bedanke mich bei euch!!!!

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Kann ich bei einer einmaligen Auftragsarbeit ohne angemeldetes Gewerbe eine Rechnung stellen?

Hallo ihr Lieben,

ich habe vor kurzem von einer Stiftung den Auftrag bekommen einen Imagefilm zu drehen. Dafür soll ich vergütet werden und zwar in Form einer Aufwandsentschädigung und eines Honorars. Die Stiftung verlangt nun von mir, dass ich beides mittels einer Rechnung bei ihnen einfordere.

Nun mache ich sowas aber zu ersten Mal. Ich habe kein Gewerbe angemeldet, bin nicht Selbstständig, habe keine Lohnsteuerkarte und noch nie eine Steuererklärung gemacht. Kann ich in diesem Fall denn überhaupt eine Rechnung stellen und wie sieht das ganze dann im Nachhinein steuerrechtlich aus?

Ich möchte eigentlich ungern für diese einmalige Tätigkeit ein Gewerbe oder so anmelden und fänd eine Regelung, wie ich sie mit Freunden treffe, wenn ich denen ein Video über ihre Geburtstagsfeier schneide, am angenehmsten.

Habt ihr irgendwelche Ratschläge?

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