Neuen Reisepass wegen Dienstreise beantragt - zahlt der Arbeitgeber die Gebühren?

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6 Antworten

Vielleicht sollte man einen Aspekt in die Diskussion einführen.

Die Kosten für den Reisepass wären nicht steuerlich abzugsfähig, weil ja wegen der Vermischung mit dem privaten Bereich, das Abzugsverbot greift.

Wenn der Arbeitgeber die Kosten erstattet, wären die dann ggf. auch dem Arbeitslohn hinzuzurechnen.

Der zweite Reisepass wäre da schon was anderes, z. B. wegen Reisen in bestimmte arabische Länder, wenn man im ersten Pass schon einen Stempel von Israel hat.

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das liegt im Ermessen des Arbeitgebers. Wenn du dem plausibel machen kannst, dass du noch nie einen Reisepass hattest, auch keinen brauchst, dann mag er es zahlen.

War denn der Reisepass nur wegen einer Dienstreise zu beantragen? Ich denke hier an den Aspekt biometrische Informationen. Ich kenne einen Fall, da hatte eine Person einen alten, noch gültigen Reisepass, musste jedoch einen mit biom. Merkmalen beantragen wg. des Ziellandes. Diese Kosten trug der AG.

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Das liegt beim Arbeitgeber. Einen Versuch wäre es wert. Du kannst damit argumentieren, dass du den Reisepass extra für die Dienstreise beantragen musst.

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Die Kosten für den Reisepass sind Kosten der allgemeinen Lebensführung und somit nicht steuerfrei. Das heisst, Dein AG kann Dir die Ausgabe zwar erstatten, aber nur steuerpflichtig.

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Zahlt der Arbeitgeber Dir Deine Hemden und Hosen? Wohl kaum und das, obwohl Du die Sachen ja auch im Büro trägst.

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