Netto-Gehalt von 1150 Euro - wie viel Miete kann man sich da in etwa leisten?

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5 Antworten

ich bin 23 jahre alt, habe genausoviel netto im monat fahre einen schicken (alten a4) lege auch 100 euro für altersvorsorge zurück und besitze eine schicke eigentumswohnug, Habe halt als ich noch bei mutti gewohnt habe gespart für die einrichtung und die notarkosten etc... Habe alles was ich möchte und komme auch damit klar. Ich gebe dir einen Tipp, die Zinsen sind günstig und die monatlicher Belastung für die wohnung ist bei mir niedriger als 500 Euro im Monat mit nebenkosten und alles drum und dran.

Die Frage stellt sich doch etwas anders, was ist vor Ort am Wohnungsmarkt an Angeboten vorhanden und zu welchem Preis ?

Da können schnell Angebote zu 500 € Kaltmiete für wenig Wohnfläche die Alternative sein - und nu ???

Was gäbe es sonst für Möglichkeiten ? Pendeln zum Arbeitsplatz ?

Fazit: eine allgemeine Empfehlung zu geben - fast unmöglich.

Möglicht erstmal günstig wohnen (bleiben), z.B. zu Hause? und einfach ein Haushaltsbuch führen und schauen was über bleibt:

  • Haftpflicht: ca. 60€ / Jahr
  • Krankenversicherung: pflichtversichert (und mit dem Gehalt schon abgedeckt)
  • Lebensmittel: 150-300€ / Monat
  • Stromkosten Wohnung: 25-50€ / Monat
  • Müllgebühren: 120€ / Jahr
  • Internet+Telefon: 0€-50€ / Monat
  • TV (Anschluss+GEZ): 0-25€ / Monat
  • Handy: 0-50€ / Monat
  • Freizeit & Hobbies: 0-???€ / Monat
  • Mobilität (Fahrrad + Öffentl.VM): 0-ßß߀ / Monat
  • Rücklagen (hohe Kante aufbauen): ca. 10% vom netto: 100€ / Monat (Tagesgeld)
  • Altersvorsorge: erstmal zurückstellung oder erstem nur Riestern mit dem Minimalbetrag um die Förderung mitzunehmen, also hier ca. 40-50€ im Monat
  • SUMME=Ausgaben

und Nettolohn-Ausgaben = für Miete + zur freien Verfügung

Huhu, viel wird nicht übrig bleiben!

Hier mal meine Erfahrungswerte: - Versicherungen etwa 80 - 100 Euro für Hausrat-, Haftpficht- und BU-Versicherung - etwa 300 Euro für Lebensmittel und Kleidung im Schnitt - Strom ca. 20 - 25 Euro - Nebenkosten für eine 1-Zi.-Wohnung 100 - 150 Euro (je nachdem, ob Hausmeisterdienst etc. dabei ist - aber 80 - 100 Euro Heiz- und Warmwasserkosten pro Monat sollte man schon rechnen, oder eben am Ende ne größere Nachzahlung) - etwa 50 Euro für Internet, Handy und Telefon

Da es sich ja dann sicherlich um einen arbeitsbedingten Umzug handelt, können sämtliche Umzugskosten von der Steuer abgesetzt werden, d.h. sie wird wahrscheinlich am Ende des Jahres einen Großteil der gezahlten Steuern zurückbekommen

Normalerweise sollte die Warmmiete 1/3 des Nettogehalts sein, aber bei geringen Einkommen ist das i.d.R. nicht möglich! Warmmiete bis 500 Euro halte ich ma für realistisch und dann bleibt auch genug übrig, um vernünftig leben zu können.

blablubblub 01.04.2011, 13:49

Sie sollte sich auch überlegen, wo sie ihren Hauptwohnsitz hat. Wenn sie z.B. einen Freund in einer anderen Stadt hat und da regelmäßig hinfährt, wäre es nicht dumm, den Hauptwohnsitz dorthin zu legen. Oder wenn sie regelmäßig zu den Eltern fährt ....

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blablubblub 01.04.2011, 13:52

.... natürlich kommt es auch auf die Stadt an. Ich ziehe demnäch nach Frankfurt/M (auch ne halbe Stelle an der Uni, etwa das gleiche Einkommen) - allerdings kommt man in FFM mit 500 Euro Warmmiete nur knapp hin 8eigentlich fast unmöglich), in anderen Städten bekommt man für das Geld schon ne schöne 2-Zi.-Wohnung ....

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Warum fragt die Tochter nicht selbst, oder schämt sie sich? Kennst du ihre Ausgaben für Kosmetik, Friseur, Kleidung, etc.?

Sie soll eine gesamte Aufstellung ihrer Kosten vornehmen + Haushaltsgeld + Versicherungen + Energiekosten + Wasserkosten, oder ihre Eltern fragen. Rest kann für Miete ausgegeben werden.

Kosten sind von Stadt zu Stadt unterschiedlich.

Vielleicht auch auf Campingplätzen nachfragen.

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