Makler verlangt Finanzierungszusage der Bank - ist das üblich?

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Wer bei der Immobilienveräusserung das Risiko einer unzureichenden Finanzierung vermeiden will, darf von einem ernsthaften Kaufinteressenten, dessen Finanzstärke er nicht kennt, den Nachweis der Sicherstellung der Vollfinanzierung des Kaufpreises erwarten. Wie würdest du als Verkäufer am Kaufpreisfälligkeitstermin reagieren, wenn der Käufer dir offenbaren würde: Die Bank hat weniger Darlehen zugesagt als beantragt, der Bausparvertag ist noch nicht zuteilungsreif, das Verwandtendarlehen fällt weg, das Wochenendgrundstück hat noch keinen Käufer gefunden, folglich steht mir der angepeilte Verkaufspreis (noch) nicht zur Verfügung?

Eine Finanzierungsanfrage kostet ja nichts. Dort wird auch aufgenommen, wieviel Eigenkapital, Ausgaben etc. du hast. Die letztendlich Bestätigung erhältst du allerdings nur nach Schufaabfrage etc. Aber eigentlich ist es nicht üblich, du unterschreibst lediglich den Vertrag. Im nächsten Schritt geht es zum Notar, wo es wirklich darum geht, dass du das Geld aufbringen kannst. Meine Freunde haben kostenlos über Dr. Klein, www.drklein.de/baufinanzierung , ihre Immobilie finanziert und waren super zufrieden. Da kannst du auch alle Fragen stellen - dadurch dass Dr. Klein darauf spezialisiert ist, haben die auch Erfahrung, wie du solche Fälle lösen kannst. Oder dein Berater bespricht das sogar direkt mit dem Makler.

Wenn du tatsächlich die Immobilie möchtest, macht eine Finanzierungsbestätigung sowieso Sinn. Wäre ärgerlich, wenn du nach der Vertragsunterzeichnung feststellst, dass keine Bank dir das Darlehen genehmigt.

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