Kann Erbin aus Vollstreckungsbescheid der Mutter gegen einen Schuldner noch vorgehen?

3 Antworten

Der Erbe erbt alle Rechte des Erblassers.

Also auch die Rechte aus dieser Urkunde. sie kannn also unbedenkch volstrecken lassen.

Vermutlich wird der Gerichtsvllzieher zum Nachwis den Erbschein sehen wollen, aber kein Problem, sie kann ihre Rechte geltend machen.

Das Zauberwort heißt: "Gesamtrechtsnachfolge"

Hallo, ja, die Freundin kann den Titel, also den Vollstreckungsbescheid, auf sich umschreiben lassen. Das kann sie beim Gericht machen lassen. Sie muss nur ihre Vollerbenstellung durch einen Erbscheidn nachweisen, was sie ja kann. Dann kann sie den Gerichtsvollzieher mit der Vollstreckung beauftragen. Ob es tunlich ist, den Schuldner zuvor zur Zahlung aufzufordern, kann so nicht gesagt werden. Immerhin wäre er vorgewarnt. Vielleicht doch gleich den GV beauftragen. Nach Erhalt des Geldes würde ich mir was gutes gönnen: Lesen Sie die Seite Werbung durch Support gelöscht und gönnen Sie sich eine Woche Wohlgefühl. Conny

Lieber Connyy,

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Freundliche Grüße,

Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam.

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Das geht freilich. Deine Freundin hat, wie wfwbinder bereits richtig feststellte, mit dem Erbfall auch die Forderung aus dem Vollstreckungsbescheid geerbt. Die Freundin kann daher auch aus ihm vorgehen. Sie muss jedoch vorab den Titel auf sich umschreiben lassen.

Lohnpfändung bezahlt, aber noch nicht erledigt?

Hallo zusammen, eine Freundin hat im Jahr 1982 im Alter von 18 Jahren ein Darlehen in Höhe von 5000 DM aufgenommen, um ihrer Mutter aus einem finanziellen Engpass zu helfen. Die Darlehensraten wurden von ihrer Mutter bezahlt. Sie hat nie mehr etwas davon gehört.

Im Februar 2016(!) wurde ihrem Arbeitgeber dann von einer Hoist GmbH aus Duisburg eine unerwartete Gehaltspfändung in Höhe von 1580 Euro (Hauptforderung 1530 Euro) zugestellt. Der Arbeitgeber hat daraufhin eine Rate in Höhe von 280 Euro auf das angegebene Konto der Hoist GmbH überwiesen.

Sie hat daraufhin einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Dieser sagte, sie könne nichts gegen die Forderung machen und ihr empfohlen, die Restsumme in Höhe von ca. 1300 Euro zu bezahlen, wenn sie die Sache aus der Welt schaffen wolle. Das hat sie dann auch mit Überweisung auf das Gläubigerkonto unter Angabe des Aktenzeichens gemacht. Die Überweisung wurde ihrem Arbeitgeber mitgeteilt und beide waren der Meinung, die Sache sei damit erledigt.

Nun besteht die Hoist GmbH aber unerwartet weiterhin auf die Zahlung der gesamten Gehaltspfändung durch den ARBEITGEBER. Es soll also quasi doppelt bezahlt werden.Es wurde auf Nachfrage eine Forderungsaufstellung zugesandt in Höhe von 6800 Euro (Hauptforderung in Höhe von 1530 zuzüglich Zinsen und Gebühren seit 1982). Die bisher geleistete Eigenzahlung wurde darin verbucht unter: "Zahlung: Verrechnung nach VerbrKrG").

Soweit ich das erkennen kann, wird die Eigenzahlung aber nicht auf die Gehaltspfändung angerechnet. Hierzu stelle ich mir folgende Fragen:

  1. Ist der Arbeitgeber verpflichtet, weiter zu zahlen? (Personalbüro sagt ja)
  2. Wann verjähren die seit 1982 angefallenen Zinsen?
  3. Wie ist es möglich, dass es nach über 30 Jahren ohne etwas zu hören zu einer Gehaltspfändung kommt.
  4. Ist der der Pfändung zugrunde liegende Vollstreckungsbescheid rechtskräftig, wenn er (vermutlich wegen Wohnungswechsels) niemals erhalten wurde?

Viele Grüße und vorab vielen Dank! Markus

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Erbauseinandersetzung bei Berliner Testament

Meine Kinder sind vor einiger Zeit Halbwaisen geworden. Als die Großmutter verstarb, traten sie als Erben für den verstorbenen Vater ein. Die Großmutter hinterließ ein "Berliner Testament". Es sind weitere drei Miterben vorhanden. Nun wurde seitens der Miterben behauptet, der Kindesvater sei vor einiger Zeit mit Bargeld von seiner Mutter bedacht worden. (Diese hatte vor Jahren widerum ihre eigene Schwester als Alleinerbin beerbt.) Dieser Betrag soll nun lt. der Miterben von der Erbsumme abgezogen werden, bevor die vorhandene Immobilie veräußert wird. Muss ich mich darauf einlassen? Wie kann ich als Erziehungsberechtigte meiner noch minderjährigen Kinder die Erbauseinandersetzung forcieren? Die Angelegenheit zieht sich schon einige Zeit hin und meine Kinder werden immer wieder zur Kasse gebeten, um die vorhandene Immobilie "instandzuhalten".

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Wie erben Witwe (Berliner Testament) und Stiefkinder, die als Nacherbe der Großeltern eingesetzt sind?

Folgender Fall: Mein Mann beerbt seine Mutter und erhält u.a. Mietshaus und ET-Wohnungen. Seine (nicht unsere) Kinder sind von seinem verstorbenen Vater und seiner Mutter in einem Berliner Testament als Nacherben/Ersatzerben bestimmt. Mein Mann und ich haben uns in einem Berliner Testament als befreite Erben eingesetzt. 1. Frage: in welchem Umfang darf mein Mann über Haus etc. verfügen, kann er ein Nießbrauch auf mich übertragen? 2. Frage: Wenn mein Mann stirbt, was geht an mich, was an seine Kinder?

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Marktwert eines Hauses feststellen? Wie gehe ich vor?

ich will den Marktwert eines Hauses, das ich ggf. als Eigenheim beziehen will, feststellen. Es hat 1.100 qm Grund, ca 200 qm Wohnfläche, gebaut 1995 und soll 430.000 Euro kosten.

Das ist nicht wenig (für mich) und ich will nicht deutlich über Marktwert kaufen. Wie kann ich diesen feststellen? Wie kann ich feststellen, ob ich deutlich zuviel in der Gegend bezahle?

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Wie viele Steuererklärungen nach Todesfall?

Situation: St-Erklärung 2015 nicht abgegeben, FA droht mit Zwangsgeld Unser Vater ist Ende November 2015 verstorben (Rentner mit erheblichen Nebeneinkünften aus Vermietung, die Mieten liefen auf sein Konto, er war verheiratet, meine Mutter bezieht gesetzl. Rente, seit dem Tod meines Vaters bezieht sie dessen Mietnebeneinkünfte). Meine Eltern erstellten immer eine gemeinsame Steuererklärung. Meine Mutter ist Allein-Erbin, Erbschaftssteuer fiel keine an. Nun sagte sie uns heute, dass sie bislang keinerlei Steuer-Erklärungen abgegeben hätte (sie erklärte immer, sie würde das Finanzielle alles alleine hinkriegen...). Sie zeigte uns dann ein Schreiben des FA von letzter Woche, mit Androhung eines Zwangsgeld über gesamt 300 Euro für EK-St. und Umsatz-St., wenn sie Ihre St.-Erklärung 2015 (!) nicht bis 27. 4. 17 abgibt Wir fielen aus allen Wolken... Wir boten darufhin Unterstützung an (die sie auch m.M.dringend braucht) Wie vorgehen? Ich habe vorgeschlagen, dass wir zusammen zunächst ihre Steuererklärung per Steuer-Software erstellen (für 2015) und diese dann sofort einreichen.

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Allerdings erhielt sie bislang dazu keinerlei Aufforderung vom FA, sie meint, das wäre dann auch nicht nötig Mein Vater hatte aber gute Mieteinkünfte bis zuletzt, mit entspr. hohen Vorauszahlungen an das FA. Ich befürchte, sie verschenkt da viel Geld (meine Eltern hatten immer Steuerrückerstattungen, 2014 ca. 2300 Euro). Oder macht sie sich gar strafbar?

Wie würdet ihr in dieser prekären Lage handeln? Steuerberater ist in Oster-Urlaub, und den will sie sich eh sparen (meine Eltern hatten 2014 Steuerberater-Kosten von ca.1500 Euro). VIELEN DANK. Elvira

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Wer ist rechtmäßiger Erbe?

Februar 2016 ist mein Dad an Krebs gestorben. Er hatte ein Jahr lang eine schwere medikamentöse Behandlung, bekam sogar Morphium.

Er hatte ca. 5 oder 6 Jahre vor seinem Tod eine Lebensgefährtin, die etwa 3 Jahre vor seinem Tod in das Haus meines Dads einzog (Anmerkung: meine Eltern sind seit ca 20 Jahren geschieden, meine Mutter und mein Vater standen zusammen im Grundbuch). Sie kümmerte sich hauptsächlich um ihn während der schweren Phase der Krankheit, hatte teilweise Bevollmächtigungen.

Ich hab mich in Absprache mit ihr ins Grundbuch eintragen lassen und habe einen Erbschein (nach offiziellem Stand würde das Haus demnach zu 50% mir und zu 50% meiner Mutter gehören). Ein paar Tage nach diesem Vorgang erzählte mir die Freundin von einem Testament, welches mein Vater angefertigt hätte. Ich habe es gesehen, es besagt wortwörtlich und handschriftlich, dass er sie zur Erbin erklärt. Das Testament zeigt aber, wie schlecht es meinem Vater gegangen sein muss. Es wurde 3 Wochen vor seinem Ableben verfasst und auf ihren Wunsch hin (hat sie mir eiskalt so gesagt). Es hat diverse Rechtschreibfehler und ist krumm und schief, sollte formell aber alle Elemente haben. Es wurde noch nirgendwo öffentlich amtlich gemacht, sonst hätte ich ja sicher schon eine Information darüber erhalten.

Sie erpresst mich mit diesem Testament. Sie will bis zu ihrem Lebensende in dem Haus wohnen bleiben (zahlt aber keine Miete oder Grundsteuern) und ich habe das ein Jahr und 8 Monate geduldet und seit der Erkenntnis über das Testament kein Wort mehr mit ihr gewechselt.

Jetzt soll ich aber auch für die Schulden meines Vaters (vom Jobcenter ca. 4000 Euro) aufkommen, die sie von sich gewiesen hat. Demzufolge müsste nun endlich geklärt werden, wer rechtmäßig Anspruch auf das Haus hat.

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