Kann Erbin aus Vollstreckungsbescheid der Mutter gegen einen Schuldner noch vorgehen?

3 Antworten

Der Erbe erbt alle Rechte des Erblassers.

Also auch die Rechte aus dieser Urkunde. sie kannn also unbedenkch volstrecken lassen.

Vermutlich wird der Gerichtsvllzieher zum Nachwis den Erbschein sehen wollen, aber kein Problem, sie kann ihre Rechte geltend machen.

Das Zauberwort heißt: "Gesamtrechtsnachfolge"

Hallo, ja, die Freundin kann den Titel, also den Vollstreckungsbescheid, auf sich umschreiben lassen. Das kann sie beim Gericht machen lassen. Sie muss nur ihre Vollerbenstellung durch einen Erbscheidn nachweisen, was sie ja kann. Dann kann sie den Gerichtsvollzieher mit der Vollstreckung beauftragen. Ob es tunlich ist, den Schuldner zuvor zur Zahlung aufzufordern, kann so nicht gesagt werden. Immerhin wäre er vorgewarnt. Vielleicht doch gleich den GV beauftragen. Nach Erhalt des Geldes würde ich mir was gutes gönnen: Lesen Sie die Seite Werbung durch Support gelöscht und gönnen Sie sich eine Woche Wohlgefühl. Conny

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Freundliche Grüße,

Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam.

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Das geht freilich. Deine Freundin hat, wie wfwbinder bereits richtig feststellte, mit dem Erbfall auch die Forderung aus dem Vollstreckungsbescheid geerbt. Die Freundin kann daher auch aus ihm vorgehen. Sie muss jedoch vorab den Titel auf sich umschreiben lassen.

Wie viele Steuererklärungen nach Todesfall?

Situation: St-Erklärung 2015 nicht abgegeben, FA droht mit Zwangsgeld Unser Vater ist Ende November 2015 verstorben (Rentner mit erheblichen Nebeneinkünften aus Vermietung, die Mieten liefen auf sein Konto, er war verheiratet, meine Mutter bezieht gesetzl. Rente, seit dem Tod meines Vaters bezieht sie dessen Mietnebeneinkünfte). Meine Eltern erstellten immer eine gemeinsame Steuererklärung. Meine Mutter ist Allein-Erbin, Erbschaftssteuer fiel keine an. Nun sagte sie uns heute, dass sie bislang keinerlei Steuer-Erklärungen abgegeben hätte (sie erklärte immer, sie würde das Finanzielle alles alleine hinkriegen...). Sie zeigte uns dann ein Schreiben des FA von letzter Woche, mit Androhung eines Zwangsgeld über gesamt 300 Euro für EK-St. und Umsatz-St., wenn sie Ihre St.-Erklärung 2015 (!) nicht bis 27. 4. 17 abgibt Wir fielen aus allen Wolken... Wir boten darufhin Unterstützung an (die sie auch m.M.dringend braucht) Wie vorgehen? Ich habe vorgeschlagen, dass wir zusammen zunächst ihre Steuererklärung per Steuer-Software erstellen (für 2015) und diese dann sofort einreichen.

Anschließend müsste sie ja dann noch eine Steuerklärung für ihren verstorbenen Ehemann (unseren Vater) für 2015 machen?
Allerdings erhielt sie bislang dazu keinerlei Aufforderung vom FA, sie meint, das wäre dann auch nicht nötig Mein Vater hatte aber gute Mieteinkünfte bis zuletzt, mit entspr. hohen Vorauszahlungen an das FA. Ich befürchte, sie verschenkt da viel Geld (meine Eltern hatten immer Steuerrückerstattungen, 2014 ca. 2300 Euro). Oder macht sie sich gar strafbar?

Wie würdet ihr in dieser prekären Lage handeln? Steuerberater ist in Oster-Urlaub, und den will sie sich eh sparen (meine Eltern hatten 2014 Steuerberater-Kosten von ca.1500 Euro). VIELEN DANK. Elvira

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