Vollstreckungsbescheid von Wohngeld nach 10 Jahren?

Hallo,

2009 wurde mir von der Wohngeldstelle ein Rückerstattungsbescheid geschickt über die Jahre 2005 bis2008. Meine Kinder zu dieser Zeit zum Studium bzw. in Ausbildung und ein 11 Jähriger. Wir haben kein Unterhalt bezogen und ich bekam HARTZ IV. Vom Jobcenter sind wir aufgefordert worden Wohngeld zu beantragen. Die studierenden Kinder wohnten in einer WG und hatten nur das Kindergeld von 150€.

In 2009 kam der Rückforderungsbescheid da meine Tochter den Hauptwohnsitz in Kassel hätte. Meine Kinder waren jedes Wochenende und Semesterferien bei mir zuhause. Mir wird vorgeworfen das ich nicht alles eingereicht habe. Ich habe aber alles eingereicht, sonst hätte ich keine Zahlung bekommen. Bei uns ist es so das erst Zahlungen erfolgen wenn alles vorliegt.

Als 2009 der Bescheid kam habe ich es einer Anwaltskanzlei übergeben da ich in Privatinsolvenz stand. Es wurde Widerspruch eingelegt dann war bis 2018 Ruhe.

Wie es so ist nach 10 Jahren hebt man nichts mehr auf die Aufbewahrungspflicht war abgelaufen und ich hatte auch die ganzen Unterlagen der Kanzlei zur Prüfung überlassen.

Ist es rechtens das jetzt nach 10 Jahren der Vollstreckungsbescheid kommt?

Ich habe Stundung erstmal vereinbahrt aber diese ist noch nicht entschieden. Auf Nachfrage zur Einsicht wie soetwas passieren kann und Überprüfung wurde mir entgegnet das dies nicht mehr gehe da keine Unterlagen mehr da sind.

Ich selber beziehe eine kleine Rente und kann diesen Betrag von 5300€ nicht zurückzahlen. Nach Abzug aller Ausgaben bleiben mir 30€ am Ende des Monats und da darf auch nichts dazwischen kommen wie Arztrechnungen usw.

Im Moment spare ich am Essen, habe mir ein rezidives Magengeschwür zugezogen und bei der kleinsten Aufregung laufe ich Amok.

Kann mir überhaupt jemand helfen? Der Rechtsanwalt der mich bis 2017 betreut hat ist in Rente gegangen und bei der Nachfolge fühle ich mich allein gelassen da diese nichts nachgeprüft hat und den Fall so hingenommen hat.

Würde mich über eine Antwort freuen im positiven Sinne.

Vollstreckungsbescheid
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Lässt Inkassobüro mich wirklich in Ruhe nach Erledigungsschreiben? Abschließende Frage zum Thema.

Hallo,

ich hatte Schulden bei einem Inkassobüro (Kohl GmbH & Co. KG), welches auch einen Vollstreckungstitel gegen mich erwirkt hatte. Die Schulden habe ich bereits komplett bezahlt und ich habe auch bereits ein einfaches Erledigungsschreiben bekommen. Allerdings wurde mir der entwertete Titel nicht zurückgeschickt, da dieser laut mehrfacher telefonischer Auskunft des Inkassobüros bereits vernichtet sei. Ich habe einen Anwalt eingeschaltet, der daraufhin das Inkassobüro angeschrieben hat mit der Aufforderung, den entwerteten Titel oder eine Anerkenntnis, dass die Schuld aus dem Titel erloschen ist, bis zum 25.04. zuzuschicken. In dem Schreiben hat er auch mit einer negativen Feststellungsklage gedroht, falls das Inkassobüro bis zum 25.04. nicht reagiert. Mein Anwalt ging davon aus, dass das Inkassobüro bis zum 25.04. sicherlich antworten wird, um das Gerichtsverfahren und somit zusätzliche Kosten zu vermeiden. Nur leider hat sich das Inkassobüro bis zum 25.04. nicht gemeldet. Da mich das belastet hat, habe ich das Inkassobüro am 25.04. zwei Mal angerufen. Ich habe mit zwei verschiedenen Mitarbeiterinnen gesprochen, welchen ich einige Fragen stellte. Beide versicherten mir, dass der Titel bereits geschreddert wurde. Auf meine Sorge, dass ich irgendwann nochmal wegen dem gleichen Titel vollstreckt werde, antwortete die Dame, dass die sowas nicht dürfen und sich strafbar machen würden. Zudem sagte sie, dass die Kohl KG im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen ist und dass sie bereits seit über 40 Jahren existieren. So einen Betrug (also doppelt vollstrecken oder Titel verkaufen) könnten sie sich nicht erlauben. Sie sagte ebenfalls, dass die Kohl KG Titel höchstens an den Ursprungsgläubiger zurückgeben könnte, wenn sie nichts erreichen können. Auf meine Frage, ob ich wirklich nichts mehr bezahlen muss zu dem Aktenzeichen, wurde mir versichert, dass ich wirklich nichts mehr bezahlen muss. Es wurde gesagt, dass sich kein Mensch mehr die Akte angeschaut hätte, wenn ich dort nicht angerufen hätte. Zudem wurde nochmal erwähnt, dass meine Bank und ich das Erledigungsschreiben bekommen haben. Da die eine Dame gemerkt hat, wie groß meine Sorgen waren, sagte sie auch, dass ich beruhigt ins Wochenende gehen kann. Dann habe ich sie noch auf das Anwaltsschreiben angesprochen. Sie sagte, das Anwaltsschreiben liegt ihnen vor, aber sie reagieren darauf nicht, weil für sie alles erledigt ist. Ich habe denen dann gesagt, dass sie von meinem Anwalt nichts mehr hören werden, da ich mit dem Thema abschließen will. Ich rief dann meinen Anwalt an und sagte ihm, dass ich auf die Klage vor Gericht verzichte, weil ich Angst habe, dass ich den Prozess verlieren könnte. Mich hat es auch gewundert, dass Kohl nicht auf das Schreiben reagiert hat. Hatten die keine Angst vor den Gerichtskosten? Aus Angst verzichte ich deshalb lieber auf den Titel, wenn ich dafür meine Ruhe vor Kohl habe.

Frage nach Eurer Meinung: Wird Kohl mir nun wirklich keine Rechnung mehr schicken?

Gericht, Gläubiger, Inkasso, Recht, Vollstreckungsbescheid
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Mahnbescheid, Vollsteckungsbescheid, Pfändung, Ich bin Ratlos, bekomme ich etwa niemals mein Geld?

Hallo,

mir brennt folgendes auf der Seele.

Ich habe in etwa Mitte der 90er Jahre je zwei rechtskräftige Mahn- und Vollstreckungsbescheide gegen einen Schuldner erwirkt.

Nun liegen diese Bescheide ja schon laaange in der Schublade. In den späten 90er Jahren hatte ich mal versucht mit Pfändungsüberweisungsbeschluss und Gerichtsvollzieher an mein Geld zu kommen.

Insgesamt ein mittlerer vierstelliger Bereich.

Damals war auf Grund der vorliegenden Situation sowohl bei der Bank als auch beim Schuldner selbst nichts zu holen, zumal zu dem Zeitpunkt noch mindestens ein Kind mit im Haushalt lebte.

Wenn ich mir den Pfändungsfreibetrag so anschaue und darüber nachdenke das dieser Schuldner womöglich nie wieder in seinem Leben vor hat einer geregelten Arbeit nachzugehen mit der mehr Geld in die Kasse kommt als vielleicht ein paar Hunderter als Zuverdienst, wenn das mal nicht gar schwarz läuft, oder auf geringfügig, dann ist doch niemals mehr was zu holen.

Dann kann ich mich doch ans Lagerfeuer setzen und mit dem ganzen Wisch mal besser den Grill anfeuern.

Welche Möglichkeiten könnte es zur Schadensbegrenzung geben? Ich bin recht ratlos.

DEFINITIV, leihe Freunden Geld wenn Du sie loswerden möchtest, oder verkaufe Ihnen etwas auf Raten. So wird man aus Hilfsbereitschaft zum Deppen der draufzahlt.

Wäre wirklich happy wenn jemand einen Rat hätte was in so einer Situation helfen könnte.

Mahnbescheid, Pfändungsfreibetrag, Schuldner, Verlust, Vollstreckungsbescheid
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Schuldner wird angewiesen zu warten statt zu zahlen

Hallo

Ich habe mir bei der BarmerGeK ca. 500€ Schulden aufgehalst, da ich mich, nachdem ich exmatrikuliert wurde, weil ich mich länger im Ausland aufhielt, offensichtlich FREIWILLIG weiter versichern MUSSTE.

Nun gut, der Staat ruft, der Bürger dient ... ich habe mit der Barmer eine Ratenzahlung vereinbart. 20€ im Monat. (Bin Student ohne ersichtliches Einkommen.) Die habe ich auch zweimal gezahlt. Als ich zum dritten mal überweisen wollte, bekam ich ein Schreiben, dass die ganze Sache zum Hauptzollamt geschickt wurde. Es gab wohl ein Versehen und der zweite Zahlungseingang wurde nicht bemerkt. Oder eben zu spät. Dafür sind wir Menschen ... die Dokumente waren schon raus und man konnte halt nichts mehr machen. Ich solle warten und würde hören.

Kurze Zeit später bekam ich gleich mehrere Schreiben vom Zoll. Der stückelte Die Summe in fünf kleine Teile zu je ca. 100€ und drohte mit Vollstreckung. Ich meldete mich sofort telefonisch bei dem eifrigen Beamten, erklärte mich, und bot ihm an, die Ratenzahlung an die Zollbehörde fort zu führen. Dieser verweigerte. Es würde ein Kollege für günstige 20€ bei mir erscheinen, der dafür Zuständig ist. Nur der könne dann eine Zahlungsvereinbarung mit mir treffen. Auf meine Frage wann denn, antwortete er demnächst. Ich solle warten und würde hören

Indes verstrich die Zeit, ich wartete, und hörte auch. Es war die BarmerGeK, die mich freundlich um Zahlung der ja weiterhin anfallenden Säumnisszuschläge bat.

Ich zahlte

und wartete.

Heute kam ich also von der Uni nach hause und fand ein Zettel im Briefkasten. Der Staatsdiener hat nun endlich zu mir gefunden, jedoch leider niemanden angetroffen. Er vergaß in seiner Eile das Datum auf dem Dokument einzutragen und entsprechende Vordrucke, die für mich evtl. gelten/nicht gelten, zu streichen. Seine spontane Leerfahrt tätigte er mehr zu meinem, als zu seinem Leid, warte ich doch bereits Sehnsüchtig darauf endlich auch wieder aktiv mein Finanzleben gestalten zu können, während er mir wie angekündigt zwanzig Euro in Rechnung stellte. Der kluge Beamte nannte im Dokument außerdem noch einen weiteren, anderen, besseren Termin, an dem ich dann hoffentlich zu hause sein werde. Es ist der selbe Wochentag wie heute und auch wieder am Vormittag.

Darf er Vollstreckungskosten geltend machen, wenn er, obwohl ich von Anfang an zahlungswillig war, und ihm ein Angebot unterbreite, unangekündigt auftaucht?

Auch wenn es sich anbot, da es die fünf Monate sind, die ich im Ausland/Rückstand war, frage ich mich warum eine erneue Aufteilung der Forderung vom Zoll, wenn die BarmerGeK die Forderung zuvor schon zusammengefasst hatte?

Wird er für jedes Sümmchen, in die er die Forderung gestückelt hat, jetzt einzeln unangekündigt Auftauchen, und jedes mal sein Wegegeld forden? Darf er das?

Wird er sich auf eine Ratenzahlung einlassen, oder muss ich Angst haben, dass er lieber pfändet? Wertvollstes: 7 Jahre alter Laptop

Läuft so wirklich ein geregeltes Verfahren?!?

Finanzen, Krankenversicherung, Recht, zoll, Vollstreckungsbescheid
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