Ist ein Haus- und Wohnungsschutzbrief eine sinnvolle Anschaffung?

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3 Antworten

Ob es sinnvoll ist, hängt davon ab. Tendenziell geht es um Schäden, die man nicht absichern muss.

Wenn man aber in einem mindestens 30 Jahre alten Haus wohnt, in dem praktisch jedes oder jedes zweite Jahr einer der Fälle vorkommt und im Notfall nicht weiß, wen man sonst anrufen soll, gehört man zu den Leuten, für die sich das lohnen könnte.

Wenn man sein Haus selbst und mit Teilen vom Baumarkt zusammengebaut hat sowieso.

Wenig interessant ist die Versicherung tendenziell für Wohnungseigentümer. Fast immer uninteressant für Mieter.

Wichtig ist, dass sich diese Versicherung wahrscheinlich für die Allianz nicht oder nur dann lohnt, wenn viele sie abschließen, für die sie uninteressant ist, was ich nicht glaube. Der eigentliche Sinn ist Adressenbeschaffung für den Außendienst. Man wird also nicht daran vorbeikommen, dass sich die örtliche Allianzvertretung wegen einer Prüfung der Versicherungen meldet.

Eine andere Meinung, die aber zum selben Ergebnis kommt hier: http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/schnelltest/Haus-und-Wohnungsschutzbrief-der-Allianz-Nicht-sinnvoll-1177892-2177892/

Haus- und Wohnungsschutzbriefe bieten einige sinnvolle Assistenzen bei Notfällen zu Hause und sind ein Zusatz zur Haus- oder Wohngebäudepolice mit einem Preis zwischen 20 und 60 Euro im Jahr. Sie bieten Hilfe bei Notlagen wie einem verlorenen Schlüssel, Heizungsschaden, Stromausfall, Wespennest etc. Wer wert auf schnelle und unkomplizierte Hilfe in solchen Fällen legt, hat hier sicherlich eine sinnvolle Anschaffung.

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