GbR - Geschäftsführer - Gewinnverteilung

1 Antwort

Aus meiner Sicht ist so ziemlich viel durcheinander geworfen worden.

  1. Was die Grundvoraussetzungen in einer GbR sind, steht in §§ 750 BGB ff.

  2. Dazu gehört u. A. auch, dass in einer GbR grundsätzlich alle Gesellschafter zur Geschäftsführung berufen sind und der Gewinn nach Köpfen geteilt wird. 1:0 für den Banker.

  3. Wie fast immer, kann man aber vertragliche andere Maßstäbe und Bestimmungen vertraglich festlegen 1:1

  4. Wenn ihr wollt, dass einer die Geschäftsführung hat udn der andere Stellvertreter ist und dies im Vertrag festgelegt ist, dann ist das so. 2:1 für Euch.

  5. Das Gewinnvorab für den Geschäftsführer gehört mit in die Gewinnverteilung und in die Erklärung zur einheitlichen und gesonderten Feststellung der Einkünfte und sind keine Betriebsausgaben (wie EnnoBecker schon schrieb). 0:1 gegen den StB (kann ncit glauben, das der das gesagt hat).

  6. Eure Gewinnverteilung ist für eine GbR Gesellschaft eher ungewöhnlich, sondern erinnert mehr an eine Art Betriebs- und/oder Bürogemeinschaftsmischung mit GbR, aber es ist vertraglich zulässig.

  7. Wenn ihr damit zufrieden seid, macht weiter so. Nur eben "Gehalt für Geschäftsführer" ist keine Betriebsausgabe, sondern Teil des Gewinns.

ok. Was meinst du mit "ungewöhnlich"? Dass jeder erst mal seinen selbst erwirtschafteten Anteil bekommt? Das ist doch in Ordnung. Wird bestimmt vorkommen, dass der eine oder andere mal Urlaub macht und in der Zeit nichts erwirtschaftet. In dem Fall müsste ja dann der andere von seinem Umsatz die Hälfte abgeben und das wollen wir nicht.

Es geht auch mehr um die Frage, dass eben jeder die Kosten zur Hälfte zu tragen hat und da der GF ja vor der letztendlichen 50:50 Aufteilung eine Vorabvergütung bekommt (die dann keine Betriebsausgabe ist) wollte ich wissen, ob irgendein Amt sagen kann, nee - Gesellschafter A trägt eben nicht 460 € Gehaltskosten, sondern wegen mir nur 390 € anteilmäßig.

Dieser Punkt ist extrem wichtig für uns.

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@guterwolf

Ungewöhnlich, weil man, wenn jeder seine direkte Arbeit vergütet bekommt, man eher von 2 Einzelbetrieben sprechen kann, die sich die Kosten für gemeinsame Betriebsräume und für Personal teilt, welches für beide tätig ist.

Das typische an einer Gesellschaft ist z. B. das, wenn einer krank ist, dieser trotzdem 1/2 (bzw. eine abweichenden Anteil) des Gewinns erhält.

Aber wie schon geschrieben, wie ihr es aufteilt, ist Eure Sache. Dafür habt ihr ja einen Vertrag.

Wie ihr das berechnet, ist wiederum Eure Sache. Wenn Ihr also in der (internen) Gewinnverteilung so rechnet, als wäre das Vorab wie ein Gehalt, so könnt ihr auch das machen. Nur steuerlich wird es eben wie ein Gewinn aus Gewerbebetrieb behandelt und nicht wie ein Gehalt.

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Selbst erstelltes immaterielles Wirtschaftsgut absetzbar/abschreibbar?

Hallo zusammen,

ich bin selbstständiger Informatiker, genau genommen betreibe ich ein Kleingewerbe.

Ich erstelle u.a. Software zur gewerblichen Nutzung. Ich habe beispielsweise eine Homepage hergestellt, die ich selbst betreibe.

Soweit ich es richtig verstanden habe, habe ich damit ein immaterielles Wirtschaftsgut hergestellt. Sagen wir, ich schätze, dass dieses Wirtschaftsgut einen Wert von 1.000€ hat.

Diese 1000€ möchte ich gerne steuerlich geltend machen. Grundsätzlich scheint dies zu gehen, nur weiß ich nicht genau, wie; genau genommen finde ich in den weiten des Internets sich widersprechende Angaben[1].

Kann ich diese 1000€ als Betriebsausgaben abziehen? Falls ja, als welche genau (Material ist es ja kaum, Personalausgabe auch nicht)? Oder kann ich diese 1000€ als Software abschreiben (dann also voraussichtlich über 3 Jahre) ?

[1]

  • "Selbst hergestellte immaterielle Wirtschaftsgüter sind sofort zu 100 Prozent als Betriebsausgaben abziehbar." [...] Werbung vom Support gelöscht
  • " Ich habe zur Erstellung der Homepage erhebliche Eigenleistungen erbracht. Kann ich diese auch mit aktivieren? Leider nicht." steuerberater-ebusiness.de/blog/steuerliche-behandlung-der-kosten-fur-website-lizenzgebuehren-domain/
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GbR - EÜR - so richtig?

Hallo,

wir sind gerade auf der Suche nach einem neuen Stb., möchten aber jetzt schon mal die EÜR erstellen.

Meine Fragen: 1. In die EÜR kommen alle Einnahmen, alle Betriebskosten und die Gewinnverteilung auf die einzelnen Gesellschafter.

  1. Die Kosten (Berufshaftpflicht, Berufsgenossenschaft, Telefon, km-Geld etc., die jeder einzelne Gesellschafter hat, werden die in Sonderbetriebsausgaben aufgeführt?

  2. Denke, für jeden Gesellschafter extra.

  3. Und werden die Sonderbetriebsausgaben dann für jeden Gesellschafter mit dem ausgezahlten Gewinnanteil aufgerechnet und der Restbetrag als Gewinn in seine eigene Einkommensteuererklärung übernommen? In dieser werden ja dann seine Versicherungsbeiträge etc. aufgelistet.

Ist das so richtig? Danke.

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Habe die Möglichkeit Geschäftsführer einer GmbH zu werden. Sollte ich vorher die Bilanz prüfen ?

... bevor ich unterschreibe ...

gibt´s eine Checkliste was ich beachten muss ?

Ich bin angesprochen worden als mit Geschäftsführer einer GmbH einen ausscheidenen GF zu ersetzten. Die Firma besteht seit zwei Jahren.

Es gibt eine Invest - GmbH ( nenne Sie mal GMBH1) und die Tochterfirma ( GMBH2 ). Für die GMBH2 soll ich jetzt Geschäftsführer werden.

Meine Frage... 1. sollte ich vorher die Bilanz o.ä. der GmbH2 einsehen ? 2. bekomme ich einen Vertrag der GmbH1 als GF der GmbH2 oder einen Vertrag von der GmbH2 als GF der GmbH2. ( Hintergrund.... die Tochterfirma könnte ja eher Probleme haben ) 3. Habe leider keine Checkliste gefunden wie z.B. 3.1 ist eine Versicherung notwendig, mit welchen Kosten darf ich da rechnen 4. ... bei einem Umsatz von ca. 3-4 Mio€ und 50 Mitarbeitern, gibt´s da ein "übliches Gehaltsfenster" ... da ich ja auch ggf. zusätzliche Versicherungen berücksichtignn muss.

Die GmbH1 ist ein grosses Unternehmen und die GmbH2 ist ein spezielles Unternehmen (Handwerk).

Danke für Tip´s und Links.

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GbR - Frage zur Gewerbesteuer

Angenommen eine GbR macht einen gleichbleibenden Umsatz von 7000 € pro Monat. Davon erhält 1 Gesellschafter eine Gewinnausschüttung von 4900 € für seine erwirtschaftete Leistung. Von den restlichen 2100 € werden Bürokosten gezahlt, angenommene Höhe 500 €. Verbleiben 1600 €. Davon erhält der 2. Gesellschafter 20% = 320 € und der 3. Gesellschafter den Rest, also 1280 €.

Jeder Gesellschafter versteuert dann seinen Gewinn selbst.

Pro Jahr ausgedrückt: Umsatz 84.000 1. Gesellschafter - 58.800 2. Gesellschafter - 3.840 3. Gesellschafter - 15.360 Bürokosten - 6.000 ----------------------------------------------------- Gewinn der GbR 00.000

d.h. die GbR würde keine Gewerbesteuer zahlen. Ist das so korrekt?

Danke für eure Antworten.

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Fahrtenbuch wie lange?

Für meinen Betrieb möchte ich ein Auto gekaufen.

Mir wurde gesagt dass ich das Fahrtenbuch 3 monate führen muss und dann nicht mehr. Stimmt das oder muss ich es für jedes Jahr neu machen und dann evtl wieder 3 monate lang ? Wenn es das Finanzamt nicht anerkennt und ich aber die 1% Regelung nicht möchte, kann ich es dann wieder zurück in den Privatbesitz nehmen. Muss ein Auto einen bestimmten Preis haben um als Betriebsfahrzeug anerkannt zu werden?

Vielen Dank schon mal im Voraus!

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Geschäftsführung bei e.K. identisch mit GmbH?

Hallo Leute, bei einer GmbH, sollte, bzw. muss der Geschäftsführer ja bei der GmbH angestellt sein und sollte ja auch etwas verdienen. (Wie ich weiß, darf er keine Erfolgsabhängigen Lohn haben, wenn ich das damals richtig verstanden hatte. Sprich, einen variablen Lohn von 0 bis je nach Gewinn und Umsatz)

  1. Wie ist das eigentlich bei einem eingetragenen Kaufmann. Kann ein e.K. ganz normal wie in einer GbR. oder Einzelunternehmung ohne Anstellung nebenher das Gewerbe führen (zum Beispiel neben einer Hauptbeschäftigung) ohne angestellt zu sein?

In einem Script habe ich folgendes gelesen: "Da das Inventar das Eigenkapital ausweist, lässt sich aus dem Vergleich der Inventare zweier nachfolgender Geschäftsjahre, unter Berücksichtigung der [Privateinlagen] und [Privatentnahmen] der Eigentümer, der [Gewinn] (oder Verlust) des Unternehmens ermitteln. Diese Art der Gewinnermittlung entspricht dem [Betriebsvermögensvergleich] nach § 4 [1] [EStG]."

2.Ich dachte, dasss man Privateinlagen und Entnahmen normalerweise nicht berücksichtigt hatte? (Kann man überhaupt bei einem e.K. wie bei einer GbR. problemlos einfach Privateinlagen buchen und Entnahmen betätigen? Bei einer GmbH ging das ja nicht ohne weiteres. Da hat man sich meines Wissens ja Kredite usw. gewährt.

Grüße

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