Entsorgungskosten auf Handwerkerrechnung von der Steuer absetzen?

1 Antwort

Ja, das ist absolut möglich. Arbeitskosten, Maschinenkosten, Fahrtkosten und auch Entsorgungskosten können geltend gemacht werden. Nur wenn’s um die Kosten fürs Material oder die Ware geht, dann stellt sich das Finanzamt garantiert quer.

Darf ich die Rechnung eines Handwerker aufgrund falscher Arbeitszeiten kürzen?

Ich versuche das Problem sehr knapp zu schildern:

Mir hat der Handwerker eine Rechnung gestellt, in der mir 3 Stunden Arbeitszeit zu viel berechnet worden sind.

Anstatt dies zu bestreiten, hat er mir folgendes in einer Mail geantwortet: Bei diesem Abrechnungs Modus ist die tatsächliche Zeit vor Ort nicht Bestandteil der vertraglichen Vereinbarungen und auch kein Grund die Rechnung in Frage zu stellen.

Ich frage mich nun was mit Abrechnungsmodus gemeint sein kann?

Meine Fragen lautet nun:

  1. Darf ich einfach so die Rechnung kürzen und weniger überweisen?
  2. Was meint der Handwerker mit Abrechnungsmodus?
  3. Dürfen Anfahrtskosten und Rüstzeiten berechnet werden, wenn sie im Kostenvoranschlag nicht erwähnt worden sind?

Es wäre sehr freundlich mir diese Fragen zu beantworten.

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Handwerkerrechnung bei Auftragsvergabe ohne Kostenvoranschlag

Liebes Forum,

ich würde mich über einen Rat oder eine Meinung zu einer Handwerkerrechnung freuen. In unserer Wohnanlage sind gesetzlich vorgeschriebene Wärmemengenzähler in die zentrale Warmwasserbereitung eingebaut worden.

Der Hausverwalter hat in der Annahme, daß es sich um eine "kleine Maßnahme" in der Größenordnung von EUR 500,- handelt, den Auftrag ohne Kostenvoranschlag an eine Handwerksfirma vergeben. Diese hat nun im Zuge der Arbeiten Teile der Heizungsanlage (Zulaufrohre etc.) erneuert, und uns eine Rechnung über EUR 5000,- präsentiert.

Auf die Frage hin, ob es nicht angemessen gewesen wäre, die Hausverwaltung oder die Hausgemeinschaft darüber zu informieren, daß voraussichtlich eine Rechnung über mehrere tausend Euro entstehen würde, hat der Handwerker sinngemäß geantwortet: "wenn niemand nach einem Kostenvoranschlag fragt, macht er auch keinen".

Daran, daß die berechneten Arbeiten durchgeführt wurden, gibt es keinen Zweifel. Allerdings war zum Zeitpunkt der Arbeiten bereits eine komplette Erneuerung der Heizungsanlage in der Diskussion, welche etwa EUR 10.000 kosten würde. Die Arbeiten an der alten Anlage für über 5.000 Euro waren demnach eine vollkommen sinnlose Investition.

Trägt Ihrer/Eurer Meinung nach der Handwerker oder die Verwaltung eine Mitschuld an dieser ärgerlichen Situation, und kann einer der beiden dafür belangt werden? Vielen Dank für alle Ratschläge!

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