Differenzbesteuerung und Normalbesteuerung?

1 Antwort

§ 25 a UStG Absatz 6

(6) § 22 gilt mit der Maßgabe, dass aus den Aufzeichnungen des Wiederverkäufers zu ersehen sein müssen

  1. die Verkaufspreise oder die Werte nach § 10 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1,
  2. die Einkaufspreise und
  3. die Bemessungsgrundlagen nach den Absätzen 3 und 4.

Wendet der Wiederverkäufer neben der Differenzbesteuerung die Besteuerung nach den allgemeinen Vorschriften an, hat er getrennte Aufzeichnungen zu führen.

Also, für die Sammlerkarten, für die Du die Begünstigung willst, musst Du die Aufzeichnungen führen.

Auf alles Andere gehen dann die 19 %.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Mwst. ausweisen beim Autokauf / Selbstständig / Welche Folgen hat das für mich ? Fahrtenbuch ?

Hallo zusammen,

ich weiß das diese Frage in den Foren bereits mehrfach beantwortet wurde, aber ich habe noch keine 100 % Antwort auf die Frage bekommen....

Ich bin selbstständiger Sales Promoter und bin Vorsteuerabzugsberechtigt.

Wenn ich mir jetzt ein Auto kaufe wo explizit dabei steht, dass die Mehrwertsteuer ausweisbar ist, kann ich mir diese bei meiner Quartalsabmeldung wieder zurück holen.

Wenn ich das Auto wieder verkaufe oder mein Gewerbe abmelde, muss ich die Mwst. vom Verkaufswert wieder ans Finanzamt zurück zahlen.

MEINE FRAGE HIERBEI IST :

Da ich mein Auto zu mehr als 60 % geschäftlich nutzen werde, ist die Frage in wie weit ich das ganze versteuern kann, oder muss ?

Es gibt ja mehrere Regelungen...

Beispiel :

Ich würde im Jahr mehr als 16000 KM geschäftlich fahren und geschätzt ca. 5000-7000 KM privat. Versicherungskosten ca. 750 € jährlich Steuern ca. 200 €.

Ich will nach Möglichkeit nicht diese 1% Regelung nutzen, da ich ungerne 1% vom damaligem Listenpreis (35000 €) als Gewinn versteuern !

VIELEN DANK BEREITS IM VORRAUS !

Beste Grüße

Max

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Rechnung erst später an Finanzamt/Steuerberater

Hallo,

Ich bin Selbständig und verkaufe am Tag ca. 5-10 Produkte.

Die Rechnungen sende ich sofort per e-mail an den Kunden in PDF Format und digital signiert.

Nun habe ich ein Problem, ich muss Vierteljährlich meine Ein und Ausgaben an das Finanzamt vorlegen bzw. an meinen Steuerberater.

Das eigentliche Problem ist, sobald ich die Rechnungen jetzt drucken will, wird auf der Rechnung das heutige Datum angezeigt und ich habe wirklich keine Lust bei über 500 Rechnungen das Datum manuell zu ändern.

Die erste Rechnung liegt über 3 Monate zurück. Macht es was aus, wenn ich die Rechnungen mit der heutigen Datum ausdrucke und an meinen Steuerberater vorlege ?

Die Kunden haben die Rechnung am selben Tag nach Zahlungseingang erhalten. Verkauft wurde über ebay mit Verkaufsmanager Pro.

Vielen Dank schonmal im Voraus für eure Tipps und Lösungen.

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Bei Online-Shop zwingend Gewerbeanmeldung erforderlich?

Hallo, bin Künstler und möchte weiterhin - nach Umzug - meine Werke im Netz über einen oder mehrere online-Shops verkaufen.

Als Künstler bin ich Freiberufler und nicht gewerblich tätig, werde ich das erst dann, wenn ich Sachen über einen Online-Shop verkaufe?

Zweite Frage: Benötig es 1. die Regelmäßigkeit des Verkaufs? 2. Gewinnerzielungsabsicht, damit ein Gewerbe vorliegt und also auch eine Gewerbeanmeldung erfolgen muß?

Zur 2 Frage Punkt 1: ich verkaufe nicht regelmäßig. Im letzten Jahr habe ich ca 5 mal was verkauft, viele Monate lang nichts. Punkt 2: Ich decke noch nicht mal die Entstehungskosten meiner Produkte. Dies geht schon viele Jahre so. Kann man da noch von Gewinnerzielungsabsicht reden oder fällt das dann nicht unter Liebhaberei?

Ich möchte das auch gerne weiter so machen, aber eine Gewerbeanmeldung möchte ich NICHT machen. Im alten Wohnort hatte ich ein Gewerbe angemeldet. Deshalb steht diese Frage jetzt neu an.

Kann ich nicht beim Finanzamt meine Kunst als Liebhaberei darlegen? Und trotzdem einen kleinen Online-Shop haben, wo ich diese Kunst anbiete?

Vielen Dank für die Antworten.

Mit freundlichen Grüßen Septembermond

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Neuware 2016 mit Kleinunternehmerregelung gekauft, importiert und Umsatzsteuer gezahlt. Ab 2017 regelbesteuert - Muss ich volle UmSt zahlen?

Hallo, Ich habe im Mai 2016 ein Einzelunternehmen gegründet und das gesamte Jahr von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch gemacht, da ich gedacht hätte, dass ich unter der Grenze von 17500€ bleibe (anfängliches Investment lag bei circa 2500€).

Das Geschäft lief sehr gut und ich habe circa 45.000 € Umsatz gemacht. Das FA habe ich bereits im November informiert und die Info bekommen, dass ich ab dem 1.1.17 regelbesteuert bin und Umsatzsteuer-Voranmeldungen abgeben muss.

Nun zur eigentlichen Frage: Der Hauptwirtschaftszweig des Unternehmens ist der Import von Waren und der Weiterverkauf in Deutschland. Ich habe diesen Dezember Ware importiert und auf die Waren-, sowie Versandkosten und Zölle wie gewöhnlich Einfuhrumsatzsteuer (19%) gezahlt. Aufgrund der Kleinunternehmerregelung kann ich diese nicht als Vorsteuer geltend machen.

Ab heute (2017) weise ich auf jeder Rechnung 19% Umsatzsteuer auf den Gesamtbetrag aus. Da ich also Umsatzsteuer abführe und gleichzeitig die gezahlte Steuer auf die 2016 eingekaufte Ware nicht zurückbekomme, übersteigen die Ausgaben die Einnahmen und ich mache Verluste.

Bin ich verpflichtet, auch auf diese Ware Umsatzsteuer abzuführen? Und falls ja: Gibt es eine Möglichkeit, die 2016 gezahlte Steuer zurückzubekommen?

Ein bekannter gab mir den Tipp, mich mit der Differenzbesteuerung auseinanderzusetzen, allerdings konnte ich dazu nur Einträge finden, in denen es hauptsächlich um gebrauchte KFZ geht. Ist die Differenzbesteuerung hier eventuell anwendbar?

Vielen Dank im Voraus. Gerne bin ich auch bereit, für eine Beratung zu bezahlen, falls Sie der Ansicht sind, hier sei eine detaillierte Beratung notwendig. Schreiben Sie mir in diesem Fall bitte eine PN.

Johannes Ungerer

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