Differenzbesteuerung und Normalbesteuerung?

1 Antwort

§ 25 a UStG Absatz 6

(6) § 22 gilt mit der Maßgabe, dass aus den Aufzeichnungen des Wiederverkäufers zu ersehen sein müssen

  1. die Verkaufspreise oder die Werte nach § 10 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1,
  2. die Einkaufspreise und
  3. die Bemessungsgrundlagen nach den Absätzen 3 und 4.

Wendet der Wiederverkäufer neben der Differenzbesteuerung die Besteuerung nach den allgemeinen Vorschriften an, hat er getrennte Aufzeichnungen zu führen.

Also, für die Sammlerkarten, für die Du die Begünstigung willst, musst Du die Aufzeichnungen führen.

Auf alles Andere gehen dann die 19 %.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Differenzbesteuerung bei Einkauf mehrerer Artikel und dann Verkauf einzeln möglich?

Ist is möglich (als deutscher Händler) mehrere Artikel von privat (z.B. bei Ebay) zu einem Gesamtpreis (d.h. nur eine Auktion) zu kaufen (z. B. fünf verschiedene Computer) und dann einzeln wieder zu verkaufen unter Anwendung der Differenzbesteuerung, und wenn ja, wie gewichte ich die einzelnen Artikel (teile ich durch fünf etc.). Beispiel: Gesamtkosten beim Einkauf: 500 € (incl. Porto) (Gewichtung: 100 € pro Artikel, d.h. bei einem Verkaufswert von 150 € für einen der Computer wäre die Differenz von 50 € für die Umsatzsteuer relevant).

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Kann man rückwirkend die Differenzbesteuerung anwenden?

Hallo,

ich habe im Jahr 2016 Artikel mit 7% USt. verkauft, soll jetzt aber plötzlich doch nachträglich 19% abführen. Das "lustige" dabei: das Finanzamt selbst hat mir damals die Auskunft mit den 7% erteilt (leider nur mündlich).

Sofern ich eine gute Argumentation liefere, würden sie jedoch die nachträgliche Differenzbesteuerung akzeptieren, was für mich einen ENORMEN Vorteil im Vergleich darstellen würde. Nun wäre ich dringend auf der Suche nach hilfreichen Tipps/Argumenten, sodass ich die Differenzbesteuerung doch noch rückwirkend anwenden kann.

Fakt ist: die EUSt. wurde als Vorsteuer geltend gemacht und die 7% auch auf den Rechnungen ausgewiesen.

Ich wäre über jeden Hinweis dankbar!!!

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Was prüft das Finanzamt?

Also meine Frage ist eigentlich ganz simpel..

Prüft das FA nur die Frage "Wieviel?" Oder auch "Was?"

Beispiel: Ich betreibe ein Gewerbe und hole mir kostenlos ein Auto-Lenkrad vom Schrott und verkaufe es dann angenommen für 5 €. Ich gebe dem Finanzamt dann Bescheid (per EÜR) das ich diese Ware verkauft habe. Wenn ich dann am Jahresabschluss meine Rechnungen evtl. belegen muss sieht das FA ja nicht woher die Ware kommt..

Führt das dann zu Problemen weil ich weder Produktionskosten noch Beschaffungskosten angeben kann? Wie vermerke ich sowas gegenüber dem FA?

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Steuerberater wechseln? Nach 2 Jahren bemerke ich, dass ich eig. 30% weniger UST zahlen müsste

Hallo ihr Lieben, ich ärgere mich momentan sehr über meine gesamten Steuerverhältnisse.

Ein neuer Geschäftspartner hat mich gestern darauf aufmerksam gemacht, dass man Ankäufe von Privat, die man weiterverkauft, unter der Differenzbesteuerung versteuern kann, sodass man nur auf seinen Gewinn die Umsatzsteuer bezahlt.

Seit 2010 bin ich umsatzsteuerpflichtig und sehr viele von den Produkten die ich verkaufe sind von Privatleuten angekauft. Das weiß mein Steuerberater 100%, ich habe ja auch oft darüber mit ihm geredet. Allerdings wurden diese Umsätze bisher einfach immer als nicht vorsteuerabzugsberechtigt gebucht, er hat mich NIE darauf hingewiesen und hätte ich es nicht bemerkt... wer weiß was geschehen wäre.

Außerdem ist das jetzt sicherlich riesiger Heck Meck diese ganzen Sachen umzubuchen! Eine Menge Stress für mich.

Zusätzlich klärt mich mein STB jetzt auf, wenn wir das als Differenzbesteuerung buchen, müssen wir nachweisen für wieviel die jeweiligen Artikel die angekauft wurden verkauft wurden. Wird sicherlich Stress bzw. eine Investition für mich das zu regeln.

Meine Steuersachen sind sowieso im Arsch, ich habe über 10-12 Monate lang für die Privatleute die nicht wussten wie man eine Rechnung ausstellt, selber die Rechnung ausgestellt (halt mit einem Minusbetrag unten). Am Montag sagt mir mein STB das geht nicht. OK, toll, mal sehen wie ich von diesen ganzen Leuten nachträglich eine Rechnung bekommen will.

-.-

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Verluste Eigentumswohnung

Hilfe, ich brauche ein paar Tips, meine Frau besaß eine Eigentumswohnung, die bis 30.6.2010 vermietet war, seitdem leer und zum Verkauf stand, dieses Jahr verkauft wurde. Da auf der Wohnung aber Kredite liefen hat die Wohnung also mehrere tausend Eure Verlust gemacht, zumindest meiner Ansicht nach. Zwischenzeitlich war auch ein Makler im Geschäft, der im letzten Jahr die Wohnung aber auch nicht verkauft hat. Jetzt nach der Steuererklärung für das letzte Jahr hat das Finanzamt aber den Verlust nicht akzeptiert, sondern damit den Erlös bis 30.06. geltend gemacht, damit machte die Wohnung sogar Gewinn von 22 Euro, die natürlich versteuert werden sollen. Ich will nun Einspruch einlegen, brauche aber Tips unter welchem Grund. Es kann doch nicht sein, dass der Verlust nicht steuerlich abzusetzen wär.

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