Betriebsrente über VBL - was ist wenn man später nicht mehr im öffentlichen Dienst arbeitet?

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3 Antworten

Wenn du in der VBL warst und bis 5 Jahre ausscheidest  kriegt du deinen Anteil ausgezahlt.

Wenn du aber in der Zeit stirbst erhält deiner Frau Wienrente aus der VBÖL-Rente

Bley 1914

Richtig. Ihre Schwester kann dann nicht in der VBL bleiben. Sie kann sich die eigene Umlage auszahlen lassen...Dies hat Nachteile, falls sie eventuell nach ihrem Ausscheiden wieder eine Stelle im Öffentlichen Dienst antritt. Aber: Da "Pflichtversicherung" gibt´s kein Entkommen.Leider.

Bei der VBL ist dieser Fall geregelt:

Man kann sich natürlich die Anteile des Arbeitnehmers zurückzahlen lassen, wenn man nicht im öffentlichen Verdienst verbleibt. Die Anteile des Arbeitgebers erhält man nicht !

Nun ist es aber gerade so, dass der größere Anteil in die VBL vom Arbeitgeber bezahlt wird.

Seit der Reform der VBL bleiben Anwartschaften dauerhaft erhalten und man erhält jährlich mitgeteilt, wie hoch ggf. im Rentenfall eine Zahlung sein könnte.

Die Empfehlung gerade für junge Leute kann darher nur lauten, an der VBL Anwartschaft nichts zu ändern, wenn die Möglichkeit besteht, eventuell später ein Dienstverhältnis bei bei einem öffentlichen Arbeitgeber zu begründen.

Und da gibt es viele, an die man einfach nicht denkt: Krankenhäuser, Kindergärtern, Versicherungen wie die GUV....

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