Berechnung Nettogehalt ... Erstattung Fahrkosten / Monatsticket durch Arbeitgeber - Wie?

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Fahrtkostenerstattung: benötigst Du die Monatstickets für die Ausübung Deines Berufs, d.h. zur Abwicklung von Dienstgängen und Dienstfahrten, so handelt es sich dabei um steuerfreie Reisekostenerstattungen. Diese tauchen in Deiner Gehaltsabrechnung nicht auf. In der Einkommensteuererklärung kannst Du als Werbungskosten die Kosten für Dienstgänge/Dienstfahrten um den erstatteten Betrag gemindert ansetzen.

Fahrten zur Arbeit: der Arbeitgeber kann Fahrtkosten zur Arbeit bezuschussen und zahlt dafür eine Pauschalbesteuerung von 15%. Diese tauchen in der Gehaltsabrechnung auf, werden jedoch vom Arbeitgeber schon versteuert. In der Einkommensteuererklärung kannst Du als Werbungskosten die veranschlagbaren Kosten für die Fahrten zur Arbeit um den erstatteten Betrag gemindert ansetzen.

Werbungskosten bis 1.000 EUR (2012) sind in den Lohnsteuertabellen schon enthalten. Steuermindernd wirken also nur Beträge, die darüber hinausgehen.

Rechne also mit den 965 EUR p.m. Dein Nettogehalt aus. Berücksichtige auch ggf. gezahltes Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Kann man auf Übungsleiterpauschale verzichten?

Hallo,

ich bin freiberuflich Tätig und plane meine Elternzeit. Mir wurde empfohlen möglichst mehr verdienen und weniger Ausgaben oder Verluste zu machen (oder steuerlich anerkennen lassen), damit das Elterngeld nicht zu mickrig ausfällt. Ich verdiene brutto ca. 11000 im Jahr und bis jetzt habe keine Steuer beim Abzug aller Ausgaben bezahlt (Fahrkosten, Krankenversicherung und Übungsleiterpauschale). Dafür weist aber mein WISIO Programm zu versteuernde Einkommen von 7000 EUR.

Ich frage mich, kann ich die Übungsleiterpauschale oder Krankenversicherungskosten weglassen, damit mein zu versteuernde Einkommen an 9000 EUR rückt und ich zwar weiterhin kaum Steuer zahlen muss, aber später (Ende des Jahres) dadurch mehr Elterngeld bekomme (65% von 9000 anstatt von 7000). Oder wird Sachbearbeiter von der Finanzamt es selbst zwangsweise berücksichtigen, da ich Lehrtätigkeit ausübe? Darf ich Krankenkassenbeiträge (ich bin freiwillig gesetzlich Versichert) weglassen, um mein Gewinn virtuell zu vergrößern?

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Trotz Neuberechnung sind immer noch Fehler im Bescheid, was tun?

Hallo,

ich hab vor ein paar Wochen bereits eine Frage gestellt. Darin ging es darum, dass das Finanzamt mir trotz Widerspruch eine Mahnung zukommen ließ. Die Forderung des FA ist jetzt vom Tisch, mittlerweile gibt es eine zweite Überarbeitung des Bescheides (bei der ersten Überarbeitung wurden meine angegebenen Kilometer zur Arbeitsstätte nicht berücksichtigt). Nun legen die aber bei der Berechnung immer noch ein zu hohes Jahresbruttogehalt zugrunde, wodurch mir bei der Erstattung fast 200€ vorenthalten werden. Durch die Insolvenz eines Arbeitgebers hatte ich in den Monaten Februar und März kein Gehalt bekommen und dieses dann als Insolvenzgeld erhalten. Laut meiner Information verringert sich dadurch das Jahresbrutto um die Zeit, für die Insolvenzgeld gezahlt wird. Also hab ich das auch so angegeben, aber das FA berechnet trotzdem das Brutto, das vom Arbeitgeber nicht angefallen ist. Das Insolvenzgeld wird im Bescheid noch nicht mal erwähnt, obwohl ich alle Unterlagen in Kopie zu meiner Steuererklärung beigefügt hatte. Wie kann ich das FA jetzt dazu bringen, den Bescheid NOCHMAL zu überarbeiten?

Danke schonmal im Voraus für eure Antworten!

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Lehrer und zusätzlich Nachhilfe auf Honorarbasis: Abgaben? Was bleibt netto?

Hallo

Ich würde gerne mit selbständiger Nachhilfe über die Runde kommen, aber anscheinend geht u.a. über 500 Euro im Monat für die Rentenversicherung weg.

Ich spiele daher mit folgender Idee: Als Angesteller in einer normalen Schule ein paar Stunden geben (z.B. Brutto 1266 €, Netto 941 €) und zusätzlich ca. 350 € bei einem Nachhilfeinstitut auf Honorarbasis verdienen. Ich hatte gehofft, dass die 350 € als Nebenverdienst so gering sind, dass auf diese keine weiteren Abgaben (Steuern, Kranken-/Rentenversicherung, ...) kommen, so dass ich netto 941+350=1291 im Monat hätte. Aber das ist wohl zu naiv, oder?

Benötige ich als angestellter Lehrer überhaupt eine Zustimmung von Seiten der Schule? Muss ich sie informieren?

Oder kann ich mir das so ausrechnen: Brutto 1266+350 = 1616. Gibt man das in einen Nettorechner ein, erhalte ich: Steuern: 126,07 Sozialabgaben: 330,88 --> Netto: 1159,05

Mein Ziel wäre so ~ 1200 Euro im Monat zu verdienen (netto natürlich). Mit normaler Nachhilfe kann ich mir das nur durch Schwarzarbeit vorstellen (habe ich nicht vor), Vollzeit als (angestellter oder verbeamteter) Lehrer kommt für mich nicht in Frage.

Vielleicht kann jemand etwas Licht in meiner Finsternis bringen?

Danke und lieben Gruß :-)

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Wie setzen sich Sozialabgaben und Steuer zusammen?

Ich kenne mich mit dem Thema leider garnicht aus und habe ein wenig gegoogelt. Dabei habe ich herausgefunden, dass...

...die Unfallversicherung ausschließlich vom Arbeitgeber bezahlt wird,

...die Krankenversicherung (für mich) 7,3% plus dem Zusatzbeitrag beträgt,

...die Rentenversicherung (für mich) 9,3% beträgt,

...die Arbeitslosenversicherung (für mich) 1,5% beträgt

...und die Pflegeversicherung (für mich) 1,525%beträgt.

(Jeweils vom Bruttobetrag des Gehalts).

Mein Anliegen ist nun:

Ich dachte, dass diese Prozentsätze feststehen und verbindlich (weil gesetzlich) sind. Wenn ich aber jetzt auf der folgenden Seite

https://www.steuerklassen.com/brutto-netto-rechner/

meinen Nettolohn ausrechnen lasse, dann wird dort (abhängig von meinen Angaben bezüglich Wohnort, gesetzlich Krankenverichert ja/nein, etc.) ständig ein unterschiedlicher Prozentsatz ausgegeben, der von meinem Bruttolohn abgezogen wird. Warum ist das so? Ich dachte, dass die oben aufgeführten Sätze für jeden gelten, egal ob ich in Berlin oder in München lebe.

Kann jemand weiterhelfen?

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Steuererklaerung 3/5...Nachzahlung

Guten Abend,

Gerade habe ich unsere Steuererklaerung fuer 2011 mit WISO durchgefuert..und hab mich erschrocken...

Ich, Klasse 5, Brutto 19.000 EUR und Fahrtkosten von 2800 EUR und mein Mann Klasse 3, Brutto 51.000 EUR Pauschbetrag 1000 EUR.

Beide Vollzeit beschaftigt, keine Kinder.

Trotz aller Angaben im Programm sollen wir 80 EUR nachzahlen...Ich hatte aufgrund meiner enorm hohen Pendlerausgaben mit einer fetten Rueckzahlung gerechnet!!

Kann diese Berechnung stimmen?

Herzlichen Dank.

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Nutzung Privat-KFZ für Fahrten zum Kunden + Mobilitätspauschale des Arbeitgebers - Versteuerung?

Folgender Sachverhalt:

Ich arbeite im Außendienst und fahre jährlich ca. 30tkm. Davon sind 18tkm privat und 12tkm geschäftlich -> Fahrten zum Kunden.

Zusätzlich zu meinem Bruttogehalt erhalte ich eine "Mobilitätspauschale" in Höhe von 900 Euro pro Monat von meinem Arbeitgeber. Diese Mobilitätspauschale wird automatisch jeden Monat komplett versteuert.

Ich habe vor kurzem meine Steuererklärung für 2017 abgegeben und erhielt die Nachricht vom Finanzamt, dass die Fahrtkosten/Dienstreisen in Höhe von 30cent/km (12tkm0,3cent = 3600 Euro) nicht anerkannt werden, da die Leistungen des Arbeitgebers (meine Mobilitätspauschale in Höhe von 900 Euro) gegen gerechnet werden.

Sprich (Beispielrechnung):

  • Bruttogehalt: 5100 Euro
  • Mobilitätspauschale: 900 Euro
  • Gesamt Brutto: 6000 Euro

Meine Frage:

Ist die Aussage des FA korrekt oder ist es nicht so, dass ich ein Anrecht auf die Werbungskosten habe, da ich die Mobilitätspauschale des Arbeitgebers bereits versteuere? Es heißt doch "Leistet der Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für die Benutzung seines Privatfahrzeugs für betriebliche Fahrten eine pauschale Vergütung für einen bestimmten Zeitraum, so handelt es sich hierbei stets um steuer- und sozialversicherungspflichtigen Arbeitslohn. Dies gilt insbesondere, wenn bei der Erstattung weder die Anzahl noch die Fahrstrecken der tatsächlich ausgeführten Fahrten berücksichtigt werden."

Besten Dank & VG,

Johannes

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