Ab wann gilt 120er Regel bei Direktversicherung , wenn Rentner beruflich weiter tätig über der Beitragsbemessungsgrenze sind?

1 Antwort

Hallo, die Beitragspflicht und damit die 120er Regel gelten immer, auch wenn man weiter berufstätig ist. Wenn allerdings die beitragspflichtigen Gesamteinkünfte und damit die Beiträge über der Beitragsbemessungsgrenze liegen, kann man nachträglich eine Erstattung der zuviel gezahlten eigenen Beiträge verlangen.

Viel Glück

Barmer

Vielen Dank liebe Barmer! Meine Frage bezog sich allerdings darauf , ob die 120erRegelung (10 Jahre) nach meiner Rentenzeit mit Beiträgen genau bis zur Bemessungsgrenze (zZ 3 Jahre) von den zehn Beitragsjahren abgezogen werden oder ob nach Beeidigung der aktiven Arbeitszeit die 10 Jahre von vorn beginnen? 

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@geli1942

Die Jahre werden natürlich angerechnet. Es gibt keine Veranlassung, dass die 10 Jahre erst im Anschluss beginnen.

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Kann man im Ausland arbeiten und in Deutschland Sozialbeiträge und Steuern zahlen?

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Mit welchen Kosten muss man bei einer Ein-Mann-GmbH pro Jahr rechnen?

Ich habe die folgende Kalkulation gemacht, bitte ergänzen wenn ich auf etwas nicht gedacht habe:

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Direktversicherung und Altersteilzeit

Bin Jahrgang 1952 und möchte ab Jan. 2014 in Altersteilzeit gehen. Habe 1995 eine Direktversicherung über meinen Arbeitgeber abgeschlossen, die Beitrage werden als Gehaltsumwandlung im November an die Lebensversicherung abgeführt, das Kapital wird im Nov. 2017 ausgezahlt. Laut meinem Vertrag ist eine Übertragung an mich bis zum vollendeten 59. Lebensjahres ausgeschlossen, ich kann jährlich die Auszahlung aber bereits ab 60 beantragen. Wenn ich ab Januar in ATZ nach dem Tarifvertrag FlexÜ der Metallindustrie/ IGM bin, erhalte ich monatlich immer ein gleiches Gehalt, dass aus dem halben bisherigen Bruttogehalt und einer steuerfreien Aufstockung durch den AG auf etwa 84 % meines bisherigen Nettogehalts besteht. Es gibt kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Die Beiträge in die RV erhöht der AG auf 95%, bei der Krankenkasse bin ich nicht mehr freiwillig versichert (<Beitragsbemessungsgrenze). Zusätzliche Einnahmen durch Nebentätigkeit/ Überstunden sind wegen der steuerfreien Aufstockung max. bis 450€/Monat zulässig. Wenn ich jetzt die Direktversicherung in bisheriger Weise als Einmalzahlung weiterführe erwarte ich folgende Probleme: a)Die Summe in die DV würde SV frei sein und meinen Krankenkassenbeitrag (BKK) reduzieren. Im Krankheitsfall >6 Wochen erhielte ich weniger Lohnfortzahlung. b)Die pauschale Besteuerung der Summe in die DV (20%) ist nicht mehr so lukrativ für, auch wenn ich für die steuerfreie Aufstockung durch meinen AG den Progressionsvorbehalt berücksichtige. c)Wenn ich alternativ auf monatliche Zahlung in die DV umstelle, soll die Befreiung von der SV entfallen, d.h. ich würde dann die Beiträge an die Krankenkasse und Pflegeversicherung sowohl in der ATZ als auch später auf die Kapitalauszahlung der Lebensversicherung durch die 120er Regelung doppelt bezahlen. Meine Frage: Ist es sinnvoll für mich und zulässig, dass ich den Vertrag auf mich überschreiben lasse? Ich würde die Beiträge dann aus versteuertem Nettogehalt begleichen. Sind ab diesem Zeitpunkt erwirtschaftete Zinsen (Garantiezins 4%) und die eingezahlten Beiträge nach Auszahlung des gesamten Kapitals für mich als Rentner dann Kranken- und Pflegeversicherungspflichtig? Oder ist es sinnvoller die DV ab nächstem Jahr beitragsfrei zu stellen, um Probleme mit dem ATZ-Vertrag zu vermeiden? Mit freundlichem Gruß, Peter Bruhn

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