Verwandte Themen

Welchen Wert trage ich bei UST ein (wenn ich auch eine EKST mit EÜR gemacht habe)?

Liebe Community!

Ich bin Kleinunternehmerin (nach § 19 Abs. 1 UStG) und habe aber auch einen Vollzeit-Job als Angestellte.

Als Kleinunternehmerin habe ich bspw. 1700 Euro eingenommen.

In der EÜR zur EKST-Erklärung habe ich diese als Betriebseinnahmen angegeben und eine Betriebsausgabenpauschale von 614 Euro gegengerechnet.

Die Differenz von 1086 Euro ("Steuerpflichtiger Gewinn") habe ich in der EKST-Erklärung in der Anlage S als "Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit" eingetragen.

Jetzt möchte das Finanzamt eine UST-Erklärung und ich weiß nicht, wo/wie ich die Daten dort eintragen soll (mal davon abgesehen, dass ich auch nicht dahintersteige, wozu die UST-Erklärung notwendig ist :-/ )?

Ich habe in der UST-Erklärung jetzt erstmal bei "Umsatz im Kalenderjahr 2017" die 1700 Euro eingetragen. Oder muss ich es bei "Umsatz zu anderen Steuersätzen" eintragen? (Wegen § 19 Abs. 1 UStG?)

In der Summe "Noch an die Finanzkasse zu entrichten" steht jedenfalls 0,00 Euro. Ist es damit dann erledigt, weil da halt 0,00 steht, weil ich als Kleinunternehmerin halt nichts weiter abgeben muss?

Aber was ist mit der Betriebsausgabenpauschale von 614 Euro?

Oder muss ich statt der 1700 Euro bei der UST-Erklärung den "bereinigten" Betrag von 1086 Euro eintragen?

Ich freue mich über eure Hilfe!!! Ich hoffe, ich habe es verständlich aufgeschrieben :-)

Danke und liebe Grüße

Jay

Umsatzsteuer
2 Antworten
Hauptberuflich Angestellt und nebenberuflich Selbständig: Bis zu Wie viel darf man in der Selbständigkeit dazu verdienen?

Hallo liebe Finanzfreunde :)

Ich versuche das mal so gut es geht übersichtlich zu gestalten.

Angestellt:

mein bester Kumpel ist angestellt und verdient monatlich zwischen 2000 und 2250 Euro Netto (mit Zuschläge). Gesamtbrutto ist glaube ca. bei 2900 Euro bin mir aber nicht sicher. Er meinte irgendwas mit ca. 35000 Brutto im Jahr laut elektronischer Lohnsteuerbescheinigung.

Selbständigkeit:

Zudem ist er selbständig und arbeitet selbständig alle 2 oder 3 Monate mal. Also hat kein regelmäßiges Einkommen.

Ein Steuerberater meinte einmal sein Einkommen aus der Selbständigkeit sollte nicht höher sein als sein Einkommen aus der Angestelltentätigkeit, da er sonst zusätzliche GKV-Beiträge bezahlen müsste und zudem das es dann zur Hauptberuflichkeit gezählt wird.

Die Frage hierzu ist: Darf sein Umsatz aus der Sbst. nicht höher sein als sein Brutto aus der Angest. Tät.? Oder sein Gewinn nicht höher als sein Nettoeinkommen?

Er hat nämlich wenn er mal Aufträge erhält Materialkosten in Höhe von ca. 2000 Euro inkl. MwSt., manchmal auch noch höher. Am Material verdient er auch einen kleinen Teil davon (ca. 200-300 Euro oder so).

Beispiel:

Angest. T.

2150€ Netto - Brutto z.B. 3200€

Einnahme vom Kunden 2800€ davon ist rein Netto also abzgl. Umsatzsteuer, dann ca 1000€.

Dürfte er somit 2 solche Aufträge annehmen in einem Monat, so dass er mit 2000 Euro noch unter seinem Angest. T. - Netto liegt? Und wie sieht es damit aus, da er ja nicht monatlich (regelmäßig) so zusätzlich verdient, darf er wenn er 1x im Quartal etwas zusätzlich macht, dann auch über die letzten Monate zusammengerechnet mehr einnehmen?

Viele Fragen und ich habe keine Antworten für Ihn :) da ich früher auch selbständig war kenne ich mich etwas aus. Er kann leider nicht so gut deutsch so das er das alles hier einigermaßen erfragen könnte.

Ich hoffe jemand von euch weiß wie das läuft. Bitte wenn möglich so gut und genau wie möglich beschreiben. Und wenn möglich leicht verständlich. Sonst sitze ich mit Ihm 2-3 Stunden da.

Vielen Dank im voraus.

David

selbstständig, Steuerrecht, Versteuerung
1 Antwort

Meistgelesene Fragen zum Thema Einnahmen-Überschuss-Rechnung