Wenn man eine Zahlung am 18.09. in Auftrag gegeben hat: vor oder nach Bankschlusszeit? per Beleg oder Online? Konto gedeckt / Belastung am Kontoauszug? Empfänger auch in Deutschland / SEPA-Land?

... also am 19.09. sollte die Zahlung bei "D+1" (also am folgenden Bankarbeitstag) angekommen sein, wenn alles andere ok war.

In dem Forum hier werden oft Beschwerden laut über die Dauer, aber Rückfragen nach "wann denn wirklich angekommen" / Ursachen o.ä. werden nie geantwortet. Sollte ja Forum / Erfahrungsaustausch seinund keine Einbahnstrasse.

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Das Finanzamt hat keinen direkten Zugang zu den Konten. Es gibt nur eine Abfrage-Möglichkeit (insbesondere für Sozialkassen) danach, wo jemand ein Konto hat, aber nicht auf Kontostand oder gar Umsätze bezogen. Im Zweifel muss man dann Kontoauszüge vorlegen - fallbezogen. Im Prinzip muss ein Grund für diese Abfrage vorliegen.

Die Banken melden von sich aus höchstens Verdachtsfälle bei Geldwäscheprüfungen. Es gibt da noch die Meldepflicht nach AWV - Außenwirtschaftsverordnung, die Daten werden aber nur zu statistischen Zwecken eingeholt. Das muss man selber nach Geldeingang / Überweisung tun (Betragsgrenze 12.500 EUR) Weitere Informationen bei der Bundesbank:

https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/FAQ_Listen/grenzueberschreitende_zahlungsmeldungen.html?docId=120988#120988

Ob ein verklausulierter Verwendungszweck gegen Verdächtigungen hilft? Wohl kaum .... Ehrlich währt am längsten, auch in Steuerfragen.

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kann schon sein, muss aber nicht. nach den gesetzlichen Regelungen ist das sogenannte D+1 (nächster Wertstellungs-Werktag) Pflicht. Bei Fidor sollte es aber fixer gehen. Wenn also die Absender-Bank es schnell in die Abrechnung gibt (Clearing), dann kommt es auch fix an - und am Eingang muss die Bank (hier SPK) es gleichtägig gutschreiben. Wann die Zahlung am Kontoauszug erscheint (im Online-Banking zu sehen ist), kann noch etwas dauern.

Zusammengefasst: sollte gehen.

Eine Bitte: gib mal Rückmeldung, wann es zu sehen war, mit welcher Wertstellung.

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wer sollte das Geld denn auf die reise senden? Hat er schon? Sicher? Ab dem Moment, an dem die Bank den Zahlungsauftrag akzeptiert hat (richtig autorisiert, Deckung auf dem Konto, cut-off Zeit eingehalten) dauert es noch 1 Werktag.

Die Frage ist also nicht an die bank sondern an den Auftraggeber der Zahlung zu richten.

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Seit Umsetzung der SEPA-verordnung ist nur noch der IBAN das alleinige Merkmal mit dem die Banken die Buchung vornehmen dürfen. Ein BIC ist innerhalb des EWR gar nicht mehr nötig, ob bei SEPA-Zahlungen in die Schweiz die Bank den BIC verlangt, kann sie entscheiden (müsste aber nicht - es gibt dafür genauso Listen wie bei anderen Ländern). Ob natürlich die Bank trotzdem immer noch ihren Kontonummer-Namensvergleich im Hintergund laufen hat, der vor der SEPA eigentlich Pflicht war, liegt in eigener Hoheit. Aber selbst mit diesem sind Zahlungen an eine Firma mit/ohne Zusatz wie GmbH CoKG aA Ltd. SE egal. Auch Buchstabendreher sind in der Regel unschädlich. Es sollte halt passen - an MickeyMouse sollte man nicht gerade senden.

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Eine Rückgabe einer Lastschrift (SEPA Basis) ist 8 Wochen nach Belastungsdatum ohne Angabe von Gründen möglich. Diese Rückgabe wegen Widerspruch dauert durch die Systeme so lange, wie sonst eine Überweisung (auch) dauert. Also je nachdem wann du im Online - Banking die Aktion gestartet hast (in Bezug auf die Annahmezeiten) geht der Datensatz sofort oder am nächsten Tag auf die Reise. Nun hängt es davon ab, wo das andere Konto ist ( gleiche Bank - sofort, ganz woanders ... dauert länger) aber am folgenden Werktag ist die Rückbelastung auf dem ursprünglichen Konto. Plus Gebühren der beiden Banken. Ob das dann sofort auf einem Kontoauszug zu sehen ist oder erst beim nächsten Tagwechsel, hängt von der Bank und deren Systemen ab. Wann dann der Kontoauszug gezogen wird ....

Die Rückgabe muss deine Bank ohne Begründung akzeptieren, ob die Rückgabe rechtens ist, ist damit nicht gesagt. Falls nicht darf die Firm (Yoga Kurs) alle Bankgebühren und eine eigene Gebühr oben drauf anfordern. Mahnung, Inkasso Anwalt etc. - noch mal Gebühren...

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Die Umsetzung der SEPA ist noch nicht fertig, wie man an diesem Beispiel sieht. Es ist noch nicht ein "single ... area" - eher "several". Die Länder sind unterschiedlich an die technische Umsetzung herangegangen. Deutschland hat sich ein Schema-Variante definiert. Aktuell gültig ist die pain.008.003.03 - in AT nimmt man die pain.008.001.02 (die Variante 001 der Version 02 hat viele optionale Felder, die in der SEPA nicht relevant / nicht erlaubt sind. Deshalb hat DE eine Variante 003 genommen, in denen diese Optionen stark eingeschränkt sind). Technische Details für AT sind bei www.stuzza.at zu finden.

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Die Bank hebt die Kontoauszüge natürlich noch auf - in AT ist wahrscheinlich die Frist auch 10 Jahre, aber denke nicht, dass das kostenlos ist. Melde dich bei denen und frag nach! Und dann lass uns hier im Forum doch mal wissen, was es kostet ...

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Heutzutage bleibt kein Geld irgendo liegen ... Was genau passiert hängt von der Sparkasse und insbesondere von der Empfängerbank/Sparkasse ab. Innerhalb einer Sparkasse (und innerhalb vieler Banken) oder zwischen (vielen) Sparkassen ist es so, dass eine Überweisung sofort ausgeführt wird. Die Belastung beim Absender erfolgt sofort und auch die Gutschrift auf dem EMpfängerkonto ist sofort sichtbar (in der Regel ist das Valutadatum dann aber doch der folgende Werktag). Wenn die Empfängerbank aber nicht im gleichen Buchungssystem liegt, dann ist dort die Überweisung erst am folgenden Werktag zu sehen. Seit November 2009 gilt hier D+1 - D ist der Tag an dem der Zahlungsauftrag akzeptiert wird (Arbeitstag / Einreichungsfrist ist zu beachten) und am darauffolgenden Werktag ist das Geld verfügbar.

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Die schon gemachten Aussagen "ja macht Sinn, denn es part Porto" und auch die Bedenken "Betrugsmasche" kann ich bestätigen. Möchte aber noch 2 Aspekte für die SEPA anbringen: (a) nur mit so einer Überweisung ist es möglich, die oft mittels mehr oder weniger guter Software umgerechneten Kontoverbindungen von Kontonummer/BLZ in IBAN (+BIC - ab Februar nicht mehr nötig innerhalb Deutschland) zu verifizieren. Das nutzen zwar leider auch Betrüger aber (b) gibt die SEPA laut Gesetz dem Verbraucher / Kontoinhaber die Möglichkeit sein Konto im Vorfeld zu schützen. Über sogenannte "white-list" kann man angeben: nur diese dürfen per Lastschrift einziehen. Oder man kann nach einem versuchten / misglückten Betrugsfall die Gläubiger-Id sperren. Das kann man dann auch mit der Telekom, falls die es mal wieder übertrieben hat. Oder weitere Möglichkeiten ... Ich bin mal gespannt, wie Banken diese Gesetztesvorgaben umsetzen wollen / werden - denn sie müssen.

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Wie schon geschrieben - der Vermieter muss sich Gläubiger-ID bei der Bundesbank besorgen und jedem Mieter eine Mandatsreferenz zuweisen. Bei seiner Bank braucht er eine neue Inkassovereinbarung und Software, die das SEPA-XML-Format erzeugt. Das ist aber alles seine Sache - was er darüber hinaus an seine Mieter geben muss: so ein Schreiben, wie es jetzt alle Lastschrift-Ziher an ihre Bezogenen geben: eine Umwidmungsmitteilung, mit der er sich auf das SEPA-Verfahren bezieht, die Gläubiger-Id und Mandatsreferenz sowie das Datum der Umstellung an die Bezogenen mitteilt. Und das sollte mindestens 14 Tage vor der ersten SEPA-Lastschrift passieren.

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Ob der BIC BANKDEFF oder BANKDEFFXXX lautet ist sehr wohl egalt. Die ersten 8 Stellen sind die sogennante "legal identity" - technisch ist ein BIC immer 11 Stellen lang. Die "Hauptstelle" wird durch XXX gekennzeichnet.

Andere Kennzeichen in diesen 3 Stellen sind aber meist sehr wohl wesentlich - es ist ein Unterschied ob mein Konto bei der Sparkasse Oberhessen (Freidberg) mit dem BIC HELADEF1FRI oder bei der Landesabnk Hessen Thüringen (auch HELABA genannt) mit dem BIC HELADEFF (bzw. HELADEFFXXX) habe. Technisch kann man daraus ablesen: die Sparkasse macht selber kein SWIFT und hat in dem Netzwerk eine Unteradresse der Landesbank.

Im Gegensatz dazu ist es bei den Filialen der (a) Commerzbank oder (b) Postbank egal, ob ich (a) COBADEFF860 (Coba Leipzig) bzw. (b) PBNKDEFF100 (Postbank Berlin) oder (a) COBADEFF bzw. (b) BPNKDEFF angeben. Da kommt technisch alles an der gleichen Stelle an und wird dann anhand der BLZ+KTO innerhalb der IBAN weiter verarbeitet.

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SEPA macht Zahlungsverkehr EURO-weit einfach (in ganz EURO-Land auf die gleiche Art und Weise), schnell (am nächsten Tag ist es am Zielkonto verfügbar) und sicher (mit der IBAN kann es keine Zahlendreher mehr geben). Finanzamt hin oder her - für grenzüberschreitende Zahlungen ins Ausland über 12.500 EUR muss man auch unter SEPA eine Meldung nach dem Außenwirtschaftsgesetz (AWV-Meldung) vornehmen - das geht an die Bundesbank. Google mal nach "AWV Meldung Bundesbank" oder wende dich an die Hotline Auskünfte zum außenwirtschaftlichen Meldewesen 0800 1234 111 (Entgeltfrei; Nur aus dem deutschen Festnetz erreichbar)

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In allen Schlagzeilen ist zwar immer vom SEPA-Start ab 01.02.2014 die Rede, aber das ist nicht ganz richtig. SEPA-Überweisungen gibt es seit dem 28.01.2008 und SEPA-Lastschriften sind im Prinzip seit November 2009 möglich. Das Datum 01.02.14 ist das Ende-Datum der bisherigen Verfahren. Jeder könnte sofort umstellen (als Kassenwart von einem Förderverein habe ich schon) und dann sind für die neuen SEPA-Mandate die neuen Angaben nötig. Was bisher noch nicht geht ist das sogenannte "IBAN only" - eigentlich reicht ab Februar 2014 für Überweisungen / Lastschriften innerhalb Deutschlands die IBAN - ab 2016 dann auch für grenzüberschreitende. Also könnte man sagen: der BIC ist nicht mehr nötig. Aber da hängt es dann wieder davon ab, ob das Programm das Lastschrifteinreichers das "IBAN only" kann (und will) - ob die Bank jetzt schon kann (oder erst ab Feb 2014). Also wenn das Formular das verlangt, dann sollte man das auch angeben. Die Angaben stehen seit Mitte 2003 auf dem Kontoauszug und bei manchen Instituten schon auf der Bankkarte.

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