Die Frage ist tatsächlich nicht so einfach zu beantworten. 1) Hattest du jetzt die einmaligen Kosten bei Abschluss bereits, richtig? 2) Die laufenden Kosten werden ggf. durch deinen Steuervorteil (und ggf. Förderung?) gecovert. Ich würde sagen, dass diese Produkte i.d.R. schon sehr teuer sind, sie sich aber dafür eignen etwas Steuern zu sparen und staatliche Förderung zu erhalten (natürlich nur sehr begrenzt). Ich würde an deiner Stelle erst mal überprüfen, wie hoch die laufenden Kosten tatsächlich sind und wie hoch Renditeerwartung + Steuervorteil + ggf. staatliche Förderung sind. Dann kannst du immer noch überlegen, ob du dieses Versicherungsprodukt auslaufen lässt bzw. auflösen möchtest. Agiere hier bitte nur nicht vorschnell. Grüße.

...zur Antwort

30 Jahre, kein Startkapital, 450 EUR pro Monat und 7% Marktrendite ergibt bei mir folgendes Endkapital:

EUR 529.429,09

Ich würde aber hier eher mit konservativen 5% rechnen.

https://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php

...zur Antwort

Du musst dich in der Regel für ein eigenes Depot legitimieren. Hier wird dann auch dein Alter überprüft - sorry. Aber cool, dass du so früh dabei sein willst!

...zur Antwort

Du kannst immer nur maximal deinen Kapitaleinsatz verlieren.

Wir haben zu diesem Thema auch einen Unterpunkt (Risikoanalyse) in folgendem Beitrag verfasst: https://finanzbeben.de/portfoliomanagement/

VG und allseits gute Kurse!

...zur Antwort

Market Timing funktioniert in informationseffizienten Märkten nur sehr bedingt bzw. gar nicht. Ich gehe deshalb bei solchen Titeln so vor, dass ich Teilverkäufe tätige (z.B. 20%, 20%, 10%) und die Restposition laufen lasse, damit ich bei einem weiteren Aufwärtsszenario weiterhin dabei bin.

Generell gilt: Gewinn laufen lassen, Verluste begrenzen.

...zur Antwort

In der Tat stimmt es, dass die Kurse von weniger großen Unternehmen (gemessen an der Marktkapitalisierung) in der Regel einfacher zu manipulieren sein sollten. Allerdings ist die Rechnung nicht ganz so einfach, da hier nicht nur die Größe des Unternehmens ein wichtige Faktor ist, sondern auch die Liquidität (Wo kann die Aktie gehandelt werden? Wie viele Börsen lassen mit dieser Aktie Handel zu?) und damit auch das Handelsvolumen. Denn der Preis wird von Angebot und Nachfrage getrieben. Daher werden beispielsweise auch geschlossene (und damit weniger liquide) Fonds, die aber in äußerst liquide Aktien investieren, mit einem Abschlag zum Nettovermögen (NAV) an der Börse gehandelt. So gesehen wird der Fonds für die geringe Liquidität abgestraft.

...zur Antwort

Solide Aktienselektion (blue chips). Keine Frage. Mir fällt hier nur auf, dass du mehrere Unternehmen aus dem Zahlungsabwickler-Segment dabei hast. Evtl. hier lieber auf das stärkste Unternehmen fokussieren (passend zu Deiner Strategie) und die Diversifikation eher in anderen Branchen ausspielen. Aber teilweise sind die hier genannten Werte auch schon sportlich bewertet, wenn man konservative fundamentale Daten heranzieht. In dem aktuellen Niedrigzinsumfeld ist eine fundamentale Betrachtung ohnehin kaum noch möglich. Daher hängt auch viel von der Zinspolitik in den nächsten Jahren ab. Ich denke wir werden weiterhin steigende Kurse sehen. Evlt. sehen wir nochmal eine größere Gesamtmarktkorrektur. Aber mit den hier genannten Unternehmen machst du nicht viel falsch.

...zur Antwort