Marktkapitalisierung?

3 Antworten

Kann sein, muss aber nicht. Wenn es sich bei dem Unternehmen trotzdem um eins handelt, dass relativ viel gehandelt wird, dann hat das im Grunde keinen Einfluss, da Angebot und Nachfrage immer ausreichend vorhanden ist. Wird allerdings nur sehr sehr wenig gehandelt, dann kann eine Kauforder schon etwas bewirken, fraglich ist dann nur, ob jemand anderes dann bereit ist entsprechend mehr zu bezahlen, denn erst dann würde der Wert steigen.

Wenn das ganze so einfach wie Du Dir das überlegt hast, dann würde alle Aktien durch die Decke gehen, da ja mit jedem Kauf der Kurs steigen würde, doch leider ist das nicht so, da es sich um einen Markt handelt, auf dem es nachfrage und Angebot gibt und wenn Du kaufst, gibt es auf der anderen Seite ja jemanden, der verkauft und somit ist deine Investition im gründe wieder ausgeglichen.

Woher ich das weiß:Beruf – Studium Betriebswirtschaft / Vermögensverwalter und -Berater

In der Tat stimmt es, dass die Kurse von weniger großen Unternehmen (gemessen an der Marktkapitalisierung) in der Regel einfacher zu manipulieren sein sollten. Allerdings ist die Rechnung nicht ganz so einfach, da hier nicht nur die Größe des Unternehmens ein wichtige Faktor ist, sondern auch die Liquidität (Wo kann die Aktie gehandelt werden? Wie viele Börsen lassen mit dieser Aktie Handel zu?) und damit auch das Handelsvolumen. Denn der Preis wird von Angebot und Nachfrage getrieben. Daher werden beispielsweise auch geschlossene (und damit weniger liquide) Fonds, die aber in äußerst liquide Aktien investieren, mit einem Abschlag zum Nettovermögen (NAV) an der Börse gehandelt. So gesehen wird der Fonds für die geringe Liquidität abgestraft.

So einfach ist das leider nicht mit den Gewinnen am Aktienmarkt. Schön wär's.

Meinst Du nicht, dass das dann schon eine Menge Leute vor Dir bemerkt hätten? Und wenn sie es denn wüssten, würden sie es sicher nicht in einem Forum anderen verraten, sondern lieber selbst die Gewinne machen.

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