Nichterfüllung der Vorversicherungszeit

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5 Antworten

Es gibt für diesen Fall keine Ausnahmen von der Berechnung der Vorversicherungszeit.

In der Kinderpause hättest du dich selbst in der gesetzlichen Rentenversicherung freiwillig versichern können.

Ist dein Mann Beamter bei Post oder Bahn, gäbe es die Möglichkeit, dort als Familienmitglied privat mitversichert zu sein. Oft wurden gerade für diesen Fall dort Anwartschaftsgebühren gezahlt.

Doch Vorsicht.

Es gibt Fristen, die zu beachten sind.

Bei der freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung wird das Einkommen des privat versicherten Ehegatten bei der Beitragsberechnung mit herangezogen:

http://www.tk.de/tk/bei-der-tk-versichert/freiwillige-pflichtige-krankenversiche..

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Kommentar von alfalfa
04.07.2013, 18:45

Bei Beamten ist es so geregelt, dass man als Ehepartner beihilfeberechtigt ist - wenn man nicht zu hohe eigene Einkünfte hat. Familienversicherung nach § 10 SGB V gibt es nur bei GKV Versicherten Ehepartnern. (Es gibt nur sehr wenige GKV Versicherte Beamte) Der Sonderfall PBEAK etc. wird konzeptionell der PKV gleich gestellt.

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Also, die Gesetzeslage ist leider so und statt Beihilfe und PKV hättest Du dich alternativ auch gegen eigenen Beitrag während der Pause in der GKV versichern koennen. Folglich wirst Du im Rentenalter freiwilliges Mitglied in der Krankenversicherung. Der Unterschied zur Pflichtmitgliedschaft in der KvdR ist nur einer: Fast alle Einkommensarten sind GKV Beitragspflichtig. In der KvdR werden nur auf die gesetzliche Rente der DRV und Renten aus der betriebliche Altersvorsorge KV Beiträge fällig.

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Ich gehe mal davon aus, dass es sich um die Aufnahme in die Krankenversicherung der Rentner handelt. Hier wüsste ich nicht von konkreten Ausnahmen. Hier hätte ein mal eine Gegenfrage: Was sind die Nachteile, wenn du nicht aufgenommen wirst. Kurz zusammengefasst bedeutet es ja nur, dass die Beiträge nicht direkt von der Rente abgezogen und bezahlt wird, sondern, dass du den AG-Anteil zusätzlich zur Rente überwiesen bekommst und dann diese selbst an die Krankenversicherung zahlen musst.

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Hallo gelbefritzi, die Voraussetzungen um in die günstige Krankenversicherung der Rentner zu kommen (KVdR) ist eben, daß man 90 % in der 2. Lebensarbeitshälfte gesetzlich versichert war, ob nun freiwillig oder pflichtversichert spielt keine Rolle. Wenn man diese Vorversicherungszeiten nicht hat (und ob das so ist rechnet die gesetzliche Krankenkasse beim Rentenantrag auf den Tag genau aus) dann kommt man nicht in die KVdR. Du hättest Dich in der Babypause gesetzlichen versichern können (das wäre als freiwillig Versicherte gegangen, allerdings hättest Du da den Beitrag ganz allein zahlen müssen. Wenn Du die Vorversicherungszeit nicht hast, gibt es bei der Berechnung keine Ausnahmen, aber Du kämst dann einfach in die freiwillige Versicherung bei der gesetzlichen Krankenkasse, hier ist der große Unterschied zur KVdR, daß Du auf all Deine Einkünfte Beiträge zahlen mußt.

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Verstehe weder Fragen noch Antworten, Babypause von 36. bis 42. Lebensjahr ? Was hat das jetzt damit zu tun, dass man die Vorversicherungszeit nicht zusammen bekommt ? Nach meiner Rechnung sind 90% von 20,5 Jahren so etwa 18,5 Jahre, also wahrlich genügend Zeit als Mutter bis zur Rente für die Vorversicherungszeit, oder habe ich hier was verpennt ? Kann man mich mal bitte schlau machen, sorry und danke

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Kommentar von Mikkey
04.07.2013, 19:44

So sehe ich's auch, der größte Teil der Babypause fällt ohnehin noch in die erste Hälfte des Erwerbslebens. Wenn's tatsächlich knapp werden sollte, wird eben nicht mit 60 sondern erst mit 61 in Rente gegangen.

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