Eine Rentenversicherung sollte man nur einsetzen, wenn man noch eine lebenslange Absicherung benötigt hinsichtlich seines Grundbedarfes. Bei Vorhandensein einer GRV mit zusätzlichem Riestervertrag und klassischer Rentenversicherung scheint das aber nicht der Fall zu sein.

Eine weitere fondsgebundene Rentenversicherung dürfte im allgemeinen nicht zielführend sein. Zwar sind die angesprochenen Steuervorteile richtig, entscheidend ist aber der Vergleich mit freiem Fondssparen, bei dem vor allem die Kosten eines Versicherungsmantels nicht zusätzlich anfallen. Da diese im Bereich zwischen 1 und 2,5% p.a. des Sparvolumens ausmachen zusätzlich zu den Fondskosten, reichen die Steuervorteile im Regelfalle nicht aus, die Kosten des Versicherungsmantels einzuspielen.

Ein global ausgerichtetes und gut gestaltetes "freies" Fondsdepot mit geeigneten kostengünstigen Fonds dürfte viel eher geeignet sein und die beste Rendite erzeugen.

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Nein, eine Direktversicherung ist nicht verpfändbar oder beleihbar. Dies ist im Betriebsrentengesetz eindeutig geregelt.

http://www.gesetze-im-internet.de/betravg/__1b.html

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Die Entscheidung ist persönlich zu treffen, ich kann aber eine mathematische Hilfestellung geben:

  1. Der FT Fonds hat von 1996 bis 2013 eine Durchschnittsrendite erzielt von 6,18% p.a. (von 70 € auf 194 €)

  2. Der Dax hat im selben Zeitraum 8,74% p.a. erzielt (von 2.300 Indexstand auf 9.560)

  3. Wenn alles verkauft würde und künftig weiterhin 6,18% p.a. erzielt würden, dann kämen nach Abzug der Abgeltungssteuer nur noch 4,55% Rendite p.a. netto heraus (73,6% davon). Allerdings werden auch derzeit schon ca. 0,6% p.a. an Abgeltungssteuer abgeführt auf die ca. 40% an Dividenden.

  4. Um in der Nettobetrachtung Rendite-"neutral" zu bleiben, müßten künftig statt 6,18% dann 8,4% p.a. an Brutto-Rendite erzielt werden. Das ist möglich, aber dauerhaft eher schwierig, weil der Aktienmarkt historisch ca. 7-8% p.a. erwirtschaftet. Man müßte also schon ein etwas höheres Risiko eingehen (z.B. via Small Caps), um höher zu gelangen.

  5. Die derzeitige Besteuerung von ca. 2,5% p.a. an Dividendenerträgen macht ca. 0,6% Renditeverlust aus p.a.

  6. Fazit: Bei identischem Risiko wird es ein anderer Dax-naher Fonds schwer haben, die nötigen 1,6-2,2% p.a. an dauerhafter Zusatzrendite zu erzeugen. Wohl eher halten.

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Die folgende Webseite ermöglicht es, durch Klick auf die Spaltenbezeichnung "TER in % p.a" alle verfügbaren ETFs nach Kosten ("Total Expense Ratio" = Gesamtkostenquote) sortieren zu lassen. Ebenso ist eine Sortierung möglich nach Fondsgröße oder Wertentwicklung.

https://www.justetf.com/de/find-etf.html?assetClass=class-equity&country=DE

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Ein Auszahlplan ist nur eine andere Form der privaten Kapitalanlage. Dafür gelten deshalb dieselben Regeln wie für ein übliches Wertpapier-Depot: Die Kapitalerträge sind steuerpflichtig mit 25% zzgl. Soli + ggf. Ki.-Steuer oberhalb des Freibetrages von 801 € / 1.602 € (vh).

Eine Auswirkung auf die KV-Pflicht ist weder bei privat Versicherten noch bei gesetzlich Versicherten gegeben.

Ausnahme: Zinsen zählen bei den sehr wenigen freiwillig in der gesetzlichen KV Versicherten als Einkünfte mit, die zu verbeitragen sind. (hierbei gibt es keinen Sparerfreibetrag, aber evt. Werbungskosten dürfen abgezogen werden).

Woran man noch denken sollte, ist ein Vergleich mit Fondsauszahlplänen, z.B. aus schwankungsarmen Mischfonds, die häufig 3-5% Jahresrendite erwirtschaften, während die besten Bankauszahlpäne es bestenfalls auf 2,5% p.a. schaffen.

http://www.biallo.de/finserv/rechnerinframe/Sparplan/Auszahlplanrechneri.php

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Garantien sind - soweit sie die Zukunft betreffen - immer schwierig.

Garantiert sind derzeit ca. 1% auf Tagesgeld und bis max. 2,5% auf längerfristiges Festgeld (sog. "sichere" Anlagen, mal davon abgesehen, dass es reine - und nicht sachwertbasierte - Rückzahlungsversprechen sind).

Zurück zur Frage: Warum man das mit viel Zuversicht sagen kann, ist recht einfach:

In der Vergangenheit war es so, dass es bei so langen Zeiträumen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von deutlich über 90% zu Durchnittsrenditen am Aktienmarkt von ca. 7% pro Jahr kam.

Dabei sind diese - gerade im derzeitigen Niedrigzinsumfeld - stolzen Renditen nicht anderes als die Belohnung für das Tragen von Wertschwankungsrisiko. Denn niemand würde sich den Wertschwankungen am Aktienmarkt aussetzen, wenn es dafür nicht eine deutlich höhere Rendite gäbe.

Der folgende Link führt zu den historischen Renditen des Dax, die sicherlich sehr beeindruckend sind über die letzten 20 Jahren mit ca. 8% Rendite pro Jahr.

http://www.wiwi.hu-berlin.de/professuren/bwl/bb/data/dax/Stocks

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Ich meide sie weitestgehend, da mir die möglichen Szenarien nicht gefallen:

  1. Zinsen bleiben tief: Es gibt kaum laufende Erträge, bei Fonds gehen auch noch erhebliche Kosten von diesen geringen Erträgen ab: Das Ergebnis kann leicht unter das eines gutes Tagesgeldes oder Festgeldes rutschen.

  2. Das Zinsniveau steigt: Es tritt das Gegenteil dessen ein, woran sich alle so gern erinnern während des 30 Jahre dauernden Anleihen-"Bullenmarktes" in D bis 2013: Dass man nämlich wunderbare Kursgewinne einfahren konnte all die Zeit. Das Gegenteil: Kursverluste.

  3. Wer höhere Risiken eingehen möchte, kann ausweichen auf höher rentierliche Anleihen aus anderen EU-Staaten wie Italien, Spanien, etc. oder Unternehmensanleihen. Die geringfügig höheren Renditen müssen mit höherem Ausfallrisiko bezahlt werden. Ein Beispiel für einen solchen ETF-Anleihenfonds, der in 1-3 Jahre lfd. Anleihen dieser EU-Staatsanleihen investiert: DBX0K7

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Die Liquidität ist weiterhin sehr hoch, sie steigt nur geringfügig langsamer. Die Renditen in den USA haben in den letzten 12 Monaten bereits deutlich angezogen, und natürlich gab es auch bereits Kursverluste bei langlaufenden Anleihen und entsprechenden Rentenfonds.

In Europa hingegen kann es sogar noch zu einer Zunahme der Liquidität kommen, wenn man die letzten EZB-Verlautbarungen betrachtet. Hier sind noch keine allgemeinen Renditenerhöhungen festzustellen.

Vgl. zu den Werten im Link, 2. Abschnitt, US-Renditen.

http://www.comdirect.de/inf/anleihen/renditenvergleich/laufzeit.html

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Wie führt man ein Rebalancing bei einem Sparplan-Portfolio durch?

Hallo,

ich bespare ab Februar ein Portfolio das aus zwei ETFs und einem Rentenfonds besteht.

Mein Budget habe ich nun prozentual auf drei Töpfe aufgeteilt: 45%, 30% und 25%.

Durch die unterschiedliche Kursentwicklung werden die realen Anteile der drei Fonds am Portfolio dieser gewünschten Gewichtung nicht entsprechen.

WIe geht man hier das Rebalancing an?

Ich habe mir vier mögliche Strategien überlegt:

  1. Alle x Monate berechne ich die realen Portfolioanteile der drei Fonds. Daraufhin passe ich die monatlichen Raten so an, dass nach y Monaten die Balance wieder hergestellt wäre (natürlich unter einem gleichbleibenden Kurs).

Z.B. x = 12 Monate und y = 6 Monate

  1. Ich lasse die monatlichen Raten immer gleich. Ich berechne alle x Monate die realen Portfolioanteile und schieße durch Einmalkäufe frisches Geld nach um die Balance wiederherzustellen. Ggf. müsste man das bei zu großen Zukäufen splitten, so dass man nicht zu viele Anteile zu einem Zeitpunkt kauft.

Das setzt viel Geld zum Nachkauf voraus. Wäre bei mir aber ganz gut machbar, da ich mehrfach im Jahr Zusatzeinnahmen habe (UG, WG, Bonus, Steuerrückerstattung).

  1. Ich verkaufe Anteile der zu starken Fonds und kaufe dafür von den zu schwachen Fonds.

Die dritte Option gefällt mir gar nicht. Ich möchte ein Verkauf vermeiden, falls es irgendwie geht.

  1. Man könnte natürlich auch alle drei Stategien fahren und bei jedem Rebalancingzeitpunkt sich die attraktivste aussuchen.

Um nochmal auf meine Frage von oben zurück zu kommen, wie geht ihr das Rebalancing an bzw. wie würdet ihr für solch ein Sparplan-Portfolio das Rebalancing gestalten?

Danke.

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Ich selber führe Rebalancing primär mittels Nachkäufen durch. Man sollte sich auch überlegen, ob zwei ETFs genügend Diversifikation bieten. Also vielleicht lieber noch weitere Segmente (z.B. Small Caps) mit aufnehmen, wenn das zum persönlichen Risikoprofil passt. Das muss ja nicht unbedingt via Sparplan erfolgen, sondern z.B. durch Einzelnachkäufe, wenn genügend Liquidität zur Verfügung steht.

Wer selber gestalten will, sollte sich unbedingt intensiver mit der Materie befassen. Mit Hilfe der Literatur von Gerd Kommer etwa. Ansonsten besser einen Berater hinzuziehen.

https://www.justetf.com/de/education/rebalancing.html

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ja, als Besucher

Ich war auch die letzten beiden Jahre da, und es gab ganz gute Referenten / Vorträge dort auf dem "FondsProfessionell" Kongress - und nur deretwegen gehe ich dorthin.

Natürlich ist vieles auch reine Eigenwerbung für deren Fonds, und kaum einer ist wirklich unabhängig, aber das muss man eben gedanklich "abziehen", dann passt es wieder. Ich kenne ganz überwiegend die Herkunft der Leute und weiß, welches "Lied" sie singen müssen. Aber es ist eben meist auch genügend wertvolle Sachinformation dabei, so dass sich die Teilnahme für mich bisher gelohnt hat.

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Nach einem Aspekt hatte ich noch gesucht. Es läge nämlich eine "schädliche Verwendung" als bAV vor, wenn der Antrag auf Kapitalauszahlung früher als 12 Monate vor dem Ausscheiden gestellt würde mit der Folge nachträglicher Aberkennung der Steuerfreiheit während der Beitragszahlung.

vgl. BMF-Schreiben, Nr. 177 unterer Abschnitt.

http://www.bav-recht.de/index.php?option=com_content&view=article&id=11&Itemid=8

... Erfolgt die Ausübung des Wahlrechtes innerhalb des letzten Jahres vor dem altersbedingten Ausscheiden aus dem Erwerbsleben, so ist es aus Vereinfachungsgründen nicht zu beanstanden, wenn die Beitragsleistungen weiterhin nach § 3 Nr. 63 EStG steuerfrei belassen werden....

Eine etwas spätere Auszahlung hingegen ist unkritisch, es muss aber mindestens das 60. Lebensjahr vollendet sein.

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Zur Frage nach der Qualifikation von Finanzberatern vgl. im Link.

Im Zweifel gilt: Fragen, was vorhanden ist und dies nachweisen lassen. Meist sind Qualifikationen und Zulassungen auch im Impressum einer Homepage verzeichnet.

http://www.finanzfrage.net/frage/darf-sich-jeder-finanzberater-nennen-oder-muss-man-qualifizierung-nachweisen#answer506551

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Erfüllen Rentner bestimmte Vorversicherungszeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung, werden sie automatisch pflichtversichertes Mitglied in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR).

Dieser Fall ist gegeben, wenn ein Versicherter seit der erstmaligen Aufnahme einer Erwerbstätigkeit bis zur Rentenantragstellung mindestens 9/10 der 2. Hälfte des Berufslebens gesetzlich krankenversichert war.

Wenn diese Voraussetungen vorliegen, beträgt der KV-Eigenbeitrag dann 8,2% der Rente zzgl. Pflegeversicherungsbeitrag von 2,05% (Kinderlose: 2,3%), also insgesamt 10,25% (10,5%).

http://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/krankenkasse-beitrag/rentner/

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Die Idee, einen Teil seines Portfolios in Fremdwährungen zu haben, ist richtig. Ich würde die Thematik aber nicht via Anleihen lösen, sondern via Aktienfonds / ETFs der gewünschten Länder/Regionen. Die können durchaus auch auf Euro lauten (oder auf US$, CHF etc).

Denn wenn ausländische Aktien dahinterstehen, hat man automatisch auch die Währung des Landes mit "eingekauft". Angesichts der geringen Anleiherenditen hingegen ist das Kurs- und Währungsrisiko sehr hoch, vgl. auch im Link. Und es gibt nichts, was unkalkulierbarer wäre im Kapitalmarkt als Wechselkurse.

http://www.finanzfrage.net/tipp/fremdwaehrungen-ins-portfolio

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Fraglich ist ja schon mal, was die "beste Art" sein könnte. Wenn ich mal unterstelle, es soll die wahrscheinlichste Art sein, so lautet die Antwort: Nein.

Bei vermieteten Immobilien (und auch bei sonstigen Anlagen) ist der Einstandspreis ganz entscheidend sowie die verbundenen Risiken bzgl. Instandhaltung, Mietausfallrisiko, Finanzierung. Nur wer nicht zu teuer einsteigt (max. das 17-20-fache einer Jahresnettomiete) und bei guter Lage, kann mit akzeptabler Rendite rechnen.

Mehr als 3-4% p.a. an Mietrendite sind aber nach Kosten kaum zu erzielen. Angesichts des hohen Beschäftigungsgrades mit einer vermieteten Immobilie kein toller Wert.

Nach den historischen Daten der letzten 100 Jahre sind Aktien die profitabelste Anlageklasse, mit dem - für viele leider abschreckenden - Begleitumstand, dass deren Kurse stark schwanken. Das braucht aber niemanden abzuschrecken, der ebenso lange investiert ist wie überlicherweise mit einer Immobilie, also mehr als 10 Jahre, denn langfristig wird man entschädigt mit einer hohen Risikoprämie von 6-9% p.a. Damit kann man also viel wahrscheinlicher sein Vermögen ausbauen.

Von dem geringen Teil von ca. 5% der Bevölkerung abgesehen, die eine große Karriere machen oder eine erfolgreiche Selbständigkeit erreichen, gilt wohl eher:

"Wer nichts erheirat oder erbt, bleibt ein armer Teufel, bis er sterbt."

http://www.finanzfrage.net/tipp/sinnvoll-anlegen-im-niedrigzinsumfeld

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Die Wahl des Anbieters ist ziemlich egal, alle ETF-Anbieter sind ähnlich sicher.

Ich würde eher danach gehen, welche Qualitäten man sucht, also z.B. physisch oder synthetisch replizierende ETFs. Zweitens sind die Kosten von Bedeutung, das ist ein wichtiges Argument.

Synthetisch replizierende Aktien-ETFs bieten z.B. interessante Steuervorteile, da der Ertrag erst bei Verkauf zu versteuern ist und nicht schon jährlich vorab. Vgl. auch im folgenden Tipp:

http://www.finanzfrage.net/tipp/wie-errechnen-sich-auslaendische-quellensteuern

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Wie immer entscheidet wesentlich der sog. Anlagehorizont. Wenn es sich dabei um den persönlichen Anlagehorizont handelt, dann beträgt er statistisch leider nur noch wenige - hoffentlich aber gute - Jahre. Dann wäre alles außer Tagesgeld obsolet.

Wenn das Geld zum Vererben gedacht ist, dann leitet sich der Anlagehorizont ab von dem der Erben, und der dürfte deutlich länger sein, womit wir wieder bei der klassischen - individuell Risiko-adjustierten - Anlage aus Aktien, Renten und Immobilien wären.

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Nein, der Dax-Stand ist noch nicht zu hoch. Der primär beachtete Dax-Stand von derzeit 9.300 Punkten ist ein sog. Performance-Index, der sämtliche Dividenden immer automatisch mit einberechnet. Realistischer zur Bewertung ist der sog. Kursindex, und der liegt noch ca. 22% unter seinem Hoch vom Frühjahr 2000.

Dazu kommen zwei weitere wichtige Faktoren:

-> Den Dax-Unternehmen geht es heute operativ deutlich besser als im Jahre 2000, u.a. wegen besserer globaler Aufstellung.

-> Das Niedrigzinsumfeld hat die wichtigste Anlagealternative, nämlich Anleihen/Zinspapiere unattraktiv gemacht, so dass als "Rendite-Ausweg" primär die Aktienanlage bleibt, die bereits ca. 3-4% an Dividendenerträgen abliefert.

Einige weitere Daten finden sich in den Tipp-Ergänzungen des Links:

http://www.finanzfrage.net/tipp/sinnvoll-anlegen-im-niedrigzinsumfeld

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Nein, die Vereinbarung einer Rentengarantiezeit macht nicht immer Sinn, vielmehr hängt dies davon ab, was man erreichen will.

  1. Wenn man eine maximale Rentenhöhe benötigt, weil man davon noch seine Fixkosten bezahlen muss, kann man sie sich gar nicht leisten.

  2. Wenn man bei frühem Ableben innerhalb der Garantiezeit noch etwas übrig behalten will für seine Erben, dann ist eine Garantiezeit passend. Einbeziehen in die Überlegungen sollte man auch seinen Gesundheitsstatus. Wer eine robuste Gesundheit besitzt und mit hoher Wahrscheinlichkeit die Garantiefrist ohnehin überlebt, kann sich die Garantiezeit eher sparen.

  3. Die Vertragsrendite ist nicht betroffen, man zahlt eben einen Risikobeitrag für die Garantiezeit, der dem statistischen Ablebensrisiko während der Garantiezeit exakt entspricht. Allerdings ist die Rentenhöhe um vielleicht 10% geringer als ohne Garantie. Die individuelle Antwort ergibt sich aus dem Gesagten unter 1) und 2).

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Wenn der Anlagehorizont wirklich so kurz ist, dann kommen primär Tagesgeld/Festgeld in Betracht, wenn Kursrisiken vermieden werden sollen.

Vielleicht ist der Anlagehorizont ja doch deutlich länger? Dann spricht weiterhin vieles für eine Anlage in Aktienfonds, vgl. Link.

Es ist egal, ob der Kauf aus US$ heraus getätigt wird oder vor Kauf in Euro getauscht wird. Der mögliche Aktienertrag dürfte deutlich größer sein als ein Spekulieren auf (geringe) Währungsgewinne bei stärker werdendem US-Dollar.

http://www.finanzfrage.net/tipp/sinnvoll-anlegen-im-niedrigzinsumfeld

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