Eine Rentenversicherung sollte man nur einsetzen, wenn man noch eine lebenslange Absicherung benötigt hinsichtlich seines Grundbedarfes. Bei Vorhandensein einer GRV mit zusätzlichem Riestervertrag und klassischer Rentenversicherung scheint das aber nicht der Fall zu sein.

Eine weitere fondsgebundene Rentenversicherung dürfte im allgemeinen nicht zielführend sein. Zwar sind die angesprochenen Steuervorteile richtig, entscheidend ist aber der Vergleich mit freiem Fondssparen, bei dem vor allem die Kosten eines Versicherungsmantels nicht zusätzlich anfallen. Da diese im Bereich zwischen 1 und 2,5% p.a. des Sparvolumens ausmachen zusätzlich zu den Fondskosten, reichen die Steuervorteile im Regelfalle nicht aus, die Kosten des Versicherungsmantels einzuspielen.

Ein global ausgerichtetes und gut gestaltetes "freies" Fondsdepot mit geeigneten kostengünstigen Fonds dürfte viel eher geeignet sein und die beste Rendite erzeugen.

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Nein, eine Direktversicherung ist nicht verpfändbar oder beleihbar. Dies ist im Betriebsrentengesetz eindeutig geregelt.

http://www.gesetze-im-internet.de/betravg/__1b.html

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Die Entscheidung ist persönlich zu treffen, ich kann aber eine mathematische Hilfestellung geben:

  1. Der FT Fonds hat von 1996 bis 2013 eine Durchschnittsrendite erzielt von 6,18% p.a. (von 70 € auf 194 €)

  2. Der Dax hat im selben Zeitraum 8,74% p.a. erzielt (von 2.300 Indexstand auf 9.560)

  3. Wenn alles verkauft würde und künftig weiterhin 6,18% p.a. erzielt würden, dann kämen nach Abzug der Abgeltungssteuer nur noch 4,55% Rendite p.a. netto heraus (73,6% davon). Allerdings werden auch derzeit schon ca. 0,6% p.a. an Abgeltungssteuer abgeführt auf die ca. 40% an Dividenden.

  4. Um in der Nettobetrachtung Rendite-"neutral" zu bleiben, müßten künftig statt 6,18% dann 8,4% p.a. an Brutto-Rendite erzielt werden. Das ist möglich, aber dauerhaft eher schwierig, weil der Aktienmarkt historisch ca. 7-8% p.a. erwirtschaftet. Man müßte also schon ein etwas höheres Risiko eingehen (z.B. via Small Caps), um höher zu gelangen.

  5. Die derzeitige Besteuerung von ca. 2,5% p.a. an Dividendenerträgen macht ca. 0,6% Renditeverlust aus p.a.

  6. Fazit: Bei identischem Risiko wird es ein anderer Dax-naher Fonds schwer haben, die nötigen 1,6-2,2% p.a. an dauerhafter Zusatzrendite zu erzeugen. Wohl eher halten.

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Die folgende Webseite ermöglicht es, durch Klick auf die Spaltenbezeichnung "TER in % p.a" alle verfügbaren ETFs nach Kosten ("Total Expense Ratio" = Gesamtkostenquote) sortieren zu lassen. Ebenso ist eine Sortierung möglich nach Fondsgröße oder Wertentwicklung.

https://www.justetf.com/de/find-etf.html?assetClass=class-equity&country=DE

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Ein Auszahlplan ist nur eine andere Form der privaten Kapitalanlage. Dafür gelten deshalb dieselben Regeln wie für ein übliches Wertpapier-Depot: Die Kapitalerträge sind steuerpflichtig mit 25% zzgl. Soli + ggf. Ki.-Steuer oberhalb des Freibetrages von 801 € / 1.602 € (vh).

Eine Auswirkung auf die KV-Pflicht ist weder bei privat Versicherten noch bei gesetzlich Versicherten gegeben.

Ausnahme: Zinsen zählen bei den sehr wenigen freiwillig in der gesetzlichen KV Versicherten als Einkünfte mit, die zu verbeitragen sind. (hierbei gibt es keinen Sparerfreibetrag, aber evt. Werbungskosten dürfen abgezogen werden).

Woran man noch denken sollte, ist ein Vergleich mit Fondsauszahlplänen, z.B. aus schwankungsarmen Mischfonds, die häufig 3-5% Jahresrendite erwirtschaften, während die besten Bankauszahlpäne es bestenfalls auf 2,5% p.a. schaffen.

http://www.biallo.de/finserv/rechnerinframe/Sparplan/Auszahlplanrechneri.php

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Garantien sind - soweit sie die Zukunft betreffen - immer schwierig.

Garantiert sind derzeit ca. 1% auf Tagesgeld und bis max. 2,5% auf längerfristiges Festgeld (sog. "sichere" Anlagen, mal davon abgesehen, dass es reine - und nicht sachwertbasierte - Rückzahlungsversprechen sind).

Zurück zur Frage: Warum man das mit viel Zuversicht sagen kann, ist recht einfach:

In der Vergangenheit war es so, dass es bei so langen Zeiträumen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von deutlich über 90% zu Durchnittsrenditen am Aktienmarkt von ca. 7% pro Jahr kam.

Dabei sind diese - gerade im derzeitigen Niedrigzinsumfeld - stolzen Renditen nicht anderes als die Belohnung für das Tragen von Wertschwankungsrisiko. Denn niemand würde sich den Wertschwankungen am Aktienmarkt aussetzen, wenn es dafür nicht eine deutlich höhere Rendite gäbe.

Der folgende Link führt zu den historischen Renditen des Dax, die sicherlich sehr beeindruckend sind über die letzten 20 Jahren mit ca. 8% Rendite pro Jahr.

http://www.wiwi.hu-berlin.de/professuren/bwl/bb/data/dax/Stocks

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Ich meide sie weitestgehend, da mir die möglichen Szenarien nicht gefallen:

  1. Zinsen bleiben tief: Es gibt kaum laufende Erträge, bei Fonds gehen auch noch erhebliche Kosten von diesen geringen Erträgen ab: Das Ergebnis kann leicht unter das eines gutes Tagesgeldes oder Festgeldes rutschen.

  2. Das Zinsniveau steigt: Es tritt das Gegenteil dessen ein, woran sich alle so gern erinnern während des 30 Jahre dauernden Anleihen-"Bullenmarktes" in D bis 2013: Dass man nämlich wunderbare Kursgewinne einfahren konnte all die Zeit. Das Gegenteil: Kursverluste.

  3. Wer höhere Risiken eingehen möchte, kann ausweichen auf höher rentierliche Anleihen aus anderen EU-Staaten wie Italien, Spanien, etc. oder Unternehmensanleihen. Die geringfügig höheren Renditen müssen mit höherem Ausfallrisiko bezahlt werden. Ein Beispiel für einen solchen ETF-Anleihenfonds, der in 1-3 Jahre lfd. Anleihen dieser EU-Staatsanleihen investiert: DBX0K7

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Die Liquidität ist weiterhin sehr hoch, sie steigt nur geringfügig langsamer. Die Renditen in den USA haben in den letzten 12 Monaten bereits deutlich angezogen, und natürlich gab es auch bereits Kursverluste bei langlaufenden Anleihen und entsprechenden Rentenfonds.

In Europa hingegen kann es sogar noch zu einer Zunahme der Liquidität kommen, wenn man die letzten EZB-Verlautbarungen betrachtet. Hier sind noch keine allgemeinen Renditenerhöhungen festzustellen.

Vgl. zu den Werten im Link, 2. Abschnitt, US-Renditen.

http://www.comdirect.de/inf/anleihen/renditenvergleich/laufzeit.html

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Wie führt man ein Rebalancing bei einem Sparplan-Portfolio durch?

Hallo,

ich bespare ab Februar ein Portfolio das aus zwei ETFs und einem Rentenfonds besteht.

Mein Budget habe ich nun prozentual auf drei Töpfe aufgeteilt: 45%, 30% und 25%.

Durch die unterschiedliche Kursentwicklung werden die realen Anteile der drei Fonds am Portfolio dieser gewünschten Gewichtung nicht entsprechen.

WIe geht man hier das Rebalancing an?

Ich habe mir vier mögliche Strategien überlegt:

  1. Alle x Monate berechne ich die realen Portfolioanteile der drei Fonds. Daraufhin passe ich die monatlichen Raten so an, dass nach y Monaten die Balance wieder hergestellt wäre (natürlich unter einem gleichbleibenden Kurs).

Z.B. x = 12 Monate und y = 6 Monate

  1. Ich lasse die monatlichen Raten immer gleich. Ich berechne alle x Monate die realen Portfolioanteile und schieße durch Einmalkäufe frisches Geld nach um die Balance wiederherzustellen. Ggf. müsste man das bei zu großen Zukäufen splitten, so dass man nicht zu viele Anteile zu einem Zeitpunkt kauft.

Das setzt viel Geld zum Nachkauf voraus. Wäre bei mir aber ganz gut machbar, da ich mehrfach im Jahr Zusatzeinnahmen habe (UG, WG, Bonus, Steuerrückerstattung).

  1. Ich verkaufe Anteile der zu starken Fonds und kaufe dafür von den zu schwachen Fonds.

Die dritte Option gefällt mir gar nicht. Ich möchte ein Verkauf vermeiden, falls es irgendwie geht.

  1. Man könnte natürlich auch alle drei Stategien fahren und bei jedem Rebalancingzeitpunkt sich die attraktivste aussuchen.

Um nochmal auf meine Frage von oben zurück zu kommen, wie geht ihr das Rebalancing an bzw. wie würdet ihr für solch ein Sparplan-Portfolio das Rebalancing gestalten?

Danke.

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Ich selber führe Rebalancing primär mittels Nachkäufen durch. Man sollte sich auch überlegen, ob zwei ETFs genügend Diversifikation bieten. Also vielleicht lieber noch weitere Segmente (z.B. Small Caps) mit aufnehmen, wenn das zum persönlichen Risikoprofil passt. Das muss ja nicht unbedingt via Sparplan erfolgen, sondern z.B. durch Einzelnachkäufe, wenn genügend Liquidität zur Verfügung steht.

Wer selber gestalten will, sollte sich unbedingt intensiver mit der Materie befassen. Mit Hilfe der Literatur von Gerd Kommer etwa. Ansonsten besser einen Berater hinzuziehen.

https://www.justetf.com/de/education/rebalancing.html

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ja, als Besucher

Ich war auch die letzten beiden Jahre da, und es gab ganz gute Referenten / Vorträge dort auf dem "FondsProfessionell" Kongress - und nur deretwegen gehe ich dorthin.

Natürlich ist vieles auch reine Eigenwerbung für deren Fonds, und kaum einer ist wirklich unabhängig, aber das muss man eben gedanklich "abziehen", dann passt es wieder. Ich kenne ganz überwiegend die Herkunft der Leute und weiß, welches "Lied" sie singen müssen. Aber es ist eben meist auch genügend wertvolle Sachinformation dabei, so dass sich die Teilnahme für mich bisher gelohnt hat.

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Nach einem Aspekt hatte ich noch gesucht. Es läge nämlich eine "schädliche Verwendung" als bAV vor, wenn der Antrag auf Kapitalauszahlung früher als 12 Monate vor dem Ausscheiden gestellt würde mit der Folge nachträglicher Aberkennung der Steuerfreiheit während der Beitragszahlung.

vgl. BMF-Schreiben, Nr. 177 unterer Abschnitt.

http://www.bav-recht.de/index.php?option=com_content&view=article&id=11&Itemid=8

... Erfolgt die Ausübung des Wahlrechtes innerhalb des letzten Jahres vor dem altersbedingten Ausscheiden aus dem Erwerbsleben, so ist es aus Vereinfachungsgründen nicht zu beanstanden, wenn die Beitragsleistungen weiterhin nach § 3 Nr. 63 EStG steuerfrei belassen werden....

Eine etwas spätere Auszahlung hingegen ist unkritisch, es muss aber mindestens das 60. Lebensjahr vollendet sein.

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Zur Frage nach der Qualifikation von Finanzberatern vgl. im Link.

Im Zweifel gilt: Fragen, was vorhanden ist und dies nachweisen lassen. Meist sind Qualifikationen und Zulassungen auch im Impressum einer Homepage verzeichnet.

http://www.finanzfrage.net/frage/darf-sich-jeder-finanzberater-nennen-oder-muss-man-qualifizierung-nachweisen#answer506551

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Erfüllen Rentner bestimmte Vorversicherungszeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung, werden sie automatisch pflichtversichertes Mitglied in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR).

Dieser Fall ist gegeben, wenn ein Versicherter seit der erstmaligen Aufnahme einer Erwerbstätigkeit bis zur Rentenantragstellung mindestens 9/10 der 2. Hälfte des Berufslebens gesetzlich krankenversichert war.

Wenn diese Voraussetungen vorliegen, beträgt der KV-Eigenbeitrag dann 8,2% der Rente zzgl. Pflegeversicherungsbeitrag von 2,05% (Kinderlose: 2,3%), also insgesamt 10,25% (10,5%).

http://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/krankenkasse-beitrag/rentner/

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Die Idee, einen Teil seines Portfolios in Fremdwährungen zu haben, ist richtig. Ich würde die Thematik aber nicht via Anleihen lösen, sondern via Aktienfonds / ETFs der gewünschten Länder/Regionen. Die können durchaus auch auf Euro lauten (oder auf US$, CHF etc).

Denn wenn ausländische Aktien dahinterstehen, hat man automatisch auch die Währung des Landes mit "eingekauft". Angesichts der geringen Anleiherenditen hingegen ist das Kurs- und Währungsrisiko sehr hoch, vgl. auch im Link. Und es gibt nichts, was unkalkulierbarer wäre im Kapitalmarkt als Wechselkurse.

http://www.finanzfrage.net/tipp/fremdwaehrungen-ins-portfolio

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Fraglich ist ja schon mal, was die "beste Art" sein könnte. Wenn ich mal unterstelle, es soll die wahrscheinlichste Art sein, so lautet die Antwort: Nein.

Bei vermieteten Immobilien (und auch bei sonstigen Anlagen) ist der Einstandspreis ganz entscheidend sowie die verbundenen Risiken bzgl. Instandhaltung, Mietausfallrisiko, Finanzierung. Nur wer nicht zu teuer einsteigt (max. das 17-20-fache einer Jahresnettomiete) und bei guter Lage, kann mit akzeptabler Rendite rechnen.

Mehr als 3-4% p.a. an Mietrendite sind aber nach Kosten kaum zu erzielen. Angesichts des hohen Beschäftigungsgrades mit einer vermieteten Immobilie kein toller Wert.

Nach den historischen Daten der letzten 100 Jahre sind Aktien die profitabelste Anlageklasse, mit dem - für viele leider abschreckenden - Begleitumstand, dass deren Kurse stark schwanken. Das braucht aber niemanden abzuschrecken, der ebenso lange investiert ist wie überlicherweise mit einer Immobilie, also mehr als 10 Jahre, denn langfristig wird man entschädigt mit einer hohen Risikoprämie von 6-9% p.a. Damit kann man also viel wahrscheinlicher sein Vermögen ausbauen.

Von dem geringen Teil von ca. 5% der Bevölkerung abgesehen, die eine große Karriere machen oder eine erfolgreiche Selbständigkeit erreichen, gilt wohl eher:

"Wer nichts erheirat oder erbt, bleibt ein armer Teufel, bis er sterbt."

http://www.finanzfrage.net/tipp/sinnvoll-anlegen-im-niedrigzinsumfeld

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Die Wahl des Anbieters ist ziemlich egal, alle ETF-Anbieter sind ähnlich sicher.

Ich würde eher danach gehen, welche Qualitäten man sucht, also z.B. physisch oder synthetisch replizierende ETFs. Zweitens sind die Kosten von Bedeutung, das ist ein wichtiges Argument.

Synthetisch replizierende Aktien-ETFs bieten z.B. interessante Steuervorteile, da der Ertrag erst bei Verkauf zu versteuern ist und nicht schon jährlich vorab. Vgl. auch im folgenden Tipp:

http://www.finanzfrage.net/tipp/wie-errechnen-sich-auslaendische-quellensteuern

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Wie immer entscheidet wesentlich der sog. Anlagehorizont. Wenn es sich dabei um den persönlichen Anlagehorizont handelt, dann beträgt er statistisch leider nur noch wenige - hoffentlich aber gute - Jahre. Dann wäre alles außer Tagesgeld obsolet.

Wenn das Geld zum Vererben gedacht ist, dann leitet sich der Anlagehorizont ab von dem der Erben, und der dürfte deutlich länger sein, womit wir wieder bei der klassischen - individuell Risiko-adjustierten - Anlage aus Aktien, Renten und Immobilien wären.

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Nein, der Dax-Stand ist noch nicht zu hoch. Der primär beachtete Dax-Stand von derzeit 9.300 Punkten ist ein sog. Performance-Index, der sämtliche Dividenden immer automatisch mit einberechnet. Realistischer zur Bewertung ist der sog. Kursindex, und der liegt noch ca. 22% unter seinem Hoch vom Frühjahr 2000.

Dazu kommen zwei weitere wichtige Faktoren:

-> Den Dax-Unternehmen geht es heute operativ deutlich besser als im Jahre 2000, u.a. wegen besserer globaler Aufstellung.

-> Das Niedrigzinsumfeld hat die wichtigste Anlagealternative, nämlich Anleihen/Zinspapiere unattraktiv gemacht, so dass als "Rendite-Ausweg" primär die Aktienanlage bleibt, die bereits ca. 3-4% an Dividendenerträgen abliefert.

Einige weitere Daten finden sich in den Tipp-Ergänzungen des Links:

http://www.finanzfrage.net/tipp/sinnvoll-anlegen-im-niedrigzinsumfeld

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Nein, die Vereinbarung einer Rentengarantiezeit macht nicht immer Sinn, vielmehr hängt dies davon ab, was man erreichen will.

  1. Wenn man eine maximale Rentenhöhe benötigt, weil man davon noch seine Fixkosten bezahlen muss, kann man sie sich gar nicht leisten.

  2. Wenn man bei frühem Ableben innerhalb der Garantiezeit noch etwas übrig behalten will für seine Erben, dann ist eine Garantiezeit passend. Einbeziehen in die Überlegungen sollte man auch seinen Gesundheitsstatus. Wer eine robuste Gesundheit besitzt und mit hoher Wahrscheinlichkeit die Garantiefrist ohnehin überlebt, kann sich die Garantiezeit eher sparen.

  3. Die Vertragsrendite ist nicht betroffen, man zahlt eben einen Risikobeitrag für die Garantiezeit, der dem statistischen Ablebensrisiko während der Garantiezeit exakt entspricht. Allerdings ist die Rentenhöhe um vielleicht 10% geringer als ohne Garantie. Die individuelle Antwort ergibt sich aus dem Gesagten unter 1) und 2).

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Wenn der Anlagehorizont wirklich so kurz ist, dann kommen primär Tagesgeld/Festgeld in Betracht, wenn Kursrisiken vermieden werden sollen.

Vielleicht ist der Anlagehorizont ja doch deutlich länger? Dann spricht weiterhin vieles für eine Anlage in Aktienfonds, vgl. Link.

Es ist egal, ob der Kauf aus US$ heraus getätigt wird oder vor Kauf in Euro getauscht wird. Der mögliche Aktienertrag dürfte deutlich größer sein als ein Spekulieren auf (geringe) Währungsgewinne bei stärker werdendem US-Dollar.

http://www.finanzfrage.net/tipp/sinnvoll-anlegen-im-niedrigzinsumfeld

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Ob dieses oder ein anderes Genussrecht: Angesichts der erheblichen Risiken bis zum Totalausfall sind die angebotenen Verzinsungen deutlich zu niedrig. Ich empfehle, auf Genussrechte generell zu verzichten. Eine "freie" Kombination aus Aktien(-fonds) und Anleihen führt zu deutlich besseren Ergebnissen bei niedrigerem Gesamtrisiko. Vgl. auch im Link:

http://www.finanzfrage.net/tipp/genussscheine-als-ausweg-bei-niedrigzinsen

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Der "Rentenfaktor" ab Alter 65 Jahre beträgt ca. 38, d.h. bei 50.000 € und zehn Jahren Rentengarantiezeit wäre eine garantierte Sofortrente von ca. 190 € pro Monat zu erwarten, die bei entsprechenden Überschüssen noch weiter ansteigt.

Als zusätzliche Fragen wären zu beantworten::

  • Ist eine lebenslange Zusatzrente tatsächlich notwendig?
  • Darf das Kapital verzehrt werden oder soll möglichst viel erhalten bleiben?
  • Soll die Möglichkeit der zwischenzeitlichen Kapitalentnahme bestehen?
  • Soll das Kapital auch am Aktienmarkt angelegt sein mit höheren Chancen/Risiken für weitere Zuwächse? (jedoch ohne die einmal erreichte Rentenhöhe zu gefährden)?
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..."Die Unterschiede zwischen einer Vollfinanzierung und einer Finanzierung mit Eigenkapital können beim Zinssatz durchaus 0,5 bis 1,5 Prozent betragen."... vgl. Link unten.

Aus Sicht der Bank ist die Bonität ein entscheidendes Kriterium, denn sie muss den Kredit rückfinanzieren.

Das Kreditausfall-Risiko für die Bank ist meist niedriger bei höherer EK-Quote verglichen mit "nur" gutem Einkommen, denn das kann auch wegfallen. Eine Zwangsversteigerung würde aber vermutlich immer leicht 60% der Finanzierungssumme an Verkaufserlös erbringen, so dass bei einer EK-Quote von 40% das Ausfallrisiko der Bank nahezu "Null" beträgt.

http://www.hypothekenzinsen.net/einflussfaktoren-hypothekenzinsen.htm

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Neue Police oder Zusatzbeiträge bei der InterRisk / SFRV und/oder myIndex

Guten Tag.

Vor zweieinhalb Jahren habe ich eine an sich recht gute Entscheidung getroffen, wie ich glaube. Durch verschiedene Informationen aus dem Netz und nach einer Empfehlung durch Finanztest habe ich am Telefon bei der InterRisk einen Fondssparplan im Versicherungsmantel mit größtmöglicher Freiheit bei gleichzeitig geringen Kosten abgeschlossen. Das gute Stück heißt SFRV – und glänzt mMn vor allem durch geringe Gebühren bei unregelmäßigen Beiträgen. Von 1000 Euro, die ich in die Privatreine stecke, gehen nur 0,5 Prozent für Kosten drauf. Davon könnte sich die Allianz durchaus mal eine Scheibe abschneiden. Wenn ich sehe, was da an Abschluss- und Vertriebskosten bei dürftiger Flexibiität und Fonds-Auswahl geboten wird... Na ja!

Jedenfalls habe ich neulich mit einem Freund gesprochen, der mir die myIndex ETF-Police der InterRisk angeboten hat. Ich würde den Vertrag zum Freundschaftspreis bekommen. Er lobt Kickback-Zahlungen (dürften bei ETF ja durchaus schmal ausfallen grins) und sonstigen geringen Kosten. Ich hatte nun überlegt die SFRV-Fonds (eben die mit Kickbacks) in einem neu abzuschließenden myIndex-Vertrag zu besparen und die ETFs in der alten SFRV.

Was haltet ihr von dem Plan? Besser nur einen Vertrag, den SFRV, und lieber mehr da rein stecken oder einen weiteren Vertrag abschließen? Hintergrund ist halt lediglich die Optimierung meiner Versicherungen. :-)

Lieben Dank für jede Antwort.

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Die Antwort zu den Kosten steht exakt im u.g. Link:

Die Gesamtkosten des Versicherungsmantels inkl. Fondsanlagekosten betragen bei 6% Rendite p.a. nur 4,44% - etwas abhängig vom Fonds, hier gewählt wurde einer von Fidelity. Das ist ein sehr günstiger Wert - eben der Wert einer sog.** Netto- oder Honorarpolice.**

Bei einer langfristigen Police würde ich mir überlegen, ob sich der größere Aufwand des Monitoring eines ETF-Portfolios lohnt - hier könnte der Aspekt "Bequemlichkeit" zugunsten des Fidelity sprechen. Ab und zu mal hinschauen würde ich auch da - es gibt ja noch andere Fonds im Angebot.

Das ITA-Institut (Dr. Mark Ortmann) bietet aus meiner Sicht sehr zuverlässige Kostenanalysen von Altersvorsorgeprodukten.

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&ved=0CEAQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.ita-online.info%2FContent%2Fdownloads%2F2009%2F07_08_2009_Performance_Produktpruefung_InterRisk_Fonds_Rente_Tarif_AFRV_SFRV_HFRV.pdf&ei=X41JUovxN4vMswb71IHYCg&usg=AFQjCNFbBxq9IZPA8UmXzZdTFej8IUxT0Q&bvm=bv.53217764,d.Yms

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Fakt ist, dass die Anleihe-Zinsen über ca. 20 Jahre gefallen sind und sich auf historischem Tiefstand befinden. Die Wahrscheinlichkeit für mittelfristige Zinserhöhungen ist recht hoch, in USA z.B. haben diese bereits begonnen.

Gestaffelte Festgelder mit z.B. 1, 3, 5 Jahren Laufzeit erbringen eher höhere Renditen als bonitätsstarke (Bundes-)Anleihen, und das ohne Kursverlustrisiko bei Zinsniveauanstieg.

Ohne angemessenes zusätzliches Engagement im Aktienmarkt ist derzeit jedoch kaum ein Inflationsausgleich zu schaffen.

Eine mögliche Lösung könnte sein: Je nach Risikotragfähigkeit ca. 20-60% in Aktienfonds bzw. ETFs, den Rest verteilt auf Festgelder/Tagesgelder.

http://festgeld.fmh-rechner.de/rechner/fmh2/

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Ja, diese Fragen zeigen die große Verunsicherung der Menschen, verbunden mit einer latenten Haltung zur Immobilien-Überbewertung.

Zur Immobilienüberbewertung: Hieran sind u.a. einige technische Faktoren schuld:

  1. Die Geldwert-Illusion: Viele Hausbesitzer träumen sich hübsche Renditen zusammen, weil sie den realen Wert nicht im Blick haben: Natürlich ist ein Haus, das im Jahre 1990 einen Wert hatte von 200.000 €, im Jahre 2015 ca. 370.000 € wert, wenn es "nur" die Inflationsrate ausgeglichen hat von 2,5% p.a. Realer Wertgewinn = Null.

  2. So gut wie niemand macht eine Vollkostenrechnung bei Immobilien: Reparaturen, Mietausfälle etc. fallen an, gehen aber nicht in eine tatsächliche Renditeberechnung ein: Wäre zugegebermaßen auch sehr aufwändig. Ergebnis: Die Rendite wird regelmäßig überschätzt, weil Kosten "vergessen" wurden.

  3. Die Wertentwicklung der eigenen Immobilile steht nicht in der Zeitung: Diese wird nur klar zum Zeitpunkt des Verkaufs. Für "Wert-Illusionen" gibt es viele Jahre lang Raum.

  4. Es gibt aber solide Daten zur Immobilien-Wertentwicklung, z.B. von Bulwien-Gesa. Leider sehr enttäuschend: Für D wird in den letzten 40 Jahren eine Wertentwicklung von ca. 1% p.a. verzeichnet. Für Aktien sind es ca. 7% - nur mal zum Vergleich.

Meine Einschätzung:

Ich denke, die lfd. (Brutto-) Mietrendite ist ein wesentlicher und nachhaltiger Wert-Indikator. Diese sollte in der Größenordnung von zumindest 6% liegen, damit ein gewisser Puffer vorhanden ist für lfd. Kosten aller Art. Bei 9 € erzielbarer Kaltmiete in guter Wohnlage Kölns dürfte der qm also nicht mehr als 1.800 € kosten. Welche Objekte gibt es heute in Köln für 1.800 €/qm? Bei einer Immobilie in guter Lage, die 6% Brutto-Mietrendite einspielt (= Mietmultipe von ca. 17), wäre ich positiv gestimmt - sonst nicht.

Der Capital-Immo-Kompass mag noch etwas mehr Orientierung vermitteln:

http://immobilien-kompass.capital.de/wohnen/koeln#karte

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lege nur noch im Fondsbereich /Aktienbereich an:

Das "Liebste" würde ich gern durch das "aktuell Passende" ersetzen...

Tagesgeld/Festgeld ist als Basis nötig als schwankungsfreie Reserve.

Zum Vermögensaufbau führt in den nächsten Jahren wohl kein Weg an Aktien bzw. Aktienfonds (bei mir primär ETFs) vorbei, und zwar global gestreut.

Die so beliebten Mischfonds muss man schon mit Vorsicht geniessen, weil ein Zinsanstieg (wie jüngst im Mai/Juni 2013 ) zu erheblichen Kursrückgängen führen kann.

Dasselbe gilt für reine Anleihen-/Rentenfonds, die zwar spezialisierter sind und meist aktives Durations-Management betreiben, aber dennoch auch oft falsch liegen.

Wenn aus Risiko-Balance-Gründen und Liquiditätsgründen neben Tagesgeld/Festgeld und Aktien auch längerfristige Anleihen her sollen, dann fährt man ggf. besser mit einzelnen Anleihen (als mit Rentenfonds), die man bis zur Endfälligkeit hält, so dass sich zwischenzeitliche Kursverluste nicht auswirken. Diese Balance ist recht schwierig, weil Risikostreuung eben auch ein Ziel ist.

Fazit: Eher hohe Aktien(fonds)anteile von 50-70% in den nächsten Jahren, selbst für konservativere Anleger, die von 5-10 Jahren noch eher bei 30% Aktienantiel gelegen haben.

Ohne höheres Risiko via höherem Aktienanteil erzielt man eben eine sichere Geldvernichtung durch Erträge unterhalb der Inflationsrate.

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Wer noch mindestens 20 Jahre Zeit bis zur Rente hat, für den ist eine Fonds-gebundene Riestervariante kaum zu schlagen in ihrer Rendite. Klassische Verzinsungsvarianten mit nur noch 1,75% Garantiezins dürften unter dem Niedrigzinsumfeld so stark leiden, dass diese kaum noch rentabel sind.

Die Zulagen - und insbesondere evt. Kinderzulagen - wirken als "Rendite-Turbo".

Sicherheit ergibt sich zunächst aus der Riester-typischen Beitragsgarantie, weiterhin kann man auch noch zusätzliche Garantien vereinbaren.

Unabhängige Makler/Honorarberater führen eine entsprechende Marktanalyse durch.

Vgl. auch: http://www.finanzfrage.net/tipp/lohnt-sich-ein-riestervertrag-eher-als-eine-private-rentenversicherung

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Richtig, die Anteilswerte vieler Rentenfonds sinken inzwischen, weil die Zinsen am langen Ende" (10 Jahre und mehr an Laufzeit) wieder leicht angezogen haben (führt zu Kursverlusten bei börsennotierten Anleihen), Die Kursverluste sind umso stärker, je länger die sog. Restlaufzeit-Duration der Anleihen in einem Fonds ist.

Viele Rentenfonds "retten" sich derzeit mit möglich großen Anteilen an "Kurzläufern" im Portfolio, was zwar das Kursverlust-Risiko reduziert, aber auch die Renditechancen aus lfd. Zinserträgen.

Rentenfonds sind beim derzeitigen Niedrigst-Zinsniveau häufig keine attraktive Option mehr. Besser ist meist die Kombination aus Tagesgeld und zeitlich gestaffelten Festgeldern, so dass zumindest Kursverluste ausgeschlossen sind.

Vorsicht: Auch (Aktien-/Anleihen-) Mischfonds werden derzeit oft in Mitleidenschaft gezogen.

http://www.comdirect.de/inf/zinsen/detail/chart.html?timeSpan=6M&ID_NOTATION=10407739

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Die Anlage eines solchen Betrages hängt primär von den individuellen Zielsetzungen ab. Wenn man unterstellt, dass dieser Betrag längerfristig nicht benötigt wird (mind. 5-10 Jahre nicht), dann ist ein global gestreutes Aktien(fonds)-Portfolio die erste (und wahrscheinlich) rentabelste Wahl, auch wenn es riskanter erscheint.

Über die lange Laufzeit relativiert sich das Risiko aber. Wenn Teile für größere Ausgaben benötigt werden, dann sollte man diese als Tagesgeld oder Festgeld halten - aber nicht mehr als unbedingt nötig, weil das derzeitge Zinsniveau unter der Inflationsrate liegt (=Kapitalvernichtung).

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Der Fehler liegt in der nicht korrekten Prozentuierung: 70% gegenüber 60% sind +16,67%, also sind die Anteile um +16.7% zu erhöhen, dann stimmt´s wieder.

Viel Erfolg!

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Entscheidend für die Beurteilung ist, ob die neue Berufstätigkeit die bisherige "Lebensstellung" erreicht. Die meisten Versicherer legen hierfür wesentlich auch das neue Einkommen zugrunde. Wenn dieses 70-80% des früheren Einkommens übersteigt, dann ist die BU-Rente gefährdet. Vgl. auch im u.g. Franke & Bornberg-Link unter "Lebensstellung".

Die Lebensstellung wird definiert durch das berufliche Einkommen und die soziale Wertschätzung des versicherten Berufes. Aus meiner Sicht wäre es zumindest fraglich, ob eine Call-Center-Tätigkeit diesbezüglich gleichrangig wäre.

Es ist aber unbedingt notwendig, den BU-Versicherer vor der Aufnahme einer neuen Tätigkeit zu einer verbindlichen Mitteilung aufzufordern. Im o.g. Berufsbeispiel könnte ich mir "Diskussionen" mit dem BU-Versicherer vorstellen, so dass es ratsam erscheint, eine Rechtsschutz-Versicherung bei einem anderen Versicherer als dem, bei dem die BU-Versicherung besteht, zu haben.

http://www.franke-bornberg.de/wissen/fuer-verbraucher/verbraucher-tipps/bu/bu-tipps-3/

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Das Merkmal "sicher" muss leider relativiert werden:

  1. Eher wenig sicher sind Rentenfonds primär deshalb, weil sie beim derzeitigen Zinsniveau oft zu einer sicheren Vermögensvernichtung führen, da die Rendite nach Steuern oft geringer ist als die Inflationsrate. Dieses Bild verschärft sich noch, wenn die extrem geringen Renditen von Staatsanleihen bester Bonität wie D wieder anziehen sollten und deshalb Kursverluste die Folge sind.

  2. Ich würde deshalb empfeheln, einen möglichst hohen Aktienfondsanteil zu realisieren, z.B. auch mittels Dividendenfonds. 15-25% Aktien(fonds-)anteile passen auch in ein konservatives Portfolio mit nur ca. 5-10 Jahre Anlagehorizont. Daneben alternativ zu Rentenfonds evt. auch Tagesgeld/Festgeld. Die Gefahr von Kursverlusten bei Rentenfonds ist beim derzeitigen Zinsniveau nicht zu vernachlässigen.

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Auf die Frage nach einem "angemessenen" Anteil für ETFs in einem Portfolio kann es keine klare Antwort geben. Es kommt generell auf die Anlage-Struktur an, diese entscheidet zu 90% über den Anlageerfolg. Die Anlagestruktur basiert u.a. auf Risikoneigung/Renditeerwartung, Anlagehorizont, Liquiditätsbedürfnissen etc.

ETFs bieten als Vorteil, dass man sie wie Aktien schnell und kostengünstig handeln kann und - da es sich um Index-Fonds handelt - immer genau weiß, was "drin" ist. Das weiß man bei aktiv gemanagten Fonds nicht so genau, weil es sich ständig ändert.

Insofern bieten sich ETFs an, ein Portfolio nach bestimmten z.B. regionalen Aspekten zu gestalten bzw. zu ergänzen mit exakt den Portionen, die man haben möchte. Man kann alternativ auch einen ETF-Mischfonds hinzunehmen, der bereits über eine ausgewogene globale Struktur verfügt: ARERO.de

https://www.justetf.com/de/education/asset-allocation.html

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Seit 01.01.2013 gibt es auch für Finanzberater bzw. -vermittler eine vorgeschriebene Sachkundeprüfung, vgl. Link zur FinVermV.

Oder man hat bereits entsprechende Berufs-Qualifikationen. Besser als die vorgeschriebene Mindest-Sachkundeprüfung sind die ganzheitlich orientierten IHK-Ausbildungsgänge zum Fachberater für FDL (ca. 1 Jahr auf Basis entsprechender Vor-Qualifikation oder sogar zum Fachwirt für Finanzberatung (ein weiteres Jahr nach dem Fachberater, also insgesamt 2 Jahre Fortbildung).

Der Fachwirt ist die höchste fachpraktische Qualifikation, davon gibt es nur ca. 10.000 in Deutschland (bei ca. 250.000 Finanz- und Versicherungsvermittlern insgesamt).

http://www.buzer.de/gesetz/10153/a176072.htm

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Eine "Deferred Compensation" ist grundsätzlich deshalb attraktiv, weil von diesem Betrag zunächst keinerlei Steuern zu zahlen sind - diese fallen erst in der Rentenphase an. Damit wird also das volle "Brutto" in die AV gelenkt, was gut ist für die Wertentwicklung.

Eine Absicherung über eine Rückdeckungsversicherung ist nicht unüblich, damit entledigt sich das Unternehmen von seinen direkten Zahlungsverpflichtungen in (ferner) Zukunft. Wie immer ist die Frage, um was für einen LV-Vertrag es sich handelt, ob er also gut und kosteneffizient ist (dazu muss man LV-Verträge "lesen" können bzw. das Kleingedruckte studieren oder einen Fachmann mit einer Vertragsprüfung beauftragen).

Der AG ist typischerweise Versicherungsnehmer, aber der AN muss i.d.R. Bezugsberechtigter sein, denn dieser soll die Leistung im Versicherungsfall ja erhalten, zumal wenn aus eigenen Beiträgen gespeist.

Die Verpfändungsanzeige zugunsten der versicherten Person (=AN) ist korrekt, sonst könnte es passieren, dass bei AG-Insolvenz der Vertrag in die Insolvenzmasse fällt, was ausgeschlossen werden muss.

Ein wichtiger Vorteil des DC-Modells ist es, dass deutlich höhere Beträge umgewandelt werden können als mittels einer Direktversicherung.

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Übertragungen von betrieblichen Rentenansprüchen sind generell möglich und auch arbeitsrechtlich gewollt. Sofern Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds, dann ist die Übertragung recht einfach und kann auch vom AN verlangt werden.

Bei einer Direktzusage wird zur Übertragung das Einvernehmen des neuen AG benötigt - ansonsten wären z.B. deren Barwerte zu übertragen in einen vorhandenen Durchführungsweg wie z.B. DV oder Pensionskasse des neuen AG (vgl. § 4 Betriebsrentengesetz).

Mehr Details im folgende Link: http://www.geldidee.de/magazin/vorsorge/betriebsrente-was-es-zu-beachten-gilt

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Ja, diese Regelung durch das GMG hat auch rückwirkende Geltung erlangt:

"Diese Verpflichtung ist nach dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) beschlossen worden und gilt damit auch für alle Direktversicherungen, die vor dem Jahr 2004 abgeschlossen wurden. Bei der Auszahlung einer Direktversicherung (oder Pensionskassenzahlung) wird die Gesamtsumme hinsichtlich der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge auf einen Zehn-Jahres-Zeitraum umgelegt."

Einziger Trost mag sein, dass sämtliche gezahlten KV-Beiträge steuerlich voll abzugsfähig sind.

http://www.finanztip.de/tip/finanzen/betriebsrente-gesetzliche-krankenversicherung.htm

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Nein, der Arbeitgeber darf nicht beurteilen, was man selber an künftigem Einkommen erwartet. Ob man sich selbständig macht oder z.B. eine Weltreise, geht den alten AG nichts mehr an - nur das Finanzamt im Folgejahr. Deshalb sehe ich keinen Grund, weshalb das Januargehalt nicht als normales Monatsgehalt zu versteuern sein sollte. Siehe weitere Informationen im u.g. Link.

http://www.finanzfrage.net/tipp/wie-optimiere-ich-die-nettoquote-meiner-abfindung

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Wenn der Status der eines/r Studenten/in ist, müßte die studentische KV greifen (78,40 € pro Monat). Wenn dieser Status nur für Studenten in D akzeptiert würde, dann wird zumindest aber die "Freiwillige Versicherung für sonstige Versicherte" anwendbar sein (875 € "Mindesteinnahme", davon 17,1% = 149,63 € pro Monat). Ich sehe nicht den geringsten Grund, dass eine Krankenkasse Mindestlaufzeiten verlangen kann. Mir ist auch nicht bekannt, dass jemals danach gefragt wurde, wie lange ich denn eine KV-Mitgliedschaft "plane".

http://www.tk.de/tk/versicherung-und-tarife/bei-der-tk-versichert/als-student/345568

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Zwei als Basisinvestment oft geeignete Mischfonds sind: www.ARERO.de und WKN: DBX0BT.

Beide haben ca. 60% Aktienanteil, können also durchaus kräftige Schwankungen haben. Man sollte solche Anlagen also längerfristig sehen und mind. 5-8 Jahre lang nicht an das Geld müssen.

Ein Anfänger sollte eine unabhängige Beratung nutzen, die richtige Anlagestruktur ist immer der entscheidende Punkt für guten Anlageerfolg.

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Die EU-Regulationen laufen jedenfalls in Richtung "Verbraucherschutz" und "Transparenz".

Für die breite Beratungspraxis durch Banken/Versicherungen wird das Konzept der Honorarberatung zunächst weiterhin auf große Skepsis stossen, da die jetzige Praxis lukrativer erscheint. Ein offenes Honorar ist schwieriger durchsetzbar als (gut versteckte) Gebühren und stellt zweifellos hohe Anforderungen an Umfang und Qualität der Beratung.

Ich persönlich bin überzeugt, dass Honorarberatung große Vorteile für Mandanten bietet, weil Mandant und Berater so auf einer Seite stehen und kein Verkaufsdruck existiert. Insbesondere im Bankensektor hat dieser Verkaufsdruck geradezu abenteuerliche Ausmaße angenommen in den letzten Jahren.

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  1. Die garantierte Rente ist ein besonders wichtiges Kriterium, da sie die Vertragskosten am besten widerspiegelt.

  2. Darüber hinaus sind Ablauf-Renditen von fälligen RVs mit 12-, 20- oder 30-jähriger Laufzeit ein guter Hinweis (vgl. map-Report). Daneben würde ich auch noch die Kapitalstärke eines LV-Versichers betrachten, da es um lange Laufzeiten geht.

  3. Es kommt entscheidend darauf an, was der "Kapitalanlage-Motor" einer Police ist. Optmal ist es, wenn der Anleger selber frei auswählen kann, wieviel in Aktien- bzw. Rentenfonds gesteckt wird, weil so Rentabilität und Risiko ideal gesteuert werden können.

  4. Gruppenverträge bieten meist erheblich geringere Vertragskosten, was die Rentabilität deutlich nach oben treibt. Solche Verträge sind über Firmen oder Honorarberater erhältlich.

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Um ein bestimmtes Vorsorgekapital etwa zum Rentenbeginn zu erreichen, sind einerseits bestimmte Sparraten nötig. Andererseits hilft der Zinseszinseffekt mit, der umso stärker ausgeprägt ist, je länger die Laufzeit ist.

Beispiel:

a) 10.000 € über 20 Jahre zu 4% Zinsen: Endkapital 21.911 € (durchschnittlich 595 € Zinszuwachs p.a. über die ersten zwanzig Jahre)

b) 10.000 € über 25 Jahre zu 4% Zinsen: Endkapital 26.658 € (durchschnittlich 949 € Zinszuwachs p.a. über die letzten fünf Jahre).

http://www.zinsen-berechnen.de/zinseszinstabelle.php

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Die Frage ist einfach zu beantworten: Wer soviel Angst hat, der sollte einfach eine Portion Bargeld im Hause (oder im Keller) haben. Oder gleich noch ein paar Silbermünzen dazu.

Die Gefahr eines "bank runs" sehe ich für Deutschland aber nicht. Wir sind ein reiches Land, und die Politik kann kein Chaos gebrauchen. Höher dagegen ist die Gefahr inflationärer Entwicklungen, wobei auch diese in D noch nicht akut sind.

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Ich würde so kalkulieren: Wenn die Mini-Beiträge in den Riestervertrag schon länger laufen, dann dürfte sich kaum was angesammelt haben im Vertrag.

Das kann aber auch Vorteile haben: Wenn die zu erwartende Rente ab Alter 60 Jahre unter 26,25 € pro Monat liegt, dann kann man sich das gesamte Vertragsguthaben prämienunschädlich auszahlen lassen mit 60 Jahren. So entfällt dann die teure Rentenphase (Kalkuation Lebenserwartung 94-98 Jahre), und die Rendite kann sich sehen lassen. Also, wenn noch unter 26,25 € Rentenanspruch, dann wäre Beitragsfreistellung ggf. eine gute "Rettungsoption".

Wenn dann wieder mehr "Luft" für Einzahlungen da ist, wäre ggf. ein neuer Vertrag zu begründen, der dann zumindest die volle Förderung erhält.

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Ja, man kann sehr einfach auf den DAX gesamt setzen mittels sog. Indexfonds (ETFs). Das haben die Kollegen ja schon richtig ausgeführt.

Zu der Bemerkung "ich fange gerade erst an" füge ich noch einen Link bei, der kurz und knapp wichtige Grundlagen der Portfolio-Theorie aufzeigt.

http://www.portfoliotheorie.com/Grundlage/index.htm

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Doch, das ist möglich. Das liegt an der sog. "Fünftelregelung", die (nur) für die Abfindung gilt, nicht hingegen für das Basiseinkommens des Jahres. Je höher das Basiseinkommen ist, desto stärker "verliert" die Abfindung. Das kann im Extremfall bis zu einer Besteuerung von 4 x 44,3% führen, das wären dann 177% auf den letzten Abfindungs-Euro.

Wie man das vermeidet? Eine Abfindung sollte man möglichst am Anfang eines neuen Kalenderjahres vereinnahmen. Vielleicht läßt sich das ja noch vereinbaren?

http://www.finanzfrage.net/tipp/was-hilft-zur-optimierung-von-abfindungs-situationen

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Mieteinnahmen führen meist nicht zur Verbeitragung in der KVdR. Dies trifft nur zu auf die wenigen Fälle sog. "Freiwillig Versicherter".

Pflichtversicherter Rentner hingegen wird, wer mindestens neun Zehntel der zweiten Hälfte seines Berufslebens in einer Krankenkasse war. Die wenigen anderen wären eben "Freiwillig Versicherte", und in diesen Fällen werden sämtliche Einnahmen verbeitragt - allerdings auch nur bis max. zur Beitragsbemessungsgrenze von 3.825 € in 2012.

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/44526/publicationFile/30264/R0815.pdf

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Die Versicherungen müssen bei Auszahlung von Versicherungsleistungen generell die Krankenkasse informieren. Wer dazu falsche Angaben macht, bewegt sich auf gefährlichem Gelände.

In Zeiten hoher Transparenz von Finanztransaktionen halte ich das Risiko für sehr hoch, aufzufliegen. Evt. kommt noch ein Strafverfahren hinzu: Sozialversicherungsbetrug, würde ich mal tippen.

Unter dem Strich dürfte sich eine DV immer noch gelohnt haben, weil zumindest erhebliche Steuervorteile gegeben waren.

http://www.ra-heimbach.com/direktversicherung-beitraege-krankenkasse-3A-bundesverfassungsgericht-hebt-bsg-urteil-auf-21-_387.html

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Ob man bei geschlossenen Fonds Steuervorteile hat, ist nicht so leicht zu beantworten. Generell sind bestimmte (Weich-)Kosten abzugsfähig innerhalb des Fonds, Gewinne sind ebenso steuerpflichtig.

Bei Fonds in der Rechtsform einer KG werden häufig in den ersten 2-3 Jahren keinerlei steuerliche Erträge erzielt, weil zunächst die Konzeptionskosten höher sind als die Erträge. In den Folgejahren werden dann steuerliche Gewinne erzielt, die nicht selten in der Größenordnung der Abgeltungssteuer liegen.

Die Zeit der "Steuerstundungsmodelle" ist passé seit Ende 2005.

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Mit der Erteilung von Freistellungsaufträgen (FSA) unterschreibt man, dass die jeweiligen Maximalbeträge von 801 € bzw. 1.602 € (vh) eingehalten werden, sofern eine Verteilung auf mehrere Kreditinstitute erfolgt.

Die Institute melden die erteilten FSA an das Bundeszentralamt für Steuern und sind deshalb dem Finanzamt bekannt.

Eine gut kalkulierte Verteilung macht also Sinn. Alternativ wäre es vielleicht auch noch eine Möglichkeit, die Hauptanlagen auf nur ein Depot zu ziehen, so dass sich eine Verteilung erübrigt?

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Diese Sichtweise bezieht sich auch nicht auf ETFs speziell, sondern auf die Aktien(fonds-)anlage generell. Hier ist sich die Fachwelt einig, dass zu einem Aktieninvestment ein Anlagehorizont von idealerweise mind. 10 Jahren gehört.

Ansonsten ist es - rein technisch betrachtet - in der Tat völlig richtig, dass sich gerade ETFs zum kurzfristigen Handeln bestens eignen, weil geringste Handelskosten bestehen (meist keinerlei Ausgabeaufschläge) und eine sehr hohe Liquidität, also ideale und sekundenschnelle Handelbarkeit.

https://www.justetf.com/de/education/indexing.html

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Betriebsrenten (Pensionskassenrenten) werden meist bzw. überwiegend mit dem persönlichen Steuersatz (voll) belastet. Man muss aber noch unterscheiden, ob es sich um steuerfrei eingebrachte Beitragsanteile handelt, dann trifft dieses so zu (=nachgelagerte Besteuerung). Sofern Teile der Betriebsrente in der Ansparphase bereits versteuert wurden, werden diese nur mit dem** sog. Ertragsanteil** versteuert. In den meisten Fällen wird noch keine Versteuerung in der Ansparphase erfolgt sein.

Ebenso wird bei Angehörigen der gesetzlichen KV der volle KV-Beitrag (15,5%) und PV-Beitrag (mind. 1,95%) fällig, also mind. 17,45%. Sollte gleichzeitig eine GKV-Rente fließen, so wird zunächst nur davon der KV/PV-Beitrag erhoben von (8,2+1,95= 10,15%) und nur vom darüber liegenden Teil bis zur Beitragsbemessungsgrenze der (höhere) KV/PV-Beitrag von der Betriebsrente. Es wird also billiger, sobald parallel eine GKV-Rente fließt. Bei PKV-Versicherten ändert sich der Beitrag nicht.

Der folgende Link zeigt das genaue Ergebnis. http://www.n-heydorn.de/rentenbesteuerung.html

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ETF-Sparpläne können sehr wohl Sinn machen, ja. Eine möglichst globale Ausrichtung halte ich für wichtig, um an der Entwicklung der Weltwirtschaft zu partizipieren und eine angemessene Risikostreung zu erreichen.

Es gibt im Prinzip zwei Wege: Man macht sich selber schlau zu den wichtigsten Parametern einer Portfoliogestaltung oder nutzt eine unabhängige Portfolioberatung.

Eine kurze, aber gute Einführung in die Portfoliotheorie findet sich hier: http://www.portfoliotheorie.com/Grundlage/index.htm

Zwei globale Mischfonds (Aktien/Renten/Rohstoffe) auf ETF-Basis, mit denen man - auch langfristig - wenig falsch machen kann, seien auch noch genannt: ARERO.de (WKN: DWS0R4) und DB X-TRACKERS PORTFOLIO (WKN: DBX0BT). Beide stellen eine sehr gute Basis dar, weitere "Verfeinerungen" wären noch möglich und würde ich nach Kenntnis der persönlichen Verhältnisse empfehlen.

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Neben der treffenden Beschreibung der Kollegin ist vielleicht noch wichtig zu erwähnen, dass eine Rüruprente (auch Basisrente genannt) für Selbständige die einzige steuerbegünstigte Vorsorgeform darstellt, sie also die gesetzliche Rente gewissermaßen ersetzt.

Wer als Selbständiger nur wenig andere Rentenbezüge erwartet und deshalb in der Rentenphase auch wenig Steuern zu zahlen hätte, für den dürfte sich eine Rüruprente auch steuerlich günstig darstellen.

Bespiel: Bei Einzahlung heute sind 74% der Beiträge mit z.B. 40% Grenzsteuersatz zu berücksichtigen (= 29,6% Steuerermäßigung), in der Rentenphase wären z.B. 1.500 € Rüruprente (= 18 T€ p.a.) zu versteuern, das wären aufgrund der Freiträge nur ca. 10% Steuerbelastung. Dann wäre die Steuerdifferenz positiv. Wer aber z.B. als gut verdienender Angestellter noch andere Renten/Einnahmen hat und darauf bereits Steuern zahlt, der "wandert" durch eine weitere Rüruprente so hoch, dass er auch davon wieder kräftig Steuern zahlen wird. In solchen Fällen dürfte es also bestenfalls zu einer Steuerstundung in die Rentenphase hinein kommen.

Es ist leider nicht möglich, ohne genaue Details der jetzigen Lebenssituation diese Frage genauer zu beurteilen. Eine individuelle Beratung ist zu empfehlen.

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Vergleichsrechner im Netz gibt es nicht, vielmehr sind alle dort verfügbaren "Rechner" nur Adressensammler, die gar nicht rechnen, sondern die Adressen der Interessenten/innen sammeln und an Vermittler weiterverkaufen. Davon rate ich ab, denn so weiß man noch nicht einmal, an wen man dabei gerät.

Besser: Selbst einen Versicherungsmakler bzw. Honorarberater identifizieren und diesen gezielt beauftragen. Als Honorarberater und Makler gehe ich so vor, alle geeigneten Tarife am Markt vom führenden Vergleichsrechner identifizieren zu lassen. Anschließend stelle ich die besten drei dann einem sog. "Nettotarif" gegenüber, der keinerlei Provisionen und nur ca. 1/3 der lfd. Vertragskosten enthält. Nettotarife lohnen sich praktisch immer für Mandanten/innen bei größeren Summen.

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Ja, längeres Arbeiten und Einzahlen in die GRV erhöht die Rente sehr stark:

  1. Weil die Rente pro Monat späteren Eintritts um 0,5% steigt, also um 6% pro Jahr.

  2. Weil man dann ja noch länger Beiträge zahlt und sich die Beitragszeiten entsprechend erhöhen. Beispiel: 31 Jahre statt 30 Jahre Beiträge: 31/30 = +3,3%

In der Summe wäre die Rente bei einem Jahr längerem Arbeiten also um ca. 9,3% höher.

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Hier muss man differenzieren nach einerseits KVdR und andererseits Betriebsrente und Direktversicherung. Für die KVdR werden 8,2% bis zu BBG in der KV fällig (in 2012: 3.825 €). Für Betriebsrente und DV volle Beiträge.

Beispiel: 1) Rente 1.500 €, davon 8,2%, 2) Betriebsrente 500 €, darauf 15,5% plus PV (1,95%) = 17,45% gesamt. Da beide Beiträge zusammen unter der BBG liegen, erfolgt eine volle Verbeitragung.

vgl. http://www.n-heydorn.de/rentenbesteuerung.html

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Dividendenwerte bzw. Dividenden-orientierte Aktienfonds sollten nicht fehlen in einem gut diversifizierten Anlageportfolio. Gründe dafür gibt es genug:

  1. Dividenden verschaffen eine laufende Liquidität, i.d.R. erfolgen zumindest 1 x pro Jahr Ausschüttungen

  2. Die Dividendenpolitik der Unternehmen ist seit etlichen Jahren "ansteigend", es werden ca. 40% der Gewinne ausgeschüttet, der Rest arbeitet im Unternehmen weiter.

  3. Auch viele Pensionskassen/Versicherungen werden in den nächsten Jahren gezwungen sein, ihren Anteil an Aktien (insb. Dividendenwerten) zu erhöhen, wenn es bei dem Niedrigzinsumfeld bleibt. Das könnte die Kurse von Dividendenwerten weiter treiben.

  4. Ein ausgewogenes Portfolio enthält auch noch weitere Aktienklassen, Renten, und ggf. börsenunabhängige Investments (z.B. Immobilienfonds). Eine seriöse Gestaltung bezieht die persönlichen Verhältnisse und die Risikotragfähigkeit immer mit ein.

  5. Nicht zu unterschätzen ist die hohe Bedeutung der Kauf- und Verwaltungsgebühren (insbesondere bei Fonds). Die Einbeziehung kostengünstiger Indexfonds (ETFs) ist zu empfehlen.

vgl. auch: http://www.finanzfrage.net/tipp/uebersicht-dax-dividenden-renditen-2011-2013

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Die Gefahr ist jedenfalls sehr hoch. Und das ist auch ein "Systemeffekt": Fast immer, wenn man aufgrund komplexer Tarifgestaltungen keine gute Vergleichbarkeit der Angebote hat, besteht die Gefahr versteckter "Zuschläge".

Ich würde möglichst darauf verzichten. Man kann ja zu Beginn mit etwas niedrigerer Monatsabsicherung starten, und diese dann regelmäßig anpassen an die Einkommensentwicklung.

Ganz besonders wichtig ist die Leistungsfähigkeit einer BUV (=sehr gute Bedingungen). Die Anforderungen werden gemeinsam mit einem Makler bzw. Honorarberater definiert als Basis einer danach erstellten Gesamtmarktübersicht, die die ca. 40 führenden BU-Versicherer vergleicht. So ist sichergestellt, dass nach Leistungsvorgabe der preisgünstigste Versicherer ermittelt wird.

vgl. http://www.finanzfrage.net/tipp/-berufsunfaehigkeitsversicherung---welche-kriterien-sind-wichtig-hinzuverdienstgrenze

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Ja, wenn ein Burnout zu mindestens 50%iger Berufsunfähigkeit führt, dann ist das ein Fall für die BUV. Da Burnouts auch reversibel sein können, wird eine regelmäßige Nachkontrolle des Gesundheitszustands erforderlich werden. Burnouts fallen ja unter die psychischen Erkrankungen, und diese haben inzwischen bereits einen Anteil von ca. 35% an allen anerkannten BU-Fällen.

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Ja, die Richtlinie ist einfach: Eine Risiko-LV sollte so lange laufen, wie das Risiko besteht. Das wird zur Hinterbliebenenversorgung regelmäßig bis etwa zum 55. - 65. Lebensjahr der Fall sein, wobei in jüngeren Jahren eher höhere Versicherungssummen sinnvoll sind als in späteren Jahren, wo es schon ein gewisses Vorsorgepolster gibt.

Meist handelt es sich ja um die Hinterbliebenen-Versorgung bei Tod des Hauptversorgers der Familie. Es kann aber auch eine gegenseitige Risiko-LV sinnvoll sein, jeweils auf den Todesfall von Mann oder Frau bezogen (ist z.T. innerhalb eines Vertrages möglich und spart Beiträge).

Wenn es auch um die Absicherung eines Hauskredites geht, so kann man die Risiko-LV auch als degressive Variante wählen, so dass die Versicherungssumme parallel zur Tilgung des Hausdarlehens fällt.

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Die Frage ist vielleicht etwas zu kurz gegriffen. Wichtiger als die Frage, ob klassische oder Fonds-gebundene Variante ist die Frage, welche "Schicht" der Altersvorsorge am besten geeignet ist (sog. "Schichtenvergleich"). Häufig sind betriebliche AV-Varianten (Direktversicherung etc.) oder Riester- bzw. Rürup-Produkte besser geeignet aufgrund der staatlichen Förderung.

Zur Ermittlung, was individuell am besten passt, ist eine Vorsorge-Analyse erforderlich, die am besten von einem unabhängigen Makler bzw. Honorarberater erstellt wird. Dazu gehört dann auch ein Gesamtmarktvergleich aller in Frage kommenden Produkte.

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"Im Westen nichts Neues" könnte man sagen: Sachwerte sind Immobilien, Aktien und Edelmetalle. Alle bieten einen guten Inflationsschutz.

Einzelimmobilien sind als Anlageobjekte nicht einfach: Gute Lagen sind schon recht teuer, vor allem aber handelt man sich ein Klumpenerisiko ein mit einer Anlageimmobilie (besser: Fonds mit mind. 15 Objekten) oder Immobilienaktien (REITS).

Ein gut gestreutes global ausgerichtetes Aktien(fonds)Portfolio macht weiterhin viel Sinn, wenn man einen längerfristigen Anlagehorizont von mind. fünf bis zehn Jahren hat.

Edelmetalle und/oder Rohstoff-Fonds als geringfügige Beimischung können die Stabilität eines Portfolios verbessern, da deren Entwicklung häufig gegenläufig zu der von Aktienmärkten ist.

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Häufig ist diese Reihenfolge richtig. Die Riester-Förderung ist insbesondere attraktiv, wenn mindestens ein Kind oder mehrere Kinder vorhanden sind. Bei mehreren Kindern vermindert sich der eigene Spareinsatz enorm.

vgl. http://www.ihre-vorsorge.de/rechner-co/foerderrechner/riester-rente.html

Ob danach eine private Rentenversicherung sinnvoll ist oder eine freie Kapitalanlage, hängt von den persönlichen Umständen ab. Wer "stark" genug ist, regelmäßig zu sparen und des "Zwangssparens" über einen RV-Vertrag - oder eine eigene Immobilie - nicht bedarf, kann das sehr wohl alternativ tun. Häufig ist Zwangssparen jedoch ausgesprochen hilfreich, man sieht es an Immobilienbesitzern, die im Alter fast durchweg besser gestellt sind, weil sie das Geld zur Tilgung einsetzen mußten - und faktisch nicht in den Konsum gelenkt haben.

Ein gut gestaltetes, global ausgerichtetes (Aktien-)Portfolio (ggf. als Sparplan) ist hingegen oft profitabler, da erhebliche Vertragskosten eingespart werden. RVs haben den Vorteil einer günstigen Besteuerung im Rentenalter, den Nachteil des Kapitalverfalls bei Tod. Einen gewissen Mittelweg stellen sog. Nettopolicen dar, die sehr kostengünstig sind und deshalb ähnliche Renditen erzielen wie eine freie Kapitalanlage.

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Das hängt von den Rahmenbedingungen ab:

  1. Wie hoch ist das Anlagevolumen? Je größer, desto mehr Sinn macht eine "feinere" Diversifikation. Postionen unter ca. 2-3 T€ verusachen realativ hohe Kaufkosten.

  2. Aktienfonds "Welt" bescheren einen "Mittelkurs", da dort sehr viel gebündelt ist. Das ist akzeptabel, wenn das Anlagevolumen gering ist (z.B. nicht mehr als 2-3 T€).

  3. Wenn man Liquidität benötigt, ist man besser positioniert, wenn man mehrere verschiedene Positionen hat, so dass man eine Position verkaufen kann, die gerade "oben" steht. Das geht besser, wenn es kein "Weltfonds" ist, sondern man eine Mischung aus verschiedenen Postionen (Regionen, Branchen ggf. Rohstoffe) hat.

  4. Aktienfonds "Welt" haben aktuell den Nachteil, dass der Euro in den letzten zwölf Monaten um ca. 12% gegenüber den wichtigsten Weltwährungen verloren hat. Ausländische Aktien/Währungen kauft man derzeit also eher teuer ein, wenngelich das über längere Zeiträume keine wesentliche Rolle spielt.

  5. Bei 10-20 T€ Anlagevolumen würde ich heute ein Portfolio erstellen, dass ca. 5-7 Einzelfonds bzw. ETFs umfasst, dabei auch den Euro-Raum nicht vernachlässigen (Aktienbewertung ist tief und keine "Währungs-Extrakosten", vgl. Pkt. 4).

  6. Unter GAFIB-Tipps finden sich noch einige weitere Hinweise zur Portfolio-Gestaltung.

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Der Immobilienmarkt ist regional stark differenziert. Ein - sogar - globaler Trend ist das Metropolen-Wachstum.

Auch in Deutschland ist es so, dass die großen Städte (und teilweise noch Universitätsstädte) wachsen zulasten der strukturschwachen Gebiete. Insofern dürfte die demografische Entwicklung in den größeren Städten noch zwanzig Jahre lang stabil bleiben - was danach kommt, ist sehr schwer zu kalkulieren.

Zwei weitere Faktoren sind: Ältere zieht es ebenfalls wieder mehr in die Städte und die Zahl der Einzelhaushalte steigt weiter, auch bei der jüngeren Bevölkerung.

Damit dürfte es für die nächsten 20-25 Jahre zwei Hauptentwicklungen geben: Stabile Situation in den Metropolen sowie größere Bedeutung von mittleren Wohngrößen (ca. 50-70 qm), die für Einzelhaushalte geeignet und bezahlbar sind.

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Es ist völlig richtig, dass Xing in Deutschland eine größere Bedeutung hat als Linkedin - dieses nahm in USA seinen Anfang dient eher als Plattform internationaler Kontakte (z.B. für Konzernmitarbeiter etc.).

In Punkto Bewerbung für "Investmentbanking" würde ich eher anders denken: Dafür gibt es nicht so viele Adressen, da macht es mehr Sinn, Spontanbewerbungen zu lancieren, um seine Eignung und sein Interesse für das Haus gezielt anzusprechen. Das macht einen deutlich besseren Eindruck, als sich "finden zu lassen". Im Investmentbanking sind die Bewerberanforderungen sehr hoch, da muss man schon einen sehr "aktiven" Weg beschreiten, um eine realistische Chance zu haben.

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Nein, denn in diesem Falle werden ja auch keine Kapitalerträge erzielt, deshalb wird auch keine Abgeltungssteuer fällig.

Im übrigen sind die letzten fünf bis zehn Jahre einer Lebensversicherung die rentabelsten, da sollte ein vorzeitiger Ausstieg gut überlegt (und berechnet!) sein. Nachfolgend ein entsprechender Rechner:

http://www.test.de/Lebensversicherung-Fortfuehren-kuendigen-oder-stilllegen-1159371-2159371/

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Historisch gibt es eine sog. Small Cap Premium - also eine Überrendite - von immerhin ca. 2% p.a. (US-Markt seit 1926). Der Preis dafür ist eine höhere Volatilität.

Da die meisten Anleger auf eine geringe Volatilität ihres Portfolios Wert legen (sollten), kommen Small Caps nur in geringerem Umfang in Betracht. Je länger der Anlagehorizont, desto mehr Small Caps darf man sich zutrauen.

Da der S-DAX bei Marktrückgängen besonders stark einknickt, sollte man so einen Wert eher nach Kurseinbrüchen zukaufen.

http://www.finanzfrage.net/tipp/rationale-portfolio-gestaltung-was-sich-zu-beachten-lohnt

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Jede Fonds-Auswahl muss zur persönlichen Risikobereitschaft und- tragfähigkeit passen. Wer die Auswahl ohne professionelle Beratung machen möchte, muss sich selbst mit Portfolio-Gestaltung befassen. Der folgende Link gibt ein wenig Einblick zur (ETF-)Portfolio-Gestaltung. https://www.justetf.com/de/index.html

Wer unsicher ist, ob er die Auswahl selber kompetent vornehmen kann, kann sich an einen unabhängigen Honorarberater wenden, dort wird ETF-Beratung standardmäßig angeboten.

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Wie lange erhalte ich Berufsunfähigkeitsrente ? Was muss ich beachten als Sportler ?

Ich bin ein 25 jähriger Berufssportler und leide an einer sehr komplizierten Verletzung, weswegen ich seit nun über einem Jahr berufsunfähig bin. Eine Besserung scheint derzeit nicht in Sicht. Jetzt meine Frage: Als 17 jähriger habe ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen, die mir eine monatliche Rente von etwa 1500,- Euro garantiert. Versichert ist der zuletzt ausgeübte Beruf,welcher bei mir wie gesagt Leistungssportler ist.

Ich habe für die aktuelle Situation schon die besagte Rente bezogen. Nun versucht sich die Versicherung darauf zu beziehen, dass Berufssportler in der Regel bis zum 35. Lebensjahr Leistungen beziehen. In meinem Vertrag ist davon aber absolut nichts erwähnt, es steht ganz klar darin dass die Versicherung bis zum Renteneintrittsalter zahlen muss. Aus logischer Sicht kann ich die Versicherung sicher verstehen,dass ein Berufssportler seinen Beruf nur bis etwa 35 ausüben kann, trotzdem bestehe ich natürlich auf meinem Recht, die Rente für die volle Vertragszeit zu erhalten. Durch die Verletzung geht mir sowieso schon ein weit aus größerer Betrag durch die Lappen, als der den ich durch die BU erhalte.

Kann mir jemand fachkundiges zu dieser Situation sagen?Wie lange muss ihrer Meinung nach die Versicherung zahlen,akzeptiert bin ich anscheinend schon. Muss man Steuern für die Rente zahlen? bisher habe ich nämlich exakt den im Vertrag angegebenen Betrag auch netto erhalten!

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Diese Problematik würde ich einem Fachanwalt für Versicherungsrecht vorlegen, denn letztlich wird es wohl auf einen Rechtsstreit hinauslaufen. Wer viel Erfahrung mit BUV-Fällen hat, ist z.B. http://www.wirth-rechtsanwaelte.com/

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Die meisten BU-Versicherer haben inzwischen eine tiefe Unterteilung nach vielen Berufsgruppen (BG). Davon profitieren am meisten die risikoarmen BG, wie kfm. Berufe oder akademische Berufe.

Die BG-Unterteilung ist aber nur eine von sehr vielen wichtigen Kritierien, um eine solide Absicherung zu erzielen. Ein gutes Marktanalyse-Programm, wie es Makler bzw. Honorarberater verwenden, listet alle ca. 40 führenden BU-Versicherer nach Preis-/Leistungskriterien auf, so dass man den günstigsten Versicherer auswählen kann. Aufgrund der Komplexität der Auswahlkriterien sollte man bei einer BUV nicht auf eine fachliche Beratung verzichten.

vgl. auch GAFIB-Tipps zur BUV: http://www.finanzfrage.net/tipp/-berufsunfaehigkeitsversicherung---welche-kriterien-sind-wichtig-hinzuverdienstgrenze

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Die Rente ist auch nicht unmittelbar inflationsgeschützt. Vielmehr errechnen sich die Steigerungen nach den vorausgegangenen Steigerungen der Nettolöhne, vermindert um einen Nachhaltigkeitsfaktor (für höheren Anteil der Rentner in Relation zur arbeitenden Bevölkerung).

Generell läßt sich sagen, dass die Rentensteigerungen in den letzten zehn Jahren die Inflation nur zum Teil ausgeglichen haben - und dies dürfte auch so bleiben in den kommenden Jahren.

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EKSt. bei Übertragung der Rechte einer betrieblichen Altersvorsorge

Meine Firma, in der ich 50 %-Gesellschafter war, hat für mich eine betriebliche Altersvorsorge abggeschlossen. Diese wurde aus Geldmangel beitragsfrei gestellt. Dann bin ich aus der Firma ausgeschieden. Nach einem weiteren Jahr wurde die Firma dann von dem alleinigen Geschäftsführer liquidiert. Mir wurden meine Rechte aus der Versicherung übertragen. Dies geschah im Jahr 2010.

2011 ging ich in Rente und ließ mir nach Ablauf der 12 Jahre den Betrag auszahlen.

Jetzt erhielt ich für 2010 meinen EKSt.-Bescheid mit dem Hinweis, dass die damalige Übertragung als Lohnbestandteil EKSt.-pflichtig ist. Mit entsprechend hohem EKSt.-Satz.

Ich habe Einspruch eingelegt und vorsorglich auch auf § 34 EKSt.-Gesetz verwiesen. Daraufhin wurde die Höhe der EKSt. um rund 20 % gekürzt, ist aber noch deutlich und weitaus höher als die von der Firma eingesparten Beträge.

Nachdem ich den Altersvorsorgebetrag ja erst nach Renteneintritt und Ablauf von mehr als 12 Jahren erhalten habe, frage ich mich ob nicht komplett Steuerfreiheit besteht (wie ich auch in einem anderen Beitrag hier gelesen habe).

Ist es vom Gesetzgeber gewollt, dass man für sein Alter vorsorgt um dann um seine Beiträge durch erhöhte Besteuerung bestraft zu werden.

Wäre mir das bei Abschluß der Versicherung bekannt gewesen (und auch die im Nachhinein beschlossene Krankenversicherungspflicht), hätte ich diese nicht abgeschlossen, da es eine hohe Negativbilanz darstellt.

Kann mir jemand zu diesem Thema einen Tipp geben ? - der Steuerberater schüttelt nur mit dem Kopf, die Versicherungsgesellschaft meint, es ist eben so.

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Da Einzahlungen in eine bAV steuerbegünstigt sind, erfolgt die Versteuerung immer nachgelagert, also in der Rentenphase bzw. bei Kapitalauszahlung. Da für die Firma die bAV-Beiträge als Betriebsausgaben abzugsfähig sind, werden entsprechend für diese Beiträge keine Steuern gezahlt und für den Mitarbeiter/Gesellschafter ist es ein zusätzliches Entgelt. Die in 2004 beschlossene KV/PV-Pflicht betrieblicher Versorgungsansprüche ist tatsächlich ärgerlich, da diese die Rendite derartiger Ansprüche kräftig mindert.

Wenn die Beiträge privat aufgebracht worden wären (d.h. private Lebens- oder Rentenversicherung), dann wäre nach mind. 5 Jahren Beitragszahlung und 12 Jahren Laufzeit eine Steuerfreiheit der Auszahlung gegeben und es würden auch keine KV/PV-Abgaben anfallen.

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Ja, wenn ein Burnout zu mindestens 50%iger Berufsunfähigkeit führt, dann ist das ein Fall für die BUV. Da Burnouts auch reversibel sein können, wird eine regelmäßige Nachkontrolle des Gesundheitszustands erforderlich werden. Burnouts fallen ja unter die psychischen Erkrankungen, und diese haben inzwischen bereits einen Anteil von ca. 35% aller anerkannten BU-Fälle.

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Bei dieser Fragestellung gibt es ja noch einige unbekannte Variablen, wie z.B. "weiteres Vermögen", oder auch die Frage, wann das Ende der Tätigkeit sein soll.

Insofern sind nur einige generelle Aussagen möglich:

  1. Das sog. "Langlebigkeitsrisiko" erfordert, dass ein Teil der Auszahlung (ca. die Hälfte) verrentet wird, sonst kann das Kapital irgendwann komplett verzehrt sein. Dies kann geschehen über eine Sofortrente gegen Einmalbeitrag, ggf. auch verteilt auf zwei Versicherer.

  2. Ein weiterer Teil sollte Sachwert-orientiert investiert werden etwa in ein global gestreutes Aktien(fonds-)portfolio - auch hier wäre ein Auszahlungplan möglich. Besser wäre ein Verkauf fixer Anteile anstatt fester Auszahlungsbeträge, weil sonst mehr Anteile bei niedrigen Kursen verkauft werden (negativer cost-average-Effekt).

  3. Man kann bei Verrentung via Sofortrente einen Rentenfaktor von ca. 40 ansetzen, d.h. bei 510 K€ wären ca. 2.040 € Rente möglich bei kompletter Verrentung, um mal die Größenordnung zu zeigen. Aber wie gesagt: Eine komplette Verrentung ist aus meiner Sicht nicht empfehlenswert, um das Inflationsrisiko besser zu berücksichtigen.

  4. Bei allen Umsetzungs-Maßnahmen ist auf Kosten und Rendite zu achten, eine neutrale und unabhängige Beratung dürfte sinnvoll sein. Dass der "Bankschalter" hierzu die richtige Adresse ist, darf bezweifelt werden - es fehlt an Unabhängigkeit.

vgl. auch: http://www.finanzfrage.net/frage/vermoegensaufbau-fuer-selbstaendigen-bis-zur-rente-15-jahre-zeit-aber-wie#answer294354

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Die erste Frage sollte lauten, welche Altersvorsorge am besten zur persönlichen Situation passt. Am Anfang steht deshalb der sog. "Schichtenvergleich", denn die Altersvorsorge ist auf drei Schichten aufgebaut.

Sehr häufig ist z.B. eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) besonders effizient, weil hierbei die Devise gelten kann: "Sparen aus dem Brutto". Wenn keine betriebliche Variante (z.B. Pensionskasse) angeboten wird, so besteht jedenfalls ein rechtlicher Anspruch zur Durchführung einer Direktversicherung.

Wenn sich nach der Vorsorge-Analyse ergibt, dass eine private Rentenversicherung das beste Instrument ist, dann heißt es, den Markt zu untersuchen nach verschiedenen Kritierien wie Rendite, Kapitalstärke der Versicherer, garantiertem Rentenfaktor etc.

Ein Versicherungsmakler bzw. Honorarberater wird die Aufgabe lösen. Gerade bei Rentenversicherungen sind sog."Nettopolicen" eine besonders renditestarke Lösung. Diese werden insbesondere von Honorarberatern eingesetzt.

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Es gibt beim Abschluss einer BUV i.d.R. keine Untersuchung, vielmehr sind nur Gesundheitsfragen zu beantworten. Ambulante Behandlungen in den letzten fünf Jahren sind vollständig anzugeben, ebenfalls stationäre Behandlungen der letzten zehn Jahre. Es kommt darauf an, welche WS-Erkrankungen vorliegen, aber im allgemeinen wird dieser Formenkreis dann komplett ausgeschlossen. Die Annahmepolitik praktisch aller BU-Versicherer ist diesbezüglich vergleichbar. Da Wirbelsäulen-Erkrankungen nur eine von sehr vielen weiteren BU-Ursachen sind, lohnt sich eine BUV dennoch. Alternativ gäbe es noch eine Grundfähigkeiten-Versicherung, die aber einen deutlich geringeren Schutzumfang hat.

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Der ausgewiesene Rückkaufswert ist tatsächlich die entscheidende Basis. Davon wird meist noch eine Abwicklungsgebühr abgezogen von ca. 150 €. Der genaue Betrag dieser Gebühr findet sich in den Vertragsbedingungen unter "Rückkauf".

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Überschlägig müssten seit 2004 also ca. 8.000 € in den Vertrag geflossen sein. Der Rückkaufswert beträgt ca. 4.200 €. Die Differenz sind also Abschlusskosten, lfd. Vertragskosten und die Ergebnisse der Kapitalanlage.

Zur Beurteilung des Vertrages muss man genau verstehen, was der "Motor" (=Kapitalanlage) des Vertrages ist und welche weiteren Vertragskosten entstehen. Die Analyse beider Faktoren ermöglicht dann eine spezifische Aussage. Im Alter von 29 Jahren einen solchen Vertrag langfristig beitragsfrei zu stellen, dürfte zu einer lfd. Verminderung der Kapitals führen aufgrund der relativ hohen lfd. Vertragskosten.

Ein unabhängiger Makler bzw. Honorarberater kann eine solche Vertragsanalyse durchführen und eine spezifische Empfehlung geben.

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Man muss immer fragen, wer der Absender solcher Informationen ist, und welche Interessen damit verfolgt werden. Viele Artikel werden z.B. von Policen-Aufkäufern lanciert, die damit gutes Geld verdienen. Die Zahl griechischer Anleihen in den Portfolios ist minimal oder Null. Allerdings sind durchaus spanische und italienische Anleihen vorhanden, aber auch nur in relativ geringem Umfang. Ein unakteptables Risiko sehe ich hier nicht.

Wer eine langjährig laufende LV hat, erweist sich fast immer (!) einen Bärendienst mit einem Ausstieg, weil die letzten fünf Jahre Laufzeit eine weit überdurchschnittliche Rendite aufweisen von häufig ca. 5-8% p.a. Wer will heutzutage darauf verzichten?

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Nein, im Vertrag bereits enthaltene Gebühren sind nicht absetzbar, deren Kosten sind implizit ja bereits eine "Gewinnminderung", so dass auch keine unzutreffende (zu hohe) Besteuerung eintritt. -> vgl. http://www.ecovis.com/index.php?id=2638&no_cache=1&tx_ttnews[ttnews]=4356&txttnews[backPid]=2637&cHash=aa0d7a5ef41f7d6d522a5ee87c5824a8

Anders gelagert wäre der Fall, wenn man eine provisionsfreie sog. "Nettopolice" (Honorarberatertarif) abschließt und dann ein direktes Vermittlungshonorar entrichtet. Diese Kosten sind absetzbar.

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Der geringere Höchstrechnungszins heisst noch nicht, dass auch nur 1,75% Zins auf den Sparanteil erwirtschaftet werden, dies ist meist noch deutlich mehr. Im Jahre 2011 waren es branchenweit noch ca. 4,0% - weil ja auch noch viele ältere hochverzinste Anleihen in den Versicherungs-Portfolios liegen. Sollte das Zinsniveau niedrig bleiben, werden auch die Vertragsrenditen weiter sinken.

Unabhängig davon ist der "Rentenfaktor", d.h. der Umrechnungsfaktor, mit dem das Endkapital verrentet wird. Hier gehen ein der Höchstrechnungszins, die Lebenserwartung und die Vertragskosten. Da die ersten beiden Faktoren "in die falsche Richtung" laufen, sinkt auch der Rentenfaktor. Lange Jahre lag er um die 40 (d.h. 40 Euro Monatsrente pro 10.000 € Kapital) bei Verrentung ab 60 Jahre, inzwischen sinkt er deutlich auf Werte zwischen ca. 33 und 38 € - je nach Vertrag und Gesellschaft.

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Ja, eine Trennung geht durch einfache Kündigung der BU-Zusatzversicherung. Danach hätte man eine reine LV ohne BUZ. Die Frage ist aber, was ist dann mit der BU: Die müßte man wohl neu abschließen und das kann (deutlich) teurer werden, wenn sich die Gesundheitsverhältnisse verschlechtert haben bzw. wenn das Eintrittsalter höher ist. Also vorher genau prüfen, am besten mit einem unabhängigen Berater.

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Für private Rentenversicherungen pflichtversicherter Rentenbezieher fallen keine KV-Beiträge an. Das wäre nur der Fall für freiwillig Versicherte oder auch bei betrieblichen Direktversicherungen. Es muss also ein Irrtum vorliegen, der sich sicher aufklären läßt.

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Antwort 1

Da halte ich viel von, zumindest im Sinne einer bestimmten Grundversorgung. Die Versorgungswerke der Freiberufler machen es m.E. (richtig) vor.

Vgl. auch: http://www.finanzfrage.net/tipp/wieviel-selbstaendige-in-ihre-vorsorge-investieren-sollten

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Der Zinseszinseffekt ist um so ausgeprägter, je länger eine Anlage läuft. Dazu ist Voraussetzung, dass die Zinsen immer in der Anlage bleiben, daher stammt ja auch der Begriff "Zinseszins". Geeignete Formen sind also langfristige Anlageinstrumente wie langlaufende Anleihen bzw Anleihenfonds oder auch (Dividenden)Aktienfonds, die ja "Ende offen" sind. Bei thesaurienden Fonds bleiben Zinsen bzw. Dividenden im Fonds, werden also automatisch wieder mit angelegt. Wählt man eine ausschüttende Variante, so muss man die Zinsen gleich wieder anlegen, um den Zinseszinseffekt zu erhalten. http://www.zinsen-berechnen.de/zinseszinstabelle.php

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Das Finden von Fonds aller Art ist definitiv das geringste Problem, auch das Netz ist voll von Angeboten. Die Schwierigkeit besteht in der seriösen Bewertung von Fondsangeboten. Das geht damit los, dass von den heute tätigen Emissionshäusern in zehn Jahren vermutlich nur noch ca. 20-40% existent sein werden, der Rest wird "abgewickelt" sein (so war es zumindest in der Phase zwischen 2000 und 2010, da lag die "Überlebensrate" bei nur 25%, Studie liegt mir vor). Das muss noch kein Totalverlust der Beteiligung sein, aber das Risiko für Ärger/Verluste ist hoch.

Man muss sich also schon sehr intensiv mit solchen Anlagen beschäftigen, um allein die gröbsten Fehler zu vermeiden. Nur, wenn man sich höchstpersönlich vertraut gemacht hat und die Seriosität der Beteiligung wirklich nachvollziehen kann, sollte man eine solche Beteiligung in Betracht ziehen.

Ich empfehle daher, zunächst mal an ein global gestreutes Aktienportfolio zu denken, das wird längerfristig (bei durchaus kräftigen Schwankungen) zu mindestens derselben Rendite führen, hat aber wesentlich geringere Risiken, weil z.B. ein Totalverlust praktisch ausgeschlossen ist.

Eine neutrale und unabhängige Portfolioberatung in Anspruch zu nehmen wäre meine weitere Empfehlung.

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  1. Was ist schon an Ansprüchen aus der GRV vorhanden, z.B. aus den ersten Berufsjahren? Nur ein Jahr freiwillige Beiträge werden noch nicht helfen.
  2. Wer in 15 Jahren 65 Jahren alt ist, hat eine Lebenserwartung als Mann von ca. 86 Jahren, d.h. hier wären 21 Jahre zu finanzieren.
  3. Wenn dies über lebenslange Rentenzahlungen passieren soll, dann ist etwa ein Rentenfaktor von 40 anzusetzen, d.h. je 10.000 € Vermögen lassen sich verrenten zu 40 € pro Monat. Wer z.B. 1.800 € Rente anstrebt, benötigt dafür 450.000 € Vermögen.
  4. Mit der geplanten Sparrate von 2.500 € p.M. kommt man genau auf diese Summe - wenn sie denn auch so durchgehalten wird Monat für Monat.
  5. Ich würde einen Teil der Vorsorge (ca. 50-60%) in eine Rüruprente (bzw. bAV Direktzusage mit Rückdeckungsversicherung, falls GmbH) einbringen, da dann hoher Steuereffekt, der mithilft. In der Rentenphase werden kaum Steuern fällig bei 1.800 €, der Differenzbetrag zum heutigen Steuervorteil ist deutlich positiv.
  6. Den zweiten Teil würde ich in ein global diversifiziertes Aktienportfolio einbringen. Das muss sukzessive ca. fünf Jahre vor Rentenbeginn in schwankungsärmere Anlagen umgeschichtet werden.
  7. Warum überhaupt eine "teure" Versicherung? Weil zumindest ein Teil nötig ist als Leibrente, man kann ja auch 100 Jahre alt werden.
  8. Eine wirklich solide "Ruhestandsplanung" erfordert aber eben noch weitere Details.
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Vor kurzem habe ich eine Vertragsbewertung durchgeführt zum Schwesterprodukt "Generation Business" von C.L. Als "illustrierte Ablaufleistung bei 6% war ein Betrag errechnet worden, der schlicht irreführend war.

Immerhin gab es eine Fußnote, die auf den Weg der Wahrheit führte: "Diese Rechnung versteht sich nach Abzug der Fondsverwaltungsgebühr von 1,5% p.a. ... bei einer Steigerung der monatlichen Verwaltungsgebühr von 3% p.a..." Bei diesem Vertrag über knapp 22 Jahre betrugen die Kosten im 1. Jahr also 1,5% plus 3% Steigerung p.a. macht im 22. Jahr = 2,9%; Durchschnitt der Kosten über die Laufzeit: ca. 2,2% p.a. . Dazu kamen noch "Garantiegebühren" von ca. 0,25%. Gesamtkosten waren ca. 2,45% p.a..

Nur, wenn 6% "Wertentwicklung" erzielt werden oberhalb dieser Kosten, d.h. faktisch 8,45% p.a. aus der Kapitalanlage, dann tritt die "illustrierte Ablaufleistung bei 6%" auch ein. Man muss - leider - schon sehr bewußt lesen im Kleingedruckten, um geschönten Darstellungen nicht auf den Leim zu gehen. Und ein wenig Optimist muss man auch noch sein, um z.B. an 8,45% p.a. zu glauben.

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  1. Für deutsche Staatsanleihen gilt dieses Prädikat sicherlich, da Deutschlands Bonität weiterhin die Bestnote AAA besitzt. Zu einem Verlust der Mündelsicherheit für dt. Anlagen nach § 1807 BGB kann es eigentlich nur kommen, wenn ein Staatsbankrott bereits eingetreten ist.

  2. Katalog der sog. mündelsicheren Anlagen: § 1807 BGB enthält einen Katalog der zulässigen, sog. mündelsicheren Anlagen. Dies sind etwa Bundesschatzbriefe sowie Bundes- oder Länderanleihen; Pfandbriefe oder Kommunalobligationen; klassische Sparbücher, Inhaber- und Orderschuldverschreibungen bei inländischen öffentlichen Sparkassen; aber auch Tagesgeldkonten bei allen deutschen Geschäftsbanken, die durch den Einlagensicherungsfonds gesichert werden. Diese Anlageformen sind also solche, die von Gesetzes wegen und damit generell als mündelsicher eingestuft werden. vgl. http://www.anleihen-finder.de/page-Anleihen+News+%BB+Voraussetzungen+f%FCr+das+Pr%E4dikat+M%FCndelsicherheit+bei+-192.html

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Eine BU-Versicherung sollte man tatsächlich möglichst schon in jungen Jahren abschließen, wie bereits Niklaus richtig ausgeführt hat. Sie ist beratungsintensiv, und Beratung lohnt wegen der vielen Auswahlkriterien und Qualitätsunterschiede der Versicherer.

Zu der Frage nach einem Steuerabzug: Wer z.B. ausschließlich 1.500 € BU-Rente monatlich erhält über 20 Jahre Bezugszeit, der zahlt gar keine Steuern, da man nur den sog. Ertragsanteil für eine zeitlich begrenzte Rente versteuern muss, das wären bei 20 Jahren dann 21% Ertragsanteil bzw. 3.780 €. Dieser Wert liegt ja deutlich unter dem persönlichen Freibetrag von 8.004 € pro Jahr. Auch bei einer zusätzlichen - meist sehr geringen - Erwerbsminderungsrente aus der GRV (wird versteuert wie eine Altersrente) werden in den meisten Fällen keine oder sehr geringe Steuern anfallen. In der Praxis wird es also nur bei sehr hohen BU-Renten zu Steuerzahlungen kommen. -> http://xn--berufsunfhigkeitsversicherungvergleich-ygd.com/ratgeber/steuer-auf-die-bu-rente.html

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Weder der Staat noch seine (Finanz-) Organisationen haben eigenes Geld. Alles Geld ist im Volke (könnte von Goethe stammen (;-) . Wenn der Staat zahlungsunfähig ist, besitzt er aber immerhin noch sein Konfiskationsrecht, d.h. er kann seine Bürger/innen jederzeit mit Sondersteuern und Abgaben belegen. Wer mehr hat, zahlt mehr. Es geht übrigens schon schleichend los, siehe Grunderwerbssteuer-Erhöhung auf bundesweit 5% etc.

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Ja, nach allen wichtigen Kriterien ist Tagesgeld bei einer NL-Bank bis 100 T€ genauso sicher wie bei einer deutschen Bank, zumal auch deutsche Tochtergesellschaften vorhanden sind, die in einem Krisenfall als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Die Bonität von NL im Vergleich zu D ist ebenbürtig. Ich würde mir auch noch die NIBC anschauen, die hat bei einigen Laufzeiten bessere Konditionen, so dass man evt. nur eine Bank braucht, wenn man zusätzlich mal ein Festgeld anlegen möchte. http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge-versicherung/ratgeber-hintergrund/tagesgeld-und-festgeld-wo-es-immer-hohe-zinsen-gibt/6002910.html

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Das scheint mir eine solide Wahl zu sein. Evt. noch aufteilen auf zwei Konzepte, noch einen mit "equal weight" der Rohstoff-Positionen: Z.B. WKN ETF090 (COMSTAGE ETF COMMERZBANK COMMODITY EW INDEX TR). Streuung ist Trumpf.

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Wenn es sich um ein mehrjähriges oder sogar langjähriges Arbeitsverhältnis gehandelt hat, dann geht es ja um einiges. Das Verhalten des AG würde ich zunächst mal als "ungewöhnlich" bezeichnen - es ist gut möglich, dass der AG selber Zweifel bekommen hat, ob die fristlose Kündigung bei einer "Arbeitsschutzklage" Bestand haben würde. Genau dahin geht meine Empfehlung: Einen Fachanwalt für Arbeitsrecht einschalten und die fristlose Kündigung - gemeinsam mit der neuerlichen Abfindungsvereinbarung - prüfen lassen. Das dürfte sicherlich gut investiertes Geld sein. Ggf. auch eine vorhandene RS-Versicherung nutzen!

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