Kosten für ETF bei Anbietern unterschiedlich?

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Die folgende Webseite ermöglicht es, durch Klick auf die Spaltenbezeichnung "TER in % p.a" alle verfügbaren ETFs nach Kosten ("Total Expense Ratio" = Gesamtkostenquote) sortieren zu lassen. Ebenso ist eine Sortierung möglich nach Fondsgröße oder Wertentwicklung.

https://www.justetf.com/de/find-etf.html?assetClass=class-equity&country=DE

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Zum Vergleich der Wertentwicklung von Dax-ETFs (auch im o.g. Link) mit derjenigen der Gesamtgruppe der "Aktienfonds Deutschland" kann man sich des folgenden Links des Deutsches Fondsverbands bedienen:

http://www.bvi.de/statistik/wertentwicklung/

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ETFs haben unterschiedliche Arten der Abbildung der relevanten Indices. Dabei treten unterschiedliche Kosten auf. ETFs verschiedener Anbieter unterscheiden sich daher insbesondere in Bezug auf Managementkosten, Tracking Error und steuerliche Aspekte.

  • Deka DAX ETF (DE000ETFL011): 0,15% Managementgebühr p.a.
  • iShares DAX ETF (DE0005933931): 0,16% p.a.
  • Comstage DAX ETF (LU0378438732): 0,12% p.a.
  • db x-trackers DAX ETF (LU0274211480): 0,15% p.a.
  • Lyxor DAX ETF (LU0252633754): 0,15% p.a.

Obwohl das alles thesaurierende ETFs sind, wirst Du im Tracking Error Unterschiede feststellen: http://www.ariva.de/comstage_etf_dax_tr-fonds/chart?compare=None&compare=100799603&compare=4537&compare=100094372&compare=946331&layout=neu&resolutionInfo=86400&typ=fon&t=year&grid=1

Das liegt daran, daß manche ETFs Zusatzerträge haben oder durch die Wahl von Swaps oder Replikationsverfahren ggf. den Index sogar leicht outperformen können.

Abgesehen davon ist die naheliegende Option nicht immer die beste. Wenn Du den deutschen Markt kaufen willst, sollte das nicht ein ETF auf den DAX sein, sondern eher auf den MDAX, der besser die deutsche Industrielandschaft repräsentiert. Allerdings gibt es auch einige Fonds, die besser als der DAX oder MDAX laufen. Daher sollte nicht zu Beginn die Idee stehen, aus falschem Geiz einen ETF kaufen zu wollen, sondern erst mal eine Analyse, welche Instrumente es in diesem Markt eigentlich gibt. Wenn dann als bestes Instrument ein ETF herauskommt, ist das ja auch ok.

Allerdings solltest Du auch bedenken, daß es Fondsbanken gibt, bei denen der Tausch von Fonds kostenfrei möglich ist, während bei ETFs immer Gebühren von 0,2% oder mehr anfallen (Transaktionskosten). Ein Tausch kostet also schnell mal 0,5% Performance, während dies bei herkömmlichen Fonds nicht der Fall ist.

ETFs sind Instrumente für sehr aktiv verwaltete Portfolios. Das ist nicht das, wie typische, harmlose Privatanleger ihre Portfolios aufbauen und entwickeln. Da findet man eher eine durch Sparpläne begleitete Buy-and-Hold-Strategie. Dafür sind ETFs nicht gemacht.

Versicherung oder ETF / Fonds wie ist das mit der Steuer?

Schönen guten Tag liebe Community,

ich bin gerade am überlegen meine Wunschpolice Strategie No. 1 der Aachen Münchener zu kündigen. Zum Vertrag: Montalicher Beitrag: 26,50 EUR, freiwillige Dynamik: 6 % (schon einmal in Anspruch genommen sonst mtl. 25,- EUR). Beginn: 01.10.2010 Ablauf: 30.09.2058. Garantierte Abfindung: 14.400,- EUR Fonds: DWS Funds Invest ZukunftsStrategie Ich zahle also 47 Jahre lang ca 26,50 EUR = 14.646,- EUR und bekomme garantiert 14.400,- EUR wieder und zahle dann noch Steuern, super.

Meine Gedanken: Ich kündige den Vertrag, nehme ein 50 %iges Verlustgeschäft frühzeitig in Kauf (Rückkaufwert) und Kaufe mir dann sparplanmäßig einen DAX ETF oder Fonds an der Börse (Cortal Consors) und bin dann nicht an Richtlinien und Vorgaben einer Versicherung gebunden und habe wahrscheinlich sogar noch geringere Gebühren.

Meine Sorgen: Mein DVAG Mann hat mir beteuert, ich würde langfristig bei der Wunschpolice sparen, weil ich nur am Auszahlungstag Abgeltungssteuer auf 50% der Rendite zahlen müsse und beim Kauf an der Börse müsse ich jedes Jahr 50 % der Rendite versteuern. Somit würde der Zinseszins Effekt verstärkt (langfristig).

Meine Lösung: Ich nehme meinen Freibetrag in Anspruch über z.B. 100,- investiere in meinen ETF bis ich 100,- Zins habe und streiche es steuerfrei ein. Dann wiederhole ich den Prozess... Klingt aber zu einfach, um möglich zu sein.

Meine Fragen: Ist die Steuerersparnis bei der Wunschpolice so ausschlaggebend? Ist es mit einem Freibetrag möglich die Steuern dauerhaft zu umgehen? Ich finde es unangenehm von einer Versicherung an die Leine genommen zu werden und würde lieber selbst investieren, aber ist das eine gute Idee? Ich bin kein Investmentprofi... aber ich denk ich würd mir den iShares DAX WKN 593393 als Sparplan zulegen, was kommen da an Kosten (vorallem Steuern) auf mich zu? Habe ein Depot bei Cortal Consors.

Liebe Grüße

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Vermögenswirksame Leistungen: die z.Z. renditestärkste Alternative für kleine Anlagebeträge?

Gegeben: eine Angestellte, welche monatlich 6,65 Euro als VWL von Ihrem Arbeitgeber erhält. Das zu versteuernde Jahreseinkommen beträgt knapp 30000 Euro, so dass stattliche Förderungen/Zuschüsse vermutlich nicht gewährt werden. Fonds- oder Aktiensparpläne sollen es nicht sein und wegen der fehlenden Förderung kommt vermutlich auch kein Bausparvertrag in Frage. Ad hoc habe ich als vermeintlich beste Lösungen gefunden: a) Degussa Bank bietet "VL-Sparen" mit einem variablen Basiszins von derzeit 0,25% und einem Bonus von 14,00% auf die eingezahlten Sparraten am Laufzeitende an. Die Rendite beträgt bei unverändertem Basiszins 3,48%. Während der sechs Einzahlungsjahre ist der Vertrag mit mindestens EUR 30,00 im Jahr zu besparen. Die Kontoführung ist kostenlos. Kontoauszüge kommen jährlich frei Haus.
b) Beim "VL-Sparen" der ING-DiBa ist der Zinssatz fest. Er liegt derzeit bei 2,00%. Der Vertrag wird sechs Jahre mit bis zu EUR 40,00/Monat bespart und ruht anschließend maximal ein Jahr. Die monatlichen Beiträge werden durch den Arbeitgeber direkt vom Lohn/Gehalt überwiesen. Die Kontoführung ist kostenlos. Kontoauszüge kommen jährlich frei Haus.

Versteckte Kosten habe ich auf Anhieb keine gefunden bei diesen beiden Anbietern. D.h., die Rendite p.a. betrüge dann 3,48%, bzw 2,0%.

Frage: sind dies tatsächlich die beiden besten Alternativen oder gibt es noch Anbieter, welche eine höhere Netto-Rendite bieten?

Für hilfreiche Antworten: danke im Voraus

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Vielen Dank für eure Hilfe.

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