Du könntest auch mir was überweisen, aber Steuern sparen kann man damit nicht. Vom Überweisen hat man noch kein Einkommen.

Bei dir lautet die Lösung § 33a (1) EStG. Das ist hier schon so oft Thema gewesen, da findest du garantiert was.

Ein ausführliches BMF-Scheiben gibt es dazu auch: https://www.lsvd.de/fileadmin/pics/Dokumente/Rechtsprechung2/BMF_Unterhalt.pdf

Ich hab den Link zum Gesetzestext wieder rausgenommen, da das BMF den Text sowieso schön abgeschrieben hat.

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Hier mal die Leitsätze aus dem Urteil des BFH vom 26. Juli 1991 - VI R 114/88:

  1. Beträgt die Jahresfahrleistung eines PKW mindestens 40 000 km, so besteht Anlaß zur Prüfung der Frage, ob der Ansatz des Pauschbetrages von 0,42 DM je km lt. Abschn. 25 Abs. 8 LStR 1984 für auf Dienstreisen entstandene Kfz-Kosten von den tatsächlich entstandenen Aufwendungen so wesentlich abweicht, daß die Anwendung des Pauschbetrages zu einer offensichtlich unzutreffenden Besteuerung führt:

  2. Dies ist z. B. der Fall, wenn bei einem bereits abgeschriebenen Kfz die Kosten nur rd. 0,216 DM je gefahrenen km betragen (Ergänzung des BFH-Urteils vom 25. Oktober 1985 VI R 15/81, BFHE 145, 181, BStBl II 1986, 200).

Hab ich auch noch nicht gewusst.

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Nun ist das ja unter der Steuerfreigrenze.

Ich vermute mal, du meinst den Grundfreibetrag bei der Einkommensteuer.

Ich vermute weiter, dass du weiter keine Einkünfte gehabt hast.

Muss ich nun eine Steuererklärung machen?

Ich vermute mal, es geht um die Einkommensteuererklärung.

Nein, wenn meine Vermutungen zutreffen

.</Großer-Konz-Modus>

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Offenbar hat das Finanzamt das Kennzeichen U nicht gesetzt.

Wie kann das passieren? Als du deinen Betrieb steuerlich angemeldet hast, hast du wahrscheinlich die Kleinunternehmerschaft angegeben. Folge der Kleinunternehmerschaft ist unter anderem, dass keine Umsatzsteuervoranmeldungen abgegeben werden müssen.

Möglicherweise hat der Sachbearbeiter geschlafen (oder sich sogar was dabei gedacht) und das Kennzeichen U nicht gesetzt, damit keine Erinnerungen an die Abgabe der UStVA versandt werden.

Dass dann offenbar die Umsatzsteuererklärungen tatenlos zur Kenntnis genommen wurden, überrascht dann schon eher.

Also:

Finanzamt anschreiben, sie mögen doch bitte deiner Unternehmereigenschaft bestätigen und durch geeignete Maßnahmen dafür Sorge tragen, dass eine Abfrage durch das Bundeszentralamt positiv beantwortet wird. Alternativ sollen sie begründen, warum du keine Unternehmereigenschaft haben sollst.

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Was verstehst du unter "gültig"?

Die steuerrechtlichen Folgen trägst du völlig unabhängig davon, ob du eine Rechnung stellst oder nicht und auch unabhängig davon, ob sie unterschrieben ist oder nicht.

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Erfolgt auch 2015 noch Zusammenveranlagung,

Ja. Die Voraussetzungen dafür lagen ja an mindestens einem Tag im Jahr vor.

kann also der Ehemann für das gesamte Jahr 2015 Steuerklasse III beibehalten?

Ist zwar unerheblich, aber ja. M.E. ist das wegen § 38b (1) Nr. 3 Bu a) DoBu aa) EStG sogar zwingend (wird aber von niemandem nachgehalten)

Wie wirken sich dann die Einkünfte der Ehefrau aus - werden sie im Rahmen des Progressionsvorbehalts berücksichtigt?

Sofern eine Einordnung in eine unbeschränkte Steuerpflicht nach § 1 Absatz 2 oder 3 verneint wird: Ja, weil Wegzugsbesteuerung.

Ist die Steuerpflicht nach § 1 Absatz 2 oder 3 zu bejahen, kommt es auf die Arbeit, das Land, die Zeit und auf das DBA an. Sofern der Wegzug und der Arbeitsplatzwechsel synchron erfolgt, dürfte es nicht mal einen DBA-Fall geben.

Besteuerung ab 2016. Ich nehme an Getrenntveranlagung,

Nein. Einzelveranlagung. Die getrennte Veranlagung gibt es nicht mehr und überdies käme sie auch dann nicht in Frage, da es ja dennoch eine Ehegattenveranlagung wäre. Also: Einzelveranlagung.

das heißt die Einkünfte des Ehefrau spielen bei der Steuererklärung des Ehemannes keine Rolle mehr. Ist das richtig?

Richtig. Denselben Effekt erzielt man aber auch in den Jahren vor 2016 durch eine Einzelveranlagung bzw. (früher) getrennte Veranlagung.

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Natürlich sind das BA. § 12 Nr. 3 greift nicht

"die Steuern vom Einkommen und sonstige Personensteuern"

Das mögen sie aus Sicht des AN sein, aber aus Sicht des AG sind die Lohnsteuern Personalkosten.

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Die Antwort darauf hat § 8 EStDV für dich zur Hand:

Eigenbetrieblich genutzte Grundstücksteile brauchen nicht als Betriebsvermögen behandelt zu werden, wenn ihr Wert nicht mehr als ein Fünftel des gemeinen Werts des gesamten Grundstücks und nicht mehr als 20.500 Euro beträgt.

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Muss ich eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung für 2014 machen oder nicht?

Ja.

Wenn ja, was genau soll ich da reinschreiben wenn ich keine Einnahmen hatte?

Die Ausgaben.

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wird das Einkommen

Weder noch.

Bei der EÜR gilt das Zuflussprinzip. Das heißt, erst wenn du das Geld bekommen hast, ist es gewinnwirksam.

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3- nein, siehe R 33.1 EStR:

§ 33 EStG setzt eine Belastung des Stpfl. auf Grund außergewöhnlicher und dem Grunde und der Höhe nach zwangsläufiger Aufwendungen voraus. Der Stpfl. ist belastet, wenn ein Ereignis in seiner persönlichen Lebenssphäre ihn zu Ausgaben zwingt, die er selbst endgültig zu tragen hat.

Neben das Abflussprinzip tritt hier also auch noch das Veranlassungsprinzip. Bei einer Erstattung (auch wenn sie in der Zukunft liegt), fehlt es bereits an Aufwendungen.

Eigentlich auch logisch, denn ein strenges ABflusprinzip würde dazu führen, dass die Erstattung des nächsten Jahres ein rückwirkendes Ereignis wäre, das zu einer Änderung des Vorjahresbescheides führen würde.

Der Richtliniengeber hat hier also eine Abkürzung genommen.

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Aber du kannst 'ne Gedichtsanalyse schreiben? In 4 Sprachen?

Hier werden ja verschiedene Rechtsgebiete abgefragt und ich nehme mir meines raus. Das sind die Steuern.

Du kannst dir sicher sein, dass Gegenstand der Besteuerung nicht deine Arbeitszeit ist, sondern der jeweilige Steuertatbestand. Bei der Einkommensteuer ist ....tadaaaaa.... das Einkommen. Wie lange du für das Einkommen ackerst, interessiert dabei nicht.

Wie soll denn der Job im CC aussehen? Bist du dort angestellt oder wollen sie, dass du als freier Mitarbeiter tätig bist? Hier lauern Fallen, die aber im Einzelnen davon abhängen, was tatsächlich gemacht wird.

Was du also brauchst, ist ein Überblick über die Fragen, die du stellen musst.

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Da hier sowohl das ALG1 als auch die ausländischen Einkünfte[1] dem Progressionsvoirbehalt unterliegen und diese sicherlich mehr als 410,00 Euro betragen, ist die Abgabe einer Einkommensteuererklärung Pflicht.

Um hier mal ein bisschen den Effekt zu verdeutlichen, packen wir mal ein paar Zahlen dazu:

  1. ausländische Einkünfte seien 19.000 Euro
  2. deutscher Arbeitslohn soll sein 1.000 Euro
  3. ALG1 soll sein 0 Euro, den vernachlässigen wir einfach mal
  4. Sonderausgaben, agB usw. lassen wir hier auch außen vor, wir wollen ja nur die Wirkung des Progressionsvorbehaltes untersuchen.

Wie wir wissen, beträgt der Grundfreibetrag 8.354 Euro. Aus dem Arbeitslohn heraus kann also keine Einkommensteuer entstehen.

Jetzt kommt aber der PV: Auf ein gedachtes Einkommen von (19+1=)20.000 Euro wird eine Einkommensteuer von 2.634 Euro erhoben das sind 13,17%.

Dieser Satz wird nun auf das Einkommen, welches tatsächlich der Einkommensteuer unterliegt, hier also den Arbeitslohn, angewendet. bei einem Einkommen von 1.000 Euro wird also eine Einkommensteuer von 131,70 Euro erhoben.

Deshalb ist die Abgabe der Steuererklärung verpflichtend.


[1] Zuzugsbesteuerung, § 2 (7) Satz 3, § 50 (2) Satz 2 Nr, 3, § 32b (1), Satz 1 Nummer 2 EStG

Auf deutsch: - ist man in einem Jahr nur zeitweise unbeschränkt einkommensteuerpflichtig, so wird die Zeit der beschränkten Steuerpflicht in die Erklärung zur bunbeschränkten Steuerpflicht einbezogen. Die abgeltende Wirkung von Abzugssteuern greift nicht und die ausländischen Einkünfte unterleigen hier dem Progressionsvorbehalt.

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Also unter den Voraussetzungen des § 25 (1) UStG ist der Ort nach § 3a (1) UStG der Sitz des Reiseleiters. Also auch in diesem Fall Deutschland.

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Bei der linearen AfA galt bis 1965 ein Abschreibungssatz von 1%, danach von 2% (bzw. 2,5%).

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Überschreiben kann man nur ein Hundertwasserhaus. Ansonsten geht nur die Eigentumsübertragung auf unterschiedliche mögliche Arten. Zum Beispiel kann man ein Grundstück verschenken oder man kann es verkaufen. Sogar etwas dazwischen ist möglich und nennt sich gemischte Schenkung.

Dabei muss man was beachten.

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Wie versteuere ich den "Unterhalt" für meine Freundin in einer Bedarfsgemeinschaft?

Hallo liebe Community,

ich habe ein Problem mit der Einkommensteuererklärung und werde bei google leider nur zum Teil fündig, bzw. bekomme zu viele unterschiedliche Meinungen.

Es geht um folgendes:

Ich wohne mit meiner Freundin in einer gemeinsamen Wohnung (beide stehen im Mietvertrag und wir wohnen schon über ein Jahr zusammen) und Sie hat keinerlei Einkommen, sodass ich für Ihren kompletten Lebensunterhalt aufkomme (Miete, NK, Krankenkasse, Nahrung usw.). Da wir ja somit in einer Bedarfsgemeinschaft leben und mein Verdienst zu hoch war (zumindest bis incl Juni 2014 - danach haben wir von meinem ALG1 und meinem Dispo "gelebt" ), hatte Sie keinen Anspruch auf ALG 2 oder sonstige Sozialleistungen (Antrag wurde auch nicht gestellt)! Wir haben zwar jeder ein eigenes Konto, Zahlungen wurden bis heute jedoch alle von meinem Konto geleistet. (Meine Freundin hat eine Kontovollmacht für mein Konto)

Nun habe ich mehrfach gelesen, dass ich pauschal den Höchstbetrag von 8354€ + den ebenfalls von mir geleisteten KK-Beiträgen über der Anlage Unterhalt steuerlich als außergewöhnliche Belastung geltend machen kann.

Wenn ich es denn richtig verstanden habe:

...Steuerfreiheit gilt nur für laufende Zahlungen Sind die Voraussetzungen erfüllt, kann der Steuerzahler diese Zahlungen für 2014 auf Antrag bis zu 8354 Euro (2013: 8130 Euro) vom Gesamtbetrag seiner Einkünfte abziehen. Der Höchstbetrag kann sich noch um gezahlte Kranken- oder Pflegeversicherungsbeiträge erhöhen. Hat der Unterhaltsempfänger noch eigene Einkünfte oder Bezüge, so wird der Höchstbetrag gekürzt um die Einkünfte oder Bezüge, die 624 Euro im Jahr übersteigen. Der Empfänger muss den Unterhalt grundsätzlich nicht versteuern. Das gilt auch für den Empfänger, der Zahlungen von Freunden erhält. Besonderheiten gelten für den Unterhalt an geschiedene oder dauernd getrennt lebende Ehegatten und eingetragene Lebenspartner...

Quelle: FAZ ( http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/steuertipps/steuertipp-unterhalt-richtig-absetzen-12804304.html )


Dazu hätte ich aber noch 2. Fragen:

1. Muss ich diesen Gesamtbetrag zusätzlich im Mantelbogen eintragen? Wenn ja wo und als was deklariert?

2. Muss meine Freundin in Ihrer Steuererklärung diesen Betrag irgendwo als Einkommen angeben? Wenn ja wo? (Geldleistungen hat Sie ja von mir nicht direkt erhalten)


Ich hoffe hier sind ein paar Experten, die mir damit weiterhelfen können!!!

Beste Grüße Klaus

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Ein halber Roman für die Frage nach dem § 33a (1) EStG..... Ist es schlimm, wenn ich das meiste nur so überflogen habe? Insbesondere komische Artikel aus der Lü^^^^^^

Hier

https://www.lsvd.de/fileadmin/pics/Dokumente/Rechtsprechung2/BMF_Unterhalt.pdf

geht es zum BMF-Schreiben zu § 33a (1). Für dich wichtig ist zunächst Tz. 2 und 3 für die Frage, ob deine Freundin zum begünstigten Personenkreis gehört.

Um es vorweg zu nehmen: Sie gehört dazu, weil sie aufgrund deiner Anwesenheit keinen Anspruch auf Hartz4 hat und du zwar nicht nach dem BGB, aber nach den Sozialgesetzen unterhaltsverpflichtet bist.

Du kannst die Aufwenungen also abziehen, und zwar den kompletten Betrag von 8.354 Euro. Und das sogar ohne Nachweis. Siehe Tz. 8 des Schreibens.

  1. Muss ich diesen Gesamtbetrag zusätzlich im Mantelbogen eintragen? Wenn ja wo und als was deklariert?

Nein. Im Mantelbogen hat das nichts zu suchen. Richtig ist die "Anlage Unterhalt" - wer hätte das gedacht!

  1. Muss meine Freundin in Ihrer Steuererklärung diesen Betrag irgendwo als Einkommen angeben?

Unterhalt ist kein Einkommen.

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Befindet sich denn das Fahrzeug nicht im Betriebsvermögen?

Wie wird denn überhaupt der Gewinn ermittelt? Landwirte können ja von Sondervorschriften Gebrauch machen, da stellt sich diese Frage gar nicht.

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Vom 26.05. bis zum 01.07. habe ich in einem Hotel in Deutschland gewohnt, die müssten mich ja gemeldet haben. Ab 01.07. war ich mit Wohnsitz in Deutschland ordendlich gemeldet.

Gut, wir unterstellen also für die Zeit vom 26. Mai bis zum 1. Juli (oder 30. Juni?) einen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland und ab 1. Juli (oder 2. Juli) einen Wohnsitz in Deutschland.

Mit "ordentlich gemeldet" hat das nichts zu tun, wir sind hier im Steuerrecht und nicht im Melderecht.

Damit bist du in der Zeit ab dem 26. Mai in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig und davor beschränkt steuerpflichtig.

Es gilt hier § 2 (7) Satz 3 EStG, wonach die Einkünfte aus der Zeit der beschränkten Steuerpflicht in die Festsetzung für unbeschränkt Steuerpfichtige einzubeziehen ist. Weiter hinten im Gesetz (§§ 50, 32b) wird dann ausgeführt, wie das vor sich geht:

Die Einkünfte aus der Zeit der beschränkten Steuerpflicht werden zunächst nach deutschen Recht ermittelt. Also wenn China eine Entfernungspauschale von 10 Cent hat und Deutschland eine von 30 Cent, dann werden die 30 Cent genommen.

Die so ermittelten Einkünfte werden dem Progressionsvorbehalt unterworfen.

Eingetragen wird das Ganze in den Mantelbogen in etwa ab Zeile 98. Anlage AUS oder N-AUS wäre also falsch.

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