Erbe ausschlagen?

Hallo

meine Schwester ist vor 14 Tagen verstorben. Sie hat in einer Mietwohnung gelebt und ich habe bereits Kontakt mit der Vermieterin gehabt, da ich die Wohnung u.U. hätte kaufen wollen. Da ich Seemann bin und eigentlich auf den Philippinen lebe, habe ich bei meiner Schwester meine Meldeadresse gehabt und auch meine Post ging dort hin. Ich habe aber nie dort dauerhaft gelebt. Höchstens mal ein paar Tage im Jahr dort übernachtet. Dies lässt sich durch Passdaten und Einsatzdaten auf dem Schiff auch nachweisen.

Meine Schwester hat Arbeitslosengeld bezogen und überhaut keine Reichtümer. Im Gegenteil, ich habe in Ihrer Wohnung einige offene Rechnungen gesehen. Meine Mutter und ich wollen deshalb das Erbe ausschlagen um nicht mit den weiteren Mieten, Renovierungskosten und offenen Rechnungen ( Telekom, Strom usw...) belastet werden. Der Totenschein ist noch nicht erstellt und das Erbe ist bisher auch noch nicht aussgeschlagen

Meine Frage ist nun: Was darf ich aus der Wohnung nehmen? Ich habe ihr Nachweislich über Versandhandel 2 Fernseher und WM und WT sowie Handy und Tabletin die Wohnung bestellt und zur Verfügung gestellt. Darf ich diese Gegenstände entfernen. Darf ich Fotos herausnehmen? Muss ich Zeugen bei einer Wohnungsbegehung dabei haben, wenn ich die erwähnten Gegenstände heraushole?

Mein Plan ist es danach dann mit einen Zeugen, den Schlüssel persönlich gegen Quittung zu übergeben und ihr dann auch eine Kopie der Erbausschlagung. Ist das OK?

Vielleicht kann mir ja einer hier eine unverbindliche Auskunft geben! Dafür bereits besten Dank

Gruß

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Nein, das geht nicht. Wenn du das Erbe ausschlägst, kannst du nichts mitnehmen. Das Argument, dass die die Sachen bestellt hast, zählt nicht, denn man muss annehmen, dass es ein Geschenk an die Schwester war. Du müsstest beweisen, dass es kein Geschenk war, was dir wahrscheinlich nicht gelingt.

Keine Verantwortung übernehmen für die vorhandenen Verträge, nicht den Anstand haben, alles ordentlich abschließen zu wollen für deine Schwester, aber dann noch die Wertgegenstände raus holen. Du solltest dich schämen. Offenbar hast du deine Schwester nicht geliebt.

Für mich wäre es eine Selbstverständlichkeit, alles zu regeln und auch zu zahlen. Denn vergiss nicht, du musst auch irgend wann mal von dieser Welt gehen, und dann hättest du auch gern, wenn sich jemand um deine Angelegenheiten kümmert. In diesem Sinne überleg dir nochmal, ob du ein gutes Gewissen hast bei deinen Überlegungen.

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"Freiwillig" ist eine Bürgschaft dann, wenn du als Mieter diese von dir aus angeboten hast, quasi als Argument, welches dich in eine bessere Position bringt, die Wohnung zu bekommen. Das ist aber bei dir ja nicht der Fall, sondern der Vermieter hat nach einer Bürgschaft verlangt.

Im Bürgschaftstext muss das überhaupt nicht stehen, ob freiwillig oder nicht. Man kann im Streitfall auch noch anderweitig feststellen, wie die Bürgschaft zustande kam.

Bei einer Bürgschaft, nach der ein Vermieter verlangt hat, und der Vermieter gleichzeitig eine Barkaution nimmt, zählt die Bürgschaft dann nicht, da es im Sinne es §551 BGB eine Übersicherung wäre. Das bedeutet, wenn der Vermieter später auf den Bürgen zugreifen will, kann dieser die Zahlung ablehnen.

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Natürlich ist ein Wirtschaftsgut von unter 100 € auch ein GWG. Der Unterschied ist nur, dass ein eigenständig nutzbares GWG erst ab 250€ in einem Verzeichnis aufgeführt werden muss. Darunter kann es sofort voll abgeschrieben werden ohne Aufführung im Verzeichnis.

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Das dürfte jetzt wahrscheinlich nicht mehr klappen, dass eine Rechtschutzversicherung die Kosten übernimmt.

Aber du solltest dir für die Kündigung die Beratung bei einem Anwalt gönnen. Dieses Geld ist gut angelegt, weil du dann sicher sein kannst, dass die Kündigung korrekt formuliert ist und auch vor einem Gericht Bestand haben sollte.

Die Kündigung ist ja noch nicht erfolgt. Mündlich gilt das nicht, es muss schriftlich passieren.

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Am besten gar nicht. Stattdessen gibst du den Beleg des Geschäfts, wo du eingekauft hast, an deinen Kunden weiter und verlangst den Betrag als Auslagen. Es geht dann also gar nicht in deine Rechnung mit ein.

Wie du schon selber gesagt hast, kannst du die MwSt in deinen Rechnungen nicht geltend machen. Nun könntest du zwar den Bruttobetrag in Rechnung stellen, aber dann kann dein Kunde den Vorsteuerabzug nicht geltend machen.

Falls das regelmäßig vorkommt, dass du die Lebensmittel mitbringst, solltest du dir überlegen, auf die Kleinunternehmerregelung freiwillig zu verzichten. Keine Umsatzsteuer ans Finanzamt abführen zu können klingt erst mal gut, aber in einigen Aspekten kann es eher nachteilig sein.

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Was genau verstehst du an dem Wort "wird abgebucht" nicht? Diese Aussage ist eindeutig.

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Du musst die Kosten für das Wasser an sich und die Kosten für die Erwärmung des Wassers andererseits unterscheiden. Das sind zwei verschiedene Dinge. Die Erwärmung des Wassers bezahlst du über den Strom, den dein Boiler braucht, soweit klar.

Damit ist aber dann noch nicht das Wasser bezahlt, das durch die Leitung in deine Wohnung fliest. Und das wird eben über die Zahl der Bewohner verteilt. Das ist zulässig.

Die Zahl der Bewohner kannst du überprüfen bzw. beanstanden, wenn es nicht stimmen sollte. Wenn da in einer anderen Wohnung jemand mit wohnt, also kein Besucher ist, der nicht mitgezählt ist, dann muss das korrigiert werden.

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In deinem Fall kann man nicht von einer Kündigungsfrist sprechen. Denn ein gemeinsamer Vertrag ist nicht einseitig kündbar, sondern nur gemeinsam.

Du jedoch möchtest in der Wohnung bleiben. Also muss zusammen mit dem Vermieter eine Vertragsänderung gemacht werden. Eine Kündigung wäre unwirksam. Und in der Vertragsänderung wird eingetragen, ab wann diese wirksam ist. Das kann bereits am kommenden Monat sein, oder was auch immer vereinbart wird. Bis dahin muss dein Ex natürlich seine Pflichten erfüllen, auch intern dir gegenüber.

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Bzw.wie kann man die Nocheigentümer beruhigen?

Sende ihnen eine Bestätigung der Kreditzusage von der Bank.

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Alg2 WG auflösung , Umzugs Genehmigung?

Hallo zusammen,

die Antwort auf meine Frage ist sehr wichtig für mich und ich hoffe das sie mir jemand beantworten kann.

Also,

A und B beziehen beide Alg 2 und sind eigentlich gute Freunde gewesen und sind deswegen damals zusammen gezogen , da es bei A Probleme gab und A und B nicht alleine Wohnen wollten.

Jedoch haben sich A und B so zerstritten das es einfach nicht mehr zu ertragen ist. A schläft nicht mehr gut durch die ganzen Streitereien mit B weshalb sich A in der Wohnung einfach nicht mehr wohl fühlt und einfach nur noch umziehen will.

Meine Fragen wären folgt:

  • Ist das für das Jobcenter Grund genug umzuziehen das ich mich mit meinem Mitbewohner nicht mehr verstehe und mir uns andauernd streite ?

( es ist halt so das ich dadurch wirklich nicht mehr gut schlafen kann , mich dauernd aufrege , es halt echt schlechte Stimmung in der Wohnung ist und man sich teilweise wirklich nicht mehr ins Wohnzimmer traut weil man befürchtet es könnte wieder in ein streit ausarten )

  • Unter anderem wäre es für mich dann halt auch wichtig zu wissen ob es dann auch egal ist wohin ich ziehe und bekommt man dann etwas hilfe beim Umzug ?( will halt hier auch nicht bleiben , da ich halt nur meinen ehemaligen Kumpel kenne und hier sonst keine Leute habe und gerne wieder in die nähe meiner Familie ziehen möchte)

(hab selbst halt auch nicht viele Möbel vllt ein Fernsehen , schreibtisch , waschmaschine und Luftmatratze ((bett kaputt gegangen)) )

  • Wie ist das dann mit Miete , weil dadurch das ich ja in einer WG bin zahle ich ja viel weniger als wenn ich eine Einzimmerwohnung mieten würde?

(also so weit ich herausgelesen habe darf die Wohnung nicht größer als 50 qm sein und nicht mehr als 450 euro kalt kosten (( das mietlimit wurde ja erhöht ))

Danke für eure Antworten im Voraus ~

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Ist das für das Jobcenter Grund genug umzuziehen

Man braucht für das Jobcenter keinen Grund umzuziehen. Es ist die persönliche Entscheidung, wo man wohnen möchte. Man meldet sich beim bisherigen Jobcenter ab, und beim Jobcenter in der neuen Stadt an.

und bekommt man dann etwas hilfe beim Umzug ?

Wenn man am neuen Ort einen Job bekommt, von dem man leben kann und kein ALG2 mehr braucht, kann es sein, das Umzugskosten übernommen werden. Das ist aber eine Entscheidung des Sachbearbeites im Einzelfall, man muss es einfach beantragen. Braucht man aber am neuen Ort weiterhin ALG2, dann wird es nichts.

Wie ist das dann mit Miete

Die Miethöhe, die das Jobcenter übernimmt, ist an jedem Ort etwas anders. Daher beim Jobcenter der neuen Stadt erst mal nachfragen, wieviel maximal übernommen wird.

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Das lässt sich nicht beantworten ohne den Mietvertrag und die Kündigung gesehen und geprüft zu haben. Es kommt auf die genauen Inhalte an. Du solltest zum Anwalt gehen um dich beraten zu lassen.

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wegen der Corona-Pandemie dürfe sie nicht gekündigt werden

Das bezieht sich ausschließlich auf eine fristlose Kündigung wegen Zahlungsverzug, sofern der Zahlungsverzug nachweisbar durch die Pandemie entstanden ist. Auf andere Kündigungsgründe hat das keinen Einfluss.

Als Vermieterin befristeten Untermietvertrag kündigen?

Ein befristeter Vertrag ist nicht ordentlich, also fristgerecht kündbar, das schließt sich aus. Es ist nur außerordentlich fristlos mit wichtigem Grund möglich.

obwohl wir uns in einer Anlage zum Mietvertrag darauf geeinigt hatten

Wenn ein Mieter seinen Pflichten nicht nachkommt, kann man Schadenersatz verlangen für deine Kosten, weil du die Aufgabe des Mieters übernehmen musst. Aber ob das für eine fristlose Kündigung reicht ist fraglich. Denn laut Gesetz muss der Grund schwerwiegend sein. Ich habe Zweifel, ob ein Gericht den Grund als schwerwiegend genug ansehen würde.

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Träum weiter...

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Du kannst dafür nichts in der Steuererklärung geltend machen, das akzeptiert das Finanzamt nicht. Um steuerlich etwas geltend machen zu können müsstest du verpflichtet sein, Unterhalt zu leisten. Für eine freiwillige Leistung jedoch kann man nichts eintragen.

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damit es im Zweifel rechtskräftig ist?

Wenn du Rechtssicherheit möchtest, dann bist du hier falsch und du fragst besser einen Rechtsanwalt. Nur dieser darf behaupten, dass seine Auskünfte rechtssicher sind.

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Nein. Der Nachbar kann bei dir klingeln und es dir mitteilen, oder er kann es dem Vermieter mitteilen. Aber klopfen ist seinerseits eine Belästigung oder vielleicht Nötigung.

Es sollte zunächst ein Gespräch mit dem Nachbarn versucht werden. Vielleicht gelingt es dir, hm zu erklären, dass es ganz normale Geräusche des Lebens sind, wenn Kinder mal weinen oder Springen. Nur wenn es über sehr lange Zeit geht oder in der Nacht ist es nicht mehr normal.

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Einfach in allen Feldern 0 reinschreiben

Ja richtig, Eine Nullmeldung. Also in der EÜR 0 eintragen in irgend einem (es genügt eines, nicht in allen) bei Einnahmen und bei Ausgaben, sodass dann am Ende bei Gewinn auch die 0 da steht. Ein Schreiben ans FA ist nicht nötg, denn es geht ja aus der EÜR hervor.

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Ja, du musst ein Gewerbe anmelden.

Ob du Ränge verkaufst, oder ob du freiwillige Zahlungen erwartest ist völlig egal. Es sind Einnahmen/Umsätze für dich. Und es ist auch keine Schenkung. Denn du erbringst ja eine Gegenleistung, indem du den Server zur Verfügung stellst.

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Ja, das muss auch ohne Reparatur bezahlt werden. Denn der Schaden ist ja entstanden. auch wenn der Schaden jetzt nicht repariert wird, ist er ja trotzdem noch vorhanden.

Die Mehrwertsteuer muss dann allerdings nicht bezahlt werden. Denn der Geschädigte hat diese ja nicht zu leisten ohne Reparatur. Die Versicherung würde die Mehrwertsteuer in dem Fall auch nicht bezahlen.

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