Zu hoher Stundenlohn? Oder gerechtfertigt? Handwerker...

5 Antworten

Mal abgesehen davon, dass das Schwarzarbeit ist und der Bruder des Nachbarn die Sozialkassen bescheisst, sind 20 € pro Stunde schon ziemlich happig. Wenn er das offiziell im Auftrag einer Firma machen würde, würde er netto sicher nicht über 15 € pro Stunden kommen.

Wenn er die Arbeiten "schwarz" macht, würde ich eher auf 15 € pro Stunde tendieren. Dennoch kann man 20 € pro Stunde auch akzeptieren. Fliesenleger sind die Topverdiener unter den Handwerkern.

Hallo lilda,

ich würde mal - wenigstens zum Vergleich - das Angebot bei z.B. www.myhammer.de einstellen. Ihr müsst ja keinen beauftragen.

Mal abgesehen davon, ich würde es nicht schwarz machen lassen: Zum einen sind Handwerkerleistungen von der Steuer absetzbar, zum anderen habt ihr nur so Gewährleistungs- und Garantieansprüche.

LG Anita

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Außerdem die Wohngegend. So wird man im Rhein-Maingebiet mehr für Schwarzarbeiter zahlen müssen als zb. in MVP. Selbstverständlich wird man bei entsprechender Suche immer Jemanden finden der es noch billiger macht. Man schaue sich nur die vermehrt auftretenden Fahrzeuge mit Kennzeichen aus Bulgarien, Rumänien usw.an. Die beste Wahl bleibt hierbei immer noch der ordentlich angemeldete und Steuern zahlende Handwerker, da irgendwer in diesem Geiz ist geil-Land ja für die Kosten der Arbeitslosen und Rentner aufkommen muss.

Naja, wenn man sich eine Firma sucht wird das auf jeden Fall teurer, viel teurer.

Wenn man sich darauf verlassen kann, dass der Typ das auch Qualitativ hinbekommt ist das schon angemessen. Ein bekannter von mir nimmt noch mehr.

Muss der Handwerker sich an seinen mündlichen Kostenvoranschlag halten?

Eigentlich sollte der Handwerker nur ein LNB anschließen und vier Kabel verlegen. Doch zum Einen hatte ich das falsche LNB besorgt und vor dem Mast, an dem unsere alte Schüssel montiert war, versperrten riesige Bäume den Empfang, die im Laufe der Zeit gewachsen waren.

Der Handwerker machte mir den Vorschlag, die Schüssel ganz neu zu positionieren, so dass ein guter Empfang möglich ist. An Materialkosten nannte er 90,- Euro und an Arbeitszeit veranschlagte es 3 Stunden, in denen das zu schaffen wäre und den alten Mast, würde er gleich mit entfernen. Sein Stundenlohn war 37,- Euro. Alles in Allem sollte mich das also ca. 200,- Euro kosten. Zwei Zeugen waren mit anwesend, als er den mündlichen Kostenvoranschlag machte.

Ich wurde schon skeptisch, als er plötzlich an zu Fluchen fing, dass er seine Flex nicht dabei hätte und dass er nun den Mast abschrauben müsste. Später als er dann die Rechnung erstellte, waren es dann über 4 Stunden, der Materialpreis fiel wesentlich höher aus und das Abmontieren des Masts wurde plötzlich extra berechnet, so dass mit einem Mal ein Betrag von 380,- Euro verlangt wurde.

Um meine 82 jährige bettlägerige Mutter zu schonen, deren Krankenbett im Wohnzimmer steht, gab ich ihm zähneknirschend das Geld und weil ich glaubte eh nichts machen zu können, da ich nichts schriftlich hatte.

Nun sagte mir aber jemand, dass auch mündliche Kostenvoranschläge bindend seien, wenn dies unter Zeugen geäußert wurde. Wer kennt sich mit sowas aus?

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Externer Hausmeister Service oder Hausmeister im Haus besser?

Einfache Frage, schwierige Antwort?

In der Wohnanlage, in der ich wohne, wohnt der Hausmeister im Haus.

Das hat meiner Meinung nach nur Nachteile:

  • Der Hausmeister macht den Hausmeisterjob nur auf 400,-- Euro Basis und ist ansonsten Vollzeit in einer Fabrik beschäftigt. Das heißt: Während der normalen Tageszeiten (7-19 Uhr) ist er nicht da. Auch am Wochenende oder abends sehr oft nicht.

  • Der Hausmeister ist gelernter Metzger, und hat somit von Hausmeisterei keine Ahnung. Für alles und jedes muss man selbst externe Handwerksbetriebe beauftragen, gerade auch für Reparaturen im Gemeinschaftsbereich. Er konnte noch nicht mal ein tropfendes Waschbecken reparieren, dabei war nur die Schraube am Syphon anzuziehen. Dafür wollte er "einen befreundeten Handwerker beauftragen, "aber erst nächste Woche."

  • Sogar Standardschilder für Briefkasten und Haustürklingel muss sich jeder Bewohner selbst besorgen und auch noch selbst anbringen.

  • Die Aktivitäten und Fähigkeiten dieses Hausmeisters beschränken sich auf Rasenmähen und Heckenschneiden, einmal pro Woche den einzigen Müllcontainer zur Straße rollen, und zurück, mehr tut er nicht. Treppenhausreinigung besorgen die Bewohner selbst.

Meines Erachtens bekommt der Hausmeister die € 400,-- pro Monat de facto so gut wie geschenkt. Unverschämt, selbstherrlich, intrigant ist der zudem auch noch. Am Schlimmsten ist, dass er so tut, als sei er der Boss im Haus, und alle Bewohner seine Untergebenen. Man hat ihn gefälligst zu grüßen und mit "Sie" anzusprechen, er aber darf jeden duzen. So stellt er sich das vor.

Meine Frage daher:

Wer hat Erfahrungen/Kenntnisse mit externen Hausmeisterdiensten? Ist das zu empfehlen?

Mir wäre ein professioneller externer Hausmeisterdienst entschieden lieber, denn:

  1. Es gibt dann keinen "Hausmeister" der im Haus wohnt, der sich aber nur wichtig macht, die Bewohner nervt und drangsaliert, der glaubt, sein Hausmeisterjob verleihe ihm eine Machtposition, der aber trotzdem nie da ist, wenn man ihn braucht, und der selbst dann völlig versagt.

  2. Ein externer Hausmeisterdienst ist immer erreichbar und verfügt wohl über Kompetenzen, die über Rasenmähen und Heckenschneiden hinausgehen, d. h. dass auch einfachere Reparaturen vom Hausmeisterdienst durchgeführt werden können.

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Mieter wollte auf einmal Mietminderung und fristlose Kündigung wegen einer Badsanierung. Rechtens?

Hallo, ich bin Vermieter eines Mehrfamilienhauses. Eine Mieterin meldete vor zwei Wochen Brüche an den Fliesenfugen im Badezimmer. Schnell am nächsten Werktag habe ich einen Betrieb für die Fliesenlegung beauftragt und ihn darum gebeten, zu schauen, ob der Untergrund in Ordnung ist, weil die Fliesen erst vor einem Jahr gelegt wurden.

Mit der Mieterin sprach ich auch den Beginn der Arbeiten ab, möglichst wenn sie auf Geschäftsreise ist, sowie die Farbe und Form der Fliesen.

Die Handwerker stellten fest, dass der Untergrund und auch zwei von insgesamt fünf Holz-Balken durch Feuchte beschädigt sind und dass der vorige Betrieb ohne diese Prüfung Fliesen auf Fliesen gelegt hat.

Die Mieterin wurde während ihrer Geschäftsreise am ersten Tag informiert. Die Handwerker meinten aber auch, dass durch neue Balken und Osb-Platten ein neuer stabiler Untergrund geschaffen werden kann. Zum Glück ist das ca 8qm grosse Badezimmer von drei tragfähigen Mauern umgeben, so dass die Arbeit innerhalb von vier Werktagen erledigt werden kann, inklusive der Verlegung neuer Bodenfliesen. Ich gab sofort den Auftrag und liess auch die Badewanne erneuern.

Das Blöde war, dass sie zwei Nächte woanders übernachten musste. Dabei habe ich ihr Übernachtungen und/oder Nutzung der sanitären Einrichtungen in der Wohnung eines Verwandten von mir angeboten. Die Wohnung liegt in der gleichen Etage und ist neu renoviert. Der Verwandte ist derzeit nicht vor Ort, und gab mir vor seiner langen Reise einen Schlüssel und per Telefon auch die Erlaubnis dazu.

Jedenfalls rief mich die Mieterin einen Tag später, wo ich sie über die bevorstehenden Reparaturen informierte an und schlug eine Mietminderung und eine fristlose Kündigung vor. Ich lehnte beides ab und wies sie auch auf das "Geben und Nehmen"-Prinzip hin. Bei Schäden habe ich sie nie warten lassen und habe mich sehr viel um die Erweiterung der häuslichen Ausstattung gekümmert, z.B. Kellersanierung, Türsprechanlage und auch die Gestaltung des Treppenhauses, obwohl mich niemand darum gebeten hatte.

Sie ist wieder zurück in ihrer Wohnung und hat ein nagelneues, fast schon kernsaniertes Badezimmer. Das ganze hat tatsächlich vier Werktage gedauert, und habe jeden Tag Fotos von der Sanierung bekommen. Da wurde wirklich viel gemacht.

Bei aller Korrektheit habe ich doch einiges an "Rachegedanken" wegen der Undankbarkeit. Zu ihrem Einzug bekam sie auch eine Küche und schlug sogar selbst eine erhöhte Miete vor. Die Küche baute ich bis zur Schlüsselübergabe mit allem Schweiß ein und verlangte keine höhere Miete.

Irgendwo will ich jetzt ihre Miete erhöhen. Sie wohnt seit acht Monaten in dieser Wohnung. Kann ich die Miete jetzt erhöhen oder muss ich warten, bis sie 12 Monate gewohnt hat?

Danke

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Vermieter behebt Wohnungsmängel nicht?

Ich bin mit meiner Freundin vor 8 Monaten in eine neue Wohnung gezogen und wir haben kurz nach dem Einzug die ersten Mängel gemeldet, unter anderem eine defekte Badlüftung, eine verstopfer Duschabfluss und undichte Fenster. Die Handwerker waren dann 2 Wochen später vor Ort (kommen aus Paderborn bis nach Berlin) und haben sich die Schäden angesehen und meinten das müssten sie weitergeben. Sind dann wieder abgezogen ohne was zu machen. In den Wochen darauf hatte ich mehrfach gemeldet und nach 2 Monaten kamen sie wieder vorbei und haben an dem Grundstück Reparaturen vorgenommen, bei uns war angekündigt, nach 2 Tagen waren die wieder weg ohne bei uns vorbeizuschauen. Das hatte sich noch 2 weitere Male wiederholt. Nun habe ich vor 2 Tagen eine Mail an die Vermietung geschrieben und eine Reparaturfrist gesetzt, eine Mietminderung angekündigt die ich mit einem Anwalt absprechen wollte und angekündigt dass ich einen Gutachter beauftragen werde wenn ich binnen 2 Wochen keinen Termin erhalte. Daraufhin erhielt ich heute die Antwort vom Vermieter: "Mietkürzungen akzeptieren wir überhaupt nicht und wir werden sofort dagegen angehen. Fristen lassen wir uns von Ihnen schon gar nicht vorgeben." Zur Frage: Ist die Aussage meines Vermieters rechtens? Mal davon abgesehen dass sie frech ist, aber stimmt es das ein Vermieter selbst von einem Anwalt eingeklagte Mietminderungen nicht akzeptieren muss? Darf ich denen keine Fristen setzen?

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Grundstück als vorgezogenes Erbe während der Ehe gemeinsam bebaut?

Mein Mann hat als vorgezogenes Erbe von seinem Vater ein Grundstück bekommen. Wir haben gemeinsam vor 30 Jahren ein Fertighaus gekauft und darauf gestellt. Vor ein paar Jahren bin ich darauf gekommen, dass ich gar nicht im Grundbuch eingetragen bin. Zur Finanzierung und Renovierung habe ich auf verschiedene Weise beigetragen, damals auch den Hypothekenvertrag beim Notar mit unterschrieben. Es ist mir durchaus bewusst, dass das Ganze sehr merkwürdig klingt. Aber ich war damals sehr jung, arbeitete in einer anderen Stadt und hatte für den Notarstermin nur wenig Zeit, war wahrscheinlich auch sehr vertrauensselig. Das Haus ist längst abbezahlt, aber mein Mann geriert sich immer mehr als Hausbesitzer so nach dem Motto " Das hast Du nicht zu bestimmen. Das Haus gehört mir." Wir leben in Zugewinngemeinschaft und haben ein Berliner Testament. Meine Frage: Welche Rechte habe ich als "Nichthausbesitzerin"? Kann ich beispielsweise Handwerker für Reparaturen beauftragen? Gartengesaltung? Nach Hochwasserschaden ein Gästezimmer wieder in den alten Zustand versetzen lassen etc.? Inzwischen hat er das Grundstück geteilt. Möglicherweise wurde ein Kind darauf eingetragen. Bekomme ich darüber beim Grundbuchamt Auskunft? Und würde diese Teilung bei einer Trennung eine Rolle spielen?

Bitte nur sachliche Antworten und bitte keine Bemerkungen wie "Wie kann man das nur bei so einem Mann aushalten"

Schon mal im voraus vielen Dank fürs Lesen -;))

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