Wohnung mit Nachtspeicherheizung?!?!

10 Antworten

Zitat: "...diese sagen, dass man mit 120€, maximal aber 150€, rechnen müsste für die Heizung/Strom."

Aussage ist leider nicht tragfähig; notwendig wäre eine frühere Energierechnung. Es ist festzustellen, daß viele Energieversorger gar keinen Nachtstrom mehr zur Verfügung stellen, dann zahlst du dich mit Normalstrom im Winter Dumm und Dämlich.

Die Dinger sind zudem (fast immer-) asbestbelastet, Ausbau und Entsorgung kosten ein Vermögen.

Prüfen, ob alternative Heizmöglichkeit (Gastherme etc.) besteht.

Vielleicht wären die neuen Heizplatten was für dich. Das sind (schwarze) Glas Platten die man an die Wand hängt. Diese strahlen die Wärme ab und können über elektronische Thermostaten geregelt werden. Z.B. kommt man erst Abends nach Hause, lassen sie sich einstellen, dass sie erst 1 Stunde vor der Heimkehr starten und auf die eingestellte Wärme aufheizen. Strahlungswärme ist besonders angenehm und sparsam. Sowas würde ich mir zulegen. Vielleicht mal mit einem Element beginnen, und dann weiter ausbauen mit der Zeit. So hättest du wenigstens etwas für' s Geld. Das sinnlose Heizen hätte dann ein Ende.

Langfristig hat es zuviel Strom und man kann mit einer Preisreduktion rechnen.

Ich habe zehn Jahre in so einer Wohnung gelbet und kann nur abraten. Das Problem sind nicht nur die Kosten, die wahrscheinlich viel höher liegen, sondern auch das Wärmeverhalten. Die Speicher laden über Nacht auf, morgens, wenn alles arbeitet, ist es dann kuschelig warm in der Wohnung und abends wird es wieder merklich kälter in der Wohnung... bis zur Neuaufladung kann es eisig werden. In richtig kalten Wintern ist man auch gearscht, bei uns hatte die höchste Stufe nichtmal gereicht um alles richtig zu heizen. Ich kann nur empfehlen: Such weiter.

Uns wurde das so erklärt, dass man entweder ein Standby-Modus anschalten kann oder z.B. im Sommer es so einstellen kann, dass die Heizungen nicht angehen. Stimmt das etwa nicht?

@MsCat1805

Natürlich kann man selbst eintscheiden, wann man die Nachtspeicher anschaltet. Aber halt immer einen Tag voraus, wenn es dann doch wärmer oder kälter wird hat man halt Pech. Und gerade so ein Standby-Modus zieht einfach unglaublich Strom. Wie gesagt, empfehlen würde ich es niemals. Ich bin froh da raus zu sein. :(

Hallo MsCat1805, ich beschäftige mich seit längerer Zeit genau mit dieser Thematik Nachtspeicheröfen. Ich kann dir sagen, dass ich ein sehr gutes System kenne mit dem du die Nachtspeicheröfen gegen Infrarotheizungen austauschen kannst. Es gibt sehr viele System am Deutschen Markt doch das System hat mich überzeugt. Wenn ich nun mal deine Rechnung annehme, dass du rund 120,00€ mtl. für die Heizung zahlst ist der Strombedarf bei rund 5.760 kWh. (Strompreis angenommen mit 0,25€) liegt komme ich auf einen Wärmebedarf von ca. 67W m². Bei 150€mtl. 7.200kWh = 83,79W/m². (worst case/best case)

In erster Linie hängt es von der Bausubstanz ab, welche Leistung durch Infrarotwärmetechnik ich benötige. Der Clou an dieser Technik liegt allerdings darin, dass ich damit gegenüberliegende Wände mit einer Entfernung von bis zu 10 mtr. erreiche, die die Strahlungswärme aufnehmen und entsprechend wieder abgeben. Damit trocknen die Wände komplett aus und ich verhindere zudem Bildung von etwaigen Schimmel. Allerdings muss dieses System für rund 2 bis 3 Wochen nach Installation durchlaufen, damit dieser Trocknungsprozess stattfinden kann. Das Raumklima bleibt angenehm, da die Luftfeuchtigkeit nicht unter 50% geht.

Auch reflektieren diese Heizstrahlungen an Glasflächen so dass hier keine Energie verloren geht (vorausgesetzt, die Fenster sind dicht!). Diese Heizsysteme lassen sich sehr einfach montieren und brauchen lediglich eine Steckdose, Man sollte diese dann mit programmierbaren Thermostaten ansteuern und so die Raumtemperatur, bzw. die Temperatur der erwärmten Gegenstände justieren.

Weiterhin ist diese Technik Elektrosmogfrei! Auch die Oberflächentemperatur dieses Systems überstiegt die 85C° nicht. Andere Systeme werden bis zu 160C° heiß.

Ich kann natürlich nicht aus der Ferne den Wärmebedarf ermitteln - gehe aber davon aus, dass es sich bei der Wohnung um eine "ältere" Bauart handelt. Durch die Lage im Mittelgeschoss kann ich hier annehmen, dass man mit deutlich weniger, als den angenommenen 67 bis 83W/m² auskommen werde.

Schreibe mir einfach mal bei Interesse zurück. .

Ich zahle 108 Euro in einer 65 qm Wohnung --- inclusive Nachtstrom.

Dabei heize ich nur in 1-2 Räumen :( , weil es mir sonst einfach zu warm wird.

Mich nervt aber viel mehr das man diese Nachtspeicherheizungen schlecht bis gar nicht regeln kann.

Nachts, wenn sie auflädt ,wirds total heiss und man muss den Wetterbericht gut im Auge haben weil man ja eine Nacht Vorlauf braucht

Uns würde das so erklärt, dass man entweder ein Standby-Modus anschalten kann oder z.B. im Sommer es so einstellen kann, dass die Heizungen nicht angehen.

@MsCat1805

Ja klar - im Sommer kann man sie ausstellen.

Aber im Winter heizt sie ja Nachts ab ca 23 Uhr auf. und dann wirds heiss ( also zumindest bei mir ) -und ich kann in keinem warmen Schlafzimmer schlafen . Also bleibt sie dort schon mal ganz aus.

Wobei ich diesen Winter vielleicht von November bis Februar geheizt habe - und 90 Euro Nachzahlung hatte!

Allerdings scheint meine schon älter zu sein - kann sein das modernere da besser zu steuern sind. Ich hab so ein Rad dran zum einstellen - das steht noch nicht mal auf Stufe eins aber sie pullert.

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