PLötzlich gewaltiger Stromverbrauch durch vermutlich E-Fußbodenheizung?

5 Antworten

Solange eine Fußbodenheizung gleichmäßig temperiert auf normalem Niveau betrieben wird und der Wohnungsinhaber sich auf eine vernünftige Stoßlüftung beschränkt, halten sich die Kosten, unabhängig vom Energieträger, in absolut vertretbarem Rahmen. "Dauerkipplüfter" und "Runterwürger" von Heizleistung während der Abwesenheit, die zum Auskühlen von Boden und Wänden führt, hingegen erleben bei der Heizkostenabrechnung, so wie Sie dies schildern, ihr "blaues Wunder" in form exorbitanter Verbrauchswerte und damit Kosten, die im Normalfall bei der Wohnungsgröße von ca. 45 m² mtl. auf das Jahr gerechnet und nicht auf die strenge Heizperiode ca. € 80- 90 mtl. ausmachen dürfen! Überdenken Sie folglich Ihre Heizgewohnheiten und warten Sie mal ab, was so über das Jahr verteilt tatsächlich an Kosten für Strom einschließlich Ihres übrigen Stromverbrauches neben der Heizung entsteht.

Hallo schelm1,

Die "Runterwürger" von Heizleistung während der Abwesenheit 

vermeiden unnötige Heizkosten! Die haben mindestens einen gesunden Menschenverstand entwickelt oder wenigstens in der Hauptschule einmal den Energieerhaltungssatz gelernt (Pisa lässt grüßen!), zu deren esoterischen Leugnern Du Dich offensichtlich bekennst: Ein Körper, der bei Temperaturschwankungen immerzu mehr Wärme aufnimmt als er abgibt, löst sich bald in Glut, Rauch und Dampf auf! Seit Jahren predigt dagegen hierzulande eine obskure Sekte immerzu mit Inbrunst:

Spart Heizkosten durch Heizkostenverschwendung!

welche Leistung hat die Heizung? Falls nicht bekannt, Zähler zugänglich? Dann könntest du den mal beobachten wenn die Heizung läuft. Und dann hochrechnen wie viel die pro Tag braucht.

würde ich auch so machen- aber dran denken- währenddessen alle anderen elektrischen Verbraucher komplett vom Strom zu trennen.

Hallo, was sagt denn der Energieausweis zu Deiner Wohnung. Geh zu Deinem Vermieter und lass Dir diesen aushändigen. Ich bin auch der Meinung, wenn der Verbrauch so hoch ist, dann würde ich mir lieber eine andere Wohnung suchen. Da Dir sonst die Nebenkosten die Haare vom Kopf fressen. Es gibt schon elektrische Fussbodenheizungen, die effizient arbeiten können, aber dann muss alles andere wie die Isolierungen und Dichtheiten auch stimmen. Für die Stromrechnung würde ich mit dem Energieversorger mal den Tarif überprüfen, vermutlich seit Ihr falsch eingestuft.

Rechne mal nach. 650 kWh in 15 Tagen entspricht einer Leistung von 1,8 kW im Dauerbetrieb, also durchgehend. Das ist schon eine ganze Menge.

Dass Ihr direkt unter dem Dach wohnt, erklärt aber wohl so einiges. Wenn da keine ausreichende Wärmedämmung vorhanden ist, beheizt die Fußbodenheizung zwar zunächst Eure Wohnung, aber sie beheizt auch das Dach und die darüberliegende Außenluft. Umso schlimmer wird dann noch, wenn auch die Fenster nicht richtig isoliert sind.

Ich habe eine Wohnung, die zwar Isoglasfenster mit zwei Scheiben verwendet, die aber ansonsten nur begrenzt dicht sind. Ich wohne auch nicht direkt unter dem Dach, sondern unter dem Dachboden, aber weder das Dach noch die Fassade sind isoliert.

Ich verwende zudem Kachelöfen, sodass ich hauptsächlich mit Braunkohlebriketts heize. Im Schnitt jage ich durch beide Kachelöfen insgesamt pro Tag 5 kg Kohlen, was in etwa einem Verbrauch von 450 kWh in 15 Tagen entspräche, denn 1 kg Braunkohle hat etwa einen Brennwert von 6 kWh laut folgender Quelle: http://www.zentralheizung.de/heizkosten/braunkohlebriketts.php

Man könnte sagen, dass dies einer Leistung von 1,25 kW Dauerverbrauch entspräche oder auch einer über die Wohnfläche gerechnete Leistung pro Quadratmeter von 25 W / m². In Eurem Fall würde diese Bilanz folgendermaßen aussehen: 40 W / m²

Mir erscheint dies verhältnismäßig hoch. Nun ist Strom natürlich die teuerste Art, Energie zu verwenden, was insbesondere für Heizzwecke betrifft. Vielleicht wäre es gut, über eine entsprechende Dämmung nachzudenken oder eine Wohnung in Betracht zu ziehen, wo nicht mit elektrischem Strom geheizt wird. Ich kann nur sagen, dass Kachelöfen für die Atemwege wesentlich gesünder sind, als Heizkörper, aber um mit Kohlen zu heizen muss man auch entsprechend fit sein, vor allem, wenn man, wie ich, im 4. Stock wohnt.

@JTKirk2000

Lass dir doch den Energieausweis für diese Wohnung zeigen.

Und falls du an dämmen denkst, mache nicht die üblichen Fehler der Dämmbranche die ein Vermögen mit Bluff und Betrug verdienen.

Holz ist ein viel besserer Stoff als dieser übliche Müll mit Syroporplatten und Isolierwolle! Denke mal an die Blockbohlenhäuser, die kommen ohne diesen Sondermüll aus.

Würde ich bei der Konsumenteninformation anschauen lassen, und es gibt auch Beratungen fürs Energiesparen. Elektroheizung ist immer teuer.

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