Wohngeldantrag - MÜSSEN meine Mitbewohner ihre finanziellen Möglichkeiten darlegen?

5 Antworten

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Danke für den Link. Direkt beantwortet er meine Frage aber leider nicht. Es heißt zwar, dass ich den Antrag nur für mich stelle, dennoch bleibt ja der Unterpunkt auf dem Formular bestehen, dass die anderen Auskunft geben sollen. Das heißt ja nicht, dass sie auch Wohngeld bekommen würden. Ich frage mich eher, ob das Amt mir Wohngeld verweigern könnte, wenn die Auskunft meiner Mitbewohner fehlt...

@user1819

Dort steht ja Im Gegensatz dazu wird bei Ihnen als Mitglied einer Wohngemeinschaft nur das eigene Einkommen in Ansatz gebracht.. Also mußt Du das Einkommen der anderen nicht angeben. Und Du mußt die qm² angeben, die Du bewohnst.

Les' dir deine Frage mal Wort für Wort durch:

In dem mir vorliegenden Antrag sollen nun aber "alle in der Wohnung wohnenden Haushaltsmitglieder [...] mit denen Sie gemeinsam wohnen und wirtschaften" aufgeführt werden. Da werden Angaben zum Einkommen sowie Nachweise dazu gefordert -


Du musst von in der Wohnung lebenden Personen, mit denen du gemeinsam wirtschaftest, das Einkommen nachweisen. Du wohnst mit drei Personen zusammen, jeder wirtschaftet für sich allein.

Wenn z.B. deine Ehefrau auch in Wohnung lebt, musst du natürlich deren Einkommen angeben


Es reicht also, den Mietvertrag und die Mietbescheinigung beim Jobcenter vorzulegen, die Anzahl der Personen ist ja ersichtlich.

Vom Jobcenter bekommst du die angemessenen Kosten der Unterkunft, Wohngeld bekommst du dann nicht.


Das Jobcenter zahlt erst ab Antragstellung!

Lass dir das Datum auf dem Antrag bestätigen, falls du ihn wieder mitnehmen sollst.( weil die Mietbescheinigung noch fehlt)

Okay ... das heißt, dass ich die anderen Mitbewohner an der Stelle nicht angebe und im letzten Punkt, wo netterweise Platz für Bemerkungen ist (was ja sonst bei Anträgen eher nicht üblich ist) angebe, dass wir nur zusammen wohnen, nicht aber wirtschaften?

@user1819

Nein nicht ganz, wenn es nicht ganz schlüssig ist gehst du das noch mal mit der Sachbearbeiterin oder dem Sachbearbeiter durch! Du kannst höchstens reinschreiben das du in einer WG wohnst und jeder für sich selbst sorgen muss! Aber am besten ist es wenn du diesen Punkt noch mal mit nem Sachbearbeiter durch gehst der kann auch genau formulieren.

Im Grunde brauchst du nur den MV und deinen Mietanteil! also das was du an Miete Zahlst! der rest Interessiert nicht!

@wejherowo112

Ich hatte meinen Kommentar auf den Wohngeldantrag bezogen, beim ALG II -Antrag verhält es sich anders.

Vom Wohngeld Rate ich dir im Falle von Hartz4 ab. Denn Wohngeld wird mit deinen Bezügen verrechnet. Also das Wohngeld müsstest du beim Jobcenter angeben und die Ziehen das dann von der Regelleistung ab!!! Wenn ihr eine WG Siet müssen die anderen Mitbewohner eigendlich den Mist nicht ausfüllen.

Allerdings musst du das dem Amt dann auch klar machen, dass ihr eine WG seit in der jeder für sich selbst verantwortlich ist. Ihr seit schließlich auch keine Familie oder sonstwie mit einander verkoppelt. (nenne ich mal so)

Arbeitslosen Geld steht dir zu wenn du 12Monate durchweg gearbeitet hast ohne zusätzliche leistungen vom Amt! Wenn du also 12Monate aus eigener Kraft gelebt hast, steht dir Arbeitslosen Geld zu.

Ich hoffe ich konnte dir damit weiter Helfen!

Gruß Wej

Wenn ich der Bearbeiter im Jobcenter wäre, würde ich nicht akzeptieren, dass du als Hauptmieter in eine WG wohnst, weil das Jobcenter deine Miete bezahlt. Als Haptmieter haftest du für die anderen drei Mitbewohner, was bedeutet, dass du im Extremfall die Miete für die ganze Wohnung bezahlen müsstest - Grundmiete und Betriebskosten! Im Genehmigungsvorgang könntest du auch nur einen Mietvertrag beim JC vorlegen, der für die ganze Wohnung gilt. Das würde wahrscheinlich die Grenze des Regelsatzes in deiner Kommune überschreiten.

Nein, bist du nicht.

Aber ohne Einkommen brauchst du keinen Wohngeldantrag stellen. Man bekommt sowieso nur entweder ALG 2 oder Wohngeld. Da Wohngeld jedoch nur ein Zuschuss zum Wohnen ist, muss man da nachweisen können, wovon man lebt. Wohingegegen ALG 2 gerade dazu bestimmt ist, den Lebensunterhalt zu sichern.

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