Wohngeldamt braucht 6 Monate zur Bearbeitung - Normal?

5 Antworten

bei uns werden es nun schon 8 Monate. Uns sind beim 1. Antrag 2 Fehler unterlaufen, dass heißt, wir haben 2 x etwas nicht gemeldet. So etwas darf nicht passieren. Da das damals unser 1. Antrag war, haben wir es nicht vorsätzlich gemacht. Wir warten jetzt auf den Gebührenbescheid für die Rückzahlung. Aber auch der kommt nicht. Die Kolleginnen sind mit Asylantenanträgen beschäftigt. Das muss auch sein, das sehen wir ein, aber müssen wir deshalb so lange warten, auch wenn wir Fehler gemacht haben. Man kann eine Untätigkeitsklage machen, das ist richtig. Aber da zögern wir noch, da wir wegen unseren Nichtmeldungen auch ein schlechtes Gewissen haben.  Wir warten noch ein wenig. 

Bevor hier falsche Antworten zu falschen Reaktionen führen: dem Amt muß 3 Monate Zeit für die Bearbeitung gelassen werden. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde (wie mehrmals hier empfohlen) nach diesen 3 Monaten ist nicht der richtige Weg, da diese sich gegen das persönliche Fehlverhalten eines einzelnen Mitarbeiters richtet, nicht aber gegen die langsame Arbeitsweise eines Amtes. Insofern dürfte eine solche Beschwerde relativ sinnlos sein. Ich würde bei dem Amt einen Antrag auf Vorschuß stellen, erfolgt hier keine Reaktion bleibt nur der Weg zum Gericht mit einer Untätigkeitsklage. Ansonsten findest Du unter http://www.sozialhotline.de eine kostenlose Telefonnummer, bei dem man sich bei Experten ebenfalls kostenlos nach weiteren Möglichkeiten erkundigen kann.

hallo zusammen ich habe meinen antrag im januar abgegeben und habe immer noch keinen bescheid mittlerweile haben wir mai die hatten mir sogar einen brief geschrieben in dem sand ich sollte doch bitte von einer anfrage oder telefonischen nach frage absehen es würde einfach noch eine zeit lang gehen bis es bearbeitet wäre also ich finde es schon eine frechheit vom amt (den bürger läst mann auch nicht einfach mal so 6 monate zeit etwas zu begleichen das mus auch gleich geschehen aber mit uns kann man es ja machen

Schon mal telefonisch nachgefragt? Wenn das alles nichts gebracht hat, dann mit dem Antrag bei Amtsleiter aufschlagen und anfragen, wie Du eine "Dienstaufsichtsbeschwerde " loswerden kannst. Dann werden die eigentlich immer Jedenfalls sind vielleicht im Höchstfall 6 Wochen "normal"..

Ich habe im Januar dort angerufen. Es wurde mir gesagt der Antrag würde voraussichtlich Mitte Februar bearbeitet. Zwar ist das Wohngeld nicht so dringend aber ich finde es einfach unfair dass man so lange warten muss bis die Beamten mit der Bearbeitung fertig sind. Wir sind Steuerzahler und da sollte man schon eine Gegenleistung erwarten.

@FrageAndy

Ja, Du hast Recht. Und darum muss man eben mal auf den Busch klopfen, wenn dort solche Lahmärsche sitzen. Stell Dir mal vor, Du wärst wirklich auf jeden cent angewiesen, Du kannst einfach nicht länger warten... Zahlen die vom Wohngeldamt Dir etwa die zinsen für Dein überzogenes Konto??? Nee.. Also hau auf den Tisch, was kannst Du dafür, das bei denen die Sachbearbeiter krank sind...

Hallo...ich hab auch im Oktober ein Antrag gestellt und Ende März erfahren das ich eine Rückzahlung bekomme. Für März sollte ich neu beantragen, gemacht und getan und habe die Befürchtung dass ich wieder 5 Monate warten muss...Echt ne Frechheit, man beantragt das ja auch nur zum Spaß und Shoppen gehen wa? Ich hab echt Mühe jeden Monat meine Miete zusammen zu kratzen...( bin Alleinerziehend und Studentin, jobbe nebenbei an der Kasse)

So sind die Behörden halt, lahm wie ein Esel und dann auch noch eine Ablehnung wie bei uns weil ich 150 Euro pro Monat zuviel verdiene.

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