Wohnen bei Wohnungsbaugenossenschaft - Vor- und Nachteile

5 Antworten

ich selber habe bei wobau gewohnt, würde es niemanden empfehlen, man denkt durch höhere mieten und anteile, wohnen bei wobaus normale menschen ganz im gegenteil, kinderwage werden kaputt gemacht lärm tag und nacht, gratis zeitungen werden geklaut und wenn man sich über seine netten nachbarn beschwert weil man den nicht normal reden kann, wird man erst als lügner hingestellt und dann wird einem gesagt man müsse sich dies gefallen lassen da diese ein alkproblem haben, ganz zu vergessen sind die wohnungwarte die man mit der nebenkosten- abgmitbezah. und die reinungfirma, der wohnungwart kann drei monat lang keine glühlampe wechseln, die reinigungfirma die man auch bezahlt macht nur übern dreck putzen, als ne wobau der größte mist

hallo....ich selbst habe auch schon bei einer wohnbaugesellschaft gewohnt,im 3-familienhaus...eigenanteile finde ich nicht so schlimm...ich selbst hatte keine probleme,es war in sofern egal ob privat oder einer wobau...der vorteil war bei mir,wenn mal was kaputt war,haben die sich gleich darum gekümmert...:)

Nachteile: Meistens wird nach sozialen Gesichtspunkten die Wohnung vergeben. Das heißt ab einer bestimmten Wohnungsgröße muß man eine Mindestpersonenzahl vorweisen (wenn man zur dieser Gruppe gehört ist es natürlich ein großer Vorteil). Dann geht die Vergabe oft nach Zugehörigkeitsdauer. Unter 1 Jahr bekommt man eigentlich gar keine Wohnung. In vielen Baugenossenschaften die niedrige Mieten haben wird auch fast nichts gemacht. Höherwertige Austattungen sucht man meist vergebens. Die Genossenschaftsanteile erhältr man erst nach ein paar Jahren wieder zurück wenn man komplett seine Mitgliedsschaft kündigt (dafür bekommt man aber oft hohe Dividendenzahlungen)

Vorteile: Man kann so gut wie nie gekündigt werden, wenn man sich an die Spielregel hält, günstigere Mieten die nicht willkürlich erhöht werden, Wenn man viele Kinder hat ist dies oft die einzige Möglichkeit eine Wohnung zu finden, Es gibt keinen Ärger mit der Vermieter, die Nebenkostenabrechnungen sind meist korrekt und fair...

Meiner Erfahrung nach haben in der Regel Mieter in Genossenschaftswohnungen anderen Mietern gegenüber den Vorteil, dass die Interessen der Mieter stärker berücksichtigt werden, das Objekt besser gepflegt / gewartet wird. Unterm Strich ein angenehmeres wohnen. Auf Grund der höheren, finz. Belastung durch die Anteile sind öfter ältere Mieter als junge Familien mit Kindern anzutreffen.

Neben dem was mismid schon geschrieben hat...

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Wohnungsnutzer (so heißen "Mieter" bei einer Wohnungsgenossenschaft) gleichzeitig auch Anteilseigner der Genossenschaft sind.

Man ist als Genosse zu einem kleinen Teil Miteigentümer der Wohnungsgenossenschaft und damit auch der Wohnungen.

Als Anteilseigner/Genosse hat man auf der Hauptversammlung Stimmrecht, und zwar nicht nach Höhe der Einlage sondern nach Köpfen.

Da man Miteigentümer der Genossenschaft ist, kann man sich z. B. in den Aufsichtsrat wählen lassen und hat auch eine gewisse Kontrolle über den Vorstand. Man kann auch ehrenamtliches Vorstandsmitglied werden. Das Personal der Genossenschaft steht in einem anderen Verhältnis zu den Wohnungsnutzern als bei üblichen Mietverhältnissen, weil man ja eigentlich "Eigentümer" ist und sich das Personal eingestellt hat, um das Eigentum zu verwalten.

Man befindet sich in einer Doppelrolle: einerseits Wohnungsnutzer, andererseits Genosse/Anteilseigner mit entsprechenden Rechten.

Ich habe seit Jahren Erfahrungen mit Wohnungsgenossenschaften. Leider wissen selbst viele der Genossen selber nicht, welche großen Vorteile sie aus ihrem Status ziehen könnten. Die meisten Wohnungsnutzer genießen einfach nur die Annehmlichkeiten ihrer gepflegten Wohnungen und halten sich von der Hauptversammlung und den ehrenamtlichen Ämtern fern.

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