Wohnen bei Wohnungsbaugenossenschaft - Vor- und Nachteile

5 Antworten

Du solltest dich über die Wohnungsbaugesellschaft erkundugen, es gibt gute und schlechte. Gute Gesellschaften haben den Vorteil, daß Abrechnungen den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, Heizkosten evtl. niedriger sind (Abnahme großer Mengen) und das Reparaturen schnell ausgeführt werden. Außerdem hast du einen Ansprechpartner, der zu festen Zeiten erreichbar ist.

Ein Nachteil ist sicher, dass Ihr wahrscheinlich mit vielen anderen Mietern in einem Haus wohnt und gegenseitige Rücksichtnahme eine Voraussetzung für gute Nachbarschaft ist.
Vorteil könnte sein, dass hinter der Genossenschaft entsprechend Kapital steht und Sanierungen regelmäßig durchgeführt werden. Wahrscheinlich werden im Schadenfall auch alle Mieter gleich "gut" behandelt.

Es gibt ja auch Ein-undZweifamilienhäuser bei Wohnungsbaugenossenschaften

Vorteil: Ist relativ günstig, die halten sich genau an den Mietspiegel.

Nachteil: Häufig ältere Bausubstanz, einfache Ausstattung. Ggf muss man Mitglied bei der Genossenschaft werden, um überhaupt ein Anrecht auf eine Wohnung zu haben.

Neben dem was mismid schon geschrieben hat...

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Wohnungsnutzer (so heißen "Mieter" bei einer Wohnungsgenossenschaft) gleichzeitig auch Anteilseigner der Genossenschaft sind.

Man ist als Genosse zu einem kleinen Teil Miteigentümer der Wohnungsgenossenschaft und damit auch der Wohnungen.

Als Anteilseigner/Genosse hat man auf der Hauptversammlung Stimmrecht, und zwar nicht nach Höhe der Einlage sondern nach Köpfen.

Da man Miteigentümer der Genossenschaft ist, kann man sich z. B. in den Aufsichtsrat wählen lassen und hat auch eine gewisse Kontrolle über den Vorstand. Man kann auch ehrenamtliches Vorstandsmitglied werden. Das Personal der Genossenschaft steht in einem anderen Verhältnis zu den Wohnungsnutzern als bei üblichen Mietverhältnissen, weil man ja eigentlich "Eigentümer" ist und sich das Personal eingestellt hat, um das Eigentum zu verwalten.

Man befindet sich in einer Doppelrolle: einerseits Wohnungsnutzer, andererseits Genosse/Anteilseigner mit entsprechenden Rechten.

Ich habe seit Jahren Erfahrungen mit Wohnungsgenossenschaften. Leider wissen selbst viele der Genossen selber nicht, welche großen Vorteile sie aus ihrem Status ziehen könnten. Die meisten Wohnungsnutzer genießen einfach nur die Annehmlichkeiten ihrer gepflegten Wohnungen und halten sich von der Hauptversammlung und den ehrenamtlichen Ämtern fern.

ich selber habe bei wobau gewohnt, würde es niemanden empfehlen, man denkt durch höhere mieten und anteile, wohnen bei wobaus normale menschen ganz im gegenteil, kinderwage werden kaputt gemacht lärm tag und nacht, gratis zeitungen werden geklaut und wenn man sich über seine netten nachbarn beschwert weil man den nicht normal reden kann, wird man erst als lügner hingestellt und dann wird einem gesagt man müsse sich dies gefallen lassen da diese ein alkproblem haben, ganz zu vergessen sind die wohnungwarte die man mit der nebenkosten- abgmitbezah. und die reinungfirma, der wohnungwart kann drei monat lang keine glühlampe wechseln, die reinigungfirma die man auch bezahlt macht nur übern dreck putzen, als ne wobau der größte mist

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