Wie würdet ihr das Arbeitszeugnis beurteilen?

5 Antworten

Wirklich kein gutes Arbeitszeugnis, wenn du meinst, dass diese schlechte Bewertung nicht angemessen ist würde ich auf jeden Fall bei deinem ehemaligen Arbeitgeber ein neues anfordern, im Notfall wenn das auch nicht fruchtet würde ich einen Anwalt einschalten. Ein schlechtes Arbeitszeugnis kann einem massive Probleme bei der Jobsuche bereiten.

Das ist eine 4!


Herr XY war ehrlich und aufrichtig, sein Verhältnis zu Betriebsleitung und zu seinen Arbeitskollegen war ordnungsgemäß.

Dieser Satz ist eine Katastrophe, dass Wort ordnungsgemäß im Zusammenhang mit dem Umgang der Vorgesetzten und Kollegen lässt darauf schließen, dass es mit Dir einige Diskussionen gegeben hat.

Der Abschlusssatz bedeutet, dass man Dir KEINE TRÄNE nachweinen wird.


Nicht so pralle.

Wie schaut denn das Schreiben an sich aus? Sind dort Fehler drin, Grammatik okay? Namen falsch geschrieben oder irgendwelche Knicke, Flecken gar?

Es gibt Firmen ... auch kleinere Betriebe, welche auf diese Weise einem potentiellen Arbeitgeber zeigen wollen, was sie von dem ehemaligen Arbeitnehmer halten, da sie sich ja nicht offen negativ in einem Arbeitszeugnis äußern können.

Wie beurteilst du denn deine Arbeitsleistung und Haltung als Arbeitnehmer der Betriebsleitung und Kollegen gegenüber? Gab es mal Ärger oder irgendwelche Unregelmäßigkeiten, die dem ExArbeitgeber nicht verständlich waren?

Sauber und Falten frei, gesonderten in einem Umschlag .Streit oder Ärger gab es nicht , von der Arbeitsleistung hier jede Überstunde mitgenommen auch wenn es am Freitag hieß kannst du morgen arbeiten !

Geschrieben 1zu1

@Topgear84

Ich würde sagen, dass sie dich nicht grad vermissen.

Was hast du denn von deinem Arbeitgeber gehalten?


sein Verhältnis zu Betriebsleitung und zu seinen Arbeitskollegen war ordnungsgemäß

...diese Bewertung ist unterirdisch und liegt irgendwo zwischen Soziopath und immer eine Waffe griffbereit haben.


zu unserer Zufriedenheit abgearbeitet

....abgearbeitet ist eine ganz üble Floskel und bedeutet Dienst nach Vorschrift und lässt an eine Figur wie Matt Lucas in Little Britain denken.


Herr XY hat er sich bereit erklärt, im Wechsel mit anderen Kollegen Notdienst zu übernehmen.

....in etwa so selbstverständlich wie die Feststellung, dass der Beschäftigte einen Blutkreislauf hat. Bereitschaftdienste in Installationsbetrieben dürften die Regel sein. Die Formulierung kommt bei mir eher so an wie "Man kann sich die Leute nicht aussuchen, wir mussten ihn sogar im Notdienst einsetzen"

Da auch noch jedes Wort des Bedauern fehlt und die Eckpfeiler jedes Arbeitszeugnisses (Bereitschaft, Befähigung, Arbeitseinsatz, Erfolge, konkrete Beispiele etc.) absolut unzureichend beschrieben werden, halte ich dieses Zeugnis für unterirdisch schlecht und ich würde dagegen angehen..


Wie andere schon sagten, es ist "mittel". Was zu einem wirklich guten
Zeugnis fehlt ist z. B. "Wir bedauern sein Ausscheiden", ich weiß aber
nicht, ob das bei einer Kündigung durch den AG auch sein muß.
"Ehrlich und aufrichtig" betont man eigentlich nur, wenn es sonst
nichts gibt. "Ordnungsgemäß" ist nicht so gut wie "stets untadelig".

Und ich hoffe, daß sie dir für deine Mitarbeit danken und nicht
für deine "Mitarbeiter".

Beim nächsten AG wird die erste Frage sein, warum du gekündigt
wurdest, da solltest du eine Antwort parat haben.

Ja Mitarbeit Autokorrektur .....

"Mittel" ist noch sehr freundlich ausgedrückt

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