Wie war eure Einarbeitung in einem neuen Job?

6 Antworten

Bei meinem ersten Job war die Einarbeitung top. Mir wurde immer alles gut erklärt, wenn ich Fragen oder Probleme hatte hat sich gleich einer neben mich gesetzt und geholfen.

Beim jetzigen Job ist die Kollegin, die mich einarbeiten sollte, zwei Wochen eher gegangen als ich kam. Musste mir mehr oder weniger viel selber beibringen. Wollte auch nicht immer fragen, weil alle im Stress sind und ich nicht nerven wollte... Der Anfang war bisschen blöd.

Trotzdem ein mega Team hier, super Kollegen.

Gruzz Volgi

Ich wurde schon mehrmals eingearbeitet in einen Job.

Die ersten Wochen sind immer schlimm. Oft hat man den Gedanken "Ich pack das nicht" aber das zeigt dann doch die Erfahrung, dass die meisten Dinge einfach nur Zeit und Geduld und Konzentration benötigen :)

Du schaffst das.

Für Fragen hatte ich keine Zeit, ich hatte von Anfang an genug Arbeit.

Und wenn ich mal Urlaubs- oder Krankenvertretung gemacht habe, war die Firma froh, dass ich da war.

Man verzichtete sogar auf Neueinstellungen und hatte gelegentlich Zeitarbeitnehmer.

Ich habe damals einen neuen Job bekommen im Einkauf. Habe mit Firmen Preise ausgehandelt. Nach zwei Jahren kam die Geschäftsleitung auf die Idee, mir innerhalb der Firma einen anderen ob anzubieten. Höhere Gehalt, Firmenwagen zur freien Verfügung usw.

Musste mich schnell entscheiden und habe zugesagt.

Das neue Aufgabengebiet war für mich fremd. Unterstützung hatte ich indes keine.

Ich habe mich mit den Inhalten meiner Tätigkeit intensiv vertraut gemacht. Meine Termine wahrgenommen und zunächst alles beobachtet, was da abgeht.

Habe mir Fachliteratur besorgt und mich eingearbeitet. Alle mit denen ich zu tun hatte, waren mir fachlich überlegen. Ich war sehr zurückhaltend und habe alles, was ich an Informationen erhaschen konnte, notiert.

So nach ca. 6 Monaten hatte ich schon einen Überblick und Argumente einbringen.

Mein Kenntnisstand erweiterte ich in der Form, dass mich die Firma aussuchte und mir eine Weiterbildung finanzierte, die über 1 1/2 Jahre ging.. Nach erfolgreichem Abschluss mit Prüfung gab es dann auch mehr Gehalt.

25 Jahre lang habe ich den Job gemacht, mehrere Weiterbildungsmassnahmen besucht.

Danach habe ich mich entschlossen , mein Fachwissen auf dem Markt zu platzieren und gründete eine Firma. Hatte ein gutes Konzept und meine Firma begann gut zu wirtschaften und das bis heute.

Damit will ich sagen, dass man auch selber durch Eigeninitiative einiges erreichen kann, wenn man an der Arbeitsstelle quasi ins kalte Wasser geworfen wird.

Die Pandemie geht auch vorüber und sicher wird die eine oder andere Person bereit sein, dir Antworten auf deine Fragen geben. Wenn n cht, dann suche das Gespräch mit deiner Chefin. Du willst doch zur vollwertigen Mitarbeiterin in der Firma werden.

Bei mir war zu keiner Zeit eine Einarbeitung notwendig.

Die Arbeitsabläufe waren ziemlich identisch. Ich war also von Tag 1 voll einsetzbar.

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