Wie viel Pacht für Weideland (Pferdehaltung) angemessen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

geh mal von 100 bis 200 Euro aus. Ein Hektar bei uns kostet 350 Euro im Jahr (Bayern), Wasser kommt zusätzlich hinzu. Bei 3 Großpferden kannst du pauschal 150 Liter pro Tag x 365 Tage rechnen. Zäune ect. muss derjenige reparieren, dessen Tiere es kaputt machen. Bei Kommune einfach nachfragen, wie viel die verlangen, außerdem sind es Einnahmen, die auch noch versteuert werden müssen.

Ich habe die Fläche nun für 100 € pro Jahr verpachten können - Wasser plus eventuell Strom (Elektrozaun) kommt separat hinzu. Die Arbeit / Kosten (Material) der noch zu reparierenden Zäune übernimmt der Pächter. Zudem noch die Entsorgung des Pferdemistes sowie den Schnitt von nicht "gefressenem" Grünzeug wie Disteln, Brennesseln & Co. Damit können wir gut leben. Die Antwort hat mir also sehr geholfen.

3.000 m² sind nun nicht sonderlich viel für 3 (Warmblut?) Pferde, nach spätestens 3-4 Wochen ist da alles abgefressen. Je nach Wetter (Niederschlagshäufigkeit) ist die Fläche 2 bis 3 mal nutzbar im Jahr. Soll die Fläche ausschließlich als Weideland genutzt werden und dann sind die Pferde wieder verschwunden? Wird das Wasser nur zum Tränken für diesen Zeitraum gebraucht oder bleiben die Pferde dort und werden jeden Tag gearbeitet, so dass man das Wasser auch zum abduschen o.ä. braucht. Braucht man das Wasser nur zum Tränken und steht frisches Grün auf der Weide, braucht man täglich 100 bis 150 Liter, wenn überhaupt. (Wegen dem frischen Grün saufen die Pferde nämlich nicht so sehr viel.) Der Preis hierfür lässt sich einfach berechnen, ansonsten wäre man mit einer Zwischenuhr auf der (streit-)sicheren Seite.

Bezüglich der Kosten für den Zaun - war denn der Zaun sowieso da oder wurde der extra gebaut? Einen zusätzlichen stromführenden Zaun wird der Pferdehalter doch sicher selbst auf seine eigenen Kosten aufstellen?! Stromkosten sind vernachlässigbar (pro Tag 1,5 Watt, falls Netzgerät), also nicht mal 1€ je Monat. An einem bereits vorhandenen Zaun braucht sich der Pferdhalter nicht beteiligen.

Einen Unterstand braucht man ansich nicht und falls doch wäre das Sache des Pferdhalters. Wobei ich an der Stelle fast aufpassen würde, dass man euch nicht irgendeine Bretterhütte hinstellt, an deren Anblick ihr euch nach Abzug der Pferde das ganze Jahr 'erfreuen' könnt.

Abgaben an die Kommune kann man anteilmäßig umlegen, den Preis kennst nur Du.

Bei der Sache kommt es darauf an, in welcher Gegend sich das Grundstück befindet. Soll heißen, gibt es kaum Fläche für Pferde und rennen Dir die Leute diesbezüglich die 'Bude' ein, kannst Du bestimmen was immer Du haben willst.

Bei genügend Flächen kannst Du froh sein, wenn jemand seine Pferde da rauf stellt, Du brauchst dann nämlich nicht selbst abmähen :-)

So wie Du bereits richtig sagst - der Tierhalter möchte die 3 Pferde offensichtlich 2-3 mal pro Jahr bringen, damit er kein zusätzliches Futter kaufen muss. So wie er mir mitteilte, hat er zu wenig Weidefläche.

Bisher hatte ich - binnen 14 Tagen (so lange läuft die Anzeige bereits) - drei weitere Anfragen, zweimal von je einer Pferdebesitzerin und einmal von einer Hundeschule (die die Pflege dann übernehmen wollte).

Von einer Stromnutzung gehe ich mal nicht aus.

Hi Ich bin selber Besitzerin von einem Pferd und bin schon seit langen auf der Suche nach einer Weide für mich und eine bekannte . Nur da bin ich nicht die einizigste den es gibt sehr viele Besitzer die Weideland suchen , ich würde sagen das du dein Land erst mal in den heissen Draht oder so stellst ohne preisvorgabe und sprichst Dan mit den interissenten was sie bezahlen würden ... Wie gesagt es gibt sehr viele die suchen

Da das von Region zu Region sehr unterschiedlich ist - frag in der Nachbarschaft bei anderen Pächtern.

Hier im Sauerland hat eine Bekannte ihre Weidefläche für 200 Euro/Jahr gepachtet. Allerdings ohne Wasser und Reparaturen erledigt sie selbst.

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