Wie viel Mitspracherecht hat ein Investor?

3 Antworten

Das kommt darauf an.

Bei bestimmten Dingen ist eine qualifizierte Mehrheit in der Hauptversammlung notwendig (mehr wie 75 % der Anteile). Hält ein Aktionär 25 % der Anteile, dann kann er solche Beschlüsse verhindern. Man spricht dann von Sperrminorität.

Darüber hinaus gibt es Vorzugsaktien. Der Aktionär hat kein Stimmrecht, bekommt aber eventuell mehr Dividende.

Das hängt von den Verträgen ab die geschlossen werden. Das kann bei jedem anders sein.

Bei solchen Käufen sind diese schon vorformuliert, z.B. Aktienkäufe. Dort ist dann ein Mitspracherecht durch Anteile ausgeschlossen. Heißt nur weil man 15% des Volumens besitzt, hat man nicht automatisch ein Mitspracherecht.

Es kommt drauf an muss man also sagen. Was liegt dem Kauf zugrunde und das kann verschieden sein.

Es nennt sich Stammaktien (Stimmrecht) und Vorzugsaktien (kein Stimmrecht). Das hatte ich vergessen zu schreiben.

Google mal den Unterschied zwischen Stamm- und Vorzugsaktien.

Grundsätzlich kommt es aber auf den Umfang der Beteiligung an. Ein Mensch der 25% Anteile hat, hat eine Sperrminorität und jemand der 50% Anteile hat ist komplett gleichberechtigt.

Du musst diese Mitsprache tolerieren, wenn andere Leute mit dir zusammen Risiko tragen und in dich Eigenkapital investieren.

Gilt der Investor als Gesellschafter, wenn er etwa 15% der Firmenanteile besitzt ?

@Inntenso

Es gibt ein GmbH Gesetz, ein Aktiengesetz etc.

Die Frage muss also konkreter gestellt werden.

@kevin1905

Ein Interessent hat 15 % der Anteile einer Website vor der Gründung GmbH oder AG erworben. Dabei hat der Besitzer der Website im Vertragsrecht den Investor vom Mitspracherecht oder Stimmrecht ausgeschlossen, er kann aber Vorschläge machen und so zur besseren Entwicklung der künftigen Firma mitwirken.

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