Wie bekomme ich nach Hauskauf den Mieter aus der Einliegerwohnung raus?!

13 Antworten

Für Einliegerwohnungen gibt es ein Sonderkündigungsrecht. Damit kann Eigentümer ohne Angaben von Gründen kündigen, wenn man zur gesetzlichen Kündigungsfrist drei Monate addiert. 1. Prüfen, ob die Kündigung des Verkäufers wirksam ist. Kündigung mit ges. Frist wegen Verkauf gilt nicht. 2. Wenn ja, hat er seine Vermieterrechte im Kaufvertrag übertragen? Wenn nicht: selbst erneut kündigen. Voraussetzung: Eintragung im Grundbuch muss vollzogen sein.

Danke für die Antwort! Der Voreigentümmer hat ohne Angabe von Gründen gekündigt. Eine dreimonatige Frist wurde genannt. Die Mieterin hat die Kündigung unterschrieben. (Der Mieter war zu dem Zeitpunkt als er die Kündigung erhalten hat 1,5 Jahre in der Wohnung). Wie sieht es hier nun konkrat aus?

Ein sehr schwieriges Problem. Der Voreigentümer hat ja angeblich vor Übertragung des eigentums fristgerecht gekündigt.

Dies ist insoweit schwierig, als dass der Voreigentümer ja seine kündigung begründen musste.

Ich würde mich in diesem Zusammenhang an einen Anwalt wenden. Dies zumal, weil der eigenbedarf für die Einliegerwohnung explizit begründet werden muss. Platzmangel reicht als begründung nicht aus.

Der Voreigentümer ist übrigens selber Anwalt.

ein vernünftiges Gespräch mit dem Mieter, offen und ehrliche´, hilft immer.... Sollte der sich komplett querstellen, auf jeden Fall Anwalt aufsuchen!

puh, also ich würde zum Anwalt gehen. So etwas kann sich ganz schön hinziehen. Die letzte Möglichkeit ist dann, den Mieter rauszuklagen, aber das kostet und dauert.

Ich weiß, daß es keine einfache Situation ist. Aber meine Lage sollte man auch verstehen können. Angeblich hat der Mieter von dem Voreigentümer bereits Geld für den Umzug bekommen. Wie gesagt, habe auch ich versucht die Person etwas zu motivieren. Klar ist es nicht einfach, aber ich bin absolut auf die Wohnfläche der Einliegerwohnung angewiesen. Selbstverständlich möchte ich jeden Ärger vermeiden. Das Gefühl läßt mich aber nicht mehr los, daß der Mieter, den ich nicht für sehr zurechnungsfähig halte, jetzt seine Grenzen austesten möchte. Angeblich gäbe es kaum Mietwohnungen von privat. Das Geld für eine "Maklerwohnung" ist aber nicht vorhanden. Womöglich mag das ja stimmen, aber der Voreigentümer hat immerhin fristgerecht gekündigt! Es ist einfach etwas zu viel verlangt, wenn ich micht jetzt nun auch noch um den Mieter kümmern muß. Habe ja genug um die Ohren ..

Da wird dir aber nichts anderes übrig bleiben. als Käufer bist Du in die rechte und pflichten MV eingetreten. Es ist nunmehr also Deine Sache, die rechtsfolgen aus der Kündigung durchzusetzen.

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