Eigentümer will Haus verkaufen, Mieter will nicht ausziehen

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Ja, das wird Probleme geben. Der Verkaufspreis einer vermieteten Immobilie ist im Durchschnitt 10% geringer als bei einen freigestellten Objekt. Der Mieter der Immobilie hat ein Vorkaufsrecht, sofern der Käufer nicht im Verwandtschaftsverhältnis mit dem Eigentümer steht. Hier sollte man sich vergewissern ob dem Mieter die Vorkaufsoption angeboten worden ist und der verzichtete. Wenn nicht, dann ist der Ärger vorprogrammiert.

Der jetzige Eigentümer möchte den Mieter von dem Wohnpark wegbekommen. Er versichert uns , selbst in unserem Namen die formellen Sachen zu erledigen. Und auch die Kosten zu übernehmen. Sollte man dazu einstimmen? Wir möchten eigentlich nicht mit den Mieter zutun haben, und wollen schnell wie möglich einziehen, wenn sie weg sind aus dem Haus.

Unter diesen Umständen dürft ihr das Haus nicht kaufen. Wie könnt ihr den Verkäufer dazu zwingen, nach dem Kauf und nach Bezahlung des Kaufpreises das Haus leer zu bekommen? Eine entsprechende Klausel im Kaufvertrag und Rückbehalt eines Teils des Kaufpreises wird vermutlich nicht gehen. Ihr selbst müßt am Ende ggf. mit Hilfe eines Rechtsanwalts den Bewohnern die Kündigung aussprechen und sie dazu bewegen, auch tatsächlich auszuziehen. Wenn die sich weigern, zieht sich das in die Länge und am Ende hinterlassen sie Euch noch eine Ruine und haben nicht das Geld, um für die hinterlassenen Schäden aufzukommen. Risiko des Verkäufers ist das dann nicht, sondern das ist dann Euer Unglück. Da würde ich lieber ein anderes Haus suchen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – In diesen Bereichen selbst seit langer Zeit tätig.

Nur da einziehen zu wollen, weil man das Haus gekauft hat, reicht nicht. Da müssen schon schwerwiegende Gründe dafür sprechen, z.B. Familienzuwachs und die derzeitige Wohnung ist zu klein oder Schimmel in der derzeitigen Wohnung und einer ist Asthmatiker. Es ist schwer einen Mieter "loszuwerden", außerdem ist zu klären ,ob der Verkäufer dem Mieter das Haus angeboten hat. Denn Mieter haben ein indirektes Vorkaufsrecht. Das Ganze klingt verfahren- und wenn der Mieter euch dann ruinieren möchte, zahlt er ab Kauf keine Miete mehr- ihr habt die Belastung Wohnung und Hauskredti und könnt ihn rausklagen- daran sind schon Familien in die Privatinsolvenz gerutscht. Sucht lieber weiter.

Ihr steigt in den Mietvertrag ein. Es bleibt nur die ordentliche bzw Kündigung wegen Eigenbedarfs. Dort sind aber Fristen einzuhalten.

Die Mieter aber wollen nicht aus dem Haus ausziehen.

Wenn Du das Haus kaufst, trittst Du in den laufenden Mietvertrag ein - als Vermieter.

Wenn Du in dem Haus wohnen willst, kannst Du das Mietverhältnis wegen Eigenbedarfs kündigen. Dafür würde ich Dir den Weg zu einem spezialisierten Anwalt empfehlen, weil bei solchen Kündigungen regelmäßig formale Fehler gemacht werden, die Dich unter'm Strich eine Menge Geld und Nerven kosten können, bis Du endlich in Dein Haus einziehen kannst.

Makler betrügt bei Hausverkauf?

Hallo zusammen, mein Mann und ich möchten ein bestimmtes Haus kaufen. Dieses haben wir gemeinsam mit dem vom Eigentümer engagierten Makler und dem Eigentümer bereits mehrmals besichtigt. Vor zwei Wochen haben wir gemeinsam den Preis ausgehandelt und die (mündliche) Bestätigung bekommen, dass er uns das Haus verkaufen wird. Danach sind wir zur Bank, haben uns zur finalen Finanzierungsbestätigung den Grundbuchauszug vom Makler geben lassen. Daraufhin wollten wir alles fix machen. Haben zur weiteren Planung den Makler angerufen. Dieser meinte, dass für alle weiteren Schritte der Eigentümer nun etwas Zeit braucht, denn seine Frau hatte einen schweren Unfall. Zwei Tage später meinte er, das Haus sei nun so gut wie verkauft an jemanden, der mehr geboten hat. Es ist schon reserviert. Wir wollten auch reservieren, hierzu teilte uns ja der Makler zu der Zeit mit, der Eigentümer brauche kurz Zeit wegen dem Unfall...
So weit, so gut. Haben wir Pech gehabt, dachten wir uns. Da wir uns aber mit dem Eigentümer auf Anhieb gut verstanden hatten, haben wir heute mal bei ihm angerufen. Dieser war sehr aufgebracht, wollte uns nämlich das Haus verkaufen, hatte vom Makler mitgeteilt bekommen, dass wir uns nicht mehr melden. Er hätte jemanden, der jetzt sofort (für Kaufpreis 10.000€ mehr) reservieren würde. Da hat er natürlich dann zugesagt, wenn man von uns nichts mehr hört. Aber jetzt will er es natürlich (wie schon die ganze Zeit eigentlich) uns verkaufen, uns hatte er ausgewählt und wir waren zuerst da. Ihm ginge es da nicht um die 10k€
Der Eigentümer setzte sich heute sofort mit dem Makler und dessen Chef in Verbindung, um diesen Betrug aufzuklären (habe seine Email als cc bekommen).
Meine Fragen: - kann der Eigentümer aus diesem Grund aus dem Maklervertrag austreten und uns das Haus privat verkaufen? - Kann die Reservierung für die anderen Interessenten auch durch den Eigentümer rückgängig gemacht werden? (Ich weiß, das ist mit Gebühren verbunden, allerdings entstand der Reservierungsvertrag aufgrund von falscher Tatsachenbehauptung.)
Danke für die Antworten!

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2 Eigentümer als Vermieter im MV eingetragen, 1 Eigentümer unterzeichnet Mietvertrag und erhält die Miete+NK, hat 2. Eigentümer Anrecht auf Miete?

vom 1. Eigentümer bzw. vom Mieter ? Oder vom Makler der den Mietvertrag der Doppelhaushälfte wegen Angaben Zählerstände, oder ??? etc. mit evtl. i. A. unterschrieb ? Ist der Mietvertrag überhaupt zustande gekommen ? (Ohne Unterschrift 2. Eigentümers der nicht Ehepartner oder Verwandt ist) Der 1. Eigentümer des Hauses erhält wie gesagt die Miete bzw. nur dessen Lebensgefährtin, da dieser verschuldet ist (Ihre Bankdaten sind im Mietvertrag jedoch nicht Ihr Name) Der Makler erstellte den Mietvertrag (Der 2. Eigentümer wußte dies jedoch vor Mietvertragsabschluß das Mieter gefunden sind und wurde informiert ob er beim Mietvertrag dabei sein wollte) Die Parteien wollten sich nicht begegnen da verstritten. Der 2. Eigentümer steht wie 1. Eigentümer im Mietvertrag solte den Vertrag vom 1. Eigentümer bekommen was nicht erfolgt ist. Beide haben noch 2. Doppelhaushälfte als Eigentümer zusammen auch jeweils zu 50 %, die Mietzahlungsempfängerin, die Lebensgefährtin nicht Eigentümerin ist jedoch vom 1. Eigentümer mit einer größeren Summe im Grundbuch eingetragen auf dessen 50 % der beiden Häuser. 1. Eigentümer teilte Makler und neuem Mieter mit, dass der 2. Eigentümer die Miete des anderen Hauses erhält. Der 2. Eigentümer bekommt wie gesagt keine Miete steht jedoch für Zins und Tilgung sowie Mehrkosten Betriebskosten alleinig da, da 1. Eigentümer nicht mehr in Deutschland gemeldet ist.(jedoch hier noch lebt). Mittlerweile sind 2 Jahre vergangen, die andere Haushälfte steht leer, dort keine Mieteinnahmen mehr, Kosten Zins und Tilgung trägt auch nur 2. Eigentümer. 1. Können Mieter gezwungen werden, die Hälfte der Miete an den 2. Eigentümer zu zahlen obwohl der 2. Eigentümer den Mietvertrag nicht unterzeichnet hat ? 2. Frage: Ist der Mietvertrag überhaupt gültig ? 3. Frage: Kann der 2. Eigentümer - Mietausfall vom Makler verlangen wenn dieser den Vertrag wirklich unterzeichnet hätte mit i. A. - Der Makler kann sich nicht daran erinnern, warum er dies habe tun sollen (evtl. wegen Zählerstandsangaben !) oder ??? Drängen des 1. Eigentümers bzw. wurde er im Glauben belassen, dass 2. Eigentümer die Einnahmen etc. des Anderen Hauses auch alleinig erhält und der Vertrag dem 2. Eigentümer noch vorgelegt wird. Es konnte davon der Mieter sowie der Makler ausgehen, dass die Mieteinnahmen Häuserbezogen jeweils nur von einem Vermieter bezogen werden. Somit Mietvertrag auch nur von einem Eigentümer unterzeichnet wurde.,, Dann stellt sich auch die Frage; oder hat der 1.Eigentümer mit i. A. für den Makler unterzeichnet? Aber hat diese Unterschrift des Maklers überhaupt eine Bedeutung ?? Kann sich der 2. Eigentümer, wegen seines Geldausfalles jetzt am Makler bereichern ? Was sagt die Rechtslage.Hinzukommt das der 2. Eigentümer gerne beide Häuser verkaufen würde, jedoch durch die Grundschuldeintragung an Lebensgefährtin, die der 1. Eigent. damals eintragen lies auf nur seine 50 % ohne das Eigentümer 2 zustimmen mußte, kein Geld nach gesamten Zins u.Tilgung bleibt.?ZV!

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