Widerspruch gegen Zwangsversteigerung

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Aus anderen Gruenden moeglicherweise. Selbst wenn die Forderungen mal ungerechtfertigt gewesen waren, dann sind sie heute als rechtens festgestellt und werden nicht mehr geprueft oder angezweifelt. Dazu ist das Mahnverfahren da, man erhaelt schreiben, auf die man antworten koennte und zuletzt den Mahnbescheid, gegen den man Widerspruch einlegen koennte. Danach gilt die Forderung als rechtens und sie stehen dem Glaeubiger in voller Hoehe zu.

Danach geht es nur noch um die Eintreibung der Forderung und wenn da was nicht rechtens ist, kann man dagegen wehren. Fuer alles andere ist es zu spaet. Einen Gerichtsvollzieher interessiert es nicht die Bohne, wie die Forderung zustande gekommen ist, das ist nicht sein Job. Er hat nur einen Titel zu vollstrecken.

Bitte lesen, was in der Frage steht. Es geht hier um eine ZwangsVERSTEIGERUNG, nicht um eine ZwangsVOLLSTRECKUNG. Für letzteres hättest du recht mit deiner Antwort, aber eben nicht wenn es darum geht, dass die Immobilie des Fragestellers zwangsweise versteigert wird. Die Zwangsversteigerung läuft über das Amtsgericht und damit hat ein Gerichtsvollzieher überhaupt nichts zu tun.

@TazDevil

Eine Zwangsversteigerung ist lediglich eine Form der Zwangsvollstreckung.

Wenn eine Vollstreckung bereits eingeleitet ist, spielt die Höhe der Forderungen (Schulden) keine Rolle - dann sind sowohl das pfändbare Einkommen als auch Eigentum des Schuldner pfändbar.....

Dafür ist es zu diesem Zeitpunkt zu spät. Du kannst das Verfahren nur durch Begleichung der Schuld unterbrechen oder ganz aussetzen lassen. Je nach Deiner Schufa-Auskunft wird es jedoch schwierig eine Bank dafür zu finden. Je nach der Höhe Deiner Schuld im Verhältnis zum Immobilienwert habe ich einige Lösungsansätze. Bei Interesse einfach anrufen = 01573 - 9353113.

Hallo,

vielen Dank für die Antwort und das Angebot.

So wie es ausschaut, haben sich wohl Gläubiger und Schuldnerin geeinigt.

Die Forderung wurde um ganze 20.000€ gekürzt. Das Schreiben dazu habe ich heute selbst gesehen.

Die Schuldnerin erhält ein Darlehen zu 50% des Immobilienwertes.

Damit sollte die Sache erledigt sein!

Diese Forderung ist tituliert. Deswegen ist das nicht möglich. Du könntest lediglich Vollstreckungsabwehrklage erheben.

Die Forderungen beliefen sich auf 118.317,19€. Im Grundbuch und im Antrag zur Zwangsversteigerung stehen jetzt 151.248,62€

Sicher, dass der Gläubiger nicht aus einem Grundpfandrecht (Grundschuld, Hypothek) betreibt? In welcher Höhe und mit welchen Zinsen ist das Grundpfandrecht eingetragen?

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