Wer kommt für die Reparatur auf, wenn der Mieter den Fenstergriff abbricht. Der Vermieter?

5 Antworten

Leider wieder einige Antworten voll daneben! Zunächst ist zu klären, ob eine, bzw. eine auch wirksame Kleinreparaturklausel vereinbart wurde. Diese muss sowohl die Begrenzung der Kosten je Einzelreparatur als auch der Jahressumme beinhalten. Fehlt eine Angabe, ist die Klausel unwirksam. Des weiteren ist gesetzlich geregelt, dass, wenn der jeweilige festgeschriebene Wert der Einzelreparatur auch nur um 1 EC übertroffen wird, vom Meter nichts zu zahlen ist. Auch steht fest, dass eine Teilung der Reparatursumme unzulässig ist ( z. B. bis 75 EURO der Mieter, darüber hinaus der Vermieter zu zahlen hätte). In diesem vorliegenden Fall, insofern die Vermutung sich bestätigt, dass umfangreiche Arbeiten notwendig sind, weil es keine Ersatzteile gibt, bräuchte also der Mieter nichts zahlen. Ein Verschulden müsste ihm nachgewiesen werden, er kann und wird es bestreiten.

sorry - antwort ist im wesentlichen ok - nehme meinen kommentar von vor 10 minuten zurück. habe deine vielen sehr hilfreichen kommentare zum mietrecht gelesen - du liegst fast immer richtig ! großes kompliment auch wegen der exakten und umfangreichen auskünfte. mein kommentar tut mir leid - habe dich und deine kenntnisse aufgrund des "schnöden" komentars "Falsch" nicht gut eingeschätzt - ENTSCHUDIGUNG !!

Ich denke der Vermieter. Man kann doch keinem Mieter zumuten ein neues Fenster anzuschaffen, da ausserdem der Mieter den Griff normal benutzt hat und kein Vandalismus vorlag...

Es soll noch den Beruf des Schreiners geben. Der ist durchaus in der Lage, einen Griff an einen Rahem zu befestigen. Warum soll dafür das Fenster ausgetauscht werden? Kaufst du auch ein neues Auto, wenn der Scheibenwischer kaputt ist?

Der Vermieter.

reparaturen an gegenständen die dem häufigen gebrauch unterliegen (tür- u fenstergriffe, rolladengurte, wassehähne usw.) unterliegen der kleinreparaturregel, d.h. der mieter muss sich bis zu einem maximalen betrag von 77 € ohne mwst an den kosten beteiligen - der darüber hinausgehende betrag ist sache des vermieters

Falsche Antwort!

@albatros

du hast offensichtlich von dieser thematik wenig ahnung - würde mich dann auch nicht so weit aus dem fenster lehnen .mein kommentar fußt auf einer längst anerkannten rechtssprechung, die auch schon seit jahren in JEDEM MIETVERTRAG z.B. von Haus und Grund angeführt ist . würde gerne detailliert das gegenteil von dir hören - wenn du schon so kategorisch offensichtlich etwas anderes weißt. dann solltest du dies auch dem fragesteller mitteilen

@koebes48

Irren ist menschlich, deshalb entschuldbar. Man muss immer bereit bzw. gewillt sein, etwas dazuzulernen oder sich zu korrigieren. Niemand ist allwissend. Ich sehe mich veranlasst, wenn offensichtlich fehlerhafte Ratschläge erteilt werden, dazu etwas zu äußern. Auch ich musste mich schon korrigieren.

@albatros

habe gestern nacht eine vielzahl deiner kommentare zum mietrecht gelesen und da ist mir besonders klar geworden, wie hochkompetent, sachlich begründet und auf die fragen spezifisch zugeschnitten deine antworten sind. hut ab und vollste anerkennung. habe bisher keine kompetenteren ratschläge zu irgendeinem themenkomplex gefunden als deine sehr lebensnahen hinweise. nicht jeder anwalt hat dieses wissen, insbesondere die aus der judikatur genannten belege sind sehr wertvoll.- wo hast du diese alle "abgespeichert" ? nochmals, mein kommentar war inhaltlich voll daneben - entschuldige mich in aller form und habe mich davon überzeugt, dass mit dir eine äußerst kompetente person sehr wertvolle ratschläge gibt. danke für deine kulante art meine "entgleisung" zu entschuldigen

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