Welche Vorraussetzungen braucht ein Anwalt?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Leistungskurse sind eher sekundär. Ich hatte Englisch und Geschichte. In Mathe war ich wirklich prickelnd. Und ich habe dennoch das so heiß begehrte Prädikatsexamen gemacht. Wichtiger als die Fächer in der Schule ist die Fähigkeit Sachverhalte/Problemstellungen zu abstrahieren, logisch denken zu können und - mE am wichtigsten - die Fähigkeit sich selbst zu motivieren bzw. leidensfähig zu sein. Das Studium ist lang und die - jedenfalls die Examensvorbereitung sowie das Examen - sehr anstrengend. Physisch wie psychisch. Dann kommt noch das Referendariat oben drauf, wo Schwerpunktsetzung und Selbstorganisation nochmals herausgefordert werden. Generell heißt Jura-Studium - jedenfalls wenn man nen brauchbaren Abschluss machen will - das man nochmal ne Runde in der Bib sitzt und eben erst bisschen später zu den Kumpels zum Bierchen stößt. Jura ist Arbeit. Jedenfalls für die, denen nicht alles zu flieg.

Wichtiger als passende Leistungskurse ist die Frage, ob deine Fähigkeiten und Interessen zum Anwaltsberuf passen. Mathematik ist nicht schlecht, weil das methodische und logische Denken im Recht eine sehr große Rolle spielt, Deutsch ist nicht schlecht da eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit ihr hilft, gekonnt und treffsicher komplexe Sachverhalte darstellen zu können. Fremdsprachen sind nicht schlecht, um sich ggf. sicher in anderen Sprachen unterhalten zu können. Besonders nützlich ist sicher Latein, es spielt im Jurastudium immer noch eine enorme Rolle. Physik, Bio, Chemie hingegen sind (falls möglich) nicht unbedingt die Leistungskurse der Wahl. Im Grunde sollte man vielleicht versuchen, einfach ein möglichst gutes Abitur zu machen. Wenn einem Mathe überhaupt nicht liegt, würde die Belegung als Leistungskurs möglicherweise sehr stark den Notendurchschnitt nach unten drücken und im Falle eines strengen NC evtl. zu Problemen bei der Aufnahme des Studiums führen. Ich wünsche in jedem Falle viel Erfolg bei deiner beruflichen Laufbahn!

Das ist eigentlich nicht so wichtig, was du in der Schule belegt hast! Alles, was du für den Beruf brauchst, lernst du im Studium. Wenn du Wirtschaft/Recht als LK belegen kannst, ist das sicher sinnvoll, vielleicht auch Englisch. Deustsch und Mathe sind auch wichtig, aber die musst du ja eh als Grundkurs belegen.

Auf jeden fall schon mal ein abi mit 2,0 schnitt. gutes deutsch, mathematisches denken und logik gehören auch dazu. das studium bis zum 1. staatsexamen dauert ca 3- 4 jahre. dann bist die erstmal referendar. zum anwalt brauchts dann nchmal 2 jahre. also vor ende 20 biste kaum fertig.

So ist es - wenn alles gut läuft! Und das 2. Staatsexamen muss auch noch geschafft werden!

@mineiro

Richtig, nur soll das angeblich "leichter" sein, als das erst, weil man schon "punkte" sammeln kann. dennoch - ein langer weg.

egal, er kann Basteln und Einradfahren nehmen, wenn das angeboten wird.Er braucht nur ein nettes Abi und muss dann Jura studieren, das ist dann schon schwer genug

Was möchtest Du wissen?