Welche Versicherungsgesellschaft für Nebenberufliche vermittler? Frage an die "Kollegen"....

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die Frage ist, von welchen Motiven Sie hier getrieben werden.

Wenn Sie einfach Geld verdienen wollen, sollten Sie schwerpunktmäßig danach gehen, welcher Anbeiter die besten Konditionen bietet und die beste technische Unterstützung bietet. Im letzteren Fall kann ich mit nicht vorstellen, dass ein Makler/Mehrfachagent die Möglichkeiten bieten kann, dass Sie vor Ort beim Kunden einen bedarfsgerechten Versicherungsschutz kalkulieren können.

Wenn Sie sich "Ihre" Kunden für eine spätere hauptberufliche Tätigkeit "warmhalten" möchten, sollten Sie eine Gesellschaft wählen, wo Sie später ggf. selbst weitermachen können. Je mehr Gesellschaften Sie anbieten, desto weniger hat der Kunde Bezug zu Ihnen, wenn Sie auch noch unter dem Namen eines Anderen arbeiten.

HUK ist m.E. nur für Anbieter/Kunden, die den Focus auf den Preis legen. Da sich das auch im Verdienst niederschlägt, werden sich die Besten der Brache vermutlich nicht bei der HUK wiederfinden, denn die erwarten eine preis-werte Entlohnung.

Ich würde eine Gesellschaft wählen, die nahezu alle Bereiche abdecken kann und einen Agenturpartner, der vielleicht bald in den Ruhestand geht und den ich dann beerben kann.

Hallo saftnase, kann diesen Rat von NorbertK, mit einem Makler zu arbeiten, nur unterstützen! Erfahrung mit der Auschließlichkeit hast du ja bereits 8 Jahre lang gemacht, was für einen Versich.vermittler eine ganz schön lange Zeit ist! Gerade deshalb würde sich doch die Gelegenheit bieten mal beim einem Versicherungsmakler den Horizont zu erweitern und die Leistungen und Beiträge von vielen, vielen Gesellschaften kennenzulernen und dies in der Praxis anzuwenden. Bei der Beratung beim Kunden als Alleinvertreter hab' ich doch in der heutigen Zeit schon bei der Ausarbeitung des Angebotes "verspielt" , da inzwischen der Kunde fast besser über Leistungen und Preise anderer Anbieter besser informiert ist wie der Vertreter. Und als Einzelvertreter hab' ich dann keine andere Wahl wie den Kunden evtl. "anzulügen" weil ich kein günstigeres Angebot machen kann oder aber Leistungen einfach wegzulassen damit Preis stimmt! Solltest du später doch wieder zurück wollen, was ich nicht glaube nach Tätigkeit als Makler, dann ist deine Kenntnis von den diversen Gesellschaften erheblich umfangreicher und nur zu deinem Vorteil. Viel Erfolg wünscht dir siola als ehemaliger Versich.makler!

Nach über 20 Jahren Erfahrung in der Finanzdienstbranche kann ich die Empfehlung geben, 3 Möglichkeiten vor Ort zu prüfen. Dies sind Auschließlichkeit, Makler und auch nicht zu vergesseb Mehrfachagenturen. Bei der Ausschließlichkeit ist mit "fixum" zu rechnen; für die Kunden allerdings wegen Auswahl der Produkte 3.beste Lösung. Makler ist für alle gut. Hier muss man allerdings auch nebenberuflich mit Haftungsfragen für die Kundenberatung rechnen. Mehrfachagenturen habe in der Regel viele Versicherer, die dann auch haften. Die Produktauswahl ist je nach Agentur auch sehr gut. Meine Empfehlung wäre also als Einstieg und für eine mögliche Zukunftssicherung eine Partnerschaft mit einem Agenturinhaber vor Ort,der als Mehrfachagent aktiv ist..

  1. Ich möchte in diesem anspruchsvollen Job mit täglichen Gesetzes-, Regel- und Produktänderungen keine nebenberuflichen Kollegen mehr haben. Macht es richtig und das hauptberuflich oder lasst es ! Ich hab auch zwei nebenberufliche Kollegen, die dem Kunden draußen seltsame Dinge erzählen, weil sie nicht mehr alles mitbekommen...

  2. Axa ist ein guter Anbieter ! ERGO ist jawohl das letzte, schade dass Du das nach 9 Jahren Branche noch nicht mitbekommen hast. Und gerade jetzt, wo man die HMI aufgrund des miesen Images umbenannt hat in Ergo Pro (ich lach mich tot). Die HUk ist okay.

Ich arbeite seit 2000 mit nebenberuflichen Verrmittlern zusammen. So lange der Makler gut arbeitet - sprich, die Angebote selbst erarbeitet, die Beratung mit dem Nebenberufler gut klappt und vorher besprochen wird und die Beratungsdokumentation ("Protokoll" nennt man es nicht mehr) vorher schon erarbeitet wurde, kann der Nebenberufler nicht mehr viel falsch machen. Darüber hinaus merkt man ja relativ schnell, inwie weit der Nebenberufler selbst beraten kann. Wichtig sollten bei einer langjährigen Zusammenarbeit folgende Punkte sein:

  • Der Vermittler (Nebenberufler) sollte Anspruch auf eine gute AP im Bereich Leben und Kranken haben. Ich habe hier eine mehr als sehr faire Regelung (80% Vermittler, 20% Makler, jederzeit einsehbar).
  • Der Vermittler sollte vertraglich Anspruch auf eine gute Bestandscourtage (es heisst bei Maklern nicht Provision) haben.
  • Der Makler bekommt eine Bestandspflegecourtage. Auch hieran sollte der Vermittler angemessen beteiligt werden. - Im Falle der Beendigung der Zusammenarbeit sollte die Bestandsregelung geklärt sein. Der Bestand sollte weiterhin an den Vermittler gezahlt werden und nicht nur dem Makler gehören. Es muss hier auch eine Regelung gefunden werden, falls sich der Vermittler nach einer evtl. Trennung nicht mehr um seine Kunden kümmert. Er sollte dann zwar noch Courtage bekommen, jedoch nicht mehr die volle Summe, da der Makler hier die Arbeit UND die Haftung hat.

Wenn eine Regelung in etwa so aufgebaut ist, ist sie für beide Seiten fair. Es mag vielen Kollegen nicht schmecken, aber ich fahre seit einigen Jahren sehr gut mit dieser - für den Vermittler sehr guten- Regelung.

Gruß Finanzmann

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