Welche lustiegen Strafen kann man Kindern geben?

5 Antworten

Ich glaube, die Antworten gehen teilweise total an der Frage vorbei. Grundsätzlich finde ich, daß STRAFE und KINDER in einem gemeinsamen Satz nichts verloren haben. Logische Konsequenzen sind doch viel sinnvoller "wenn Du trödelst, können wir nicht mehr xyz..." oder "mein Schatz, wenn Du die Kacheln im Bad angemalt hast, mußt DU sie auch wieder sauber machen" und das Wort "Sanktionen" ist mir in diesem Fall lieber :-) Bei STRAFE sehe ich immer einen 3 Meter großen Cowboy mit Peitsche vor mit, der ja nur seine Pflicht tut :-S Ätzend :-S Aber das hat alles nichts mit Zeltlager zu tun. Zu Hause hat man ja vielleicht die Zeit sich durchzusetzen aber bei so vielen Kindern ist es etwas ganz anderes. Da kann man nicht auf jeden Fussel achten. Wir mußten immer Küchendienst machen (fand ich aber total UNFAIR, schließlich war ich unschuldig, aber es war immer die ganze Gruppe dran). Die Erdbeeren mit Senf finde ich eine echt klasse Idee :-) Wenn das nicht hilft kann man ja zum guten alten Kartoffel schälen übergehen :-)

Warum diskutieren hier eigentlich alle, statt einfach nur auf die Frage zu antworten? Wir haben ein ähnliches System in unserer Jugendgruppe (Jugendrotkreuz) in der es sowohl witzige Bleohnungen als auch Bestrafungen gibt: Das sind zum einen ungeliebte Dinge wie Fahrzeug putzen o.ä. aber wir haben auch "Gruppenleiter massieren", "Ein Glas Wurstwasser kollektiv trinken" oder "Allen Gruppenleitern die Füße waschen". Ach, Schuhe putzen gabs auch xD Das sind Strafen, die zwar ein bisschen wehtun, aber über die man auch lachen kann. Die Kinder haben Freizeit - genau wir der Gruppenleiter. Wo bleibt der Spaß?

Gilt natürlich nicht für GROSSE Vergehen. Aber da hilft auch kein Spüldienst mehr. Meiner Meinung nach.

Strafen sollten zeitnah geschehen und auch nicht überzogen hart sein, denn in 2 Wochen könnt Ihr nicht die "Falsche Erziehung " der Eltern ausbügeln. Ferien sollen Spaß machen! Aber wer zu stark über die Strenge schlägt, muß auch bestaft werden... Aber denkt dran als Erzieher kann man auch "bestraft" werden. Als ich Erzieher in einem Ferienlager war, bekamen zum Bergfest alle Erzieher zum Mittagessen ein liebevoll panierte Schnitzel, nur waren es nicht aus Fleisch sondern aus Scheuerlappen!! Es gab ein paar hungrige Jungs die es echt geschaffft haben, das Ding zu schneiden und draufrumgekaut haben. Also nur mal so nebenbei... Überlegt euch die Angemessenheit der Strafe und versucht euch in das Alter der Kids zu versetzten... was habe ich in dem Alter alles angestellt und wie wurde es geahndet und wie fand ich das als Kind!!??? Aber trotzdem viel Spaß, ich habe diese Zeit immer sehr genossen und denke auch gerne daran zurück, denn diesen Sommer fahren nun meine Kinder das erste Mal ins Zeltlager...

Eine lustige Strafe?? Eine Strafe sollte nicht lustig sein, sondern strafen! Kartoffel schälen, Abwasch machen auf jeden Fall etwas was auch Bestrafung ist! Eine lustige Bestrafung würde auf sich ziehen, dass andere Kinder auch bestraft werden wollen und EUCH dementsprechend auf dem Kopf rumtanzen würden! Eine Bestrafung sollte auf jeden Fall eine Bestrafung sein!

Kann dich zwar verstehen, aber Strafe und lustig geht nicht. Strafe und nervig oder "gemeinnützig" geht. Ich habe z.B. Kinder, die sich im Sportunterricht daneben benommen haben, gerne mal Bälle aufpumpen lassen. Manchen hat das allerdings viel Spaß gemacht...leider :-( Bin ja sowieso mehr für positive Verstärkung, aber bei 46 Kindern in dem Alter kann man das vergessen. Wenn ihr alle unerfahren seid (was ich ehrlich gesagt unmöglich finde), solltet ihr keine lustigen Strafen verhängen, sonst geht das aus dem Ruder. Lasst sie nützliche Dinge tun (was es halt so zu tun gibt, um das Lager in Ordnung zu halten), während die anderen was Nettes machen. In der Grundschule (und 9-13 ist ja gerade so auf der Kippe) zieht immer gut "Pausenverbot" und stattdessen irgendwas machen. Übertragen wäre das vielleicht "Tische gründlich abwaschen" während die anderen schon im Wasser sind oder so. Viel Spaß und gute Nerven!

Beratungsgespräch beim Jugendamt: Pflicht?

Hallo,

ich bin geschieden, meine Ex-Frau und ich haben 2 Kinder, 11 und 12 Jahre alt. Die Kinder leben bei meiner Ex-Frau, sorgeberechtigt sind wir beide.

Meine Frau stammt aus Russland. Sie hat kürzlich für die Kinder einen Reisepass beantragt und plant, mit den Kindern im Dezember 2 Wochen nach Russland\Sibirien zu fahren um ihre Eltern (Grosseltern der Kinder) zu besuchen.

Die Kinder sprechen kein Wort russisch und wären dort meiner Ansicht nach vollkommen isoliert. Auch sind die Kinder nicht so wirklich von der Idee begeistert und dass Sibirien im Winter nicht gerade ein attraktives Urlaubsziel für 2 kleine Kinder ist, liegt für mich ebenfalls auf der Hand.

Ich habe daher meine Zustimmung zu dem Reisepass verweigert.

Alternativ habe ich angeboten, dem Reisepass in 2-3 Jahren zuzustimmen wenn ich nach einem Gespräch mit den Kindern sicher bin, dass sie aus eigenem Willen nach Russland wollen und nicht, weil sie die Mama da hinbringt.

Zusätzlich habe ich angeboten, die Grosseltern kurzfristig auf meine Kosten nach Deutschland zu bringen, damit sie ihre Enkelkinder hier besuchen können.

Auf beide meine Vorschläge ist meine Ex-Frau nicht eingegangen,sie hat keine Diskussion mit mir gesucht. Stattdessen hat sie mir einfach sofort gedroht, dass ich ich meine Entscheidung noch bereuen werde.

Inzwischen ist nun ein Schreiben vom Jugendamt bei mir eingetroffen in dem ich aufgefordert werde, zum "Wohle der Kinder" zu einem Beratungsgespräch mit dem Thema "Vermittlung bei der Regelung verschiedener Belange der Kinder" beim Jugendamt aufzutauchen.

Ich beabsichtige nicht, zu dem Termin zu gehen solange meine Ex-Frau nicht zuvor das direkte Gespräch mit mir sucht. Was sie aber nicht tut. Sie will mich bewusst zu dem Termin beim Jugendamt zwingen, um mich zu demütigen und zu bestrafen, so wie sie es angedroht hatte.

Meine Fragen wären:

Muss ich der Einladung\Aufforderung des Jugendamts Folge leisten und zu dem Termin auftauchen? Bin ich also dazu verpflichtet?

Welche Konsequenzen kann es haben wenn ich nicht zu dem Termin gehe?

Wäre es vielleicht eine Option, dass ich dem Jugendamt eine schriftliche Erläuterung meines Standpunkts sende?

Danke

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